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Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Moderator: elho

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BlueGerbil
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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von BlueGerbil » Fr 1. Okt 2010, 09:07

elho hat geschrieben: dass die LED-Hersteller anders als die meissten Lampenhersteller, die auch nur stumpf die theoretischen Maxmalwerte uebernehmen, nicht luegen.
Das mag sein. Dafür die Kollegen im Marketing-Bereich der Lampenhersteller - und sie bedienen damit einen vorhandenen Markt, der sich an großen Zahlen, kleinen Preisen und ggf. noch einer "Tactical Optik" orientiert.

Werte wie Verarbeitungsqualität, Langlebigkeit und Wertigkeit lassen sich halt nur schwer wirkungsvoll vermarkten, wenn die neuste Tactical-Spec-Ops-Lampe für EUR 79,- mit AA betrieben mit 1200 Lumen daherkommt. :kopfwand:

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adorfer
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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von adorfer » Fr 1. Okt 2010, 14:44

BlueGerbil hat geschrieben: Werte wie Verarbeitungsqualität, Langlebigkeit und Wertigkeit lassen sich halt nur schwer wirkungsvoll vermarkten, wenn die neuste Tactical-Spec-Ops-Lampe für EUR 79,- mit AA betrieben mit 1200 Lumen daherkommt.
Hmm, so schlecht sind die Lampen hinsichtlich ihrer Haltbarkeit doch gar nicht, wenn man mal von Discounter-Stirnlampen und der angeblich "ersten Generation" Ledlenser H7 absieht.
Wenn ich mich erinnere, wieviele Daimon- und Varta-Taschenlampen in klassischem Weißblech-Design ich im Laufe meiner Jugend kaputtbekommen habe.
Und wohlgemerkt, nicht nur die "Bundeswehr-Dinger" mit der Flachbatterie und den Farbfiltern, sondern auch die Stablampen mit Monozellen. Die Schalter ("Mit Morsetaste") waren irgendwas, nur nicht langlebig. Von den nur tiefgezogenen Gewinden mal ganz zu schweigen, die Batterie-Extender beim ersten belasteten Sturz abknicken ließen.
Und wasserdicht (oder wenigstens spritzfasserfest) war da auch nix.
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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von elho » Sa 2. Okt 2010, 14:39

-jha- hat geschrieben:Hmm, so schlecht sind die Lampen hinsichtlich ihrer Haltbarkeit doch gar nicht, wenn man mal von Discounter-Stirnlampen und der angeblich "ersten Generation" Ledlenser H7 absieht.
Ja, aber nicht unterirdisch schlecht heisst noch nicht perfekt.

Um beim Thema zu bleiben, ist die Fenix LD20 tradinionell (s.u.) ordentlich und mit Deinen abschreckenden Beispielen verglichen sehr gut. Die Revers-Clickies halten im Gegensatz zu den Schaltern aus Deiner Jugend, aber ein Forward-Clicky oder eine lebenslange "no questions asked" Garantie a la SureFire waeren noch besser. Geschlossen ist die Lampe dicht, aber kommt doch mal Feuchtigkeit rein, ist die nackte Platine gefaehrdet und vergossen oder ganz gekapselt waere sie besser dran. Und dann ist da noch der Punkt mit dem Low-Modus mit Batterien bei den XP-G Modellen, wo offenbar eine Anpassung der Elektronik gespart wurde, bei dem ich doch zoegern muss, mein bisherigen Urteil "ordentlich" aufrecht zu erhalten... :roll:

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adorfer
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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von adorfer » Sa 2. Okt 2010, 15:41

elho hat geschrieben: Um beim Thema zu bleiben, ist die Fenix LD20 tradinionell (s.u.) ordentlich und mit Deinen abschreckenden Beispielen verglichen sehr gut.
Ich habe es geschafft, meine auf XP-G umgebaute L2D aus ca. 15m Höhe "abzuwerfen" beim Kamera-Akkuwechsel (sie teilt sich ein Seitenfach mit ein paar Systemakkus in der Kameratasche). Unten war leider harter Boden und ist dort aufgeschlagen wo bei anderen Lampen die "attack crown" ist.
Ergebnis: Eine weitere ordentliche Macke im Alu und unter dem umgebörteten Rand ist die Frontscheibe gebrochen, d.h. ein (fast) unter dem Rand verlaufender Riss von ca. 3mm Länge. Für die Optik kein Problem, weil ja außerhalb des Strahlengangs, aber wasserdicht wird sie jetzt nimmer sein.
Mal schauen, wo ich so eine Scheibe in der Dicke herbekomme. Die Akkus haben es erstaunlicherweise ohne Kurzschluss überstanden, ich habe sie jedoch trotzdem ausgesondert, da ich nicht riskieren will, dass da mal später (und unbemerkt) ein Zellenschluss mir was wegkokelt.)

