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noch ein T5-Skandal

Terrain 5 vom Abseilen bis zum Tauchen

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JackSkysegel
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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von JackSkysegel » Sa 22. Dez 2018, 22:21

bremsassistent hat geschrieben:
Sa 22. Dez 2018, 22:19
Paddeltrails sind genauso umweltvertäglich wie andere Dosen auch!


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Wieso?
Unechter Cacher (Tm)

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satanklaus
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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von satanklaus » So 23. Dez 2018, 09:06

bremsassistent hat geschrieben:
Sa 22. Dez 2018, 22:19
Paddeltrails sind genauso umweltvertäglich wie andere Dosen auch!
Ich weiß nicht, ob die Aussage tatsächlich ernst gemeint ist, aber ich springe mal übers Stöckchen....

Früher waren Paddelcaches - zumindest auf Flüssen - meist Foto-Zahl Zuordnungs-Aufgaben. Diese Art meine ich sicher nicht, im Gegenteil, genau so geht's m.E.
Nachteil: hat man mal gepennt und ist vorbeigetrieben war es schwer, noch mal schnell "zurückzugehen". Und es gab auf 20km nur einen Punkt. Letzteres wiegt heutzutage wohl schwerer.
Also mussten physische Dosen her. Nun kann man auf einem (Fließ-)Gewässer nun mal nicht überall eine Dose verstecken wie im Wald. Die wenigen im Freiwasser, die ich kenne, musste man ertauchen. Also werden sie entweder in Ufernähe oder an weit überhängenden Ästen befestigt. Das Ufer ist Ruhe- und Rückzugsort von Tieren, dort wird der Nachwuchs aufgezogen. Nicht umsonst ist in der Brut- und Setzzeit auf vielen Flussabschnitten Befahrungsverbot. Auch die Pflanzen dort leiden: sie haben sich eine ökologische Nische gesucht, die ihnen Schutz und gute Bedingungen bietet, nicht weil sie es so geil finden, im Wasser rumzustehen. Dass da ständig ein Boot ran/rein/dagegenfährt war sicher nicht Gegenstand der evolutionären Anpassung.
Heißt also: dort haben wir nichts zu suchen. Schon gar nicht zu Hunderten - wie sie eine solche Serie anzieht - und nicht alle paar hundert Meter. Bei den überhängenden Ästen ist es übrigens auch nicht besser. Dort wird sich dann festgehalten, das Boot angebunden, mit Schwung reingefahren etc. Manche, die ich gesehen habe, waren deutlich gezeichnet, ist also auch nicht ideal.
Und nebenbei: ich paddle wirklich gerne und habe gar keine Lust, dabei viele Leute zu treffen und es ist mir auch zu blöd, ständig anzuhalten.
Ich bleibe dabei: Caches auf Flüssen sind potenziell weniger naturverträglich als andere Dosen und ein Powertrail vervielfacht das Problem noch.

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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von Saturo » So 23. Dez 2018, 10:30

Ich habe generell keine Lust beim Cachen andere Leute zu treffen, am wenigsten andere Geocacher. Schon allein aus diesem Grund ist alles was mit Power oder Trail zu tun hat ein Fall für die Tonne.
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noch ein T5-Skandal

Beitrag von bremsassistent » So 23. Dez 2018, 11:18

Das war ernst. Sonst hätten wir auch im Wald nix verloren.

Und nicht jeder Zentimeter Ufer ist von Eisvögeln belagert. Schlimm, wenn sich Cacher immer wieder selber Hürden auferlegen.

Zu Hunderten? Wow!

Zum Thema zurück!


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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von Zappo » So 23. Dez 2018, 12:06

bremsassistent hat geschrieben:
So 23. Dez 2018, 11:18
Und nicht jeder Zentimeter Ufer ist von Eisvögeln belagert......
Na ja....
bremsassistent hat geschrieben:
So 23. Dez 2018, 11:18
Das war ernst. Sonst hätten wir auch im Wald nix verloren.
Und nicht jeder Zentimeter Ufer ist von Eisvögeln belagert. Schlimm, wenn sich Cacher immer wieder selber Hürden auferlegen.
Was ist daran so SCHLIMM? Eher nichts. Das ist nichtmal ungewöhnlich.

Sich im Hobby und anderswo Grenzen "aufzuerlegen" ist schlichtweg sinnvolle und übliche Praxis - von jedem - in jedem Lebensbereich. Ich werfe keinen Müll auf den Rastplatz, telefonier nicht in der Kirche und schraube an meiner Karre den Auspuff nicht ab, nur weil die dann besser klingt.

Und bei nem Outdoorhobby sollte es für jeden doppelt selbstverständlich sein, das eigen Tun da draussen auf die Verträglichkeit zu überdenken.

Es geht nicht darum, GARNIX machen zu dürfen - schließlich ist auch der Mensch und Cacher ein Teil der Natur. Aber die Schäden gering zu halten, sollte doch im Repertoire eines jeden Menschen beinhaltet sein.
Und ja, wie jeder Paddler weiß - und wie Satanclaus wirklich schön geschrieben hat: Gewässer und Ufer sind ziemlich empfindliche Stellen (und deren Nutzung/Betretung auch mit Vorschriften versehen) und deshalb für einen Powertrail incl. Klientel so ziemlich ungeeignet.

Die Antwort auf die Frage, ob das auch im Wald gilt, musst Du Dir selbst geben.

