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Metalcaching

Edelmetall-Münzen suchen mit Metalldetektor-Sonden und GPS.

Moderator: moenk

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Mille1404
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Re: Metalcaching

Beitrag von Mille1404 » Di 21. Feb 2012, 14:12

Und du willst uns allen ernstes sagen, dass es keine Idioten geben wird?
Und redest von Blasen an den Händen wenn man 1m² umgegraben hat?

Ich sehe nur mal ein defektes Gerät, leere Akkus oder sonstwas und wie diese Menschen des Punktes wegen den Spaten ansetzten.
Da willst du jetzt sagen, dass es die nicht geben wird?
Was ist denn mit anderen Gegenständen in der Erde die von der Sonde erkannt werden?
Da wird dann ebenso gebuddelt wie an der Richtigen Stelle.

Was genau an dieser ganzen Sache ist nun also Umweltverträglich?
Was passiert denn wenn der erste Nachbars Hundegrab im Wald geöffnet hat?
Ist das dann immernoch alles so lustig?

Ich stehe der ganzen Sache immernoch mehr als Skeptisch gegenüber. Und ob du die Sonden nun verkaufst oder nicht ist auch erstmal zweitrangig. Jeder soll sein Geld so verdienen wie er es möchte. Aber dann bitte nicht zum Nachteil anderer.

Abgesehen davon rechne ich auch keine großen Aussichten für ein solches Projekt aus.
Denn alleine das Geld für eine Sonde muss erstmal aufgetrieben werden. Es gibt schliesslich keine App oder ähnliches um es einfach mal zu probieren. Somit sollte diese Schwelle schon einige Menschen davon abhalten.

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MadCatERZ
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Re: Metalcaching

Beitrag von MadCatERZ » Di 21. Feb 2012, 14:24

Ich finde es prinzipiell ja auch nicht schlimm, wenn einer was relativ kleines im Wald vergräbt, schlimm wird es nur, wenn permanent Leute an dieser Stelle rumbuddeln und in kurzer Zeit den Boden nachhaltig aufreißen - als Cacheowner kann man zwar nicht für alle Aktionen der Sucher verantwortlich gemacht werden, aber für die Schäden, die durch explizite Buddelanweisung verursacht werden, schon - Als Owner sollte man eventuelle Auswirkungen der Sucherei auf die Umgebung schon mit einkalkulieren.
Die Schäden, die ein Harvester verursacht, kann man nicht als Argument gelten lassen, der Harvester ist im Auftrag und in Verantwortlichkeit des Waldbesitzers/Pächters unterwegs.

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Re: Metalcaching

Beitrag von cahhi » Di 21. Feb 2012, 14:25

Metallsonde.de hat geschrieben: Ich denke Sondengänger haben mit Metalcaching sehr wenig Probleme. Das ist eher ein Freizeitspaß am Rande.
Anfangs ja.

Wenn dann aber auf einmal "die Massen" mit ihren Sonden unterwegs sind und nicht nur Metallcaching betreiben sondern auch mal sonst so schauen, was in der Gegend so rumliegt, sieht das ganze schon anders aus, denn bis dann die Gesetze so verschärft werden, dass die normalen Sondengänger massivst behindert werden, ist nur eine Frage der Zeit.

Und bis sich irgendeiner der "Metalcacher" mal in die Luft jagt, weil er Überreste aus dem 2. Weltkrieg gefunden hat, übrigens ebenso...
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Re: Metalcaching

Beitrag von HowC » Di 21. Feb 2012, 14:45

ich glaub auch nicht dass das sonderlich die Massen anspricht.....
Ich bin da vielleicht voreingenommen, aber ganz falsch werde ich schon nicht liegen.

geocaching früher: Die ersten cacher waren welche, die schon ein GPS gerät irgendwie hatten (sei es wegen Gebirge, oder segeln)
dann wurden die Leute mehr, weil man halt gps geräte hatte, es ging viel über Mundpropaganda, (gut das kann dir auch passieren)......
viele kamen übers autonavi dazu, wurden neugierig und kamen dann drauf: das ist lustig aber mitm autonavi gehts nicht....

JETZT hat halt "jeder" sein Handy...

aber jetzt so ein Sondenteil? das ist nicht unbedingt die Ausrüstung mit der ich wandern gehe, oder bergsteige. hab ich das Ding im Urlaub mit?

abgesehen davon dass das forum ja noch komplett leer ist und ich jetzt nicht wüßte wie du ein finden dieser metaldinger ermöglichen willst.... ok, nix abgesehen.
also im endeffekt werde ich wohl ein gps brauchen um überhaupt mal den wald zu finden wo du (oder wer?) sowas versteckt. und dann noch die sonde.

also wenns geocaching nicht geben würde.....

die idee von munzee kam mir da von anfang an vielversprechender vor, und ich glaub das entwickelt sich gerade ein wenig.
deine Idee........ ich glaub das wird etwas länger dauern bis du da in der Gewinnzone bist.

