Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Moderator: Zappo

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Re: AW: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von Inder » So 25. Jan 2015, 22:26

Außerdem kann jeder Deutsche über 40 Bundespräsident werden. Aber nur die Deutschen ab 18, die auch genügend Euros auf den Tisch blättern können, dürfen den Jagdschein machen.
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Re: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von massafranz » So 25. Jan 2015, 22:36

Zappo hat geschrieben:PS: Es ist schon so - das neue "Rauchen" ist ja auch schon der Rotwein am Abend - oder Fleischessen…oder…oder.
Leider kommt in der Liste der Ächtungen nicht Krieg, Aufrüstung, Haß, Intoleranz und Enteignung durch durchgeknallte Finanzidioten vor. Komisch.
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Re: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von Metallsonde » So 25. Jan 2015, 22:55

Der Jäger ist der König des Waldes, denn er hat die Waffen.

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Re: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von JackSkysegel » So 25. Jan 2015, 22:56

Was? :???:
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Re: AW: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von Jaga » Mo 26. Jan 2015, 00:30

Wikipedia ist nicht maßgebend: Schwarmintelligenz und daher oft Durchschnitt und von schlecht ausgebildeten Admins diktiert. Darauf kann man sich nicht verlassen. Und Duden erklärt nicht, sondern bildet ab. Wenn also ein Wort nur lange genug falsch gebraucht wird, erklärt Duden diesen falschen Gebrauch. Siehe das Wort Frugal. Beide Werke sind für ernstere Arbeiten unbrauchbar.


Nochmal in anderen Worten:

Privilegien sind Rechte, die nicht jeder erwerben kann. Umgekehrt: Rechte, die jeder erwerben kann, können keine Privilegien sein. Beispiel: Das Recht, ein Auto zu steuern, ist zwar nur Führerscheininhabern vorbehalten, da aber jeder den FS machen darf, ist es zwar ein Recht, aber eben kein Privileg.

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Re: AW: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von Inder » Mo 26. Jan 2015, 07:39

Wenn Du meinst, dass Deine selbstgeschaffene Wortdefinition mehr Gewichtung hat als die des Duden, dann kann man natürlich nicht mehr dagegen argumentieren.
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Re: AW: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von Zappo » Mo 26. Jan 2015, 09:25

Inder hat geschrieben:Wenn Du meinst, dass Deine selbstgeschaffene Wortdefinition mehr Gewichtung hat als die des Duden, dann kann man natürlich nicht mehr dagegen argumentieren.
Juhu - ne Sprachdiskussion :D

Ich finde es sinnvoll, sich auf EINE Wortbedeutung zu einigen. Nur so kann man eigentlich diskutieren, ohne aneinander vorbeizureden. Ob die Wortbedeutung, auf die man sich einigt, dann die des Duden,/ die der Region/ die der gesellschaftlichen Schicht ist, ist da völlig wumpe. Sprache lebt - und bei jedem hat jeder Ausdruck ne zumindest geringfügig unterschiedliche Bedeutung. STREITEN muß man da nicht, da hat auch niemand "recht" - da muß man nur drüber reden, wie was gemeint ist.

So wie das Wort "Lobby" ab und an nicht neutral als Interessenvertretung , sondern als übertriebene und unlautere Interessenvertretung verstanden wird (siehe hier im Thread), kann man "Privileg" auch als die negative Ausprägung des Begriffes "Recht" verstehen. Muss man sich nur drauf einigen.

Ich sag lieber Recht. Ist auch schön nahe an seinem Partner - der Pflicht.

Gruß Zappo
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Re: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von Inder » Mo 26. Jan 2015, 13:38

Es steht jedem frei, bestimmte Wörter zu meiden oder zu bevorzugen. Es ist auch außer Frage, dass manche Wörter im Verlauf der Sprachentwicklung eine Wertung erhalten, die sie ursprünglich nicht hatten.
Man sollte nur nicht erwarten, dass andere die eigenen Vorlieben in der Wortwahl teilen. Und bevor man anderen vorwirft, dass sie das Wort falsch verwenden (nur weil es nicht zur eigenen, subjektiven Wahrnehmung passt), sollte man sich informieren, ob man mit dem gefühlten Wortsinn vielleicht neben der realen Definition liegt.

