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Metalcaching

Edelmetall-Münzen suchen mit Metalldetektor-Sonden und GPS.

Moderator: moenk

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Geosammler
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AW: Metalcaching

Beitrag von Geosammler » Do 23. Feb 2012, 16:39

@Metallsonde.de
Du hast vorgerechnet, das alle Caches ca. 50qm beanspruchen.... Das mag sein, im Idealfall, aber du vergisst, das Koordinaten niemals ganz genau sind, schon vom Einmessen her.... D.h. Der Cacher kommt, ist an dem Punkt,dem in sein GPS angibt, aber reel noch vier Meter von der Dose weg. Er packt die Sonde aus und sucht, und fängt bei jedem Nagel, Bierkapsel und was sonst noch so rumliegt und aus Metall ist, das Graben an.... Und aus ist es mit den 0,1qm.... :/
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raziel28
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Re: Metalcaching

Beitrag von raziel28 » Do 23. Feb 2012, 17:16

Metallsonde.de hat geschrieben:Nein, es gibt noch keinen. Das Thema ist gerade mal 3 Tage alt und ich wollte zunächst mal eure Meinung dazu hören um ggf. nachjustieren zu können.
gut, dann justiere mal nach und stell den Bezug zum Cachen ab, nur meine Meinung, die aber in aller Deutlichkeit!
Ich möchte ebenfalls nicht in Verbindung mit gebietsverwüstenden Halbhirnen gebracht werden.
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sulus
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Re: Metalcaching

Beitrag von sulus » Do 23. Feb 2012, 17:31

Ich finde, hier wird im großen und ganzen ganz schön pauschalisiert und letztendlich wohl Äpfel mit Birnen verglichen...
Ich empfinde die Diskussion stellenweise in etwa so, als würde in Deutschland ein Fußballverein Angst um seine Mitglieder und seinen Sport bekommen, wenn neben dem Platz oder Stadion plötzlich ein Baseballfeld gebaut würde...

Wenn ich mir die Beitragszahlen und -frequenzen im Sputzmunkel-Forum so ansehe (*edit* grad mal geschaut, mehr Beiträge in diesem Thread als in den Beiträgen der letzten 3 Jahre! */edit*), wird eigentlich deutlich, dass Sondengehen keine Trendsportart ist und wohl auch nicht wird. Ergo reden wir hier von einem recht eingeschränkten und im Vergleich zum Geocachen sehr kleinen Personenkreis. Ich denke nicht, dass durch das "Erfinden" eines Metalcaches (ob der Namensgebung kann man sich streiten - ich würde da zuallerst an etwas Musikbezogenes denken, auch wenn es nicht meine Stilrichtung ist) zu einem massiven Zulauf an neuen Sondengängern und/oder das Lager wechselnden Geocachern kommt.
Auch den "Valuecache" sehe ich nicht so problematisch - der ist letztendlich ja nichts anderes als ein Sputzmunkel. Hat sich denn da jemals einer darüber aufgeregt, dass es an den bisherigen Verstecken hinterher ausgesehen hat wie auf einem Schlachtfeld? Ich glaube nicht. Hat die Vegetation, das Wild, Bauwerke o.ä. darunter gelitten, dass jemand nicht rechtzeitig mitbekommen hat, dass der Sputzmunkel bereits gefunden war? Ich kann nichts finden. Ansonsten müsste es an der letztveröffentlichten Location ja auch wüst hergehen, da immer noch einer "offiziell" nicht gefunden wurde, bzw. auf der Webseite als solcher vermerkt ist.
Insofern halte ich die Schäden durch Sondengänger doch für sehr überschaubar (oder besser - übersehbar). Zumal die meisten, die in der Lage wären, ein Versteck mittels der entsprechenden Hardware zu finden, derzeit ja sicher ohnehin schon sondierend durch die Lande ziehen dürften. Ich denke, da wird auch der ein oder andere Nagel o.ä. aus dem Boden gegraben (und wahrscheinlich sogar mitgenommen und im Mülleimer entsorgt).
Wenn ich das dann vergleiche mit dem, was man an Cacherautobahnen, abgerissenem Moosbewuchs, umgedrehtem/umhergerolltem Totholz etc. so vorfindet, dann kann ich die hier so an den Pranger gestellten potentiellen Schäden durch Sondler nicht wirklich nachvollziehen (das berühmte Glashaus und/oder die eigene Nase).

