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Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Moderator: elho

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SammysHP
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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von SammysHP » Fr 24. Mär 2017, 12:22

Ich meinte eher, dass die Akkus in solch einer Konfiguration gerne mal explodieren können.
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RSKBerlin
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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von RSKBerlin » Sa 25. Mär 2017, 09:53

SammysHP hat geschrieben:
Fr 24. Mär 2017, 12:22
Ich meinte eher, dass die Akkus in solch einer Konfiguration gerne mal explodieren können.
Ich meinte das indirekt auch. Hier ist mal ein lustiger Beitrag über einen explodierten 18650-Akku. Nichts für schwache Nerven. Billige Akkus in billigen Lampen sind eine wirklich bescheuerte Idee. Billige Ladegeräte auch.

Um das einmal in Perspektive zu rücken:

Echter Chinaschrott: Akku €1,83, Ladegerät €3,09, Stirnlampe €7,75 (alles von dealextreme.com).

Hier Qualitätsware aus China: Akku €19,90, Ladegerät €41,90, Stirnlampe €110 (alles Taschenlampenpapst, mit dem ich weder verwandt noch verschwägert bin, aber dessen Service ich wertschätze).

Wie gesagt, wenn ich irgendwo am Ende eines kilometerlangen Tunnels stehe oder nachts in 30m Höhe in einem Baum herumhänge oder wenn ich kopfüber in einem Höhlendurchgang stecke - dann will ich keinen Schrott am Kopf (oder überhaupt am Mann) haben.

Randnotiz (nicht wirklich überraschend): Unsere Geräte von Nitecore, Lumintop usw. sind noch nie kaputtgegangen. Wir haben einige davon seit mehr als 10 Jahren. In derselben Zeit haben Bekannte mehrfach ihre angeblich so günstigen Geräte nachkaufen müssen. Wer billig kauft, kauft zweimal. Dreimal. Zu oft.

Berglöwe
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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von Berglöwe » Sa 25. Mär 2017, 13:22

Hallo jak4i,

ich würde Dir eine Skilhunt H03 empfehlen. Bei gearbest mit Coupons für ca 30 EUR zu bekommen.
Sie wird mit 1x 18650 LiIon betrieben und hat 8 Stufen von 0,5 - 900 Ansi Lumen (1200 LED Lumen). Einen Magnet an der in der TailCap zu Befestigen an Blechen z.B.
Es gibt sehr viele Youtube Videos mit der Vorstellung der Lampe und auch viele Reviews wo du dir ein eigenes Bild machen kannst.
Berglöwe

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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von jak4i » Sa 25. Mär 2017, 19:07

OK, die HC50 ist dann wohl die Top Empfehlung, Danke schon mal.
Dennoch bin ich noch nicht sicher, da ich so ja mein Preislimit ausreizen würde.
Das Qualität seinen Preis hat ist unstrittig, aber genau so gut gibt es immer wieder günstige Artikel, die mithalten können.
Nur mal als Beispiel: https://www.amazon.de/gp/product/B00UD0 ... AATB8FMQ8X.
52 gute Bewertungen zu 4 schlechten. Was wäre an dieser denn auszusetzen? Mal außer das sie aus China kommt. Wahrscheinlich werden ja die teuren Lampen auch in Fernost gebaut.

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RSKBerlin
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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von RSKBerlin » Sa 25. Mär 2017, 19:14

1 x Headlampe
2 x 18650 Akkus
1 x EU Ladegerät
1 x Auto Ladegerät
1 x USB Kabel
Für die €20, die dieser Müll kostet, kriegst Du nicht einmal ein vernünftiges Ladegerät. Welchen Teil von "wenn Du billigen Schrott kaufen willst, dann tu das bitte" muss ich Dir nochmal langsam vorlesen?

Guck mal hier - und stell Dir vor, das ist nicht ein fremdes Bein sondern Dein Kopf.
Bild

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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von schatzi-s » Sa 25. Mär 2017, 21:20

SammysHP hat geschrieben:
Fr 24. Mär 2017, 12:22
Ich meinte eher, dass die Akkus in solch einer Konfiguration gerne mal explodieren können.
ist es nicht eher gefaehrlich, wenn man zwei (oder mehr) Akkus ins Serie schaltet? Aber grundsaetzlich hast Du Recht: Gerade am Kopf ist es ein Sicherheitsplus, nur einen Akku zu haben.

Zum Einwand: "haelt nicht" (nicht von Dir)
Das ist richtig, die Lampen halten nicht allzu lange, aber ich befuerchte, dass bei mir keine Lampe im aktiven Einsatz 10 Jahre halten wuerde... Daher habe ich eh immer eine Backup Lampe dabei. Und wenn das Teil nach einer Saison defekt ist, dann kaufe ich mir halt eine neue. Die kostet im Zweifelsfall noch weniger und ist wahrscheinlich eine -wie auch immer geartete- Weiterentwicklung.