Gruß Zappo
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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von bremsassistent » So 23. Dez 2018, 20:47

Okay! Ich paddle weiterhin. Ich will Natur erleben. In Ruhe, mit Bedacht und Respekt. Auch ohne Dosensuche paddle ich. Und wenn dort ein Trail ist, paddle ich mit Bedacht. Wie immer halt.


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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von bremsassistent » Sa 29. Dez 2018, 12:48

Ich war mal wieder paddeln. Diese Mistviecher halten sich nicht an das, was hier im Forum geschrieben wird: Die sitzen sogar mitten auf dem Fluß! Das muss denen mal einer sagen, dass das nicht geht!

Und auch, dass sie sich an die Hunderte von Cachern gewöhnen müssen. Ein normales Boot ohne Cacher ist da was völlig anderes. Aber Tausende von Cachern, die alle ausnahmslos das Ufer durchwühlen, werden überall kommen.

Wir haben die Viecher nur vor hundert Jahren das Treideln und die Rotzblagen, die statt glücklichmachender Handies tatsächlich noch schwimmen waren, überlebt?

Kurzum und Ironie-frei: Es kommen keine Hunderte und das, was da kommt, halten die Vögel aus. Es gibt auch natürliche Ursachen, dass Vögel aufgescheucht werden.


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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von Zappo » Sa 29. Dez 2018, 15:50

bremsassistent hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 12:48
Kurzum und Ironie-frei: Es kommen keine Hunderte und das, was da kommt, halten die Vögel aus. Es gibt auch natürliche Ursachen, dass Vögel aufgescheucht werden.....
Nun ja, es geht ja garnicht um Vögel. Die fliegen weg - und kommen wieder, wenn die Luft rein ist. Und scheißen zwischendurch unseren Hof voll :)

Es geht um den Uferstreifen. Da gibts (zum Teil sogar sinnvolle) Bestimmungen und HowTos, wie man sich da verhält. Z.B. http://www.kanu-hafen.de/knigge.html

Oft regional und gewässermäßig verschieden - und zum Teil von den Leuten vom Naturschutz mit den Paddelbrüdern und -schwestern abgesprochen.
Das ist jetzt weder schlimm noch tut das weh. Es ist aber sinnvoll, sich beim Paddeln danach zu richten - ob man jetzt "privat" oder beim Cachen-Paddeln unterwegs ist. So wie man sich in anderen Gebieten kundig macht, ob der Fels zum Falkenschutzgebiet gehört oder für das Klettern überhaupt freigegeben ist.

Der Cacher darf genau das, was der Normalo auch darf. Aber wie der auch muß er sich vorher kundig machen.
Und da bin ich bei PaddelPTs nicht unbedingt sicher. Das Nichtsdenken und einfach-Drauflosmachen im Überschwang der Hobby-Hyperaktivität ist ja jetzt kein besonders selten zu beobachtende Phänomen - gerade bei DIESER Aktivistengruppe.

Und ich habe auch Verständnis dafür, daß kein Kletterer, Paddler, Höhlengänger Bock drauf hat,sein Hobby beschränkt zu sehen, weil die "Absprachen nicht klappen". Dabei haben die geklappt - nur eben nicht bei Aussenstehenden. Das steht aber im Zweifelsfall nicht auf dem Boot.

In diesem Sinne nen guten Rutsch

Gruß Zappo
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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von satanklaus » Sa 29. Dez 2018, 18:23

bremsassistent hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 12:48
Es kommen keine Hunderte ...
Ne?
https://coord.info/GC73CHZ
https://coord.info/GC5VKTZ
https://coord.info/GC6H9YC
https://coord.info/GC6RCEQ

... und das sind nur welche, die mir nur in meiner Umgebung spontan einfallen.

Und wenn man dann noch die Experten sieht, wie sie mit ihren mehr oder weniger manövrierunfähigen Badebooten anrücken.
https://s3.amazonaws.com/gs-geo-images/ ... 4cf6_l.jpg
Sonst mit Paddeln nix am Hut, aber wenn der Punkt lockt kommen sie wie die Scheißhausfliegen, entdecken den Seebären in sich und es geht mit viel "Höhöhö, guck mal, voll ins Schilf!" den Fluss runter.

bremsassistent hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 12:48
... und das, was da kommt, halten die Vögel aus.
Das klingt für mich, mit Verlaub, nach beschränktem Horizont.
Die schmale Uferzone mit ihren Strömungsschatten und Kehrwässern ist nicht nur von Sympathieträgern wie Eisvögeln bevölkert. Sie ist Ruhezone, Rückzugsort und Kinderstube von Fischen, Amphibien, Insekten, Schnecken, Würmern, Krebsen und noch allerlei weiterem Getier, das man nicht auf den ersten Blick sieht. Deshalb gibt es markierte Ein- und Aussetzstellen und ansonsten hat man dort nix verloren. Der normale Paddler weiß das und hält sich auch daran. Außer eben der Cacher: für den Punkt muss er ans Ufer, aber hey, ein mal wird ja nicht schaden. Das Ganze -jawohl, s.o.- mal Hundert und plötzlich es ist ein Problem. Das es nicht gäbe, wenn keiner dort einen Powertrail ausgelegt hätte bzw. wenn der Reviewer den gar nicht erst durchgewunken hätte. Aber da herrschen ja eh andere Prioritäten.

Ansonsten hat Zappo das Thema freiwillige Selbstbeschränkung und Kopf einschalten schon ausreichend dargestellt.

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Re: noch ein T5-Skandal

Beitrag von bremsassistent » Sa 29. Dez 2018, 22:19

Satanklaus: Bitte auch alle Freizeitpaddler auf der Altmühl verbannen.

Bitte Erfolge melden!


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