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BahnCaches ich glaub es nicht

Rund um die beliebteste Geocaching-Website

Moderator: nightjar

kawahh

Verkehrsmittel

Beitrag von kawahh » Do 10. Jan 2008, 01:29

Darf ich nochmal dazu kurz was schreiben.
Ich meinte - ich habe extra einen S-Bahn Cache gemacht
der dann wegen angeblicher Bahngefährung abgelehnt wurde.
(Das finde ich und ist nach wie vor falsch, wenn man sich die örtlichen Gegebenheiten anschaut)

Wir haben die Caches extra deswegen ausgelegt, damit
1) keiner diesen mit dem Auto cacht sondern gerade die neu gebaute
und neu eingeweihte S-Bahn Strecke benutzt und um 2) diese neuen Haltestellen und Ortschaften für Cacher populär zu machen da sie sowas wie ein weisser Fleck bisher waren.

Ich wohne in Hamburg und hier kann man sicher über 3000 Caches nur rein mit dem Rad fahrend finden. So viele hab ich noch nicht gefunden aber ich denke ich werde niemals mit einem Auto fahren um einen Cache zu finden.

Mir ist neulich mal aufgefallen wie ätzend ich das finde dass ich 10 km hin mit dem Rad gefahren bin und ein Auto-Cacher auch kam, der ausgestiegen ist, kurz gelogt hat und weiterfuhr (evtl zum nächsten).
Noch unglaublich umweltpolitisch versagend fand ich logeinträge die sich darüber beschwert haben, dass mein Multicache mitten in der Innenstadt keine guten Parkplätze hätte.

Ich finde den Umweltschutzgedanken sehr wichtig und im Zusammenhang der ganze Klima und Energiesituation immer wichtiger werdend
so dass ich gerne vorschlagen würde und will, dass es KEINE Parkkoordinaten gibt und es eine Ehre für jeden Geocacher sein sollte
das möglichst zu Fuss, per Rad oder Öffentlichem Nahverkehr zu erreichen. Bergsteiger die per Hubschrauber kommen dürfen sich auch nicht ins Gipfelkreuz-Logbuch eintragen.

nur per Auto zu erreichende Caches sollten meines Erachtens einfach komplett ignoriert werden.

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spun
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Beitrag von spun » Do 10. Jan 2008, 01:42

Also ich bin wirklich ein großer ÖPNV Freund, sehe aber kein Problem darin einen Cache auch mit dem Auto zu lösen.
Mache ich ja selbst hin und wieder gerne mal wenn ich zu Faul bin oder schlechtes Wetter ist.

Jedoch ist mein größter Aspekt nicht der Umweltgedanke (das bischen macht den Braten auch nicht mehr Fett), sondern vielmehr der Finanzielle. So lieb ist mir dann ein FTF oder 1/1 Traditional dann auch wieder nicht wenn ich mehrere Kilometer einfache Strecke dafür fahren muss. Wer ist seinem Geld schon böse ? ;)

Wenn ich den Cache mit dem ÖPNV löse dann ist das meistens viel stressfreier, und halt auch Kostenneutral (bin Abonnement Nutzer). Im Sommer kombiniere ich das auch sehr gerne mit einer Fahrradtour, das ergänzt sich wunderbar.

Sich darüber beschweren das zuwenig Parkplätze um einen Cache existieren ist natürlich lächerlich, jedoch ist es das ebenso wenn man sich über den Autofahrer aufregt der kurz ausgestiegen ist um zu loggen. Jeder so wie er mag.
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TMC
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ÖPNV

Beitrag von TMC » Do 10. Jan 2008, 02:05

Hier will doch niemand was erzwingen. Es war doch nur ein Vorschlag, dass Cache-Owner evtl. auch die nächstgelegene Buslinie im Cache erwähnen. Ob dann per Auto, Bike oder Pedes gesucht wird, entscheidet eh jeder selbst. - Aber vielleicht bringt es den einen oder anderen ja erst auf die Bus-Idee.

