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Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Moderator: Zappo

Nutzt ihr Tiere und deren Produkte?

Ich bin kein Jagdgegner und nutze Produkte vom toten und lebendigen Tier (Fleisch, Leder, Gelatine, Milch, Eier usw.)
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Ich bin kein Jagdgegner und nutze keine Produkte vom toten Tier aber vom lebendigen Tier (Milch, Eier usw.)
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Ich bin kein Jagdgegner und nutze keine Produkte vom Tier
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Zweiauge
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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Zweiauge » Mi 30. Apr 2014, 18:32

ich halte die Anzahl von Sadisten unter den Jägern zu groß, die Anzahl an Leuten, die eigentlich gar keine Waffe mehr führen dürfte, weil Alkoholiker, nicht zurechnungsfähig, gewaltbereit, halbblind und/oder schlich ahnungslos, was sie dürfen und was nicht. Das bedeutet nicht, dass alle so sind.
Und das alleine wäre nicht das schlimmste, das wirklich schlimm ist, dass es keinerlei internes Regulativ zu geben scheint Das kein anderer Jäger dem Onkel Sepp mal sagt, dass er vielleicht aufhören sollte, weil er schon gar recht zittert, das keiner den Hubsi von nebenan mal wenigstens bös anschaut, wenn er auf der Jagd die Schnapsflasche als notwendig erachtet.
Dass die Jagdtouristen, reichte Leute aus reichen Ländern, die halt kräftig zahlen, dass sie den schönen 18Ender schießen dürfen, quasi alles machen dürfen. Wer zahlt schafft an.
Der Korpsgeist unter den Jägern ist verachtenswert, denn das schafft die Probleme mit dem Rest der Bevölkerung. Nicht die paar Deppen, die gibts überall, das weiß eh jeder.
Sondern dass es scheinbar keine vernünftigen Leute unter den Jägern gibt, die sich trauen, den Deppen mal ordentlich auf die Finger zu hauen.
Die öffentlich und intern schweres Fehlverhalten verurteilen, nicht erst, wenn "was passiert ist", was halt durch die Medien geistert, sondern auch zwischendurch.


Wir sollten es uns leisten, Jäger ordentlich auszubilden und auf die private Jagd komplett verzichten. Das hegen können gerne die Förster übernehmen, und wenn wirklich der Wildbestand ausgedünnt werden *muss*, dann sollen das ausgebildete Leute machen, nicht besoffene, die als Hobby Tiere abknallen gehen.

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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Heimo » Mi 30. Apr 2014, 19:25

"ich halte die Anzahl von Sadisten unter den Jägern zu groß, die Anzahl an Leuten, die eigentlich gar keine Waffe mehr führen dürfte, weil Alkoholiker, nicht zurechnungsfähig, gewaltbereit, halbblind und/oder schlich ahnungslos, was sie dürfen und was nicht. Das bedeutet nicht, dass alle so sind.
Und das alleine wäre nicht das schlimmste, das wirklich schlimm ist, dass es keinerlei internes Regulativ zu geben scheint "

In der Anonymität des Web phantasiert es sich gut.

Alkoholiker, Unzurechnungsfähige, Gewaltbereite und Halbblinde erfüllen nicht die Kriterien der persönlichen Eignung und erhalten keinen Jagdschein. Natürlich läßt es sich hier gut behaupten, dass man solche Leute dutzendweise kennt, nur den Beweis wird der Poster schuldig bleiben.

In Österreich wird die Jagdkarte (wäre in Deustchland der Jagdschein) entzogen, wenn man aus der Jägerschaft (einem privaten Verein) ausgeschlossen wird. Es gibt also Möglichkeiten zur Selbstregulierung und ab- und an ist von solcher auch in der Zeitung zu lesen, nur gelten auch beim Vereinsausschluss rechtsstaatliche Prinzipien und nur wegen unbewiesenen Behauptungen, Vermutungen und Gerüchten wird keiner ausgeschlossen.

Für die Aussage "ich halte die Anzahl von Sadisten unter den Jägern zu groß" und speziell die implizite Behauptung es gäbe Sadisten unter Jägern, hätte ich gerne einen Beweis oder wenigstens Tatsachen genannt die die Behauptung rechtfertigen.

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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Zappo » Mi 30. Apr 2014, 19:42

Zweiauge hat geschrieben:ich halte die Anzahl von Sadisten unter den Jägern zu groß, die Anzahl an Leuten, die eigentlich gar keine Waffe mehr führen dürfte, weil Alkoholiker, nicht zurechnungsfähig, gewaltbereit, halbblind und/oder schlich ahnungslos, was sie dürfen und was nicht. Das bedeutet nicht, dass alle so sind......
Jetzt wirft Du da aber einen ordentlichen Wust an Anschuldigungen in die Runde - und dann relativierst Du das. Ja was jetzt :D :D :D

Nöh, ernsthaft. Das gibts alles - es gibt aber auch nen Anteil an Leuten, die vernünftig sind. Und die werden mehr und mehr - mein Jagdmensch ist geschätzte 12 Jahre jünger als ich und hat Ahnung. Und die schelten genauso auf die alten Deppen - DIE kriegen nämlich den Gegenwind 1:1 ab. Warten wirs ab, was das Zusammenwirkung von erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit und internem Wandel so bewirkt.
Zweiauge hat geschrieben:Wir sollten es uns leisten, Jäger ordentlich auszubilden und auf die private Jagd komplett verzichten. Das hegen können gerne die Förster übernehmen, und wenn wirklich der Wildbestand ausgedünnt werden *muss*, dann sollen das ausgebildete Leute machen, nicht besoffene, die als Hobby Tiere abknallen gehen.
Wenn jemand besoffen Tiere abknallt, ist das ne persönliche Fehlleistung - kein Standard. Den kannst Du nicht hundertprozentig ausschließen.

