Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Alles rund um den Geocache an sich.

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Bravragor
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Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von Bravragor » Sa 17. Okt 2015, 09:34

Mahlzeit zusammen,

ich möchte im laufe der kommenden Woche einen Cache auslegen. Es wird sich in dem Fall um eine 1,5L Dose handeln.
Der Ort ist schon gewählt, heute fahre ich nochmal hin, um ein paar Details zu überprüfen wegen der genauen Machbarkeit.

Jetzt bin ich gerade damit beschäftigt mich um die erste Füllung (Tauschgegenstände) und das Logbuch zu kümmern.

Jetzt wollte ich mal in die Runde fragen, was ihr als Logbücher bevorzugt.
Es gibt ja einige zu kaufen, viele nehmen einfache Notizbücher oder Chinakladden, andere Basteln was.
Achtet ihr auf Wasserfestes Papier?

Mit welcher Art von Logbuch habt ihr die besten Erfahrungen?

Mir geht es u.a. darum, dass der Cache auch nicht wirkt, wie eine Dose, die man einfach lieblos in die Gegend geworfen hat.

Gruß Mario
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hoshie79
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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von hoshie79 » Sa 17. Okt 2015, 09:50

Wenn Du ein richtiges LogBUCH in die Dose packst, hebst Du Dich damit schon von ca. 90 % der übrigen Caches ab.

Die Größe des Buches ist auch abhängig von der Art des Caches. Tradis werden in der Regel stärker frequentiert als Multis oder Rätseldosen. Ich nehme meistens einfache Chinakladden. Die kannst Du bei Bedarf ja noch ein wenig verzieren.
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Zappo
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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von Zappo » Sa 17. Okt 2015, 11:05

Mario Be hat geschrieben:Jetzt wollte ich mal in die Runde fragen, was ihr als Logbücher bevorzugt.
Es gibt ja einige zu kaufen, viele nehmen einfache Notizbücher oder Chinakladden, andere Basteln was.
Mir geht es u.a. darum, dass der Cache auch nicht wirkt, wie eine Dose, die man einfach lieblos in die Gegend geworfen hat…..
Ein Logbuch endet in letzter Konsequenz vollgeschrieben/gestempelt/gemalt bei MIR im Regal.

Also nehm ich etwas, mit dem ICH leben kann. Das ist in der Regel so ein Chinabuch mit roten Ecken. Auf nichtkarierten, also blanken Papier kommen die Einträge und Stempel am besten zur Geltung, ein harter Einband erleichtert den Leuten das Schreiben auf den Knieen. Ich geh davon aus, daß meine Dosen dicht sind, also ist wasserfestes Papier eher nicht von Nöten.

Über das "lieblose Werfen" brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen. Ich finde "handwerklich anständig" ausreichend. Dh. Große Dose, in der Tauschgegenstände usw Platz haben, LogBUCH, noch ein "Ich bin ein Cache" - Aufkleber drauf und diese Finderanleitung (auf dickerem Papier oder einlaminiert) rein, ins Logbuch vorne ne Kontaktadresse für Probleme - und Du hast die Spitze des Olymps schon in Sichtweite.

Wenns nicht der Tarnung dient oder man bei nem KinderPiratencache ne wirkliche Schatztruhe anbieten will oder ähnlich, halte ich dieses mittlerweile in Mode gekommene Dekorieren der Dose für verzichtbar. Das pendelt manchmal denn doch ein wenig zwischen Hausfrauenbasteln und Sperrmüll im Wald.

Gruß Zappo

PS: :applaus:
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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von Sturmreiter » Sa 17. Okt 2015, 12:43

Fertig gekaufte Logbücher sind für mich ein gutes Zeichen dafür, daß da jemand besser keinen Cache gelegt hätte. Insbesondere, wenn es sich dabei um ein Petling handelt.
Aber doch schlimme Sachen machst Du ja nicht. Ich persönlich mag Chinakladden. Da basteln ich noch ein schönes Titelblatt, wenn möglich zu Thema des Caches und/oder Design des Listings passend und fertig.
Fertig kaufen kann dann eine Option sein, wenn es beim Cache z.B. um einen Multi mit Rahmenhandlung Luft- oder Seefahrt handelt und Du da ein entsprechendes Logbuch zur Hand hast.

Gutes Gelingen und viele schöne Logs.
Don't worry, go caching!

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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von Zappo » Sa 17. Okt 2015, 15:48

Sturmreiter hat geschrieben:Fertig gekaufte Logbücher sind für mich ein gutes Zeichen dafür, daß da jemand besser keinen Cache gelegt hätte. Insbesondere, wenn es sich dabei um ein Petling handelt…... Ich persönlich mag Chinakladden. …..
Ein wenig verwirrend. Du kauft keine fertigen Chinakladden, sondern bastelst die selbst ?

