Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin und..

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Zappo » Mi 21. Mai 2014, 15:15

Teleskopix hat geschrieben:...... daß wir Hundehalter, bestimmte Verhalten bei Hunden nicht abtrainieren können, sonst machen uns die Hunde untereinander sehr große Probleme.....
Auch DAS kapiere ich - nur - ist da nicht die Option, den Hund bei Begegnungen mit Menschen an die Leine zu nehmen, oder einfach einen entsprechenden Befehl zu geben?

Ich meine, direktes auf-den-Hund-zulaufen kann ich weder auf dem Gehsteig vermeiden noch insbesonders im Wald auf dem Single-Trail, wo man sich aneinander vorbeizwängen muß. Zumindest wenn die Alternative die von Dir genannte 3-Meter-Umkreisung ist.

Ich kenn allerdings keine Hunde in meiner näheren Umgebung, bei denen das ein Problem ist. Und wenn jemand, den ich kenne, mit nem Hund ankommt, dann geh ich auf den - und den Hund- zu und sage "Oh, hast Du nen Hund? Schön! Wie alt?" Wie soll ich das anders machen? Oder er?

Gruß Zappo
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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Teleskopix » Mi 21. Mai 2014, 15:29

@Zappo
Renn mal auf einen Hund zu und du wirst sehen,'das er dann nicht so gemütlich reagiert.
Würde dir aber empfehlen, das mit einem dir bekannten Hund+Halter auszuprobieren.

Das auf den Hund zugehen "Problem"
Es passiert nicht mit jedem Passanten, da muß noch irgendwas sein, ob es die Art zu gehen, der Geruch. Die Art zu gehen ist mit Sicherheit ein Faktor, denn "angetrunkene Menschen" werden von Hunden deutlich häufiger als Störung wargenommen.

@Migu1006
meine Frau und ich sind mit Hunden groß geworden, dann war 20 Jahre Pause, und jetzt die Hündin.

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Heimo » Mi 21. Mai 2014, 16:07

Teleskopix hat geschrieben:@Zappo
Renn mal auf einen Hund zu und du wirst sehen,'das er dann nicht so gemütlich reagiert.
Würde dir aber empfehlen, das mit einem dir bekannten Hund+Halter auszuprobieren.
Der Hund auf den man nicht zugehen oder zurennen kann, gehört nicht in die Öffentlichkeit. Der Halter der den Hund dabei (zurennen) nicht unter Kontrolle hat gehört vom Hund befreit.

Das man als Fremder auf einen Hund zugehen und ihn sogar berühren kann ist Teil der Begleithundeprüfungen (Unbefangenheitsprüfung). Ein Hund der diesen Teil der Prüfung nicht besteht wird disqualifiziert und gehört wegen nachgewiesener Wesensmängel von der Straße.

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Migu1006 » Mi 21. Mai 2014, 16:30

Also ich sehe das mit dem engen Gehweg bzw. von Zappo erwähnten Singletrail so:

Wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin und mir kommt auf einem engen Weg jemand entgegen, dann nehme ich meine Hunde kurz und weiche zur Seite aus. Ich erwarte nicht, dass dieser mir entgegenkommende Passant ausweicht.

Sorry, aber es gibt halt Leute, die haben Angst vor Hunden oder schlichtweg keine Ahnung von Canis Lupus. Ich habe aber Ahnung von meinem Hund/meinen Hunden, ich kenne meine Tiere. Ich weiß, ob sie jemand Anderes anspringen würden oder aggressiv reagieren. Und in der Interaktion - egal wie eng - habe ich IMMER meine Hunde im Auge. Ich besuche mit meinen Vierbeinern jede Woche ein Seniorenheim und das seit 11 Jahren. Ich habe keine ausgebildeten Therapiehunde, jedoch haben meine Hunde die gleichen Aufgaben und den gleichen "Effekt" wie ein Therapiehund. Und ich habe den jeweils mitgeführten Hund jede Sekunde im Auge.

