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Logbuch voll

Alles rund um den Geocache an sich.

Moderator: Los Muertos

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RSKBerlin
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Re: RE: Re: Logbuch voll

Beitrag von RSKBerlin » Fr 29. Jan 2016, 10:23

Zappo hat geschrieben:Wenn Du den Thread liest, wirst du nur Leute finden, die hier schildern, wie sie es halten und das irgendwie begründen. Da kann man sich dem einen oder anderen anschließen und zu eigen machen - FORDERN tut hier niemand was.

Außer Dir.
Ich schätze Deine Meinung. Meistens teile ich sie sogar. Nicht jedoch diesmal:
Mandragu hat geschrieben:In diesem Zeitraum werden trotz eines vollen Logbuchs, in das sich per definitionem ("voll!") niemand mehr eintragen kann, im Allgemeinen zahllose Funde (so an die 50 bis 100) als "Found" geloggt ... was man (bekanntlich?) nur machen darf, wenn man nicht nur die Dose gefunden hat, sondern sich auch in ein existierendes und (noch) beschreibbare (weil: es ist eben noch nicht voll) Logbuch eingetragen hat. Und welches im Prinzip vom Owner selbst stammen sollte. Die zahllose Menge an nachgestopften Zetteln oder Taschentuchresten zählt eben nicht.
Ich halte diese Einstellung für kleingeistig, engstirnig und falsch. Ich habe schon Logfreigaben erteilt, weil Cacher mit ein paar hundert Kilometern Anreise fragten, ob sie "das" wirklich bei einbrechender Dunkelheit machen sollten. Und ja, ich halte so eine Logfreigabe nach vielen Stunden in Kälte mit mehreren Stationen >T4 für absolut vertretbar.

Ob man einen schlecht gewarteten 1/1er Innenstadt-PETling unbedingt mit einem neuen Logstreifen versehen muss, ist sicherlich eine andere Frage. Aber nicht jeder Cache ist gleich, weshalb ich die obenstehende, apodiktische Förderung für...

Ein wenig mehr Gelassenheit täte einigen Cachern ganz gut. Ich finde ebenso meinungsstarke wie zwangsneurotische Owner (oder, schlimmer noch, Mitläufer) jedenfalls anstrengend.

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Re: Logbuch voll

Beitrag von machmalhalblang » Fr 29. Jan 2016, 10:34

Ich fühle mich auch jedes Mal wie ein kleiner König, wenn ich so etwas Gönnerhaftes wie eine Logfreigabe erteilen kann. Damit kompensiere ich dann immer mein asoziales Verhalten, nur PMO-Listings erstellt zu haben. Aber wenn sich ein minderbemittelter Hobbysucher, der mit seinen eigenen Dosen kaum Favoritenpunkte gesammelt hat, wenigstens über eine Fremdwartung ein wenig Anerkennung verschaffen will, dann würde ich das von oben herabblickend sicherlich mit einem kaum wahrnehmbaren Nicken würdigen.

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Re: RE: Re: Logbuch voll

Beitrag von mark » Fr 29. Jan 2016, 10:34

RSKBerlin hat geschrieben:Ein wenig mehr Gelassenheit täte einigen Cachern ganz gut.
Aber aber aber.... DIE GUIDELINES !!111drölf

Viele der "Probleme", die Cacher haben, gibt es nur in Deutschland. Weil manche Cacher buchstabengetreu nach den Guidelines handeln (was absolut okay ist) und das eben auch von anderen erwarten.

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RSKBerlin
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Re: Logbuch voll

Beitrag von RSKBerlin » Fr 29. Jan 2016, 10:47

Welche Guideline? III.1? "Geocaches vor Ort können online als "gefunden" geloggt werden, sobald ein Eintrag im Logbuch erfolgt ist." Vor die Wahl zwischen einem Palimpsest und einem zusätzlichen Logstreifen/-buch gestellt, erscheint mir Letzteres sinnvoller.

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Re: Logbuch voll

Beitrag von mark » Fr 29. Jan 2016, 11:15

RSKBerlin hat geschrieben:Welche Guideline? III.1? "Geocaches vor Ort können online als "gefunden" geloggt werden, sobald ein Eintrag im Logbuch erfolgt ist." Vor die Wahl zwischen einem Palimpsest und einem zusätzlichen Logstreifen/-buch gestellt, erscheint mir Letzteres sinnvoller.
MIR brauchst du das nicht erzählen, ich bin relativ entspannt, was das Thema angeht. Netterweise steht da ja nicht "sobald ein lesbarer Eintrag erfolgt ist".