Vielleicht ist das Allgemeinbild denn doch zu sehrt von kritischen Berichten und Vorfällen in den Medien geprägt - MEIN Eindruck und meine Erfahrung mit den Leuten ist anders. Zwar auch nicht immer positiv, nicht im Ansatz - aber mit besoffen und blind rumknallen hat das nix zu tun. Da versuche ich fair zu bleiben.

Gruß Zappo
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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von badnerland » Do 1. Mai 2014, 14:13

Zappo hat geschrieben:Wenn jemand besoffen Tiere abknallt, ist das ne persönliche Fehlleistung - kein Standard. Den kannst Du nicht hundertprozentig ausschließen.
Bemerkenswerterweise finde ich weder im Bundes- noch im BW-Landesjagdgesetz ein Verbot, alkoholisiert auf Jagd zu gehen. Alkoholsucht als Ausschlußgrund für den Schein ja, aber das ist nicht vergleichbar mit den Promillegrenzen im Straßenverkehr.

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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Zappo » Do 1. Mai 2014, 15:10

badnerland hat geschrieben:Bemerkenswerterweise finde ich weder im Bundes- noch im BW-Landesjagdgesetz ein Verbot, alkoholisiert auf Jagd zu gehen. Alkoholsucht als Ausschlußgrund für den Schein ja, aber das ist nicht vergleichbar mit den Promillegrenzen im Straßenverkehr.
Es gibt auch keine Promillegrenze für auf dem Bau rumturnen, den Theaterbesuch und auch nicht für den Metzger. Und auch nicht für Cacher.

Außer wir schreien nach Regelungen in allen Lebensbereichen. Auf dem Weg dahin sind wir natürlich schon - ober ob wir uns da einen Gefallen tun, weiß ich nicht.

Gruß Zappo
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Re: AW: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von KMundS » Do 1. Mai 2014, 15:22

Zappo hat geschrieben:
badnerland hat geschrieben:Bemerkenswerterweise finde ich weder im Bundes- noch im BW-Landesjagdgesetz ein Verbot, alkoholisiert auf Jagd zu gehen. Alkoholsucht als Ausschlußgrund für den Schein ja, aber das ist nicht vergleichbar mit den Promillegrenzen im Straßenverkehr.
Es gibt auch keine Promillegrenze für auf dem Bau rumturnen, den Theaterbesuch und auch nicht für den Metzger. Und auch nicht für Cacher.
Welcher dieser Menschen lief noch mal mit mehreren großkalibrigen Waffen in der Öffentlichkeit herum und hat mehrere davon bei sich zuhause? Die moralisch-sittliche Reife dazu ist doch schon bei den meisten "normalen" Menschen nicht vorhanden, geschweige denn bei jemandem ohne jegliche Tötungshemmung.

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Irrtümer über die Jagd: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?p ... 0#p1174810


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Re: AW: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von KMundS » Do 1. Mai 2014, 15:30

Ein erfreulich kluges Urteil. Schon dass der Jäger gegen das Urteil anging zeigt, wie ungeeignet er generell zum Führen einer Waffe war/ist. Null Einsicht, der fand das wahrscheinlich normal.
Jetzt könnte man noch schätzen, wie viele *nicht* zufällig bei einer AVK erwischt werden...

M
Zuletzt geändert von KMundS am Do 1. Mai 2014, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AW: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Zappo » Do 1. Mai 2014, 15:34

KMundS hat geschrieben:[....Welcher dieser Menschen lief noch mal mit mehreren großkalibrigen Waffen in der Öffentlichkeit herum und hat mehrere davon bei sich zuhause? Die moralisch-sittliche Reife dazu ist doch schon bei den meisten "normalen" Menschen nicht vorhanden, geschweige denn bei jemandem ohne jegliche Tötungshemmung.
Welcher Mensch? ich weiß es nicht. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt, auf was Du hinauswillst.

Daß sich Dein Jägerhaß auch durch Diskussion und Argumente nicht ändern wird, hast Du ja geschrieben. Die Frage, warum Du da jetzt hier noch rumdiskutierst, stellt sich da natürlich - pauschale Beschuldigungen und Feindbilder wird man vielleicht auch in dem Forum mit 4 Buchstaben los. Und sind auch kein Zeichen von sittlicher Reife.

Wenn ich in Deine Aussage reininterpretieren will, daß jemand, der Waffen besitzt, keine Tötungshemmung (ne Nummer kleiner gehts wohl nicht) besitzt, WEIL er Waffen besitzt, ist das jetzt nicht gerade ein schlüssiges Argument.

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Re: AW: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Zappo » Do 1. Mai 2014, 15:39

KMundS hat geschrieben:....Ein erfreulich kluges Urteil. Schon dass der Jäger gegen das Urteil anging zeigt, wie ungeeignet er generell zum Führen einer Waffe war/ist. Null Einsicht, der fand das wahrscheinlich normal.
Klar. Weil nicht jeder, der zu irgendwas verurteilt wird, nicht alles versucht, da was Besseres rauszuhandeln.

Sorry, dieses "ich deute alles in mein Feindbild" geht mir auf den Keks. Natürlich ist es richtig, daß solche Leute zur Verantwortung gezogen werden. Aus der Begebenheit kann man aber auch sehen, daß es eben wohl NICHT Alltag ist, daß die gesamte Jägerschaft den ganzen Tag besoffen auf dem Bock hockt, daß es Regularien und Bestrafung gibt.

Wenn man will.

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