Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin und..

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kohlenpott
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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von kohlenpott » Mo 2. Jun 2014, 17:07

Teleskopix hat geschrieben:;) Mit Hundehaltern ist das wie mit Autofahrern, 98% sind o.k. aber 2% sind .......
Nur für's Auto muß man einen Führerschein, für's Hundehalten sollte man einen "Hundeführerschein", haben.
Das Problem ist: Deine 2% der Autofahrer haben einen Führerschein und sind trotzdem *zensiert*. Das wäre bei Hundehaltern genau dasselbe.

P.S.: Die 2 % finde ich übrigens sehr optimistisch geschätzt. ;)

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radioscout
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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von radioscout » Mo 2. Jun 2014, 21:24

Eine Frage an die, die meinen, daß jeder lernen soll, wie man sich Hunden gegenüber verhält:
Wie sollen anders Begabte das machen? Bei meiner letzten Cachetour wäre es fast zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Eine anders Begabte junge Frau verhielt sich so, daß ein Hund sie fast gebissen hätte. Nur durch das schnelle Eingreifen des Hundehalters konnte das Schlimmste noch verhindert werden. Die Frau hat leider keine Möglichkeit, ein Hundegerechtes Verhalten zu lernen und auch die Beschimpfungen durch den Hundehalter werden ihr dabei nicht helfen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von KMundS » Mo 2. Jun 2014, 21:50

radioscout hat geschrieben:Eine Frage an die, die meinen, daß jeder lernen soll, wie man sich Hunden gegenüber verhält:
Wie sollen anders Begabte das machen?
Je nach Begabung.

M
Mit Jägern gibt es kein Miteinander.

Irrtümer über die Jagd: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?p ... 0#p1174810

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von BenOw » Mo 2. Jun 2014, 21:58

Auch Hunde haben in den letzten 14.000 Jahren gelernt, mit Menschen umzugehen.

Beides sind hochsoziale Wesen, die sich mittlerweile aufeinander gut eingestellt haben. Mißverständnisse und allgemeine Unerzogenheit auf beiden Seiten im Einzelfall nicht ausgeschlossen, aber man muss echt kein Hundeflüsterer sein, um mit dem Otto-Normal-Hund auch als Fremder auszukommen.

Auch Rudelverhalten des Hundes und ähnliche archaische Überbleibsel werden m.M. überbewertet, dazu ist der gemeine Haus- und Hofhund längst zu zivilisiert...(und das sage ich, als Terrier-Owner...).

"Extreme Hundepsychologie" muss man dann können, wenn man seinen eigenen Hund in allen Details gut verstehen will oder aber geschädigte Hunde (bzw. eher deren Besitzer) therapieren muss/will. Wobei das Problem sowieso eher am hundefernen Ende der Leine ist, da bin ich viel mißtrauischer.

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kohlenpott
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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von kohlenpott » Mo 2. Jun 2014, 22:26

BenOw hat geschrieben:Auch Hunde haben in den letzten 14.000 Jahren gelernt, mit Menschen umzugehen.
Gerade Hunde haben es gelernt, ihre Herrchen/Frauchen zu dressieren. ;) Kann man insbesondere bei den kleineren Rassen, die "nicht so gefährlich" sind, beobachten, wer da wirklich der Chef im Ring ist.

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von Kocherreiter » Mi 4. Jun 2014, 13:29

Eine Frage an die, die meinen, daß jeder lernen soll, wie man sich Hunden gegenüber verhält
Ich stimme dir voll zu!
ICH als Hundehalter muss den Hund so im Griff haben, dass er sich den Menschen gegenüber so verhält wie ICH es möchte. Bin ich zu doof dazu meinen Hund richtig zu erziehen, muss ich ihn abgeben :motz: Leider ist es mit dem Führerschein einfacher: Wer zu viele Punkte ansammelt verliert seinen Führerschein. Beim Hund gibt es diese Möglichkeit nicht.

Nur mal nebenbei...

Wir wurden von vielen ausgelacht, als wir mit unserem kleinen Zwergpudel-Welpen auf den Dressurplatz des Hundevereins gingen um zu lernen, wie wir den Hund richtig zu erziehen haben "bei dem kleinen Hund braucht es keinen Hundeverein der auch noch Geld dafür nimmt" so die einhellige Meinung. Warum sollen kleine Hunde denn nicht so erzogen werden wie die grossen? Beim nächsten Hund würde ich es wieder so machen, denn MEIN Hund weiss wie die Rangordnung ausschaut und wo er seinen Platz in der Familie hat. Und noch was, selbst wenn es sich ziemlich hart anhört, so hart war es nicht. Man kann einen Hund erziehen ohne unnötig hart zu sein, und wer einen Hund zur Erziehung schlägt gehört eingesperrt!!! Genau DAS lernt der Hundehalter im (guten) Hundeverein!

