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Moderator: elho

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Bilbowolf
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Beitrag von Bilbowolf »

Weiter Nachforschungen haben ergeben, daß Du (fast) recht hast. Wichtig für die LED scheint tatsächlich die Stromstärke zu sein --> die muß man regeln. Spannung stellt sich dann slebst ein.

Cool... ich komme gerade von Conrad zurück und werde mal heute Abend was aufbauen.
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Windi
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Beitrag von Windi »

Bilbowolf hat geschrieben:Weiter Nachforschungen haben ergeben, daß Du (fast) recht hast. Wichtig für die LED scheint tatsächlich die Stromstärke zu sein --> die muß man regeln. Spannung stellt sich dann selbst ein.
Ich würde mal sagen dass funktioniert nach der guten alten Formel R=U/I bzw. U=I*R bzw. I=U/R.
Wenn man davon ausgeht dass die LED einen bestimmten (festen) Widerstand R hat und man lässt einen definierten Strom I durchfließen so liegt an der LED automtisch die korrekte Spannung U an.
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º
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Beitrag von º »

Dummerweise hat eine LED keinen festen Widerstand sondern ist ein sogenanntes nichtlineares Bauteil.
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Starglider
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Beitrag von Starglider »

@windi:
Eine LED ist kein ohmscher Widerstand!
Was daran liegt, dass sie erst ab einer bestimmten Mindestspannung (der sog. "Schwellenspannung", geiles Wort) anfängt zu leuchten -> Abstrahlung von Lichtenergie zusätzlich zur abgegebenen Wärme. Dadurch ergibt sich eine geknickte Kennlinie, wie man z.B. auf dieser netten kleine Seite sehr schön sehen kann.

In den Datenblättern für LEDs sind immer die Vorwärtsspannung und der Strom angegeben, bei dem die Dinger betrieben werden sollen.
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Bilbowolf
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Beitrag von Bilbowolf »

Na gut, dann bin ich schon wieder am Anfang (fast). Nur gut, daß die Schaltung, die ich habe mit einem Poti ausgestattet ist. Damit kann ich die Spannung verändern und der Strom bleibt (fast) konstant. Morgen berichte ich mal. Wenn nicht, dann ist vielleicht meine Bude abgeraucht :shock: .

Kann ich direkt 230V aus dem öffentlichen Netz an meine Schaltung hängen?
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radioscout
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Beitrag von radioscout »

Richtig. Eine LED hat keinen ohmschen Widerstand.
Sie muß immer mit einem vorgegebenen Strom betrieben werden. Die sich dann einstellende Spannung ist in einem weiten Strombereich nahezu konstant (wie bei Dioden üblich, siehe auch Z-Dioden).
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)
Mungo Park
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Beitrag von Mungo Park »

Bilbowolf hat geschrieben:
nahezu verlustlos (n=0,87-0,96) a
:?: :?: Was heißt das denn :?: :?:

Was ist für eine LED eigentlich wichtiger, der Strom oder die Spannung? Warum frage ich? Ich habe eine Konstantstromschaltung gefunden, allerdings variert dann die Spannung, was bei Akkus natürlich nicht so schlimm ist, da diese über einen längeren Bereich konstant sind und erst nach ca. 60 - 70% Entladung abfallen.
Naja es ist schon wichtig bei einer LED, dass die Schwellspannung ueberschritten wird, da es sich ja um eine Diode handelt und diese erst leitet wenn eben die Schwellspannung ueberschritten ist. Die Schwellspannung wird durch das Halbleitermaterial bestimmt welches den pn-Uebergang bildet und entspricht im allgemeinen der Differenz der Dotierungslevels des p und n-Gebietes.

Wird die Schwellspannung ueberschritten zieht die LED Strom. Dabei ist das Kennlinienverhalten ungefaehr so wie bei einer normalen Si-Diode, naemlich I proportional zu exp(e*U/n*k*T-1) wobei die Proportionalitaetskonstante I0 der Saettigungsstrom der Diode in Sperrichtung ist. --> also Stromkennlinie ist ab Ueberschreiten der Schwellspannung exponentiell mit U. D.h. wenn Du genuegend Spannung anbietest wird die Diode exponentiell im Verhaeltnis dazu Strom ziehen. Das tut sie solange bis sie warm wird und irgendwann in den thermischen Rollover geht, dann laesst die Lichtleistung wieder nach. Um dieses stromdurstige Verhalten zu unterbinden braucht man entweder einenWiderstand an dem der gezogene Strom abgebremst wird (der vernichtet aber ganz schoen stark Energie und muss fuer jede Spannung die Du anlegst eigentlich neu eingestellt werden um konstanten Strom zu gewaehrleisten. Wenn also der Spannungsabfall an der Batterie kleiner wird, dann geht das ganze exponentiell zurueck, die LED laesst stark nach und dein Widerstand frisst weiter schoebn Energie. Um das zu umgehen bietet man sozusagen einen variablen spannungsabhaengigen Widerstand in Form einer Konstantstromquellenschaltung ( die aus einer einfachen Transistorschaltung besteht) an.

Beispiele:
http://www.elexs.de/led2.htm
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Bilbowolf
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Beitrag von Bilbowolf »

Tja, die Schaltung hat funktioniert, allerdings nicht ganz, wie simuliert, d.h. ich habe zwar 20mA aber gerade mal 3.0V. Damit leuchtet die LED nicht so wie sie soll. Jetzt werde ich was anderes ausprobieren...
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º
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Beitrag von º »

Hast Du die Spannung auch über der LED gemessen ... nur um Mißverständnissen vorzubeugen.
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Mungo Park
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Beitrag von Mungo Park »

Bilbowolf hat geschrieben:Tja, die Schaltung hat funktioniert, allerdings nicht ganz, wie simuliert, d.h. ich habe zwar 20mA aber gerade mal 3.0V. Damit leuchtet die LED nicht so wie sie soll. Jetzt werde ich was anderes ausprobieren...
Welche der Schaltungen hast Du verwendet ? Ich habe doch einen Link angehaengt ?

Wie gross ist die angegebene Schwellspannung Deiner LED.... :roll:
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