Das erwarte ich von jedem Hundehalter, der mir mit seinem Tier begegnet.

Micha

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Zappo » Mi 21. Mai 2014, 16:33

Teleskopix hat geschrieben:@Zappo Renn mal auf einen Hund zu und du wirst sehen,'das er dann nicht so gemütlich reagiert......
Wars nicht erst das normale "Begegnen"? Also unterwegs beim Wandern und Spazierengehen "begegne" ich Hunden. Da bin ich normalerweise nicht im Galopp - und auch nicht betrunken (Anderen Aussagen bitte ich, einfach mal keinen Glauben zu schenken :D ).

Klar, wenn ich sturzbesoffen über den Hund stolpere und mich im Fallen am Schwanz festzuhalten versuche, oder mit nem Affenzahn auf ihn zurenne und versuche, drüberzuspringen, hab ich ein gewisses Verständnis für eine nicht unmittelbar freundliche Reaktion des Tieres.

Wenn ich aber mache, was ein Mensch so macht, dann sollte das ohne spezielle Ausbildung meinerseits ohne Probleme auch in der Nähe eines Hundes möglich sein.

Also früher hab ich zuhause/ in der Schule/ in der Gruppe/ irgendwo bei meiner Sozialisierung beigebracht bekommen, daß ein Tier kein Spielzeug ist, daß man das nicht am Schwanz oder an den Ohren zieht und nicht gegen den Strich streichelt. Das wars so im Groben. Diese "Ausbildung" hat mich befähigt, bis heute ohne Trouble irgendwelchen Viechern zu begegnen - wenns nicht gerade Wildschweine und Schnaken sind. Sollte m.E. auch genügen.

Wer mehr fordert, der rutscht dann doch ein wenig Richtung Schublade des "Der will nur spielen/Das hat er noch nie gemacht" - Owners.

Gruß Zappo
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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Teleskopix » Mi 21. Mai 2014, 18:05

@migu1006
wie ist das bei deinen Hunden, wenn du jemand begegnest der vor Hunden Angst hat, sind deine dann auch "nervöser"?
Begegnungen mit Menschen die keine Angst vor Hunden haben, oder gar selbst Hundehalter sind, laufen mit meinem Mädel stressfrei, nur Menschen die Angst haben, denen möchte sie auch noch eins obendraufsetzen, bellt schon mal kurz - kein verbellen, sonst würde ich eingreifen.

@all
Ich gehe wo immer es möglich ist, sofern ich die Angst des anderen erkennen kann, solcher Begegnung aus dem Weg oder bringe das Mädel in "Platz" damit Ruhe ist.
Auf einem Singletrail gehe ich vorran, nicht mein Hund.
Natürlich ist mein Hund wenn er fremden Menschen begegnet angeleint.
Mich regen auch Hundehalter die vom Hund geführt werden auf, da ist ja der Hund der Leitwolf und damit alle Probleme vorprogrammiert.

Ich will mit meinem Schreiben hier im Forum diejenigen die Probleme mit Hunden haben dazu anregen sich selbst zu helfen. Es nützt in der freien Natur nur sich in der Situation so zu Verhalten das kein Streß entsteht und dazu sollte man wissen wie Hunde "denken/reagieren", ein Gesetz und sonstige Regelungen halten euch den Hund nicht vom Leib.
Und nach einem Hund zu schlagen oder gar Pfefferspray ist auch nicht intelligent, man trifft sich immer 2x - und ein Hund merkt sich wer ihm nicht wohlgesonnen ist, daß kann also böse ins Auge gehen - und die Gesetze helfen euch erst im nachhinein vor Gericht.

Im übrigen in Frankreich haben 39% der Haushalte einen Hund, da scheinen weniger Menschen Angst vor Hunden zu haben.