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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von elho » So 3. Okt 2010, 12:54

-jha- hat geschrieben:Mal schauen, wo ich so eine Scheibe in der Dicke herbekomme.
Erste Anlaufstelle: Flashlightlens.com.

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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von simonszu » Mo 4. Okt 2010, 12:12

-jha- hat geschrieben: Hmm, so schlecht sind die Lampen hinsichtlich ihrer Haltbarkeit doch gar nicht, wenn man mal von Discounter-Stirnlampen und der angeblich "ersten Generation" Ledlenser H7 absieht.
Wenn ich mich erinnere, wieviele Daimon- und Varta-Taschenlampen in klassischem Weißblech-Design ich im Laufe meiner Jugend kaputtbekommen habe.
Und wohlgemerkt, nicht nur die "Bundeswehr-Dinger" mit der Flachbatterie und den Farbfiltern, sondern auch die Stablampen mit Monozellen. Die Schalter ("Mit Morsetaste") waren irgendwas, nur nicht langlebig. Von den nur tiefgezogenen Gewinden mal ganz zu schweigen, die Batterie-Extender beim ersten belasteten Sturz abknicken ließen.
Und wasserdicht (oder wenigstens spritzfasserfest) war da auch nix.
Achja, damals. Mit den Varta-Lampen mit "fokussierbarem" Kopf und den dicken Monozellen war ich im Ferienlager der King. Da war ich 9. Mittlerweile lächel ich müde über solche Totschläger.
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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von adorfer » Mo 4. Okt 2010, 12:17

simonszu hat geschrieben: Mit den Varta-Lampen mit "fokussierbarem" Kopf und den dicken Monozellen
Im Nachhinein eigentlich sehr rührend, wie damals versucht wurde, viel zu dünnwandigem Weißblech mittels Rillen und Falzen eine Anmutung von Stabilität einzuhauchen.
Was haben die damals vermutlich noch in Hannover sitzenden Varta-Entwickler sich eigentlich gedacht, als sie diese Dinger entworfen haben?
Weder spritzwasserfest, noch stabil, noch ordentliche Gewinde, noch ein robuster Schalter.
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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von stylz » Mo 4. Okt 2010, 13:30

Also sollte man doch eher die LD20 wählen als die XGR2?

Die P7 habe ich jetzt schon mal ausgeschlossen, dann wurde
ich heute auf die Eastward aufmerksam gemacht... ich habe
schon viele Testberichte gewälzt (von der LD20 und heute
von der XGR2) und so ein richtig deutliches Ergebnis bringt
das nicht (für mich zumindest). Die XGR2 scheint ja auch
einiges auszuhalten und strahlt weiter? Aber es sind Ringe
vorhanden?

Ich möchte die Taschenlampe vorwiegend zum Nachtcachen
nutzen. Grundsätzlich gebe ich lieber 20 € mehr aus, wenn
ich dafür mehr Qualität habe. Der Preis ist also erstmal zweitrangig.

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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von cahhi » Mo 4. Okt 2010, 17:03

-jha- hat geschrieben: Weder spritzwasserfest, noch stabil, noch ordentliche Gewinde, noch ein robuster Schalter.
Wozu spritzwasserfest? Meine Varta leuchtete damals auch perfekt unter Wasser. Ja, das hatte ich öfters mal ausprobiert. Das Wasser was da reinlief, lief auch problemlos wieder raus und fand auf dem Weg nix zum Kaputtmachen. ;)
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Re: Fenix LD20 vs. Eastward YJ-XGR2

Beitrag von lindijones » Mo 4. Okt 2010, 18:05

Also wenns auf den Preis nicht ankommt, würd ich einfach beide Lampen kaufen. :p
Ich hab beide und muss aber sagen, dass die XGR2 vorwiegend rumliegt. Der Spot ist für alle Aufgaben zu krass, ausser wenn man Reflektoren in sehr großer Reichweite suchen und finden will.
Aber da ich das schon länger nicht gemacht habe, kommt sie kaum mehr zum Einsatz im Gegensatz zur LD20 (bzw. LD10).

Grüßle

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