Wenn ich jedoch ernsthafte Angst haette, dass bei mir ein Akku explodieren koennte, wuerde ich maximal NiMh Akkus nutzen. Beispiele wie Braende von Notebookakkus teurer Hersteller und der Rueckruf der Samsunggeraete kuerzlich, zeigen, dass ein Name (und/ oder hoher Preis) nicht vor Feuer schuetzt...

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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von Zappo » So 26. Mär 2017, 10:35

jak4i hat geschrieben:
Sa 25. Mär 2017, 19:07
Was wäre an dieser denn auszusetzen? Mal außer das sie aus China kommt. Wahrscheinlich werden ja die teuren Lampen auch in Fernost gebaut.....
Das hier: "Achtung: Wenn die Batterie in der entgegengesetzten Pole Position installiert werden, kann es eine Explosion verursacht! " - Mal vom Deutsch abgesehen.

Also ich nehm eben die normalen AA-Akkus - vom Licht her genügt mir die Leistung.

In Zeiten, in denen der Verkaufspreis fast nix mit Qualität, sondern eher mit Markenaufpreis und dem Verdienst von hiesigen Händlern und Vertrieblern zu tun hat, ist natürlich der "Billig kaufen - zweimal kaufen" Spruch etwas aufgeweicht. Und wenn das Produkt, das nur ein Zehntel des Preises kostet, bauartbedingt schon unkaputtbar ist, erschließt sich der Aufpreis für "höhere Qualität" natürlich auch nicht auf den ersten Blick * .

Wer hauptberuflich :) in Höhlen usw unterwegs ist, legt sicher mehr Wert auf absolute Sicherheit als der Gelegenheitskrabbler, der im Zweifelsfall eben für 10 Minuten seine 2te oder 3ste Backup aus der Tasche holt. Die er aus Freude am Equipement eh dabei hat.

So gesehen kauft man eben, was einem gefällt und was nicht auf den ersten Blick ne eingebaute Sollbruchstelle aufweist.

gruß Zappo

* Ich hab ja auch ne AA- Zebralight (und ne Fenix) - aber auch da muß ich sagen, daß beide auch mit gefühlten 10-15 Euro völlig genügend bezahlt wäre. Ein Aluminiumgehäuse, welches wahrscheinlich in der Minute 200mal aus der Maschine fällt und ein wenig Elektronik - für 50 Öre krieg ich ne Lichtmaschine für mein Auto......
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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von jak4i » So 26. Mär 2017, 18:41

Liege ich etwa falsch, wenn ich davon ausgehe, dass die Gefahr von den Lithium Akkus und nicht von der Lampe selbst ausgeht?
Damit ist es doch aber das wichtigste gute Akkus, am besten die mit "protected" zu kaufen.
Oder hatte ich da bislang einen Denkfehler?
Ein Risiko hat man mit mehr als einer 18650 sicher, damit streiche ich mal alle entsprechenden Lampen von meiner "Liste".

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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von schatzi-s » So 26. Mär 2017, 19:03

Hallo jak4i,
ich wuerde mal mit einem jein antworten... Natuerlich sind es die Akkus, die explodieren koennen und nicht die Lampe. Die widerum kann dabei helfen. Zum Einen, wenn sie bauartlich mehrere Akkus benoetigt (was nicht grundsaetzlich schlecht ist, das macht man bei Notebooks, E-Bikes..) auch oder aber durch ihre Mechanik/ Verarbeitung. Stichwort Kurzschluss: Wie reagiert die Lampe bei Wassereinbruch oder wenn -wie bei mir schon haeufiger passiert- der Kontakt zum Akku abbricht und -bei mir noch (?) nie passiert- den Akku kurz schliesst.
Soweit ich weiss (korrigiert mich, wenn das falsch ist), hilft bei einem Kurzschluss auch kein "protected", da hier nur die Spannung in einem gewissen Bereich gehalten wird, aber trotzdem ein sehr hoher Strom fliessen kann.

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Re: Empfehlung Kopflampe bis max. 50€ oder weniger

Beitrag von SammysHP » So 26. Mär 2017, 20:38

Billige Akkus sind aufgrund der unzuverlässigen und kostensparenden Bauweise ein Risiko. Was bei zu dicht gepackten Akkus mit zu dünner Membran passiert, hat man bei den Samsung Tablets gesehen. Billige Akkus erfüllen zudem oftmals nicht die beworbenen Eigenschaften, haben also eine zu geringe Kapazität (manchmal nur 50% oder weniger), einen höheren Innenwiderstand oder einen geringeren maximalen Strom. Zudem sind die Schutzvorrichtungen oftmals schlecht oder ganz einfach nicht vorhanden.

