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Das Geheimnis der Tandterianer

Verfasst: So 12. Sep 2004, 17:07
von tandt
Jetzt online:

N 52° 53.679 E 008° 25.927
Difficulty: **** / Terrain: **

Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: die o.g. Koordinaten haben mit der Cache-Location nicht im Geringsten etwas zu tun. Um den Cache zu finden, benötigt ihr zwingend die Lösungen der Rätselkarten, die ihr in folgenden Caches findet:

• „Der Dolch“ (Pestruper Gräberfeld)
• „Der Ring“ (Visbeker Braut)
• „Die Phiole“ (Bargloyer Steinkiste)
• „Das Pentakel“ (Hohe Steine)
• „Das magische Buch“ (Reckumer Steine)

Diese Karten bitte unbedingt in den Caches belassen!


Die Geschichte der Tandterianer

In einer Zeit lange vor der unsrigen, als der Begriff „Zeit“ noch nicht geprägt war, wurde diese Gegend, welche wir heute Norddeutschland nennen, von dem Volk der Tandterianer beherrscht.

Tandteria war ein beschaulicher Flecken Erde. Grüne Wälder und fruchtbare Böden prägten das Landschaftsbild des wohl wohlhabendsten Volkes dieser Epoche. Die Tandterianer gingen verschiedensten Tätigkeiten nach. Ein großer Teil der Bevölkerung arbeitete im Ackerbau und in der Viehzucht. Ein etwas geringerer Teil waren Kaufleute oder arbeiteten im Transportwesen (man hatte gerade vor einiger Zeit ein Handelsabkommen mit einem aufstrebenden Staat namens Atlantis geschlossen) und der Rest ging in der Priesterschaft auf, welche durch die Hohepriesterin – und gleichzeitig Staatsoberhaupt - angeführt wurde.

Man munkelte, die Hohepriesterin besäße mit Hilfe ihrer magischen Reliquien außergewöhnliche Kräfte, die ganz Tandteria vor allem Bösen schützen. Nur sie wusste um die Bedeutung der magischen Reliquien und entsprechend hütete sie diese auch wie ihre Augäpfel. Nicht auszudenken, was geschehen könnte, würden die Reliquien in falsche Hände geraten!

Doch davon ahnte die Bevölkerung kaum etwas, die Tandterianer hatten zu dieser Zeit keinerlei Feinde zu fürchten. Man hatte sich sogar vor geraumer Zeit mit den Trollen aus den umliegenden Wäldern auf eine friedliche Koexistenz verständigt, ja, man trieb sogar Handel miteinander. Die Trolle verstanden sich exzellent darin, wundersame Heilkräuter und Tinkturen herzustellen, welche sie den Bürgern von Tandteria im Tauschhandel gegen Stoffe und Schmuck anboten. Hierzu sei gesagt, dass Trolle schon immer eine Schwäche für schöne, funkelnde Gegenstände hatten.
So lebten die Bewohner der Region für mehrere Jahrhunderte in absoluter Harmonie und eine gewisse Sorglosigkeit machte sich breit.

Doch diese beschaulichen Zeiten sollten sich ändern.

Aus fernen Gegenden wurden immer mehr Dämonen und andere dunkle Gestalten auf den Reichtum, Wohlstand und Macht von Tandteria aufmerksam. Sie neideten ihnen diesen Wohlstand und die Macht. So machten sie sich die Vorliebe der Trolle für schöne Dinge zunutze und fingen an, sie gegen die Tandterianer auszuspielen, um so das gute Verhältnis untereinander zu sabotieren. Mit Hilfe der Trolle, so erhofften sich die Dämonen, könnte man es wagen, Tandteria zu zerstören.

Die Hohepriesterin aber besaß die Gabe, mit Hilfe des magischen Buches in die Zukunft zu sehen. So sah sie das Böse und den Untergang von Tandteria nahen und beschloss daher, den Schatz ihrer Kultur mit Hilfe ihrer Fähigkeiten vor dem Zugriff der dunklen Mächte zu retten.

