T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Moderator: Zappo

THC
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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von THC » Fr 20. Feb 2015, 13:17

Kalleson hat geschrieben: Bei T5ern könnte ich mir vorstellen, dass man hier anbieten könnte, diese nur mit ausdrücklicher Genehmigung des jeweiligen Försters freizugeben.
Mit Förstern wäre ich vorsichtig.
Wollte auch mal eine Genehmigung für einen T5er.
Hatte damals im Regionalforstamt in Gelsenkirchen, zuständig für NRW, angerufen.
Antwort war ungefähr, erlauben kann das ausschließlich der Eigentümer, und wenn der Eigentümer das einem erlaubt, muss er sich quasi eine Genehmigung bei der zuständigen Hoheitsstelle, dem Regionalforstamt holen. Die sind quasi die Polizei des Waldes. Und diese Genehmigung bekommt der Eigentümer nicht.
Er erklärte mir das am Telefon mit Verständnis für unser Hobby ganz freundlich.
Mein Eindruck, von den Leuten kannst du das letzte Hemd bekommen, aber im Leben keine Genehmigung für einen T5er.
Allerdings gilt das nur für Wald, nicht wenn irgendwo auf einem Gründstück am Straßenrand ein paar Bäume stehen.
Ich hatte auch eine PDF-Datei bezüglich Geocaching von denen bekommen.
Wenn gewünscht und möglich, kann ich die gerne hier mal hochladen.
Gruß
THC

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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von Kurmainzer » Fr 20. Feb 2015, 15:26

Wozu T5er im Wald? Gibt doch auch schöne Litfaßsäulen.
Hier im Rhein-Main-Gebiet sind die sehr beliebt. ;)

Heimo
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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von Heimo » Sa 21. Feb 2015, 11:24

KreuterFee hat geschrieben:...Rechtlich gibt es generell erstmal keine Handhabung das Beklettern von Bäumen zu verbieten.
Die rechtliche Handhabe gegen das Beklettern von Bäumen findet sich in den §§ 903 und 1004 BGB. Anders als beim allgemeinen Betreungsrecht steht den Rechten des Eigentümers hier nichts entgegen. Das kann für Zuwiderhandelnde schnell teuer werden.

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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von JackSkysegel » Sa 21. Feb 2015, 12:29

Also ehrlich? Wenn ich auf nen Baum klettern möchte, der nicht auf umfriedeten Privatgrund liegt, dann mach ich das.
Unechter Cacher (Tm)

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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von KreuterFee » Sa 21. Feb 2015, 21:00

Heimo hat geschrieben:
KreuterFee hat geschrieben:...Rechtlich gibt es generell erstmal keine Handhabung das Beklettern von Bäumen zu verbieten.
Die rechtliche Handhabe gegen das Beklettern von Bäumen findet sich in den §§ 903 und 1004 BGB. Anders als beim allgemeinen Betreungsrecht steht den Rechten des Eigentümers hier nichts entgegen. Das kann für Zuwiderhandelnde schnell teuer werden.
:lachtot:.


Überlass das Interpretieren von Gesetzen mal lieber den Leuten mit Ahnung von der Materie :).

Ansonsten ist es unstrittig, das es keine offiziellen Genehmigungen geben wird, auch wenn es keine Gründe gibt diese nicht zu erteilen.
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
XD

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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von Stramon » Sa 21. Feb 2015, 22:09

Was dafür spricht? Ganz klar die Pflege des Baumes! Es macht doch richtig Laune große Stücke totes Holz aus dem Baum zu brechen und auf den Waldboden krachen zu lassen.
Das rentiert sich für den Besitzer in barer Münze.
Eine Win-Win-Situation!
Ich liebe Win-Win-Situationen!
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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von KreuterFee » So 22. Feb 2015, 08:14

Naja Stramon, sorry, aber das ist jetzt total daneben.

Totholz Entfernung?

