Unarten beim Geocaching

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Moderator: nightjar

jak4i
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Unarten beim Geocaching

Beitrag von jak4i » Mi 14. Jun 2017, 10:03

Hallo,

mich würde mal Eure Liste der Unarten beim Cachen interessieren.
Vermutlich hat jeder hier ein anderes Empfinden, aber manche Dinge gehen mir schon auf den Nerv.
Da es mich interessiert, wie andere ticken. Was nervt Euch an Caches/Cachern? (von Selbstverständlichkeiten wie keinen Müll machen, möglichst unauffällig agieren usw. mal abgesehen) Nicht das ich mich selbst noch als unartig ertappe. :lachtot:

- wenn TB ohne Rückfrage und sofort gegrabbed werden.
- wenn Besserverstecker zuschlagen
- im Ausland auf deutsch loggen
- "Log folgt später" Logs

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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von 8812 » Mi 14. Jun 2017, 10:07

1. "Später mehr"-Logs.
2. Verarschungs-Hints wie: "magnetisch" an Stahlbrücken ö.ä.;"braucht man nicht".
3. Falsch gelistete Cachegrößen.
4. Offensichtlich aus Langeweile gesetzte Attribute.
5. Falsch gelistete D/T-Werte, vor allem zu niedrige bei Klettercaches.

Hans

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Zappo
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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von Zappo » Mi 14. Jun 2017, 10:33

1) Handwerkliche Fehler durch den Owner (abseits von mangelnder Wartung, doofer Location, doofen Caches usw) :

Cachegröße/DT-Wertung nicht richtig
doofer/nichthilfreicher Hint
fehlender Hint/Spoilerbild bei 100 Versteckmöglichkeiten
Schwammige Anforderungen wie "Ihr braucht CGA", wenn ein Kreuzschlitz gemeint ist o.ä.
Unklare Anweisungen: Stufen zählen, wenn Steigungen gemeint sind, Fenster zählen, wenn der Owner das Kellerfenster übersehen hat, Zahl ablesen, wenn auf dem Schild hintendrauf auch noch eine steht........
Bei fehlender Station/ständiger Unklarheit Telefonjoker als Dauer-Lösung akzeptieren

2) Merkwürdiges Verhalten von Suchern (ohne 90 % der sich grundsätzlich eingebürgerten Verhaltensweisen, die ich panne finde) :

Logs folgt später - ohne später :)
kein DNF schreiben
Bei Notwendigkeit eines TJ zum weiterkommen kein NM schreiben.
Ersatzdosen ohne Rücksprache mt dem Owner werfen

Bei 1) und 2) finde ich allerdings die in Klammer gesetzten Ausnahmen grundsätzlich weit schlimmer als alles andere.

gruß Zappo
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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von Smoerf » Mi 14. Jun 2017, 20:26

Moin,

es gibt so manches, was mich immer mal wieder nervt, aber diese Sachen ärgern mich regelmäßig:
  • Später-Mehr-Logs, wenn später heute schon Monate her ist
  • Caches ohne sinnvollen Hint, wenn diverse Versteckmöglichkeiten vorhanden sind
  • Mysteries ohne klare Lösung und ohne Geochecker aber dafür mit Ownern, die nicht auf Anfragen antworten
  • fehlende DNFs, wenn in den Logs regelmäßig von Zweit-, Dritt, oder gar Viertversuchen zu lesen ist
  • Fotologs, wenn die Dose definitiv nicht erreichbar ist, weil sie z.B. in einer abgeschlossenen Telefonzelle liegt und niemand logt ein NM/NA, wenn der Owner sich nicht rührt
  • D/T-Wertungen, die völlig an der Realität vorbei sind - sowohl nach oben als auch nach unten
  • nichts über den Cache sagende Listings, in denen ausgiebig erklärt wird, warum man unbedingt diese Dose für XYZ zum Geburtstag gelegt hat, aber keinerlei Erklärung zum Ort oder zum Cache selbst zu finden ist
Gruß
smoerf

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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von MadCatERZ » Mi 14. Jun 2017, 22:56

1. Unnötig komplizierte Finalformeln, um den D-Wert hochzupushen
2. Mysteries, die sich nur dem Owner und seinen Kumpels erschließen
3. uneindeutige QTAs
4. Hints, die vor fünf Jahren mal gepasst haben + ein Owner der unzählige Hinweise darauf ignoriert
5. Cacher, die den DNF durch Umgraben der Location zu verhindern suchen
6. ...und trotz Nichtfund kein DNF loggen
7. einen verschwundenen Behälter durch einen Petling ersetzen, um Loggen zu können
8. ein volles Logbuch durch einen Papierfetzen ergänzen, um Loggen zu können
9. ein NM wegen Wartungsbedarf mit Archivierung + Meckern über die unhilfsbereite Community kontern
10. als Mitglied eines Teams weniger als die Hälfte der geloggten Caches auch nur zu Gesicht bekommen haben und exakt dieses Verhalten bei anderen Teams anprangern

Ich könnte noch mehr schreiben, aber dann käme ich nicht ins Bett

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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von baer » Do 15. Jun 2017, 08:11

Oh ja, da gibt es einiges:

- Logs voller Emojis, am besten noch als Wort-Ersatz (völlig unlesbar)
- Cache-Serien mit langen Namen, mit #1 ganz hinten, so dass die Caches am Gerät alle gleich aussehen
- Sonderzeichen im Cache-Namen, so dass man im Gerät nicht nach dem Cache suchen kann
- unnötig lange Ausführungen im Cache-Listing, die eigentlich nichts mit dem Cache zu tun haben
- schlechte HTML-Formatierung im Listing, so dass das Listing nicht ohne Bearbeitung ausdruckbar ist
- Kilometer-lange Einheits-Logs ohne Aussage für alle Caches einer Serie, am besten noch von vier Familien-Mitgliedern der identische Text
- Nicht sofort identifizierbare Verstecke an völlig vermuggelten Ecken
- Cacher, die den Caches aus dem vorigen Punkt auch noch Favos geben, weil ein "kreativer Cache-Container" (aus dem Cacher-Shop) verwendet wurde
- der hundertunderste QR-Code-Cache
- Stationen, wo man etwas braucht, was nicht im Listing steht (mit der Begründung, weil es sowieso jeder hat)
- Wandercaches mit zu vielen und/oder zu komplizierten Stationen
- Cacher, die verschämt ihr GPS-Gerät wegpacken, wenn ihnen andere Cacher entgegen kommen (bloß nicht unterhalten)
- als nicht überspringbare Station eines Multis Elektronik im Wald, die aber nicht funktioniert
- Owner, die keine Logs lesen

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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von spaziergaenger » Do 15. Jun 2017, 10:21

- Caches an Orten die keine Caches verdienen, möglichst noch ohne Erläuterungen im Listing.
- falsche oder ungenaue Koordinaten, zusätzlich ohne Hint oder nutzlosem Hint
Gruß, Spaziergänger

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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von wendenzo » Do 15. Jun 2017, 10:44

Sehr schlimm beim Geocaching finde ich:
1) Die Entwicklung von GC generell mit Schwerpunkt immer mehr Richtung Statistik, welche von immer mehr Geocachern getragen wird. Die Folge sind die meisten bisher genannten Punkte.
2) Threads wie diesen, wo vor allem über Owner gelästert wird, die oft mit Bestem Gewissen Caches legen, und einen auf den Deckel kriegen, weil's nicht jedem Recht ist.

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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von Sillytoppi » Do 15. Jun 2017, 11:31

Um erst mal zu den Basics und Klassikern zu kommen:
- undichte Dosen, in denen sich Biotope entwickeln
- Nahrungsmittel als Tauschgegenstände
- Dosen ohne entsprechende Location
- Multis, an denen seit Monaten die vorletzte Station fehlt
- Owner, die nicht auf Nachfragen reagieren
- TB, die verschwinden

Mehr persönlich:
- Dosen in Wohngebieten
- Statistikgedöns
- Cacher, die erst mal nach Fundzahlen fragen
- das bestimmte Cachesorten, wie Webcam oder Virtual Caches auslaufen

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Re: Unarten beim Geocaching

Beitrag von Zappo » Do 15. Jun 2017, 11:34

wendenzo hat geschrieben:
Do 15. Jun 2017, 10:44
1) Die Entwicklung von GC generell mit Schwerpunkt immer mehr Richtung Statistik, welche von immer mehr Geocachern getragen wird. Die Folge sind die meisten bisher genannten Punkte.
2) Threads wie diesen, wo vor allem über Owner gelästert wird, die oft mit Bestem Gewissen Caches legen, und einen auf den Deckel kriegen, weil's nicht jedem Recht ist.
Nun ja, einerseits - anderseits.

Der Einwand "Das ist nicht gut, was Du da machst" ist ja jetzt nix, worüber man sich aufregen muß - oder ärgern. Das ist Kritik, für die man grundsätzlich ja offen ist. Sofern man nicht dem Modertrend "minimale Kompetenz, maximale Larmoyanz" anhängt :) :) :)

Kritik kann begründet werden - und die kann auch -in eigener Entscheidung- als unbegründet abgelehnt werden. Auch hier werden einige Punkte erwähnt, die mich nicht im geringsten aufregen. Die ich eher harmlos bis sinnvoll finde.

Es gibt im übrigen auch Cacher, die in bestem Gewissen Caches raushauen, daß die Meute den Punktezähler hochpushen kann. So gesehen hängt auch Dein Punkt 1 direkt mit Punkt 2 zusammen.

Und ganz viele Entwicklungen beim Cachen haben genau DAMIT zu tun: Zuwenig Hinweise, was die Leute gut und schlecht finden. Woher sollen die andern denn das wissen? Offizielles "How-to" gibts eher nicht und Caches und Cachemoden entstehen durch Nachahmen von Bestand bzw.durch Nachahmen dessen, was man selbst so hauptsächlich findet. Es gibt durchaus Leute, die es erstaunlich finden, daß man am Final gerne im LogBUCH blättert und sich tatsächlich an Einträgen freut, die ein paar Zeilen umfassen. Oder daß man eben auf 5 km lieber 2 Dosen hat als 20.

Gerne dürfen die das selbst anders machen und/oder ne andere Klientel bedienen. Aber die sollten es eben WISSEN, daß es solche Leute gibt.

Wobei "Log kommt später" zu loggen und es dann dabei zu belassen - das hat nichts mit "bestem Gewissen" zu tun, sondern eher mit Faulheit - oder mangelndem Stil.

Gruß Zappo
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