Durch die Macht ihrer Reliquien verhängte sie einen Zauber über den Schatz, welcher ihn unsichtbar machte. Nur mit diesen magischen Gegenständen ist es möglich, den Schatz zu finden und wieder sichtbar zu machen.
Zu ihrer eigenen Sicherheit versteckte sie jede Reliquie an einem anderen heiligen Ort, um bei einer Gefangennahme durch die Dämonen und Trolle das Geheimnis der Tandterianer nicht so leicht preisgeben zu müssen.

Wie die Hohepriesterin es vorausgesehen hatte, ereignete sich nur kurze Zeit später der große Wandel und das Reich der Tandterianer wurde durch die bösen Mächte erobert und für immer zerstört.
Bis heute suchen die Trolle und Dämonen nach dem Schatz der Tandterianer, denn einige ihrer Kultstätten sind heute noch vorhanden. Finde sie, denn hier hat die Hohepriesterin die Reliquien versteckt, die Dir helfen, das ewige Geheimnis zu lüften.


Mit Hilfe der Rätselkarten hast Du nun das heilige Zentrum von Tandteria gefunden. Hier versuchte die Hohepriesterin den Dämonen und Trolle so lange wie möglich standzuhalten. Als die Feinde bis ins Innerste des Tempels vordrangen, konnte sie einige von ihnen noch zu mächtigen Steinen verwandeln. (Heutige Archäologen und Altertumsforscher interpretieren diese Steinanordnung allerdings fälschlicherweise als Vermächtnis der Trichterbecherkultur und sehen in ihr eine „Innere Grabkammer“)

Die Situation wurde immer aussichtsloser, und so beschloss die Hohepriesterin, zu fliehen. Die Überlieferung spricht von einer 25,6-fachen Anzahl an Schritten dessen, was die Hohepriesterin an versteinerten Dämonen und Trolle zurückgelassen hat. Wahrscheinlich ist sie in Richtung 132° geflohen.

Aber hüte Dich vor den Dämonen und Trollen! Sie werden nichts unversucht lassen, Dir das Geheimnis der Tandterianer zu entreißen...

Verfasst: Mi 23. Mär 2005, 09:36
von moenk
Am Samstag nach dem Ammerländer Klönschnack war die TandT-Serie in Wildeshausen in Begleitung von Onkel Torte, McMagic und Nox Fräse an der Reihe. Erste Station war das Pestrupoer Gräberfeld. Eine wirklich schöne Tour durch Feld und Wald, die Koordinaten hätte ich mir hier zum Download gewünscht. Nach Ermittlung der Cache-Koordinaten war auch sofort klar wo der Cache liegen muss. No trade.

Zweite Station war die Bargloyer Steinkiste. Wenn wir uns nicht den Luxus geleistet hätten das ausgdruckte Spoilerbild zu missachten hätten wir uns einige Suche sparen können. Eigentlich ganz einfach und die Koordinaten zeigten auch immer in die richtige Richtung. No trade.

Anschliessend ging es dann zu den Hohen Steinen. Mit dem lesen hatten wir keine Probleme und wenn man sich dann nicht verrechnet kommt man auch hier genau zum Cache. No trade.

Station Vier aus der Steinreihe waren dann die Brüder der Braut. Erstaunlich dass hier kein Schild den neugierigen Besucher etwas aufklärt. Hier konnten wir zwei Werte ausprobieren und über PMR kam von dem anderen Team schnell das "Found". No trade.

Bei der fünften Station, den Reckumer Steinen, wars fast ein Drive-By: Anhalten, Dose mit Spoiler sofort finden, einsteigen und weiter. No trade.

Zuletzt konnten wir das Geheimnis angehen. Kleine Rätselrunde bei McDonalds mit IT-Einsatz statt Lexikon, aber die Rätsel wären eigentlich auch so zu lösen gewesen. Irgendwie kamen wir dann schliesslich auch noch auf die Koordinate und nach kurzer Autofahrt gings dann vor Ort weiter. Wer zählen kann wäre hier besser dran gewesen. So musste noch ein paar Schritte extrapoliert werden und diese wirklich wunderschöne Cache-Location war ein toller Abschluss für die heutige Tour. Obwohl ich aus der Umgebung komme kannte ich diese Gegend hier noch nicht. No trade und danke für diese schöne Serie!