Wenn ich einen Baum mit viel Totholz habe, dann ist dieser ein Paradies für Kleinstlebewesen, wenn es jetzt nicht gerade muss, dann bleibt das Totholz dran.
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
XD

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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von kohlenpott » So 22. Feb 2015, 10:10

KreuterFee hat geschrieben:Wenn ich einen Baum mit viel Totholz habe, dann ist dieser ein Paradies für Kleinstlebewesen, wenn es jetzt nicht gerade muss, dann bleibt das Totholz dran.
Das siehst Du völlig falsch! Auch bei Kleinstlebewesen gibt es eine alternde Gesellschaft. Stramon kümmert sich einfach um diese, gern übersehende Klientel und stellt diesen armen Lebewesen alters- und behindertengerechten Wohnraum im Erdgeschoß zur Verfügung.

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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von Zappo » So 22. Feb 2015, 10:28

THC hat geschrieben:Mit Förstern wäre ich vorsichtig…...
Er erklärte mir das am Telefon mit Verständnis für unser Hobby ganz freundlich.
Mein Eindruck, von den Leuten kannst du das letzte Hemd bekommen, aber im Leben keine Genehmigung für einen T5er.
Allerdings gilt das nur für Wald, nicht wenn irgendwo auf einem Gründstück am Straßenrand ein paar Bäume stehen.
Ich hatte auch eine PDF-Datei bezüglich Geocaching von denen bekommen.
Wenn gewünscht und möglich, kann ich die gerne hier mal hochladen.
Lad ruhig mal hoch. Weniger am Thema als die Totholzdiskussion kanns auch nicht sein :D
Das mit dem Förster klingt im übrigen aber eher verständnisvoll als vorsichtsheischend.

Also ich (mit)besitze ja selbst Wald in D und in F. Je nach Betrachtungsweise Wald/ Wäldchen/ ein paar Bäume. Wenn da jemand meint, in meiner Abwesenheit auf nen Baum klettern zu müssen oder wollen - warum auch immer-, kann und soll er das gerne tun. Ich würde aber niemals eine Erlaubnis für nen Cache da oben geben. Weil ich dann nicht mehr behaupten könnte, ich wüsste von nix - insbesonders als Cacher.

Und was sich daraus im Schadensfall manche Prozeßhanseln aus den Fingern saugen würden, will ich garnicht mitkriegen - selbst wenn es eventuell gut ausginge. Kann mir vorstellen, daß sich da ne Behörde oder ein Großgrundbesitzer ähnliche Gedanken macht.

Gruß Zappo
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Re: T5er aus Sicht von Grundeigentümern

Beitrag von JackSkysegel » So 22. Feb 2015, 12:52

Zappo hat geschrieben: Und was sich daraus im Schadensfall manche Prozeßhanseln aus den Fingern saugen würden, will ich garnicht mitkriegen - selbst wenn es eventuell gut ausginge. Kann mir vorstellen, daß sich da ne Behörde oder ein Großgrundbesitzer ähnliche Gedanken macht.

Gruß Zappo
Es ist schon schlimm zu sehen was dieser ganze Haftungsirrsinn aus Deutschland gemacht hat und wohin das noch führen wird.
Da ist der Schulrektor von unserer Kurzen der keine Abschlussfahrt in der Grundschule erlauben wollte. Als wir Eltern das in die Hand genommen haben meinte er wir sollten das lassen schliesslich wären wir dann in der Haftung. :/
Bei Bekannten von uns hat sich vor zwei Monaten jemand bei Glatteis auf dem Gehweg auf den Hintern gesetzt und sich dabei den Knöchel verstaucht. Natürlich wurde unser Bekannter sofort verklagt anstatt sich mal zu fragen ob man sich hätte vorsichtiger bewegen müssen. :irre:

Ich denke ja oft von mir selber das ich ein klein wenig komisch sein muss wenn ich die Schuld für so etwas zuerst bei mir selber suche.
Unechter Cacher (Tm)

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