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BahnCaches ich glaub es nicht

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Moderator: nightjar

eigengott
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Beitrag von eigengott » Mi 9. Jan 2008, 16:31

Carsten hat geschrieben:Wie schon x-mal geschrieben, geht es in den USA dabei ganz simpel um widerrechtliches Betreten von fremden (Bahn-) Eigentum.
Und wie schon x-mal geschrieben ist das in Deutschland keinen Deut anders. Siehe EBO, §62 (1) in Verbindung mit §4 (1).

Ich empfehle auch, *nochmals* zu lesen, was Jeremy zu dem Thema 2001 geschrieben hat (Link siehe oben). Er klinkt sich dort explizit aus der Legalitäts-Debatte aus!

Auf der Legalitäts-Schiene ( :) ) wird man diesen Teil der Guideline nicht wegbekommen.

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Beitrag von eigengott » Mi 9. Jan 2008, 16:42

Carsten hat geschrieben:Es ist ein Traditional, wieso sollte also etwas für den Cache relevantes direkt an den Gleisen besprüht worden sein?
Weil man im Tunnel vielleicht keinen GPS-Empfang hat? :roll:

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Carsten
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Beitrag von Carsten » Mi 9. Jan 2008, 16:48

eigengott hat geschrieben:Und wie schon x-mal geschrieben ist das in Deutschland keinen Deut anders. Siehe EBO, §62 (1) in Verbindung mit §4 (1).
Ja?
EBO §4(1) hat geschrieben:(1) Bahnanlagen sind alle Grundstücke, Bauwerke und sonstigen Einrichtungen einer Eisenbahn, die unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse zur Abwicklung oder Sicherung des Reise- oder Güterverkehrs auf der Schiene erforderlich sind.
Der Wald oder das Feld 15 Meter neben der Strecke ist aus welchem Grund zur Abwicklung oder Sicherung des Reise- oder Güterverkehrs auf der Schiene erforderlich? Richtig: Gar nicht! Also ist es keine Bahnanlage und man darf es betreten (das erklärt die ganzen Wanderwege, die auch in Bahnnähe verlaufen), solange es nicht explizit beschildert ist.
eigengott hat geschrieben:Ich empfehle auch, *nochmals* zu lesen, was Jeremy zu dem Thema 2001 geschrieben hat (Link siehe oben). Er klinkt sich dort explizit aus der Legalitäts-Debatte aus!
Wow, der Mann ist cleverer als ihr:
jeremy hat geschrieben:I'd rather apply common sense in this situation.
Wenn sie Reviewer nur auch danach aussuchen würden. :roll:

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Beitrag von eigengott » Mi 9. Jan 2008, 17:54

Carsten hat geschrieben:Der Wald oder das Feld 15 Meter neben der Strecke ist aus welchem Grund zur Abwicklung oder Sicherung des Reise- oder Güterverkehrs auf der Schiene erforderlich? Richtig: Gar nicht! Also ist es keine Bahnanlage und man darf es betreten (das erklärt die ganzen Wanderwege, die auch in Bahnnähe verlaufen), solange es nicht explizit beschildert ist.
Richtig, so ist das hierzulande definiert. Und in den USA ist es über das Eigentum bzw. Right-of-Way definiert, wo die Flächen sind, die du nicht betreten darfst. In der Praxis macht das keinen Unterschied, du findest auch in den USA haufenweise Wanderwege, Golfplätze, Parkplätze usw. direkt am Gleis, innerhalb der (von Groundspeak definierten) 150 Fuss, die du ganz legal betreten darfst.

Caches darfst du da laut Guidelines trotzdem nicht legen.

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Beitrag von Christian und die Wutze » Mi 9. Jan 2008, 18:06

Ich versuche es nochmal:

Jeremy möchte, unabhängig von der rechtlichen Situation, einen Mindestabstand von 46m (egal was Jan jetzt sagt), es sei denn, lokale Gesetze verlangen einen größeren Abstand. In dem Fall gilt der im Gesetz definierte Abstand.
Könnte ein Reviewer bitte bestätigen (am besten mit TPTB abgesprochen), dass dies die offizielle Intention des original Textes der Guideline ist? :roll:

Alles andere führt wohl nur zu Diskussionen, die sich endlos im Kreis drehen.
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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von radioscout » Mi 9. Jan 2008, 20:45

kawahh hat geschrieben: und dann auf meine Antwort kommentarlos archiviert hat.
Ich hatte die engl Anleitung und Regeln zum Auslegen zwar gelesen und für mich verstanden, hatte dies aber übersetzt und interpretiert, dass "(sie) in der Regel 45 meter entfernt sein sollten, bzw mehr wenn es landesspez Gesetze..."
Das ist ein allgemeines Problem, wie man hier oft genug lesen kann.
Vieles hat eine andere Bedeutung als es bei "flüchtiger Übersetzung" zu haben scheint.
Bekanntes Beispiel: "you must not" bedeutet "sie dürfen nicht" und nicht "sie müssen nicht".