Gruß
Teleskopix

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Kocherreiter » Mo 2. Jun 2014, 09:10

Ich hatte vor einiger Zeit eine heftige Diskussion mit einem Jäger, der meinen Zwergpudel erschiessen wollte der - im Wald, auf einem befestigten Weg, unangeleint - neben mir lief. Nach einigem Wortgefecht lies ich den Idi*** in seinem Hochsitz sitzen und lief weiter; die Diskussion bringt ja nix, vor allem weil er dort oben das Gewehr nach unten (nicht auf mich, aber doch angsteinflössend nahe) richtete. Daraufhin habe ich an einem Geburtstag mit einer befreundeten Jägerin darüber gesprochen und sie schüttelte nur den Kopf, und meinte der Typ habe ein grundsätzliches Problem :zensur:

Sie sagte mir, ein Hund dürfe auf befestigten Strassen im Wald unangeleint laufen. Allerdings beginne das Problem dann wenn der Hund einen "haschmich" bekommt und meint er müsse den Hasen oder das Reh jagen. Dann hören die "Biester" auf einmal nicht mehr weil sie im Jagdrausch sind. Der Jäger darf einen Streuner im Wald erschiessen, aber keinen Haushund der sich mal losgerissen hat. Für das gerissene Wild und die entsprechende Strafe ist jedoch der Hundehalter verantwortlich. Aber welcher Jäger kann in sekundenschnelle entscheiden ob es sich bei dem jagenden Hund um einen Streuner oder einen Haushund handelt?
Mich regen auch Hundehalter die vom Hund geführt werden auf, da ist ja der Hund der Leitwolf und damit alle Probleme vorprogrammiert.
Es ist vielleicht nicht richtig, aber ich lasse meinen Zwergpudel grundsätzlich vor mir laufen.
Dann sehe ich was er macht und kann rechtzeitig einschreiten. Damit der Hund aber merkt, dass nicht er das Leittier ist folgt immer mal wieder ein Pfiff und er steht mir "bei Fuss". Kommen Spaziergänger (egal ob mit Hund oder ohne) folgt wieder ein Pfiff und mein Hund kommt an die Leine. Ich mag es ebenfalls nicht, wenn mir Hunde entgegen kommen die unangeleint sind und das lasse ich die Gassi-Geher dann aber auch wissen :motz:

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Teleskopix » Mo 2. Jun 2014, 11:29

Ich meinte mit "vom Hund geführt", Hund zerrt an der Leine und bestimmt die Richtung, das ist ja ein eindeutiges Zeichen wer führt oder?
Schau dir mal Hundeflüsterin (Maja Nowak) bzw. Hundeflüsterer (Cesar Millan) an, da läuft der Hund selten vor dem Herrchen, neben dem Herrchen wird gerade noch toleriert.
Aber ich gebe zu, ich übe noch viel daran. Dennoch, je besser das klappt, desto weniger Stress und selbst bei "Hase in Sicht" funzt das zurückpfeifen, nicht immer aber immer öfter.

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Georg_89 » Mo 2. Jun 2014, 14:13

Bisschen OT:
Bin vor ein paar Tagen mit dem Rad auf einem Feldweg gehfahren,ein Schäferhund lief frei herum und die Besitzerin war in der nähe. Der Hund hat auf das zurufen nicht reagiert. Da ich angehalten hatte, rief ich von hinten zum Hund Sitz. Weil ich ja beim Hund vorbei fahren wollte. Das Frauchen meinte, was das soll und der Hund würde mich beißen. Toll das so Leute Hunde halten die nicht hören. Bzw die Situation Richtig einschätzen. Aber die meisten Halter so meine erfahrung, neben den Hund beiseite. Da sage ich meistens Danke.

Ich habe allgemein keine Angst vor Hunden. Aber beim Radfahren weiß ich nie wie ein Hund reagiert. Da ich als Kind, wie ich auf dem Rad saß vom einen Schäferhund angesprungen worden bín.

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Teleskopix » Mo 2. Jun 2014, 14:41

;) Mit Hundehaltern ist das wie mit Autofahrern, 98% sind o.k. aber 2% sind .......
Nur für's Auto muß man einen Führerschein, für's Hundehalten sollte man einen "Hundeführerschein", haben.

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