Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Was macht der Geodät von früh bis spät?

Moderator: moenk

Simon
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Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon Simon » Di 26. Jul 2011, 16:16

hallo leute,

ich strebe eine ausbildung zum geomatiker oder vermessungstechniker an.

da hier sicherlich einige die praxis im arbeitsaltag gut kennen, möchte ich euch fragen ob man wirklich zeichnen muss oder können sollte um diesen beruf zu erlernen oder ob heutzutage auch normale leute ohne besondere zeichnerische begabung diesen beruf ausüben können ( mit sehr gutem sbschluss) ?

mfg
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon Schnueffler » Di 26. Jul 2011, 16:17

Und warum denkst du, dass man hier diesen Beruf kennen sollte?
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon Die Baumanns » Di 26. Jul 2011, 16:24

Wenn Du das Zeichen mit dem Tuschestift meinst,
ist das ganze Geschichte. Das wird nur noch recht selten benutzt.

Mathematische Kenntnisse sind die wichtigsten Voraussetzungen.
Einen gewissen Hang zur Ordnung und strukturiertem Arbeiten kann dazu auch noch helfen.
Ansonsten ist beim Vermessungstechniker Gummistiefel und EDV angesagt.
Beim Geomatiker eher nur die EDV.

Gruß Guido
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon Die Baumanns » Di 26. Jul 2011, 16:31

Schnueffler hat geschrieben:Und warum denkst du, dass man hier diesen Beruf kennen sollte?


Weil er schon einen gefunden hat :D
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon Simon » Di 26. Jul 2011, 16:37

meine intuition sagt mir das ^^

ok, also mit mathe würd ich da dann keine großen probleme haben (hab in mathe 13 punkte im abitur, musste aber auch relativ viel dafür tun ): )
EDV ist keine kein ding für mich^^ ...

aber wird man im arbeitsleben viel mit stress situationen konfrontiert oder ist es relativ entspannt im gegensatz zu anderen berufen?? das gehalt ist auch nicht so prall ):
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon Simon » Di 26. Jul 2011, 16:41

und wie siehts denn mit den arbeitszeiten aus ??? macht ihr viel übertunden ?
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon moenk » Di 26. Jul 2011, 16:58

Ist auch richtig so. Am Institut für Geomatik wird in der Ausbildung noch normal mit der Hand gezeichnet, es gibt einem ein gutes Gefühl für kartographische Aufgaben. Aber in der Praxis heißt das heute GIS und Grafikprogramme. Sonst fang einfach an und stell dann um auf Geodäsie oder Geoinformation.
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon ElliPirelli » Di 26. Jul 2011, 17:02

Arbeitszeiten und Gehalt sollten eigentlich erst mal eine untergeordnete Rolle spielen.
Viel wichtiger ist doch, ob Dir das Spaß machen würde.

Ein Beruf ist ja nun mal das, womit man eigentlich so die meiste Zeit des Tages verbringt. Wenn man da etwas macht, was einen nicht erfüllt und überzeugt, eben Spaß macht, dann wird es immer eine negative Sache sein, zu der man sich jeden Morgen zwingen muß.

Ich würde lieber auf bombastisches Gehalt verzichten als jeden Tag etwas machen zu müssen, was ich nicht mag...
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon KoenigDickBauch » Di 26. Jul 2011, 17:13

Und dann gibt es noch die öffentlich bestellten Vermessungsingenieure, der selbst und ständig arbeitet. Manchmal hat er auch einen Knecht, den er mit der Messlatte schlagen darf... ;)
.
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Re: Zeichnerische Befähigung (geomatiker und co)

Beitragvon Die Baumanns » Di 26. Jul 2011, 17:16

Das Gehalt ist davon abhängig wo man landet,
mein Gefühl sagt mir, das die Talsohle so langsam verlassen wird.
Die Nachfrage steigt.

Spannend ist der Beruf allemale.

Gruß Guido
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