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Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Fr 14. Okt 2011, 01:51
von Team Free Bird
Da ich neben dem Cachen noch dem Hobby des Erkundens verlassener Orte ohne Dosen nachgehe hätte ich mal eine Frage:

Hat hier jemand Erfahrung mit den Leuchten von Ultrafire?

Die sollen ja laut eigener Aussage wahre Lumenmonster für relativ kleines Geld sein, wo sonst gibts für rund 50€ 1300 Lumen (Herstellerangabe).

Bitte nichts mit "Das kann nicht sein weil..." sondern nur echte Erfahrungen.

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Fr 14. Okt 2011, 01:59
von Lichtinsdunkel
Eine generelle Aussage zu treffen, ist schwierig, da Ultrafire die Lampen nur labelt, nicht aber selbst herstellt. Die Qualität reicht von ganz okay bis saumäßig schlecht.

Gruß
Walter

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Fr 14. Okt 2011, 02:04
von Team Free Bird
Das ist schonmal...

...nicht gut.

In verschiedenen Foren werden die Dinger wie der Heilige Gral angepriesen.

Obwohl ich mir 1300 Lumen in so einem kleinen Ding nicht wirklich vorstellen kann.

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Fr 14. Okt 2011, 12:03
von SNEQX2
1300 lm sind auch arg hochg egriffen. Oder eben optimistisch gemessen, ;)

Wenn man bei Deal Extreme bestellt, sind die Lampen preislich der Qualität schon noch angemessen. Geliefert wird auch schnell.

Ich hab zwei UF, eine 501B und eine 502B (UV). Die benutzt ich jetzt so lange ohne Scham, bis sie auf sind. Und dann kaufe ich ne neue. "Verschleißlampe" trifft es ganz gut, wobei das eher auf die Optik als auf die Funktion zutreffen dürfte. Die Anodisierung ist nicht immer der Knaller, vielleicht ist auch mal irgendwo was nicht ganz sauber gearbeitet. Aber sie leuchten ausreichend gut, sind wasserfest und nicht instabil. Für Den Preis --> Nichts falsch zu machen.

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Fr 14. Okt 2011, 12:20
von GeoSilverio
Ja, nur Wunder wie 1300lumen darf man sicher nicht erwarten.
Kommt noch dazu, dass die "üblichen" Ultrafire 501, 502 etc... Lampen mit modularem Aufbau sind, also LED, Elektronik und Reflektor ein separates Teil sind. Vorteil ist, dass man die auswechseln kann, nachteil aber auf jeden Fall die Wärmeableitung, die eben nicht gut vom DropIn zum Lampenbody geschehen kann.
Ich glaub bei 1300 lumen würde das Ding schnell abrauchen ;)

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Fr 14. Okt 2011, 18:24
von Duglum
Ich kann dir von Ultrafire (und auch allen sonstigen chinesischen irgendwas-Fire-Marken) nur abraten. Wie von Walter schon angedeutet kann man natürlich auch hier Glück haben, das meiste ist allerdings ziemlicher Schrott.

Im Budget-Bereich kann ich Solarforce empfehlen. Die haben brauchbare Lampen zu günstigen Preisen und vor allem eine gleichbleibende Qualität.
Zwar kommen die Lampen sowohl von der Verarbeitung wie auch der Elektronik nicht an z.B. Fenix, Sunwayman oder JetBeam ran, aber irgendwo muss man ja schließlich Abstriche machen. :)
Deren 18650er Akkus (die blau-weißen) sind übrigens auch zu empfehlen.

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Fr 14. Okt 2011, 19:24
von kessi
Also ich hab mir 3 verschiedene Taschenlampen von DX gekauft und bin mit allen sehr zufrieden. Die Beste zum Cachen (für mich) ist die Romisen RC-C8. Die ist nicht so hell das die Leute mich in 10km Entfernung sehen, aber zum Cachen (für mich) super. Und leuchtet schön breit (Kopf ist drehbar), war günstig und ist gut verarbeitet.
Wenn sie mal kaputt geht, kauf ich mir dort eine neue. Heiß wird sie auch nicht, weil weniger Lumen, die aber total ausreichen. Hat 3 Stufen, hell, mittel und blinki langsam. Akkus und Ladegerät habe ich ebenfalls von DX bestellt. Funktioniert auch. Ich würde mir solche Lampen jederzeit wieder kaufen, bin damit voll zufrieden.

Die andere ist eine Ultrafire, die aber viel zu hell ist und auch schnell heiß wird, wegen den hohen Lumen. Die Dritte ist ebenfalls eine Ultrafire, aber im Mini-Format für den Schlüsselanhänger. Die leutet ebenfalls seit paar Monaten vor sich hin, wie es sich gehört.

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Fr 14. Okt 2011, 19:31
von Team Free Bird
Die Lampe soll vorrangig für Stollen, Tunnel, grosse Bunker, etc. sein.
Also nicht zu gross weils manchmal recht eng wird und da sie meist "indoors" in langen Gängen benutzt wird ist die "Fremdsichtbarkeit" zu vernachlässigen.
Allerdings sollte sie schon viel Licht bringen z.b. für Fotos.
Für NC´s habe ich meine H7 und eine Aldi 3w Cree (bei der sich allerdings der Schalter auflöst).

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Do 20. Okt 2011, 08:51
von nofretete
Team Free Bird hat geschrieben:Die Lampe soll vorrangig für Stollen, Tunnel, grosse Bunker, etc. sein.
Also nicht zu gross weils manchmal recht eng wird und da sie meist "indoors" in langen Gängen benutzt wird ist die "Fremdsichtbarkeit" zu vernachlässigen.
Allerdings sollte sie schon viel Licht bringen z.b. für Fotos.
Ja genau eine für dieses Anwendungsspektrum würde mich auch interessieren.
Soll quasi als zweit Lampe neben meiner Fenix fungieren.
Kann ruhig ein preiswertes China Modell sein, aber natürlich auch nicht gleich durchbrennen.
Bei DX gibt es leider unmengen an Flashlights. Da wären einige Tips nicht schlecht.
Ich denke mal gut fokusierbar sollte sie sein und gut in der Hand liegen.
Gerade in Bunkern u.ä. wär mir ein breiteres Licht als das meiner L2D sehr wichtig.

Re: Erfahrungen mit Ultrafire

Verfasst: Do 20. Okt 2011, 10:17
von Duglum
Für den reinen Nahbereich ist eine Kopflampe ohne Reflektor (oder zur Not mit Milchglas davor) unschlagbar. Grade in Bereichen in denen man auf das Licht wirklich angewiesen ist, wie z.B. in Bunkern oder Stollen, würde ich mich da nicht auf einen Chinaböller verlassen wollen.

Sehr zu empfehlen sind hier die reflektorlosen Modelle von Spark (SD6-460NW bzw. SD6-500CW, beide brandneu. Ein 2xAA-Modell namens SD52 ist noch nicht im Handel) oder Zebralight (H501w bzw. H60). Gut, sind alle nicht ganz günstig, grade die Spark-Modelle, aber dafür preiswert.