Zu den Privilegien findet man vor allen in historischen Schriftstücken sehr viele Hinweise, da es früher viel mehr im Alltagssprachgebrauch verankert war. Beispielsweise im "Kirchengesezbuch für Pohlen und Litauen" aus dem Jahre 1783 Link zu Google Books auf den Seiten 85ff
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Re: AW: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von eifriger Leser » Mo 26. Jan 2015, 13:41

Zappo hat geschrieben: Juhu - ne Sprachdiskussion :D

Ich finde es sinnvoll, sich auf EINE Wortbedeutung zu einigen. Nur so kann man eigentlich diskutieren, ohne aneinander vorbeizureden. Ob die Wortbedeutung, auf die man sich einigt, dann die des Duden,/ die der Region/ die der gesellschaftlichen Schicht ist, ist da völlig wumpe. Sprache lebt - und bei jedem hat jeder Ausdruck ne zumindest geringfügig unterschiedliche Bedeutung. STREITEN muß man da nicht, da hat auch niemand "recht" - da muß man nur drüber reden, wie was gemeint ist.

So wie das Wort "Lobby" ab und an nicht neutral als Interessenvertretung , sondern als übertriebene und unlautere Interessenvertretung verstanden wird (siehe hier im Thread), kann man "Privileg" auch als die negative Ausprägung des Begriffes "Recht" verstehen. Muss man sich nur drauf einigen.

Ich sag lieber Recht. Ist auch schön nahe an seinem Partner - der Pflicht.

Gruß Zappo
Worte drücken eine Meinung aus und stehen im Zusammenhang mit der (Gesamt)Aussage eines Textes - Missverständisse und Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen. Bei "Tiere haben keine Lobby" hat Lobby eine ganz andere Bedeutung als wenn jemand sagt "die Atomlobby". Verwendet man den Begriff Privilegien, so wird zunächst einmal ausgedrückt, dass bestimmte Personen(gruppen)/Organisationen Sonderrechte haben - nicht mehr und nicht weniger. Sonderrechte, sind Rechte die im allgemeinen - aus welchen Gründen auch immer - einer relativ kleinen Personengruppe zugesprochen werden. Je nach Gesamtzusammenhang kann man nun durch den Begriff Privileg eher entwas negatives/neutrales oder positives Ausdrücken. In Amerika ist das Besitzen/Tragen/etc von Waffen kein Privileg sondern ein (Grund)Recht, in Deutschland sieht man das heutzutage anders bzw. handhabt die Thematik deutlich strenger. Nicht nur bei der Jagd ist es doch so, daß das was früher durchaus normal (und akzeptiert) war, heute hinterfragt und auch mal neu geregelt wird (Fehlentwicklungen und übers Ziel Hinausschiessen nicht ausgeschlossen). Im Zusammenhang mit den Jagdgesetznovellierungen habe ich bewusst die Begriffe Jagdlobby und Privilegien verwendet ohne grundsätzlich etwas gegen die Jagd zu haben (und einen Reh-/Wildscheinbraten lecker finde).
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
© Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

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Re: Jäger herumgebrüllt wie ein Irrer

Beitrag von Kurmainzer » Mo 26. Jan 2015, 13:52

Metallsonde hat geschrieben:Kollegen von uns waren sondeln. Dann kam ein Jäger um die Ecke und hat herumgebrüllt wie ein Irrer. Er hätte eine Aufforderung an die Geocaching Verantwortlichen gesendet sein Revier aus dem Cacheverzeichnis zu nehmen usw. usw.

Erst als dann langsam klar wurde, dass meine Kollegen nur Sondengänger sind die nach Schätzen graben wurde er wieder ruhiger.

Frage in die Runde: Was geht da ab? Wieso macht der so den Affen wegen einem möglichen Geocache? Wald darf zum Zwecke der Freizeitgestaltung betreten werden.
Willst Du uns einen Bären aufbinden?
Oder für Verständnis ums Sondeln werben?
Ganz ehrlich, würden mir in MEINEM Wald ein paar Leute mit Metalldetektoren begegnen, würde ich wohl eher auf der Hut sein, als bei Leuten mit GPS-Empfängern.

Die Story vom Barbarenschatz sollte Dir wohl bekannt sein:
Raubgräber findet wertvollen „Barbarenschatz" - und zerstört Fundort

Darum zähle ich die Sondelgänger ganz bestimmt nicht zu den Guten!

Geocachern schreibt man zwar auch grobmotorisches bis zerstörerisches Handeln nach, aber das dürfte nicht annähernd solche Auswirkungen haben!

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