kawahh hat geschrieben: b) Was mich in dem Zusammenhang auch sehr stört sind Co2 Killer Attribute wie "Parkplatz verfügbarkeit" und auch noch park-gps koordinaten.
Was verursacht mehr CO2? Möglichst direktes Fahren zum P oder stundenlanges umherfahren und suchen?
Ich besitze übrigens kein Auto und fahre gerne mit Zug und Bus zum Cachen.
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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von feinsinnige » Mi 9. Jan 2008, 21:21

radioscout hat geschrieben:
kawahh hat geschrieben: und dann auf meine Antwort kommentarlos archiviert hat.
Ich hatte die engl Anleitung und Regeln zum Auslegen zwar gelesen und für mich verstanden, hatte dies aber übersetzt und interpretiert, dass "(sie) in der Regel 45 meter entfernt sein sollten, bzw mehr wenn es landesspez Gesetze..."
Das ist ein allgemeines Problem, wie man hier oft genug lesen kann.
Vieles hat eine andere Bedeutung als es bei "flüchtiger Übersetzung" zu haben scheint.
Bekanntes Beispiel: "you must not" bedeutet "sie dürfen nicht" und nicht "sie müssen nicht".

kawahh hat geschrieben: b) Was mich in dem Zusammenhang auch sehr stört sind Co2 Killer Attribute wie "Parkplatz verfügbarkeit" und auch noch park-gps koordinaten.
Was verursacht mehr CO2? Möglichst direktes Fahren zum P oder stundenlanges umherfahren und suchen?
Ich besitze übrigens kein Auto und fahre gerne mit Zug und Bus zum Cachen.
Herrlich, wie Du über Mißverständnisse durch flüchtiges Lesen dozierst und es dann auch noch praktisch vorführst. :lol:

Dem Autor ging es offensichtlich darum, dass viele Caches überhaupt nur mit dem Auto angefahren werden und nicht darum, ob mit oder ohne Parkplatzkoordinate mehr CO2 produziert wird.
Wieviel Benzin oder Diesel pro Jahr zwecks Geocaching verbrannt wird, ist in der Tat ein diskussionswürdiger Punkt. Fällt mir immer ein, wenn ich Stichworte wie Natur, Umweltschutz etc im Zusammenhang mit Geocaching lese.

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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von radioscout » Mi 9. Jan 2008, 21:54

feinsinnige hat geschrieben: Dem Autor ging es offensichtlich darum, dass viele Caches überhaupt nur mit dem Auto angefahren werden und nicht darum, ob mit oder ohne Parkplatzkoordinate mehr CO2 produziert wird.
Das liegt sicherlich auch daran, daß sehr viele Caches nur mit dem Auto erreichbar sind.
Das könnte anders aussehen, wenn Cacheowner auf die evtl. mögliche ÖPNV-Erreichbarkeit ihrer Caches hinweisen würden.
Gerade in Zeiten extrem hoher und weiter steigender Benzinpreise würden sicherlich viele Cacher von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.
Aber das ist ein anderes Thema, das am besten in einem neuen Fred diskutiert wird.
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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von ime » Mi 9. Jan 2008, 22:38

radioscout hat geschrieben:Das liegt sicherlich auch daran, daß sehr viele Caches nur mit dem Auto erreichbar sind.
Das ist doch völliger Mumpitz.

Jeder Cache, der mit dem Auto erreichbar ist, kann auch zu Fuß erreicht werden. Und jeder Autobahncache darf auch mit dem Motorrad erreicht werden (falls jemand Spitzfindiger mein "Fußgänger-Argument" widerlegen wollte).

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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von radioscout » Mi 9. Jan 2008, 22:56

ime hat geschrieben: Das ist doch völliger Mumpitz.
Interessantes Argument. Sollte man mal weiter drüber diskutieren.

ime hat geschrieben: Jeder Cache, der mit dem Auto erreichbar ist, kann auch zu Fuß erreicht werden. Und jeder Autobahncache darf auch mit dem Motorrad erreicht werden (falls jemand Spitzfindiger mein "Fußgänger-Argument" widerlegen wollte).
Natürlich ist das fast immer möglich. Genau genommen kann der Cache fast nur zu Fuß erreicht werden.
Aber der Startpunkt, von dem man den Cache sinnvoll zu Fuß erreichen kann ist fast immer nur mit dem Auto gut zu erreichen.
Das mag in anderen Regionen anders sein.

Es wird sich oft beschwert, daß Geocaching viele Autofahrten erfordert.
Aber ändern, in dem er die ÖPNV-Nutzung mit entsprechenden Informationen fördert, will das kaum einer.

Die meisten mir bekannten Caches wurden von Autofahrern "für Autofahrer" versteckt.
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