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Klettercaches und Eigensicherung

Terrain 5 vom Abseilen bis zum Tauchen

Moderatoren: Zai-Ba, Die Schatzjäger

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NC666
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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von NC666 » Di 14. Okt 2008, 10:36

Die Schatzjäger hat geschrieben: PS: @NC666: Sorry, wollt dich jetzt nicht korrigieren, oder blöd von der Seite anmachen. Deine Werte sind absolut korrekt, und dass man zu fünft nicht abseilen sollte, sollte eigentlich jedem klar sein. Es war wirklich nur ein Beispiel. Aber ich denke ich werd meine Beispiele ab jetzt auf 'Autos die sich abseilen' oder 'Kühe die sich abseilen' erweitern. Da kommt dann wenigstens keiner auf die Idee das auszuprobieren :-)
@Thomas:
Keine Sorge, ich fühl(t)e mich nicht blöd angemacht. Deine Beiträge sind ja auch im Prinzip völlig korrekt, aber man darf nicht davon ausgehen, dass alle, die hier mitlesen, die feinen und sehr gemeinen Unterschiede sofort (er)kennen. Und ich wollte darauf aufmerksam machen, wie wenig 8 kN sind und das wir schon beim normalen Baumklettercachen schnell mal 5 oder 6 kN erreichen.

Deine Literaturempfehlungen sind mir bekannt, und ich unterschreibe auch, dass Redundanz nur da eingesetzt werden muss, wo es nötig ist. Das Problem ist nur, welcher Gelegenheitskletterer kann das beurteilen?

Liebe Grüße,
Chris
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jmsanta
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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von jmsanta » Mo 8. Dez 2008, 20:35

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oh ein neues Unterforum - mal sehen, was da so noch passenden im Geotalk vegitiert
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

Gorkde
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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von Gorkde » Mi 14. Jan 2009, 03:27

Hi!

1. Habe ich neulich bei einem Cache Autokennzeichen gefunden und die Hamburger Polizei sagte auf meine Frage ob sie die GPS Koordinaten haben wollen nur: "So modern sind wir noch nicht".

2. Habe ich in den Sicherheitsregeln gelesen, wenn man den Gurt mit Karabiner sichert soll man 2 gegenläufige einhängen. Ist das üblich oder ist das die Geocacher-Variante mit etwas mehr Sicherheit?
Wenn ich ein Grigri nutze kann ich ja nur einen einhängen (ich habe eh einen 2. mit FB Bandklemmknoten als 2. Sicherung, frage nur aus Interesse).

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von SabrinaM » Mi 14. Jan 2009, 07:41

Das mit den 2 gegenläufig eingehängten Karabinern ist üblich, bezieht sich in der Regel aber auf ungesicherte Karabiner (keine Schrauber etc., sondern die, die sich einfach aufdrücken lassen) Wenn Du Dein GriGri mit einem ordentlich gesicherten Karabiner (am besten 3-Wege-Sicherung) einhängst ist das auch OK, die andere Methode soll nur verhindern, das sich versehentlich ein Karabiner ausklinkt, eben weil er nicht gesichert ist und sich daher leicht öffnet.

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von Night-Fly » Mi 14. Jan 2009, 07:49

zwei "gegenläufige" karabiner hab ich auch schon gesehen. meist waren dass aber welche die durch ihre bauart leichter aufgehen können (expressen) wenn diese z.B. am fels anliegen...

am gürten würde dir die max. sicherheit ein sogegannter HMS bringen. der kann durch seine bauaurt und funktionsweise schon gar nicht von selbst aufgehen...
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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von NC666 » Mi 14. Jan 2009, 10:22

Ein einfacher Schrauber gilt nicht als "unaufgehbar". Wenn man nur einen Karabiner einsetzen kann, so wie beim Grigri oder Croll, sollte man einen Tri-Lock Karabiner einsetzen, bei dem drei verschiedene Bewegungen zum Öffnen nötig sind.
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Die Schatzjäger
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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von Die Schatzjäger » Mi 14. Jan 2009, 12:58

Siehe Bergundsteigen 2/2001.

Ein einzelner HMS(Schraub)-Karabiner kann eben auf gehen.

Wenn man nun das GriGri mit dem Gurt verbindet kann man da ja sowieso nur einen Karabiner nehmen - dann aber bitte einen mit Schraubverschluss - zwei Gegengleiche (das kann auch ohne Schraubverschluss sein) nimmt man zum Beispiel wenn man sich direkt in eine Vorgeknüpfte Achterschlinge einhängt (z.B. beim Toprope in der Halle).