Ach so: Nein, ich bin kein Sondengänger, ich bin nur ein einziges Mal mit jemanden mitgegangen und das ist über 20 Jahre her und war in Frankreich, wo ich mit meinem Austauschschüler damals total happy über zwei Hufeisen an 'nem Reitweg und ein paar Patronenhülsen (wohl von nem Jäger) im Wald gewesen bin. So wirklich graben konnte man das zudem auch nicht nennen, was wir damals gemacht haben. Ein bisschen Laub und Erde beiseite geschoben - Schäden am Wald wird das nicht gegeben haben und von einem gestürzten Pferd aufgrund schlechter Reitwege haben wir die Tage danach auch nichts in den Zeitungen gelesen... :D

In diesem Sinne wünsche ich allen eine friedliche Co-Existenz und für die Diskussion eine etwas gemäßigtere Gangart, der Ton driftet stellenweise doch etwas arg in Richtung Polemik (oder wie soll ich sonst die Beiträge der selbsternannten Retter des Geocachens verstehen?!?) Siehe z.B. den Post vor diesem.... *ohneworte*

Btw.: Ich weiss nicht, ob es noch Flugsimulationsinteressierte unter Euch gibt, aber was haltet ihr denn davon, dass es im neuen Flugsimulator plötzlich "Aerocaches" gibt? Das werden interesante Themen - Micro$oft vs. Groundspeak und vor allem: Hardcore-Privatpiloten, die solche Ideen dann auch in der Realität umsetzen wollen. :shocked:

Wobei... ich muss weg, hab' da gerade 'ne Menge Ideen für neue Webseiten... aerocaching.org... cloudcaching.com - geil, programmierte Caches "in/aus der Cloud"... :lachtot:
Zuletzt geändert von sulus am Do 23. Feb 2012, 17:37, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Metalcaching

Beitrag von sulus » Do 23. Feb 2012, 17:34

raziel28 hat geschrieben:
Metallsonde.de hat geschrieben:Nein, es gibt noch keinen. Das Thema ist gerade mal 3 Tage alt und ich wollte zunächst mal eure Meinung dazu hören um ggf. nachjustieren zu können.
gut, dann justiere mal nach und stell den Bezug zum Cachen ab, nur meine Meinung, die aber in aller Deutlichkeit!
Ich möchte ebenfalls nicht in Verbindung mit gebietsverwüstenden Halbhirnen gebracht werden.
Das wirst Du aber - nur leider heissen die in vielen Fällen eben auch "Geocacher" und nicht "Sondengänger"...

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raziel28
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Re: Metalcaching

Beitrag von raziel28 » Do 23. Feb 2012, 19:01

sulus hat geschrieben: Das wirst Du aber - nur leider heissen die in vielen Fällen eben auch "Geocacher" und nicht "Sondengänger"...
Klar, jetzt drehen wir es um, so rüpelhaft wie sich die Geocacher benehmen, da fallen doch dann die Sondengänger gar nicht auf, von überschaubaren Schäden redest Du gar. Merkwürdige Logik.
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Re: Metalcaching

Beitrag von Metallsonde.de » Fr 24. Feb 2012, 00:39

Es wird eine Randerscheinung bleiben, da eine Metallsonde von 200 € an aufwärts kostet. Und das schränkt den Kreis der "Statistiker" oder wie ihr das bezeichnet schon ein. Sondengänger hingegen haben über die Jahre gelernt relativ "unsichtbar" zu bleiben (von einigen Dingen wie z.B. der Nebra-Scheibe mal abgesehen).

Von daher mache ich mir da wenig Sorgen.
Viele Grüße

Metallsonde

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Re: Metalcaching

Beitrag von wutzebear » Fr 24. Feb 2012, 05:20

Metallsonde.de hat geschrieben:Sondengänger hingegen haben über die Jahre gelernt relativ "unsichtbar" zu bleiben.
Die Fähigkeit besaßen Geocacher auch mal...
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

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Re: Metalcaching

Beitrag von sulus » Fr 24. Feb 2012, 09:34

raziel28 hat geschrieben:
sulus hat geschrieben: Das wirst Du aber - nur leider heissen die in vielen Fällen eben auch "Geocacher" und nicht "Sondengänger"...
Klar, jetzt drehen wir es um, so rüpelhaft wie sich die Geocacher benehmen, da fallen doch dann die Sondengänger gar nicht auf, von überschaubaren Schäden redest Du gar. Merkwürdige Logik.
Yeah, ich habe fast schon drauf gewartet ;)

1. habe ich nichts umgedreht, sondern nur erwähnt, dass auch Schäden durch Geocacher entstehen.