@mod: Vielleicht wirklich mal den ÖPNV-Teil hier abtrennen und in's entsprechende Sub-Forum verschieben. GuteN8 Thomas
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feinsinnige
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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von feinsinnige » Do 10. Jan 2008, 12:54

radioscout hat geschrieben:
feinsinnige hat geschrieben: Wer in der Lage ist, sich Cachebeschreibungen aus dem Internet zu besorgen, der wird wohl auch die Online-Fahrplanauskünfte der regionen ÖPNV-Anbieter finden und bedienen können. Anschließend muß man nur noch in den richtigen Bus einsteigen.
Wenn denn einer fahren würde...
Beispiel:
Um Heinsberg herum liegen viele schöne Caches, die ich noch nicht gefunden habe aber gerne suchen würde.
Wenn Du Dir den ansonsten hervorragenden Online-Fahrplan für diese Region anschaust, wirst Du feststellen, daß dort Samstags fast keine Busse fahren und Sonntags nur einige wenige in den größeren Städten.

Ähnlich sieht es in der Eifel aus. Ich habe mich recht intensiv mit dem Fahrplan beschäftigt, aber am Wochenende ist da nicht viel los mit ÖPNV.

Natürlich sind diese Caches alle zu Fuß vom nächsten Bahnhof aus erreichbar. Aber mal ganz ehrlich: wer läuft gerne etliche km entlang von Landstraßen, um zur Dose zu kommen? Möglich ist es, aber unter Spaß verstehe sicher nicht nur ich etwas anderes.
Lieber RS,
dass die Fahrpläne an den Wochenenden ausgedünnt sind, ist schon klar und auch, dass auf dem flachen Land am Sonntag mit Glück mittags und abends ein Bus fährt.
Mit der Bahn komme ich aber auch am Wochenende von K aus gut in die Eifel und zurück. Bei vielen Wanderungen ist es mir hier wirklich noch nie vorgekommen, dass ich kilometerweit an der Landstraße entlang latschen mußte. Auch zum Radfahren finde ich Eifel und Venn sehr schön.
Hervorragend wäre es, wenn es die Vennbahn noch gäbe, aber damit kommen wir ganz vom Thema ab.
Es liegt in der Natur der Sache, dass ich einen weiter entfernten Cache ausserhalb der Ballungsräume und Wohngebiete allein mit dem ÖPNV nicht so leicht oder nicht erreiche. Da muß ich dann zu Fuß oder mit dem Rad weiter. Bequemer und schneller geht es mit dem Auto. Die Umkehrschlüsse, dass die Ausgangspunkte zu fast allen Caches nur mit dem Auto gut zu erreichen seien und die meisten Caches von Autofahrern für Autofahrer versteckt worden seien, passen nicht zu meiner Wahrnehmung. Daher meine Verwunderung über die Region Aachen-Heinsberg.
Das Thema "Schönes Geocache-Erlebnis auch ohne Auto möglich" finde ich diskussionswürdig. Vielleicht schiebt Moenk diesen Teil des Freds in den Geotalk?

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gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » Do 10. Jan 2008, 13:30

feinsinnige hat geschrieben:Versuche mir gerade auszumalen, wie so eine Location beschaffen sein müßte.
Ganz einfach. Sie liegt irgendwo in der Natur.
feinsinnige hat geschrieben:Ich frage mich, in welcher scheußlichen Region Du leben mußt, dass die Startpunkte von Caches nur mit dem Auto anfahrbar sind. Frag mal Rüdi, wie das bei ihm in München ist.
Super-LOL!
Es soll auch Menschen geben, die weder in München noch in Hamburg leben.

Nehmen wir mal den schönen Rhöncache Wachtküppel.

Ich laufe 19 Minuten zum Bahnhof Fulda oder fahre mit einem alten Fahrrad knappe 10 Minuten (ich habe leider nur eine neues, also schnell noch eins am Flohmarkt suchen. Neue Fahrräder werden gern geklaut oder sie werden allesamt umgeschmissen oder sonstwie ramponiert.)
Dort fährt ein Zug nach Gersfeld. Samstags um 7.19 / 8.19 / 11.19 / 13.19 / 15.20 / 17.19 / 19.19 / 21.22 Uhr. Sonntags ab 9.19 / dito. Fahrtzeit ca. 40 Minuten.
Für die weitere Fahrt empfiehlt der Waldgasthof Wachtküppel (in Cachenähe gelegen) als einzige ÖPNV-Möglichkeit ein Taxi. Ich werde aber natürlich die 3,1 km Luftlinie wandern.

