TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

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steingesicht
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Re: TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

Beitrag von steingesicht » Mi 10. Dez 2014, 22:23

Jaga hat geschrieben:Topinambur zum Beispiel ist eine heimische, fast ausgerottete, mehrjährige Knollepflanze,
Topinambur ist weder heimisch (Ursprung: Nordamerika) noch vom Aussterben bedroht, sie ist nur als Kulturpflanze in Vergessenheit geraten.
Jaga hat geschrieben:die im Sommer und im Winter Deckung und Nahrung bietet. Im Sommer knabbert das Wild an der Grünpflanze, im Winter macht es sich an den reichlich vorhandenen Wurzelknollen zu schaffen und nutzt die Deckung des abgestorbenen Pflanzenteils. Drei, vier Reihen Topinambur, dazu heimische Wildpflanzen, etwas Klee als Stickstoff-Lieferant (ebenfalls heimisch, wenn notwendig - den Förster fragen), das alles an einer möglichst versteckten Lichtung im Wald, und schon haben wir eine okologisch wertvolle Wiese für jede Art von Wiltieren, die einmal im Jahr mit der Sense gestutzt werden sollte, aber das ganze Jahr über Nutzen bringt.
Im Prinzip passt das schon - wenn es so gemacht wird. Nur was ich hier (BW) an Wildäckern gesehen habe sind leider viel zu oft einfach mehrere Reihen Mais (sic!) auf einer Waldlichtung. Im Gegenzug legen die Bauern hier dann (Wildblumen-)Wiesen an um Bienen und anderen Tieren Lebensräume zu schaffen.
Ganz so heile Welt ist da draussen dann doch nicht, nicht bei der Jagd, nicht bei der Landwirtschaft.
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Re: TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

Beitrag von eifriger Leser » Do 11. Dez 2014, 13:58

In erster Linie wollen Jäger doch einen "attraktiven" Wildbestand und wenig Ausgaben/Aufwand für Wildschäden. Da sie Pacht zahlen wollen sie möglichst viel Entscheidungsfreiheit bezüglich wann und wo gejagd bzw wieviel gefüttert wird etc. - Stichwort "mein Revier". In NRW (und nicht nur dort) will man offensichtlich durch Gesetzesnovellen den Bestand an jagdbaren Tieren reduzieren, die Tiere sollen sich in der Fläche verteilen und mehr ausserhalb des Waldes bewegen (aus dem Wald raustrauen). Unter diesen Gesichtspunkten scheint mir das Verbot von Wildäckern IM Wald durchaus Sinn zu machen. Die Rehe würden sich viel lieber auf extensiv genutzen Wiesen als im Wald rumtreiben.
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
© Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

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Re: TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

Beitrag von Heimo » So 21. Dez 2014, 13:18

eifriger Leser hat geschrieben:...Die Rehe würden sich viel lieber auf extensiv genutzen Wiesen als im Wald rumtreiben.
So träumen sich (Gut-)Mensch Journalist das zusammen. Die Wahrheit ist anders. Ich habe extensiv genutzte Wiesen unmittelbar neben "normal" landwirtschaftlich genutzen Wiesen im Revier. Die Rehe sind auf den landwirtschaftlich genutzen Wiesen zu finden, weil durch den häufigeren Schnitt dort häufiger frisches Grün wächst, das dem Äser des Konzentratselektierers vulgo Svchleckermauls Reh eben besser mundet als das alte Gras der extensiv genutzen Flächen.

Jedwedes Getier wird sich immer bevorzugt an den Grenzlinien von Wald und Feld aufhalten, so dass es zwischen Wald und Feld wechseln kann. Man spricht von Grenzlinieneffekt und meint damit mehr Spezies und mehr Individien je Spezies an den Grenzflächen.

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Re: TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

Beitrag von KMundS » Mo 22. Dez 2014, 10:38

Wo war da noch mal der Bezug zum Geocaching? Ich finde keinen.
Mit Jägern gibt es kein Miteinander.

Irrtümer über die Jagd: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?p ... 0#p1174810

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Re: TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

Beitrag von eifriger Leser » Mi 14. Jan 2015, 08:11

Ein hörenswerter Deutschlandfunk-Podcast zum Thema Jagdgesetze (im Fokus NRW) und deren geplanter Novellierungen.
Ökologisches Jagdgesetz - Ein Schuss übers Ziel hinaus?
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Re: TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

Beitrag von KMundS » Mi 14. Jan 2015, 08:30

Ich insistiere: Nur, weil man Dosen "jagt" oder manchmal im Wald steht, hat Geocaching keinerlei Berührungspunkte mit "Jagd" und daher hat das Thema in meinen Augen hier gar nichts verloren und ist schlicht Off-Topic. Ich versuche auch nicht, meine anderen Hobbys hier zu besprechen. Schon gar nicht so allgemein, wie das von manchen getan wird.
Mit Jägern gibt es kein Miteinander.

Irrtümer über die Jagd: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?p ... 0#p1174810

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Re: TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

Beitrag von Kalleson » Mi 14. Jan 2015, 08:50

Stimmt.

Sich ewiglich wiederholendes Trollgeschreibsel lese ich hier auch viel lieber. :roll:

(Angesichts deiner Aussage, dass dich das alles nicht interessiert und es keine Berührungspunkte gibt, finde ich es nämlich bemerkenswert, dass deine letzten 11 Beiträge ausschließlich im Unterforum "Jagd & Forst" geschrieben wurden... Das ist ja, wie ins Fußballstadion zu gehen, um unentwegt zu schreien, wie doof man Fußball findet.)

@ eifriger Leser: Danke.
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Re: TV-Tipp: Wieviel Jagd brauchen wir?

Beitrag von KMundS » Mi 14. Jan 2015, 09:19

Kalleson hat geschrieben:Stimmt.

Sich ewiglich wiederholendes Trollgeschreibsel lese ich hier auch viel lieber. :roll:
Ja, wenn man gegen Jagd ist, ist man in einem Geocaching-Forum automatisch ein Troll, ich verstehe schon :roll:
(Angesichts deiner Aussage, dass dich das alles nicht interessiert und es keine Berührungspunkte gibt, finde ich es nämlich bemerkenswert, dass deine letzten 11 Beiträge ausschließlich im Unterforum "Jagd & Forst" geschrieben wurden...
"Ihr" fordert das mit euren Verständnis heischenden Beiträgen heraus. Wenn jemand schreibt, dass Jagd gut und wichtig sei, kann ich das nicht so stehen lassen. Und in meinen Augen ist das komplette Unterforum OT.
Das ist ja, wie ins Fußballstadion zu gehen, um unentwegt zu schreien, wie doof man Fußball findet.)
Im Gegenteil. Was "ihr" macht ist, ins BVB-Fußballstadion gehen und unentwegt schreien, wie toll ihr GWD Minden findet.
Mit Jägern gibt es kein Miteinander.

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