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Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Moderator: elho

copperfield
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Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von copperfield » Mo 24. Jan 2011, 09:49

Hallo zusammen, ich bin seit einem halben Jahr stolzer Besitzer der TL1200 von Lupine - http://www.lupine.de/web/de/produkte/ta ... a/1200set/
Bisher habe ich mit FENIX Lampen und MAG-Lite und diversen China Funzeln meine Nachtcaches gesucht. Die Lupine hat meine Erwartungen voll übertroffen und daher möchte ich Euch einen kurzen Erfahrungsbericht nicht vorenthalten:
Es handelt sich um eine 20W LED Lampe die wirklich überzeugt und die sich auch im "rauhen Cacheralltag" (Wasser, Kälte, Dreck) bisher bestens bewährt hat. Gemäß Lupine ist es die derzeit hellste Taschenlampe auf dem Markt (der Begriff Taschenlampe ist wörtlich zunehmen: Die passt im Gegensatz zu meiner MAG-Lite 4D noch in die Hosentasche...) Die wasserfeste und griffige Lampe kommt im Set mit einem Lader, 12Volt Ladekabel und 2 LI-ION 2.5AH Akkus in einer schönen Transporttasche. Neben der Lichtausbeute - 1200 Lumen - und der guten Handhabung bei geringestem Gewicht gefällt mir die Programmierung der Lampe sehr gut. Dadurch bin ich jederzeit in der Lage mein individuelles Leuchtprogramm einzustellen und kann der Situation angepasst, mit einem Tastendruck auf die passende Helligkeit umschalten. Die clevere Akku-Füllstands Anzeige vermeidet eine Tiefentladung der Akkus und beim Ausschalten zeigen farbige LEDs die entnommene Akkusleistung und den verbleibenden Füllstand an. Wir haben die Lampe mehrfach mit den üblichen MAG-Lite, Zweibrüder und FENIX Lampen verglichen und keine der weit verbreiteten Lampen kommt an die Leuchtkraft der Lupine dran. Bislang konnte sich mit dieser Ausrüstung noch kein Cache in der Dunkelheit vor uns verstecken. Einfach eine tolle Lampe die ich jedem ambitionierten Geocacher nur empfehlen kann. Das alles hat natürlich seinen Preis aber Qualtiät ist eben nicht zum Schnäppchenpreis zu bekommen. Die Lampe kostet um die 520 Euro und liegt damit in der Preisregion in der auch ein gutes GPS liegt. Wem das zuviel Geld ist der kann für 370 Euro auf die TL600 zurückgreifen - 12W LED und 700 Lumen hell. Happy caching ! - Copperfield.

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quercus
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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von quercus » Mo 24. Jan 2011, 10:44

meiner meinung nach ist diese lampe für dieses hobby aus zwei gründen nicht geeignet: zu teuer und zu hell

gut, der erste grund ist relativ, das liegt natürlich ganz beim eigenen barvermögen :D

aber zu hell ist sie dennoch. wer gerne bei 1200 lumen cachen geht, sollte vielleicht einfach tagsüber suchen. jeder nachtcache, den ich bisher gemacht habe, hätte bei hellem licht 90% seiner atmosphäre verloren. es ist doch gerade das spannende und coole, dass man eben so wenig sieht. das argument, dass man die tala auch "leiser" einstellen kann zieht nicht, denn aus erfahrung nutzt man das was geht.

dieser preis hat auch nichts mehr mit besserer qualität zu tun, zumindest nicht mit notwendiger erhöhung. der einsatz bei nachtcaches rechtfertigt nicht den 10fachen preis gegenüber einer fenix20d, mit der man vermutlich über 90% aller NCs finden kann.

mir gefällt dieses hochrüsten im nächtlichen wald überhaupt nicht. NC sollten so angelegt sein, dass die hinweise mit normalen talas zu finden sind. ich würde es sogar ablehnen, so helle talas in meinem wald zu sehen. wir stören nachts schon genug, da brauchen wir keine mobilen flakscheinwerfer.

das ist bestimmt eine beeindruckende taschenlampe, aber sie wirkt für mich wie ein porsche cayenne in berlin charlottenburg
:langenase2: . :stumm: . :langenase:

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MakG700C
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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von MakG700C » Mo 24. Jan 2011, 11:07

Bei den Daten fällt mir wieder ein:

Weihnachtsbeleuchtung http://www.ndr.de/ndr2/audio57697.html und der Flakscheinwerfer "Varta Volkssturm"

Ich mag es auch hell, aber 1200 Lumen im Wald sind der Overkill.