2. ist die Zahl der Geocacher (zu denen ich auch gehöre) definitiv größer, als die der Sondengänger (zu denen ich nicht gehöre)

3. habe ich mein "überschaubar" durch ein "übersehbar" ergänzt. Insgesamt war die Formulierung vielleicht etwas unglücklich und vielleicht hätte ich besser geschrieben "die Anzahl der Schäden". Dass ein wie auch immer gearteter Schaden nicht entstehen sollte ist klar. Ich setzte voraus, dass wir da einer Meinung sind.

Mir ging es vornehmlich auch nur darum aufzuzeigen, dass hier imho mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird (rein zahlenmäßig betrachtet). Von wievielen Sondengängern reden wir denn überhaupt bundesweit? Ich möchte wetten, dass die Zahl weit unter der Anzahl an Caches in einem einzelnen Bundesland liegt. Insofern kommt mir das in etwa so vor, als ob ich in der Zeitung lesen würde "Marine-U-Boot torpediert Modellbausegelboot". ;)

Herr Rosi
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Re: Metalcaching

Beitrag von Herr Rosi » Fr 24. Feb 2012, 13:44

Wieviele Sondler es wirklich gibt kann wahrscheinlich niemand sagen.
Aber in den beiden wohl beliebtesten Sondengängerforen sind knapp 7000 bzw. 5000 angemeldete User.
Wobei ein Großteil wohl in beiden Foren vertreten ist.
Allerdings gibt es auch genug Sondengänger welche sich einen Dreck um irgendwelche Foren scheren und deshalb in keiner Statistik auftauchen.
Man darf nie vergessen,daß Sondengänger,im Gegensatz zu Geocachern.
nicht wirklich auf das Internet angewiesen sind
um irgendwelche interessante Stellen für ihr Hobby zu finden.
Da reicht es rauszugehen und den nächstbesten Acker aufzusuchen.
Die Zahl der Besitzer von Metalldetektoren dürfte deshalb wohl höher sein.
Um jetzt speziell diese "Metalcaches" zu suchen,reicht das billigste Gerät aus.
In 10cm gehen alle,wenn es nicht gerade eine einzelne kleine Münze ist.
Aber letztendlich geht es hier ja nur drum,das bei den Ämtern und Behörden
extrem kritisch angesehene Sondengehen unter dem Deckmäntelchen des noch halbwegs positiven Image des Geocachens etwas zu legalisieren.
Ist besser wenn es als lustiges Familienvergnügen verkauft wird als wenn man als Zerstörer von Kulturgut dargestellt wird,der archäologische Kostbarkeiten hortet.
Davon abgesehen ist die Suche im Wald größtenteils verboten,da die meisten Denkmalämterzwischenzeitlich keine Genehmigungen zur Suche im Wald ausgeben.
Und daß gewisse Leute sogar ihre Großmutter verkaufen würden,
wenn dabei etwas für sie rausspringt,ist in Sondlerkreisen seit Jahren bekannt.
Wenn dem Herrn Autor zu dem Thema "Metalcaching" solche Äußerungen kommen ... :roll:
Früher war es einfach auf Sondler zu schimpfen, da diese generell und grundsätzlich unterstellt wurde die würden nach Antiken suchen. Nun geht das nicht mehr so einfach, denn es wird auch abseits von Badestränden "Spaßsondler" geben können. Kurz um, der Frontverlauf wird unscharf.

Ist also alles System...
Lasst Euch also nicht vor den Karren spannen,sonst seid Ihr am Schluss die Dummen!

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Re: Metalcaching

Beitrag von Metallsonde » Sa 23. Jun 2012, 19:22

In Kürze wird der erste Metalcache vergraben. Es wird ein Topf mit Münzen werden, der in der Nähe der A3 zwischen Frankfurt und Köln vergraben wird.

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