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Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Moderator: Zappo

Nutzt ihr Tiere und deren Produkte?

Ich bin kein Jagdgegner und nutze Produkte vom toten und lebendigen Tier (Fleisch, Leder, Gelatine, Milch, Eier usw.)
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Ich bin kein Jagdgegner und nutze keine Produkte vom toten Tier aber vom lebendigen Tier (Milch, Eier usw.)
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Ich bin kein Jagdgegner und nutze keine Produkte vom Tier
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Ich bin Jagdgegner und nutze Produkte vom toten und lebendigen Tier (Fleisch, Leder, Gelatine, Milch, Eier usw.)
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Ich bin Jagdgegner und nutze keine Produkte vom Tier
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Keine Angabe bzw. ich will nur das Ergebnis sehen
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SammysHP
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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von SammysHP » Fr 2. Mai 2014, 14:57

Für mich keine passende Option dabei. Ich nutze Produkte von toten und lebendigen Tieren, bin allerdings gegen Hobbyjagd. Die Jagd als Lieferant von Produkten hat in der heutigen Tierproduktions-Wirtschaft eine untergeordnete Rolle. Das bewusste (und soweit es geht unbewusste) Mästen von Wildtieren muss aufhören und eine kontrollierte Jagd durch Berufsjäger eingeführt werden, die nicht nur aus Spaß am Töten zur Jagd gehen.
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BlueGerbil
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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von BlueGerbil » Fr 2. Mai 2014, 15:14

KMundS hat geschrieben:Stelle aber gerne was richtig, wenn sie denn stattfinden.
Ich nehme nicht an, das Dir der Umfang der Anmaßung, die dem von Dir Geschriebenen inne wohnt, bewußt ist. Sei´s drum.

Zum Thread-Thema: Ich bin kein Jagdgegner und nutze Produkte vom toten und lebendigen Tier (Fleisch, Leder, Gelatine, Milch, Eier usw.)

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Re: AW: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von KMundS » Fr 2. Mai 2014, 17:14

BlueGerbil hat geschrieben:Ich nehme nicht an, das Dir der Umfang der Anmaßung, die dem von Dir Geschriebenen inne wohnt, bewußt ist. Sei´s drum.
Falls du mit "Anmaßung" meinst, dass ich nicht prinzipiell davon ausgehe, dass alle anderen mehr wissen als ich, dann bin ich schuldig im Sinn der Anklage :)

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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Kalleson » Mo 5. Mai 2014, 17:23

Ich habe mir gerade diesen Thread mal in voller Länge angetan und stelle fest:

"M" von KMundS, den ich ursprünglich mal für ganz clever hielt, entwickelt sich immer mehr zum "FledermausHilfssheriff", was das Trollen angeht. :/
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KMundS
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Re: AW: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von KMundS » Mo 5. Mai 2014, 17:56

Da hat jemand eine ganz andere Meinung als ich. Das muss ein Troll sein!

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Re: AW: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von jennergruhle » Mo 5. Mai 2014, 21:13

Nein, aber Du tust alles, um zu bestätigen, dass Dir Diskussionskultur völlig fremd ist und Du Anmaßungen und Unterstellungen kübelweise meinst anwenden zu müssen.
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Re: AW: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von KMundS » Mo 5. Mai 2014, 21:42

Worum ging es noch mal?

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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Migu1006 » Di 6. Mai 2014, 09:11

Schönen guten Morgen zusammen,

also, ich bin Jagdgegner, konsumiere aber Produkte von lebenden und toten Tieren - das mal zum Thema Umfrage.

Warum bin ich Jagdgegner? Weil meine persönlichen Erfahrungen mit der Jagd mich zu der Überzeugung gebracht haben, dass Jagd so, wie sie in D. betrieben wird, nicht mehr zeitgemäß ist. Wenn schon Jagd, dann am liebsten keine Hobbyjagd, keine Trophäenjagd und bitte nach den Richtlinien des ÖJV. Und am allerliebsten nur noch Jagdausübung durch Förster.

Welchen Sinn macht es eigentlich, dass jemand, der nicht mal 1000 m² Grund besitzt einen Jagdschein macht und dann in den Wäldern rumpirscht? Das hat doch nichts mit Hege und Pflege zu tun. Meiner Meinung nach spielt da schon ein großer Trieb zum Töten mit rein. Wirklich auf den Punkt gebracht hat die Intention des Großteils der Jäger ein Herr Dr. Florian Asche, seines Zeichens Rechtsanwalt und Jäger. Er hat ein Buch geschrieben "Jagen, Sex und Tiere essen", darin heißt es u.A.:

Zitat "Wir jagen nicht, um das ökologische Gleichgewicht herzustellen. Zumindest ist das nicht das auslösende Motiv unserer Anstrengungen. Es ist nur eine Rechtfertigung für unsere Triebe und Wünsche, die viel tiefer gehen, als die Erfordernisse der Wildschadensvermeidung und des ökologischen Gleichgewichts. Deren Anforderungen regeln höchstens, wie wir jagen, nicht aber ob wir es tun." Zitat Ende. Und weiter: Zitat "Wir verwechseln zu gern die erfreulichen und wichtigen Begleiterscheinungen, die unser Tun rechtfertigen sollen, mit dessen wirklichen Gründen. Sex haben wir, weil er uns Lust und Genuss bereitet. Auf die Jagd gehen wir, weil sie uns Genuss und Lust bereitet." Zitat Ende.


Schönen Tag Euch! Micha

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KMundS
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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von KMundS » Di 6. Mai 2014, 09:26

So sieht's wohl aus. Die "Diskussionen" führen aber nirgendwo hin. Die Jäger geben es nicht zu (sähe ja auch wirklich ziemlich abartig aus) und beweisen kann man es nur anhand von Indizien. Nachfragen diesbezüglich werden einfach ignoriert und es wird nur die "Hege" und der "Naturschutz" als praktisch einziger Antrieb hervorhoben. Warum sie das wiederum machen kann und will aber auch keiner richtig erklären, es scheint sehr teuer und mühsam zu sein. Altruismus nehme ich jemandem, der kaltlächelnd ein Tier töten kann nicht ab.

Mein Vater erzählte mir kürzlich, dass er als junger Mann bei einem Kollegen als Treiber mit auf die Jagd gegangen ist (und übrigens mit Schrot angeschossen wurde) und von so Riten wie kleine Zweige in das Blut der erschossenen Tiere tauchen und sich an den Hut stecken.
OK, wer so was normal findet, der kann auch für Jagd sein :irre:

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Migu1006
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Re: Jagd und Tiernutzung: wie konsequent seid ihr?

Beitrag von Migu1006 » Di 6. Mai 2014, 10:05

@ KMundS: Das mit dem Zweig soll die Ehrfurcht vor der toten Kreatur zeigen. "Der letzte Bruch" nennt der Jäger das. Insgesamt gibt es sehr eigenartige Riten bei diesen Grünröcken, allein schon die Tatsache, dass sie eine eigene Sprache haben, ist interessant.

Naja, wenn selbst die Experten der Zeitschrift "Wild & Hund" langsam auf den Trichter kommen, dass die Jagd z.B. bei der Wildscheinpopulation keine nennenswerten Rückgänge bewirkt, sind wir auf einem guten Weg. Die Jagd schafft sich eh auf kurz oder lang ab.

http://www.wildundhund.de/home/8246-ende-eines-dogmas

Und immer wieder bediene ich mich gern des Zitats des früheren Bundespräsidenten Theodor Heuss: "Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit."

Micha

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