Gruß MaKG700c

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derpilgerer
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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von derpilgerer » Mo 24. Jan 2011, 15:38

Wie schlägt sich eine gute HID gegen die Lupine? wie die Olight SR90? Der Preis ist eindeutig außerhalb meiner Reichweite und für manch einen dann vielleicht doch zuviel des Guten.
Wie erwähnt hat die Lampe verschiede Modes so muss man nicht mit soviel Licht durch den Wald laufen, kann aber im Ernstfall "aufdrehen". Ein Wasserdichtes GPS ist auch erst dann nötig wenn es mal ins Wasser fällt ;-) Naja zumindest so ungefähr könnte man einen Vergleich anstellen.

Trotzdem ein schickes Teil und meines Wissens in DE gefertigt(?) Was noch ein Grund für den Preis sein könnte ;-)
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adorfer
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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von adorfer » Mo 24. Jan 2011, 16:21

quercus hat geschrieben:meiner meinung nach ist diese lampe für dieses hobby aus zwei gründen nicht geeignet: zu teuer und zu hell
Es sollte klar sein, dass so eine Lampe für Nachtcaches nicht tauglich ist, weil man nicht nur die Mitcacher gegen sich aufbringt, die eigene Hell-Dunkel-Adaptation durcheinanderbringt und vor allem die üblichen Reflektoren hoffnungslos (=unfingbar!) überstrahlt.

Damit kann man halt prima
- Tagcaches (mit entfernten Zählaufgaben) in der Nacht machen
- in unübersichtlichen Geländen (mit schlechter Topo) auch nachts gut querfeldein durchkommen (Vermeidung von Umwegen wegen erst spät erkannter Dickungen)
- Foto-Langzeitbelichtungen auswedeln.

Nur eben nicht nachtcachen...

Allerdings: Wenn's nur günstig sein soll, übliche Baumarkt-Scheinwerfer auf 12V-Basis (meist H3-Leuchtmittel) kann man inzwischen billigst selbst umbauen.
Es gibt zwei mal Leuchtmittel 3200lm plus zwei Vorschaltgeräte bei Ebay vom deutschen Anbieter inkl. Montagematerial und Versand für unter 25€.
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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von copperfield » Mo 24. Jan 2011, 18:32

Zitat: Es sollte klar sein, dass so eine Lampe für Nachtcaches nicht tauglich ist, weil man nicht nur die Mitcacher gegen sich aufbringt, die eigene Hell-Dunkel-Adaptation durcheinanderbringt und vor allem die üblichen Reflektoren hoffnungslos (=unfingbar!) überstrahlt. :lachtot:

sagt einer, der die Lampe noch niemals in den Fingern hatte.... (und vermutlich auch niemals halten wird).

Ich kann aus Erfahrung nur sagen, wir haben damit jeden Cache gefunden und wie schon beschrieben: Nutzen wir natürlich auch die feinstufige, microcontrollergesteuerte Einstellung der Helligkeit - diese ist programmierbar und kann je nach Anforderungen sofort und unkompliziert verändert werden. Somit "überblenden" wir niemanden und gehen achtsam mit der Natur und unseren lieben Mitcachern um - bisher haben auch die Vögel niemals mit dem Singen angefangen. :D . Die volle Leistung - 1200 Lumen - haben wir nur selten benötigt, waren aber immer froh, wenn wir diese auf Knopfdruck abrufen konnten.... Die Lampe war in diesen Situationen einfach allen anderen Leuchtmitteln deutlich überlegen. (erinnert mich irgendwie an den Überholvorgang auf der Autobahn, in früheren Zeiten, als es noch Spass gemacht hat. Da haben sich ein paar PS unter der Motorhaube auch bemerkbar gemacht - ach und diejenigen die nicht konnten haben sich natürlich auch immer aufgeregt...)
Der Vergleich scheint gar nicht so weit her geholt zu sein: Zitat: das ist bestimmt eine beeindruckende taschenlampe, aber sie wirkt für mich wie ein porsche cayenne in berlin charlottenburg

