Fallensteller in Deutschland?

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quadkai
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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von quadkai » Fr 26. Aug 2011, 09:25

NelliOWL hat geschrieben:Uns sind letztens in einem Waldstück auch mehrere seltsame Einrichtungen aufgefallen, die wir für Fallen hielten. Diese befanden sich in guter Sichtweite ca. 5 - 10 Meter neben den Wanderwegen. Einen Warnhinweis darauf haben wir in der Gegend nicht entdeckt.
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Diese Betonlebendfalle ist kaputt bzw nicht in Betrieb.Da die Klappe an Eingang fehlt und somit die Falle nicht schließen kann.

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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von Survivaldog » Fr 26. Aug 2011, 09:38

Kann es nicht auch sein das einige Förster mitlerweile die Schn..... voll haben von den Geocachern und uns somit aus den Wald fernhalten wollen
In einigen Berichten würde ja schon mal erwähnt das Jäger,Förster usw sich was einfallen wollen.
Mir macht das schon etwas Angst wenn ich sowas lese.Aber wie schon gesagt nen Stempel oder soo Wäre schon angebracht.
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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von Zappo » Fr 26. Aug 2011, 09:48

Survivaldog hat geschrieben:Kann es nicht auch sein das einige Förster mitlerweile die Schn..... voll haben von den Geocachern und uns somit aus den Wald fernhalten wollen.........
Erstmal hallo hier.
Ja, das kann sein. Aber wollen ist nicht können - solange wir uns anständig benehmen.
Und daß ein Grünrock Fallen aufstellt, daß keine Cacher durchlaufen halte ich für extrem unwahrscheinlich - soweit will meine Denke nicht gehen.

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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von Survivaldog » Fr 26. Aug 2011, 10:17

Nee ich meine ja nicht das die Grünröcke fallen aufstellen sondern das sie und mit diesen Schildern Angst einjagen wollen
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blackbeard69
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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von blackbeard69 » Fr 26. Aug 2011, 13:23

Survivaldog hat geschrieben:Kann es nicht auch sein das einige Förster mitlerweile die Schn..... voll haben von den Geocachern und uns somit aus den Wald fernhalten wollen
Am 16.8. hatte ich auf einen Fernsehbeitrag hingewiesen, den ich mir inzwischen als Aufzeichnung ansehen konnte. Aus dem Gedächtnis:

Lebendfallen sind nicht groß genug für Menschen (Hunde zum Beispiel passen aber rein).

Tellereisen (drauftreten löst den sehr kräftigen Schnappmechanismus aus, die Falle hält das verletzte Bein fest) sind wegen Tierquälerei grundsätzlich verboten, aber legal erwerbbar (Gesetzeslücke?).

Tötungsfallen müssen so konstruiert sein, dass Menschen keinen Schaden nehmen können. Ein Jäger kann eine Tötungsfalle in einem Kasten in den Wald stellen, wobei der Kasten "dumme Menschen" konstruktionsbedingt zuverlässig vor sich selber schützen muss. Beispielsweise könnte der Kasten im Inneren einen verwinkelten Weg haben, den ein Fuchs zurücklegen kann, während ein Mensch mit seinem Arm die Falle nicht erreichen kann. Oder wenn jemand den Deckel aufmacht, muss die Falle sofort zuschnappen und sich so selbst entschärfen, bevor man reingreifen kann.

Abzugeisen dürfen nicht auf Drauftreten reagieren (wie Tellereisen es tun), wenn aber ein Beutegreifer (oder ein dummer Mensch) am Köder zieht schnappt sie zu. Die Größe ist so ausgelegt, dass eine Beute (Fuchs, ...) beim Zuschnappen sofort getötet werden soll. Also nicht an "unmotiviert herumliegenden" Fleischbrocken, Knochen etc. herumfingern, sondern einen großen Bogen darum machen! Lebensgefahr für Hunde!

So eine Falle sollte eigentlich (oder muss sogar?) durch den oben erwähnten Kasten zusätzlich gesichert sein.

Ein Problem stellen laut Filmbericht neben unsachgemäßem Auslegen zulässiger Fallen ("Fachleute" sind nicht per se perfekt, sondern auch nur Menschen...) eher einige (nicht alle!) ältere Jäger dar, die vor Jahrzehnten Fallenkonstruktionen gelernt haben, die heute verboten sind, die sie aber immernoch einsetzen. Gezeigt wurde eine Holzkonstruktion, bei der das Berühren eines Stöckchens das Herabfallen eines schweren Steins auslöste. Das Ganze war -- für Menschen, nicht beispielsweise für Hunde -- aber als "offensichtliche Tierfalle" gut erkennbar.

Thomas
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Eric
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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von Eric » So 18. Mai 2014, 12:18

In Lippstadt (NRW) sind diese Woche einige Fallen aus Drahtschlingen gefunden worden. In einer ist wohl auch ein Tier gefangen worden, da Spuren vom gewälzten Gras durch einen Kampf gefunden wurden. Fallen waren in einer Höhe für Rehe und Fasane angebracht.

Zeitungsartikel ist leider Online nicht Abrufbar.
Gruß Eric

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KMundS
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Re: AW: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von KMundS » So 18. Mai 2014, 16:37

Labrador von Totschlagfalle getötet:

http://m.wn.de/Muensterland/Kreis-Waren ... aerenfalle
https://www.google.com/url?q=http://www ... VIrrgNzfvA

Wetten, dass man davon nie wieder was hört...

M
Mit Jägern gibt es kein Miteinander.

Irrtümer über die Jagd: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?p ... 0#p1174810

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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von Eric » So 18. Mai 2014, 16:42

Hab leider nur ein Link bei FB gefunden. Geht zwar auch um den selben Wilddieb, aber ist leider nicht der Artikel den ich meinte.

https://www.facebook.com/TierschutzInUn ... =1&theater
Gruß Eric

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Fadenkreuz
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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von Fadenkreuz » So 18. Mai 2014, 18:25

Bambi & Feline hat geschrieben:In Lippstadt (NRW) sind diese Woche einige Fallen aus Drahtschlingen gefunden worden.
Gehört das noch zum Thema Fallenstellen oder Jagd? Es handelt sich ja hier um das illegale Treiben eines Wilderers.

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Eric
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Re: Fallensteller in Deutschland?

Beitrag von Eric » So 18. Mai 2014, 19:32

Sorry wenns nicht hierher gehört. Dann Bitte Verschieben. Aufgrund des Threadtitels fand ich es Persönlich hier passend.
Gruß Eric

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