Klettercaches und Eigensicherung

Terrain 5 vom Abseilen bis zum Tauchen

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adorfer
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Re: Absturz bei Shorty I

Beitrag von adorfer » Fr 26. Aug 2011, 13:45

mattwalt hat geschrieben: gute zusammenfassung bei deinen regeln. einzige ergänzung von meiner seite:
wenn karabiner - egal wo - immer verschluss-karabiner - bei redundanz sowieso.
Was ist denn ein Verschluss-Karabiner?
Oder besser gefragt: Was ist ein "Nicht-Verschluss-Karabiner"? Ein Schnapper bei dem der Schnapper fehlt?

Abgesehen davon: Warum? Genauso könnte man sagen: grundsätzlich nur am Doppelseil und mit zwei Sicherungspersonen, für den Fall dass eine mal nicht bei der Sache ist...
(Nicht, dass ich das fordern würde. Aber ich halte es für eine ähnliche Forderung.)
Adorfer
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Re: Absturz bei Shorty I

Beitrag von ZDW » Fr 26. Aug 2011, 13:57

-jha- hat geschrieben: Was ist denn ein Verschluss-Karabiner?
Oder besser gefragt: Was ist ein "Nicht-Verschluss-Karabiner"? Ein Schnapper bei dem der Schnapper fehlt?
Ist die Frage ernst gemeint?
mattwalt hat geschrieben: gute zusammenfassung bei deinen regeln. einzige ergänzung von meiner seite:
wenn karabiner - egal wo - immer verschluss-karabiner - bei redundanz sowieso.
Überall Verschlusskarabiner einzusetzen ist aber weder praktikabel noch wirtschaftlich sinnvoll und kann ggf. sogar die Sicherheit verringern. Expressschlingen (für den Vorstieg) mit Verschlusskarabinern auszustatten sollte man zum Beispiel sein lassen. Man muss halt wissen was man wo einsetzt.

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coronar
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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von coronar » Fr 26. Aug 2011, 14:01

Ich stell mir gerade vor, man hängt in einem Einfingerloch und muss mit der anderen Hand einen Trilock auffummeln...
"Mailand oder Madrid - hauptsache Italien" (A. Möller)

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von do1000 » Fr 26. Aug 2011, 14:06

? Mach ich immer so! :D

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von workfor » Fr 26. Aug 2011, 16:33

coronar hat geschrieben:Ich stell mir gerade vor, man hängt in einem Einfingerloch und muss mit der anderen Hand einen Trilock auffummeln...
Mal nicht Seilklettertechnik und Sportklettern durcheinander bringen... ;)

Schnapper und Schrauber werden vorrangig im Sportkletetrn eingesetzt.
Trilocks in der SKT (außer beim Riggen).

cu Tom

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von ZDW » Fr 26. Aug 2011, 22:24

Trilocks werden aber auch beim Sportklettern gerne verwendet, ich hab da ein gewisses Misstrauen gegen Schrauber, seit mir mal in 10m Höhe aufgefallen ist, dass ich vergessen hatte ihn zuzuschrauben :motz:

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von coronar » Mo 29. Aug 2011, 12:32

Oben am Umlenker ergeben die auch im Sportklettern Sinn. So wie Schnapper unterwegs. Jeder Karabiner hat seinen Einsatzzweck, jeder seine Schwachstellen.
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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von Psycho667 » Do 1. Mär 2012, 20:19

Wobei ich auch eine Expresse mit zwei kleinen Schraubern habe. Das ist gerade in alpin gesicherten Routen meine "Panik-Exe". Die wird an Stellen benutzt, wo sie auf gar keinen Fall aushängen sollte ( weil schwierige Stelle oder danach lange keine gute Sicherung) oder wo das Seil blöd läuft. Ansonsten macht´s keinen Sinn, ist korrekt.

Aber man darf da auch nicht über-paniken: Ne Prusik-Hintersicherung beim Abseilen kann man schon schnell mal mit nem Normalkarabiner in die Beinschlaufe hängen oder so... Halt nix wirklich Wichtiges. Bei den SKTlern kommts ja nicht aufs Gewicht an.

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von officehex14050 » Do 28. Mai 2015, 19:19

Hallo,

ich habe Ende März meinen T5-Grundkurs gemacht, mir nun eine Ausrüstung zugelegt und
möchte nun langsam die "einfachen" Baum-T5er angehen.
Dazu habe ich mir meine Aufzeichnungen nochmal angesehen.
Soweit ist mir auch noch alles klar.
Nur die Aufzeichnung zur Sicherung des Seiles am Baum finde ich nicht.

Wir haben gelernt eine Bandschlinge um den Baumstamm zu legen und mit einem HMS Karabiner zu verbinden.

Den Einbau vom Kambiumschoner bekomme ich auch hin. Seil mit der Pilotschnur durch die Ringe ziehen bekomme ich auch hin.
Anschließend befestige ich das Seil mit einem Mastwurf am Karabiner der an den Bandschlingen hängt.
Auch wenn der Mastwurf beim Zug schon blockiert, hatten wir anschließend nochmal einen Knoten gemacht um eine zusätzliche Sicherung zu haben, falls der Mastwurf mal durchrutschen sollte.

Nur weiß ich nicht mehr mit welchem Knoten wir die zusätzliche Sicherung gemacht haben.
Könnt Ihr mir helfen?

Viele Grüße
Chris

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von Dolphiner » Do 28. Mai 2015, 21:10

Der Faden stammt aus 2008, der letzte Beitrag stammt aus 2012...

Ich würde bei Deiner Frage einen neuen Beitrag beginnen, da er mit dem Thema hier nichts zu tun hat.

Besser noch, verlange das Geld vom Kurs zurück.

WENN HMS Karabiner in der Bandschlinge, DANN auch einen HMS Knoten drin.
Natürlich mit einem Schleifknoten hintersichert. Oder Prusikschlinge.
Ein Mastwurf im HMS Karabiner bringt nix.
Da kannste gleich einen Achter/Neunerknoten im OVALKARABINER machen.

Am besten gehste mir erfahrenen T5 Kletterern auf gemeinsame Tour.
Du lernst das nicht hier im Forum.
Auch nicht auf Youtube.

Geh raus zum spielen!

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