Generell schalte ich meine Kopflampe und auch die Taschenlampe beim Nachtcachen aus !! und nutze das Licht meiner Mitcacher (und manchmal auch des Mondes) um mich von Stage zu Stage zu bewegen (lautlos, achtsam und möglichst auf den Wegen). Diese Vorgehensweise empfiehlt sich und maximiert nebenbei meine Akkulaufzeit.

Happy caching
Copperfield
Zuletzt geändert von copperfield am Mo 24. Jan 2011, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von adorfer » Mo 24. Jan 2011, 18:40

copperfield hat geschrieben: sagt einer, der die Lampe noch niemals in den Fingern hatte.... (und vermutlich auch niemals halten wird).
Ich habe seit mehreren Jahren eine HID mit 35W auf D2S-Basis. Mag sein, dass mir da der Vergleich fehlt, weil die noch ein ein Stück heller ist.
Das Problem mit den überstrahlten Reflektoren und der Hell/Dunkel-Adaptation habe ich aber auch schon bei der Thrunite Catapult, die auf 1000 Chinalumen angegeben wird.

Aber wenn Du mit der Lampe glücklich bist: um so besser. Vom Formfaktor ist es mit Sicherheit schöner als so ein klobiges HID-Steuergerät.
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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von copperfield » Mo 24. Jan 2011, 18:53

Zitat:
Ich habe seit mehreren Jahren eine HID mit 35W auf D2S-Basis. Mag sein, dass mir da der Vergleich fehlt, weil die noch ein ein Stück heller ist.
Das Problem mit den überstrahlten Reflektoren und der Hell/Dunkel-Adaptation habe ich aber auch schon bei der Thrunite Catapult, die auf 1000 Chinalumen angegeben wird.

Aber wenn Du mit der Lampe glücklich bist: um so besser. Vom Formfaktor ist es mit Sicherheit schöner als so ein klobiges HID-Steuergerät.


Von den HID mit 35W hab ich auch zwei - im Auto eingebaut...
Und die halte ich für den Wald wirklich für ungeeignet... hast Du ja auch schon erkannt.

Wie gesagt: Die Lupine ist leider sehr teuer.... und daher wird sie sicherlich nicht an jedem Gürtel ihren Platz finden. Technisch gesehen ist dieses in Deutschland entwickelte und gefertigte Produkt sicherlich Spitzenklasse und optimiert auf Wirkungsgrad und maximale Lichtausbeute. Etwas vergleichbares ist mir bisher noch nicht unter die Augen und in die Hände gekommen.
Die Fahrrad Lampen von Lupine sind übrigens ebenso ein Knaller und die Fangemeinde ist groß. So etwas werde ich mir irgendwann auch noch zulegen.

Happy caching und bis bald im Wald
Copperfield aka Peter

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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von adorfer » Mo 24. Jan 2011, 19:47

copperfield hat geschrieben: Wie gesagt: Die Lupine ist leider sehr teuer....
War die denn früher mal teurer? Ich habe die in diversen Shops gerade für unter 400€ gesehen.
Also zumindest Scurion&Co (als ebenfalls europäische Hersteller) spielen da nochmal in einer anderen Preisklasse. Wenn es die 1300er auch zusätzlich mit UV und Rotlicht (also 3 Leuchtmitteln) gäbe, dann könnte ich auch für 1000€ schwach werden. Eben wegen des Gehäuses und der guten Programmierbarkeit.
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Re: Bericht: Mit der Lupine TL1200 20W LED Lampe im Wald

Beitrag von Schorsch. » Mo 24. Jan 2011, 20:00

-jha- hat geschrieben: War die denn früher mal teurer? Ich habe die in diversen Shops gerade für unter 400€ gesehen.
Die reine Taschenlampe gibt es offiziell für 350€.
Copperfield bezog sich IMO auf das Komplettset mit Extra-Akku, Ladegerät etc.

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