Es ist ziemlich unwahrscheinlich dass sich das GriGri aushängt, aber das ist eigentlich beim Geocachen relativ egal, denn beim Aufsteigen hänge ich dann immer noch in der zweiten Klemme (die aber bitte mit einer zweiten Schlinge direkt mit dem Hüftgurt verbunden ist), und beim Abseilen hab ich im Regelfall ja noch eine Prusikhintersicherung.

Bei einer gleichmäßigen Belastung wie beim langsamen Abseilen kann es aber quasi ausgeschlossen werden, dass sich das GriGri aushängt - das ist aber meine persönliche Meinung.

Prinzipiell geht man beim Klettern IMMER ein Risiko ein und 100% Sicherheit gibt es einfach nicht. Man kann nur das Risiko durch Redundanz sehr weit vermindern.
Inwiefern man es sich aber einfacher macht, dadurch dass man Redundanzen (Kurzprusik beim Abseilen z.B.) weglässt, das ist jedem seine persönliche Sache.

Der Einfachheit halber:
- Wenn du dich in eine fertig geknüpfte Schlinge beim Topropen einbindest, nimm zwei gegengleiche Karabiner, entweder Schraub, oder Schnapp (oder EIN Trilock-Karabiner)
- Wenn du dein GriGri verwendest reicht ein Karabiner der das GriGri mit dem Gurt verbindet (oder eben ein Trilock-Karabiner, welcher das ganze noch sicherer macht)

Hoffe geholfen zu haben,

Thomas
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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von MisterL » Mi 14. Jan 2009, 17:06

NC666 hat geschrieben:Ein einfacher Schrauber gilt nicht als "unaufgehbar". Wenn man nur einen Karabiner einsetzen kann, so wie beim Grigri oder Croll, sollte man einen Tri-Lock Karabiner einsetzen, bei dem drei verschiedene Bewegungen zum Öffnen nötig sind.
Naja man muss es ja nicht gleich übertreiben. Ich hab bisher noch nicht erlebt, dass sich ein Schrauber selbst aufgeschraubt hat (dass die Möglichkeit besteht bezweifel ich gar nicht). Und spätestens wenn du mal bei Temperaturen unter 0° versucht hast nen Tri-Lock-Karabiner aufzumachen um dich umzuhängen....
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Nur, wer die Weisheit mit dem Löffel gefressen hat, darf auch klug scheißen...

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von Altix » Mo 19. Jan 2009, 16:47

NC666 hat geschrieben:...Wenn man nur einen Karabiner einsetzen kann, so wie beim Grigri oder Croll, sollte man einen Tri-Lock Karabiner einsetzen...
Was haltet Ihr in diesem Zusammenhang von dem DMM Belay Master. OK, mit 25€ sehr teuer. Was ich aber gut finde ist, dass die Partnersicherung sehr einfach und damit sicher wird, und vor allem der narrensichere Schutz vor Querbelastung. Ich finde jetzt den Link nicht, aber es gab hier einen Link zu einem sehr informativen Artikel, wonach die 6-8 kN Querbelastung eines Karabiners durchaus zu gering sein können. Eine solche Situation wird mit dem Belay Master sicher vermieden, und unter der Voraussetzung wären mir die 25 € auch nicht mehr zu viel Geld.

Gruß, Michael

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Re: Klettercaches und Eigensicherung

Beitrag von derfrank » Mi 21. Jan 2009, 14:28

Die Schatzjäger hat geschrieben: Der Einfachheit halber:
- Wenn du dich in eine fertig geknüpfte Schlinge beim Topropen einbindest, nimm zwei gegengleiche Karabiner, entweder Schraub, oder Schnapp (oder EIN Trilock-Karabiner)
- Wenn du dein GriGri verwendest reicht ein Karabiner der das GriGri mit dem Gurt verbindet (oder eben ein Trilock-Karabiner, welcher das ganze noch sicherer macht)
Hallo Thomas,
sorry bei den beiden Aussagen gehen mir die Nackenhaare mal so richtig hoch.
ad1.: beim Topropen mit EINEM Trilock-Karabiner sich einzubinden ist wegen der Bruchgefahr bei Querbelastung mal totaler Schwachsinn. :motz:
Wenn schon Einbinden mit Karabinern, dann immer mit zwei Verschlusskarabinern und die Verschlüsse entgegengesetzt.

Und zum Thema Einbinden mit Schnappern fällt mir nur folgendes ein:
:megaweapon:


ad2.: auch hier muss definitiv ein Verschlusskarabiner her, alles andere ist mal gar nicht drin; ok ein Trilock ist ein Verschlusskarabiner.

Ich glaube hier gehen verschiedene Begrifflichkeiten mal etwas arg durcheinander.
Verschlusssysteme und die Gefahr des Bruches durch querbelasteten Karabiner.

gruesse

frank
frei nach Hermann Hesse: Damit das Mögliche gelingt, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden!
(kannte der schon Geocaching? :???: )

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