Und gerade weil mein Hund gut erzogen ist und auf den Ruf reagiert kann ich ihn zu mir rufen und an die Leine nehmen wenn ein Radler oder Spaziergänger entgegen kommt.

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von UF aus LD » Mi 4. Jun 2014, 15:06

Kocherreiter hat geschrieben:....
Wir wurden von vielen ausgelacht, als wir mit unserem kleinen Zwergpudel-Welpen auf den Dressurplatz des Hundevereins gingen um zu lernen, wie wir den Hund richtig zu erziehen haben "bei dem kleinen Hund braucht es keinen Hundeverein der auch noch Geld dafür nimmt" so die einhellige Meinung. Warum sollen kleine Hunde denn nicht so erzogen werden wie die grossen? Beim nächsten Hund würde ich es wieder so machen, denn MEIN Hund weiss wie die Rangordnung ausschaut und wo er seinen Platz in der Familie hat. Und noch was, selbst wenn es sich ziemlich hart anhört, so hart war es nicht. Man kann einen Hund erziehen ohne unnötig hart zu sein, und wer einen Hund zur Erziehung schlägt gehört eingesperrt!!! Genau DAS lernt der Hundehalter im (guten) Hundeverein!

Und gerade weil mein Hund gut erzogen ist und auf den Ruf reagiert kann ich ihn zu mir rufen und an die Leine nehmen wenn ein Radler oder Spaziergänger entgegen kommt.
Ich stimme dir voll zu!
Die Wahrnehmung der Menschen ist aber oft unterschiedlich, eine Diskussion die ich mit einer Freundin auf vielen Spaziergängen hatte.
Sie mit ihrem Hund (Westie/Caesar) fragte immer, warum ich so konsequent und "streng" (ich nannte es immer genau) mit meinem Hund (Schäferhund-/Husky-Mix, 32 KG, für jedes "der sieht ja aus wie ein Wolf" o.ä. - 1 € und ich wäre reich :D ) sei.

Wenn ihr Hund auf Kinder/Leute zu lief und nicht hörte fanden das die meisten Menschen "süß" und fingen gleich mit Streichelorgien an.

Das habe ich bei meinem so nie erlebt!
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von BenOw » Mi 4. Jun 2014, 19:19

UF aus LD hat geschrieben:Sie mit ihrem Hund (Westie/Caesar) fragte immer, warum ich so konsequent und "streng" (ich nannte es immer genau) mit meinem Hund (Schäferhund-/Husky-Mix, 32 KG, für jedes "der sieht ja aus wie ein Wolf" o.ä. - 1 € und ich wäre reich :D ) sei.
Gerade ein Westie (=Terrier) tanzt einem gerne auf der Nase herum, wenn man ihn ließe. Unser voriger war eine Westie-Dame (vom englischen Züchter, noch bevor die zum "Modehund" wurden). Mistviecher, allesamt! :)

Ich plädiere ja immer noch für eine erhebliche Erhöhung der Hundesteuer, mit deutlichem Nachlass, wenn für Halter und Hund ein Mindest-Ausbildungsnachweis vorgelegt wird, ggf. zusätzlicher Nachlass bei tatsächlich bestandener Begleithundeprüfung o.ä.

Ein erzogener Hund mit erzogenem Halter kann sein Hundeleben auch deutlich stressfreier genießen, weil er seinen Platz in der Familie kennt und auch nicht noch dauernd für Herrchen/Frauchen mitdenken muß.
UF aus LD hat geschrieben: Wenn ihr Hund auf Kinder/Leute zu lief und nicht hörte fanden das die meisten Menschen "süß" und fingen gleich mit Streichelorgien an.
Der Hund weiß das natürlich. So ein Westie ist ja nicht blöd. Und wenn man ihn lässt... (wer einen "süßen kleinen" Westie mal jagen gesehen hat, mag da vielleicht anders über dessen Potential denken).

Im Prinzip gilt das für jeden Hund.

Halter, die ihrem Hund und sich selbst eine gemeinsame Ausbildung vorenthalten, tun keinem was gutes.

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Teleskopix
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Re: AW: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs b

Beitrag von Teleskopix » Mi 4. Jun 2014, 20:03

Was mich nervt ist, wenn 7kg Westie sich voll daneben benimmt schreien alle "süß".
Wenn mein Nordlandmix 20kg oder UFs Mix mit 32kg das tut dann ist das eine Katastrophe.
Alle 3 tun ggf. das gleiche, "freudig begrüßen".
Da hier mit zweierlei Maß gemessen wird, fühle ich mich auf den Schlips getreten.

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JackSkysegel
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Re: Wenn ich beim Geocaching mit meinem Hund unterwegs bin u

Beitrag von JackSkysegel » Mi 4. Jun 2014, 20:55

Ein Hund von 7kg und einer von 20kg sind zweierlei Maß.
Unechter Cacher (Tm)

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