Gruß Zappo
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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von Bravragor » Sa 17. Okt 2015, 17:57

Danke für eure Anmerkungen!

An das Wetterfeste Papier hatte ich eher gedacht, da ja auch einige bei Regen etc. unterwegs sind. Und dann ist es u.U. egal wie dicht die Dose ist, wenn da jemand im strömenden Regen versucht sich einzutragen.

Das mit der Chinakladde aufgrund des festen Einbandes ist aber schon eine gute Überlegung.
Ich glaube ich werde auch zu einer solchen greifen und den Einband entsprechend gestalten.
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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von Zappo » Sa 17. Okt 2015, 18:29

Mario Be hat geschrieben:Danke für eure Anmerkungen!

An das Wetterfeste Papier hatte ich eher gedacht, da ja auch einige bei Regen etc. unterwegs sind. Und dann ist es u.U. egal wie dicht die Dose ist, wenn da jemand im strömenden Regen versucht sich einzutragen…..
Das ist durchaus ne richtige Überlegung - aber dem restlichen Inhalt der Dose (TB am Plüschtier, Elektronikgedöns als Tauschobjekt…) tut Regen auch nicht gut. Also wird der Cacher - wenn es nicht der DAC* ist- , sich eh was beim Öffnen denken. Ich hab den persönliche Eindruck, daß es den DAC garnicht gibt - oder das respektvolle Agieren der Finder auch was mit der Größe bzw. dem an der Dose ablesbaren Engagement des Owners zu tun hat.

Davon bin ich zugegebenerweise auch nicht ganz frei. Ich versuche zwar auch beim Mikro ein vorgefundenes Zetteldurcheinander so gut es geht zu ordnen und wieder fein einzurollen - aber manchmal gehts eben nicht und dann ist es mir auch ein wenig egal. Bei nem Buch, wo ich weiß, der Owner will das evtl. behalten, sieht die Sorgfalt und das Trockenleg-Engagement schon anders aus.

Aber ich hatte in 10 Jahren an meinen Dosen keinerlei Probleme.

Gruß zappo

PS: DAC = dümmster anzunehmender Cacher
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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von MadCatERZ » Sa 17. Okt 2015, 18:54

Ein paar Tropfen Regen schaden einem Logbuch nicht, solange die Dose an sich dicht ist. Und ich habe auch kein Problem damit, ein "fertiges" Logbuch zu kaufen, also ein überteuertes Büchlein mit einem Geocaching-Logo drauf - dies aber nur, wenn ich eh gerade etwas in einem einschlägigen Shop bestelle.
Ansonsten wurde hier alles gesagt: Chinakladde ist die erste Wahl, aber eigentlich tut es jede Art von Buch, ich habe auch schon Oktavhefte genommen, ist auch noch nie eins von verschimmelt. Hängt aber auch immer von der Besuchsfrequenz ab.

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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von Speicher3 » Sa 31. Okt 2015, 14:46

Da du dir wirklich Gedanken um deinen Cache und das Logbuch machst, wird vermutlich auch etwas Gutes dabei herauskommen. Da ich auch Letterboxer bin schätze ich Logbücher, die diese Bezeichnung verdienen. Die bereits mehrfach erwähnten Chinakladden sind da völlig in Ordnung, zumal es sie in verschiedenen Größen gibt.
Eine Art Logbuch welches mir persönlich gut gefällt sind Ringbücher. Diese haben den Vorteil, dass man die komplett umschlagen kann, was das Schreiben und Stempeln erleichtert, wenn man keinen festen Schreibuntergrund hat. Jedoch ist hier die Auswahl an Büchern in guter Qualität und schöner Optik nicht sehr groß. Aber auch diese kann man selber machen. Ich bin mit fertig zugeschnittenem Papier und zwei Deckeln aus robustem Material zu einem entsprechenden Kopierladen gegangen, der mir das passend gelocht und mit einer Spiralbindung aus Metall versehen hat. Ein solches Buch verwende ich auch als mein eigenes Fahrtenbuch. Es gibt sie aber auch durchaus in größeren Läden für Künstlerbedarf.

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Re: Fragen zum Thema "gutes Logbuch"

Beitrag von Bravragor » So 1. Nov 2015, 08:34

Speicher3 hat geschrieben:Da du dir wirklich Gedanken um deinen Cache und das Logbuch machst, wird vermutlich auch etwas Gutes dabei herauskommen.
Das gute Stück ist bereits veröffentlicht.
Und als Logbuch habe ich mich für eine etwas umgestaltete Chinakladde entschieden
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