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Re: Logbuch voll

Beitrag von Smoerf » Sa 30. Jan 2016, 08:45

Moin,

in erster Linie erachte ich den Logbuch- oder Logstreifentausch ganz klar als Aufgabe des Owners.
Dennoch habe ich bereits mehrfach einen zusätzlichen Logstreifen in eine Dose gelegt, da die ursprüngliche Logmöglichkeit tatsächlich voll oder in so viele Einzelfetzen zerlegt war, dass ich mich nicht mehr hätte vernünftig eintragen können. Selbstverständlich informiere ich zusätzlich den Owner über das Problem - entweder über NM oder aber über eine direkte Nachricht, damit dieser zeitnah das Logbuch dann vollständig austauschen kann.

Die Erwähnung eines gut gefüllten Logbuchs in den normalen Logs halte ich für nicht sonderlich sinnvoll, denn es schein ja wohl so zu sein, dass nicht jeder Owner wirklich alle Logs seiner ausgelegten Caches liest, so dass der Hinweis wohl oftmals einfach übersehen wird.

Das Auslegen einer Ersatzdose kommt für mich hingegen überhaupt nicht in Frage, da ich dies nun wirklich als Owner-Aufgabe ansehe. Ist eine gefundene Dose defekt, versuche ich sie mit den mitgeführten Mitteln notdürftig zu reparieren und wenn ich gar keine Dose finde, dann ist das eben ein DNF!

Liebe Grüße
smoerf

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Re: Logbuch voll

Beitrag von MadCatERZ » Sa 30. Jan 2016, 20:30

Wartung ist Sache des Owners. Es kann immer mal sein, dass man verhindert ist und der Logbuch/streifentausch einige Wochen dauert, aber in der Regel ist es dem Owner schlicht und ergreifend egal, der Cache ist ausgelegt und damit (nach Ansicht dieser Owner) die Arbeit getan.
Gute Owner können übrigens abschätzen, wann das Logbuch voll sein wird oder tauschen das während einer Wartung aus - aber so ein vorausblickendes Verhalten kann man heutzutage ja nicht mehr voraussetzen

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Re: Logbuch voll

Beitrag von Team Oberpfalzläufer » Sa 30. Jan 2016, 23:37

Unsere 1. Dose liegt seit 09/09 im Wald,
wir brauchten noch kein Logbuch tauschen.
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Re: Logbuch voll

Beitrag von Barkley » So 31. Jan 2016, 11:15

Ehrlich gesagt, wenn ich eine Dose gefunden habe, sie auch erreichen kann und sie öffnen kann, dann logge ich auch. In der Regel kann man sich immer irgendwo dazwischen quetschen, und sei es in Microschrift. Und mit nem Faserschreiber kann man auch auf abgesoffenem Papier schreiben. Man kanns halt nur nicht lesen :D Und wenns passt, lege ich ein Stück Papier rein mit Platz für eine handvoll Logeinträge. Dass ein NM-Log dazu kommt, ist aber selbstverständlich.

Und wenn man dem, was von den Ältesteingesessenen gerne kolportiert wird, Glauben schenken mag, dann hatte jeder Cacher damals, in der guten alten Zeit, als alles noch viel besser war, man alle drei Monate mal 400 Kilometer fuhr, um einen Cache suchen zu können, auch mindestens zwei Ammokisten im Rucksack, bestückt mit einem Logbuch aus handgeschöpftem Büttenpapier mit Ledereinband und güldenen Kanten und Tauschzeugs im Wert von mindestens 50 Euro, falls man mal was fremdwarten muss. Weil, man kennt sich ja und hilft sich ja gegenseitig.
MadCatERZ hat geschrieben:Gute Owner können übrigens abschätzen, wann das Logbuch voll sein wird oder tauschen das während einer Wartung aus - aber so ein vorausblickendes Verhalten kann man heutzutage ja nicht mehr voraussetzen
Wenn Du vorausschauen kannst, wann ein Logbuch voll ist, nötigt mir das durchaus Respekt ab. Ich könnte das nicht, alleine schon, weil man nie weiß, wie viele Spezialisten da waren, die mit ihren Stempeln mehrere Felder im Logstreifen belegen, bzw. wie viele Leute sich mit Datum-Name-DFDC ins Logbuch eintragen oder ganze Romane reinschreiben. Aber wahrscheinlich bin ich auch ein schlechter Owner.
Grüße,
Barkley

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Re: Logbuch voll

Beitrag von Zweiauge » So 31. Jan 2016, 11:21

ich kanns nicht abschätzen. bei meinem beliebtesten Tradi gabs schon: "komplett übervoll" nach 200 Einträgen bis zu "na, da wär eh noch ein wenig Platz gewesen" nach 400 Einträgen.
Und riechen, wanns voll ist, kann ich auch nicht. Schreiben tuts ja kaum einer mehr. Das ärgert mich dann übrigens am meisten. Wen ich bei der "normalen" Wartung feststelle, dass das schon seit zwei Monaten getauscht gehört. Aber keiner sagt was.

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