Im Winter ist metalcaching wohl eher schwierig.... gefrorenen Boden aufhacken....
Immerhin wird es keine lieblosen Metalcaches auf Parkplätzen geben (neue Idee: Bohrcaching, aber nacher das zubetonieren bitte nicht vergessen. wenn geht mit estrich?)

bei regenwetter machts sicher extrem spaß im schlamm zu graben. (Echte Hardcore Metalcacher eben.... oder bloß ein Standardmetal-cache für "Festival-Besucher")

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Re: Metalcaching

Beitrag von MadCatERZ » Di 21. Feb 2012, 14:48

cahhi hat geschrieben: Und bis sich irgendeiner der "Metalcacher" mal in die Luft jagt, weil er Überreste aus dem 2. Weltkrieg gefunden hat, übrigens ebenso...
Dazu braucht man dann aber keine Sonde, reicht schon aus, wenn ein 'Normal'cacher an diesem Behälter, der wie eine Bombe aussieht, herumzerrt - mal ganz abgesehen davon, dass Caches in bekannten Kampfgebieten nichts zu suchen haben.

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Re: Metalcaching

Beitrag von donweb » Di 21. Feb 2012, 15:51

Spätestens wenn die ersten 3-5 Sondengänger so eine Dose gefunden haben, braucht man doch eh keine Sonde mehr, weil die mehrfach aufgegrabene Stelle klar erkennbar ist. Spätestens jetzt rennt die Masse der Statistiker los und reisst die Stelle noch zig Mal auf. Das kann nicht gut gehen.

Im Moment sind die Sondengänger eher kein Problem für die Grundbesitzer/Forstämter, und zwar einmal wegen ihrer geringen Zahl und auch weil eben jede Fundstelle nur einmal aufgegraben wird. Der wirkliche Flurschaden ensteht dann durch mehrfaches Aufgraben der gleichen Stelle, was beim Metalcaching eben leider Programm ist.

Ich bleibe deshalb bei meinem Fazit: :irre:
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Re: Metalcaching

Beitrag von Metallsonde.de » Di 21. Feb 2012, 16:38

Bin wieder zurück vom Karnevall. Danke für die vielen guten sachlichen Beiträge und Einwände.

Nach meiner Erwartung/Einschätzung wird das wohl eher ein Randthema bleiben. Ich denke nicht, dass ein Cache sehr oft aufgesucht wird. Schätze max. 1 mal im Monat. Aber ich gebe zu, da fehlt mir ein wenig die Erfahrung.

Die angesprochenen "Statistiker" sagen mir nichts. Was ist das für eine Gruppe? Sind das Leute die auf Teufel komm raus Zahl ihrer besuchten Caches hochtreiben wollen?
Viele Grüße

Metallsonde

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Re: Metalcaching

Beitrag von MadCatERZ » Di 21. Feb 2012, 17:40

Metallsonde.de hat geschrieben: Nach meiner Erwartung/Einschätzung wird das wohl eher ein Randthema bleiben. Ich denke nicht, dass ein Cache sehr oft aufgesucht wird. Schätze max. 1 mal im Monat. Aber ich gebe zu, da fehlt mir ein wenig die Erfahrung.
Die angesprochenen "Statistiker" sagen mir nichts. Was ist das für eine Gruppe? Sind das Leute die auf Teufel komm raus Zahl ihrer besuchten Caches hochtreiben wollen?
Richtig. Diese Kollegen(nicht alle und nicht nur sie) gehen schon mal etwas robuster bei der Suche vor.

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Re: Metalcaching

Beitrag von Metallsonde.de » Di 21. Feb 2012, 18:00

@MadCatERZ: "Robust" ist schön ausgedrückt ;) . Meine Hochachtung vor dieser feinsinnigen Wortwahl.
Viele Grüße

Metallsonde

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Re: Metalcaching

Beitrag von Donnerbuddy » Di 21. Feb 2012, 18:13

Bei GC.com sind vergrabene Caches ja eh nicht erlaubt, so fallen die meisten Cacher schon mal raus und werden an der Stelle nicht suchen.

Ich denk das es nicht so einfach sein wird ein vergrabenen Cache zu veröffentlichen, außer man baut sich selber eine HP auf. Bis sich dann da mal paar anmelden, wird auch einige Zeit vergehen... also erst mal abwarten.

Toll finde ich die Idee mit ner Sonde Caches zu suchen aber nicht wirklich.

Gruß Roo

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