"Geschützte" Zellen haben elektronische Komponenten, welche den Akku vor Tiefentladung und zu hohen Strömen (z.B. bei Kurzschluss) schützt. Das funktioniert natürlich nur bei Verwendung der äußeren Kontakte, also nicht bei einem Fall ins Wasser. Dadurch sind sie länger und etwas dicker, aber auch um einiges teurer.

Fast jeder Li-Ion-Akku hat aber auch andere Schutzeinrichtungen: Ein PTC ist als flache Scheibe realisiert, durch welche der Strom fließt und deren Widerstand mit der Temperatur steigt. Dadurch fließt weniger Strom und die Temperatur fällt wieder. Nach Abkühlen ist der Akku wieder nutzbar, aber der Widerstand kann permanent etwas höher sein, man sollte es also nicht herausfordern. Das CID ist eine Art Überdruckventil, welches bei hohem Zellendruck auslöst und die Verbindung zum Pluspol unterbricht. Der Akku ist danach unbrauchbar.

Zu hoher Druck in einem geschlossenen Behälter führt zu einer Explosion. Daher gibt es Ventile/Sollbruchstellen, wodurch die Akkus kontrolliert Druck abbauen können. Das funktioniert natürlich nicht in einer geschlossenen Taschenlampe, die somit zu einer Rohrbombe wird.

Soweit zu den Akkus. Man sieht, dass sich Markenakkus aus einer guten Produktion lohnen. Auf der anderen Seite stehen die Verbraucher, also in diesem Fall Taschenlampen. Bei einem einzelnen Akku ist die Sache relativ einfach: Minus an Minus, Plus an Plus, anschalten, Strom fließt. Fließt zu viel Strom (Kurzschluss durch schlampige Produktion oder fehlerhaften Schaltkreisdesign), überhitzt der Akku und die Schutzvorrichtungen greifen. Falls nicht, gast der Akku aus oder explodiert – so oder so fliegt hinten die Kappe von der Lampe (hoffentlich!) und vorne die LED heraus. In dieser Richtung sollte die nächsten 15 Meter oder mehr niemand stehen. Manche Lampen (gerade die billigen) sind übrigens nicht verpolungssicher und können dabei alle möglichen Verhaltensweisen zeigen, auch Kurzschlüsse.

Spannend wird die Sache, wenn mehrere Akkus verwendet werden. Dann können nämlich Ausgleichsströme fließen oder die Zellen unterschiedlich entladen werden, wodurch es zu einer Tiefentladung kommt. Gegen eine Tiefentladung helfen auch die passiven Schutzvorrichtungen nicht. Eine Tiefentladung muss noch nicht gleich zu einer Explosion führen, wird beim Laden aber unter Umständen zu Überraschungen führen. Ausgleichsströme können kurzzeitig sehr hoch sein, wodurch ein PTC nicht schnell genug reagieren kann. Der Akku explodiert oder das CID wird ausgelöst. Auf jeden Fall sollte man immer gleiche Akkus in der gleichen Kombination nutzen. Das Laden mit einem vernünftigen Ladegerät, welches die Zellen einzeln auf einen identischen Ladestand lädt. Integrierten Ladegeräten würde ich bei billigen Lampen nicht trauen, da das Balancing fehlerhaft sein könnte oder nicht vorhanden ist.

Zusammengefasst: Ein vernünftiger Akku kann im Fehlerfall schlimmeres verhindern und ist im normalen Gebrauch relativ sicher. Billige Akkus können schon vom Zuschauen explodieren und erst recht, wenn sie außerhalb der Spezifikation genutzt werden (die man nicht kennt, da es keine zuverlässigen Datenblätter gibt).
Lampen mit nur einem Akku sind relativ sicher und stellen nur bei zu hohen Strömen (Kurzschluss, LED mit zu hoher Leistung) eine Gefahr dar. Bei mehreren Akkus muss auf eine vernünftige Elektronik und gute Akkus geachtet werden. Idealerweise wird jeder Akku separat überwacht, auch beim Entladen.

PS: Ladegeräte gibt es auch schon für unter fünf Euro in einer überraschend guten Qualität. Das günstigste dürfte das LiitoKala Lii-100 sein, welches man für rund 3,50 € bei Gearbest bekommt. Eine gute Übersicht mit umfangreichen Tests gibt es hier: http://www.lygte-info.dk/info/indexBatt ... %20UK.html
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