Ich könnte auch mit dem Bus in ca. 25 Minuten nach Poppenhausen fahren. Der fährt Samstags um 8.40 / 12.05 / 13.30 und Sonntags um 9.00 / 11.50 / 17.30. Zurückfahren kann ich damit Samstags um 8.02 / 9.07 /12.32 und Sonntags um 9.51 / 12.41 / 18.21. Dann wandere ich die 2,6 km Luftlinie.

Oder ich warte einfach darauf, dass ich wie der Cacheleger dort in der Nähe eine Tagung besuchen darf.


Ansonsten frage ich mich, warum man ausgerechnet zum Cachen nicht mit dem Auto fahren darf. Es gibt sogar Wanderparkplätze. Da fahren Wanderer nicht mit dem Bus hin. Sondern sie verlassen dort ihr Auto, um dann mehr oder weniger lang durch die Gegend zu latschen.
Auch in München haben Sportstätten Parkplätze. Die Menschheit fährt nämlich auch zum Schwimmbad, Tennisplatz, Fußballstation etc. mit dem Auto.
LG Friederike - gartentaucher

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feinsinnige
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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von feinsinnige » Do 10. Jan 2008, 13:43

eigengott hat geschrieben:
feinsinnige hat geschrieben:Diese 45m-Regel ist unsinnig, sachlich unbegründet.
Ganz so einfach ist es nicht: Jeremy zu dem Thema, 2001.

Damit lag er auch nicht völlig falsch:
11. März 2004: Bei Anschlägen auf vollbesetzte Pendlerzüge in Madrid sterben 191 Menschen, etwa 1.500 werden verletzt.
7. Juli 2005: Anschläge auf Londoner U-Bahn-Stationen und Busse. Es werden mindestens 56 Menschen getötet und mindestens 700 weitere verletzt. Quelle

Zum Glück hat es in Deutschland nicht geklappt.

Nach einem Vorfall im November 2001 - Cache gesprengt, Owner wegen Betreten von Bahnanlagen und Vandalismus (Graffiti) verurteilt - wurde dann die Bahnabstandsregel in die Guidelines aufgenommen, zunächst ohne einen konkreten Mindestabstand zu nennen.
Die Anschläge auf Züge waren verheerend, jedes Opfer eins zu viel. Keine Frage. Genauso war jedes Opfer von den vielen, vielen Autobomben rund um die Welt auf öffentlichen Plätzen, auf Straßen, an Bushaltestellen eines zu viel. Es sind so viele, dass ich sie hier gar nicht alle aufzählen könnte. Mein Eindruck ist aber, dass die meisten Bombenanschläge als Selbstmordattentat oder per Auto durchgeführt wurden (z.B. Oklahoma City, der erste Anschlag auf das WTC, Djerba). Wäre es nicht die einzig logische Konsequenz, ab sofort auch keine Caches mehr zu reviewen, die näher als 45m an in Betrieb befindlichen Straßen (insbesondere Straßenbauwerke wie Brücken) oder an Hochhäusern von Behörden und Konzernen liegen?

In dem verlinkten Statement gibt Jeremy als weitere Begründung an, dass Züge nur an Bahnübergängen pfeifen und dass es zu spät sei, wenn man den Zug höre. Mal ganz abgesehen davon, dass ein Auto m.E. deutlich leiser ist und auch nicht ständig hupt und je nach Straße genauso schnell sein kann wie ein Zug, ist es klar, dass kein Cache auf die Schienen gehört - genauso wenig übrigens auf die Fahrbahn oder in die Leitplanke.
Was mich an Jeremys Statement so irritiert ist der Umstand, dass Eisenbahn (mit einem Abstand von bis zu 45m) als mordsgefährlich behandelt wird, die Gefahren des individuelle Straßenverkehrs mit viel mehr Opfern aber ignoriert werden. Für mich ist das einfach nicht schlüssig.

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eigengott
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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von eigengott » Do 10. Jan 2008, 13:50

feinsinnige hat geschrieben:Wäre es nicht die einzig logische Konsequenz, ab sofort auch keine Caches mehr zu reviewen, die näher als 45m an in Betrieb befindlichen Straßen (insbesondere Straßenbauwerke wie Brücken) oder an Hochhäusern von Behörden und Konzernen liegen?
"Caches may be quickly archived if we see the following (which is not inclusive):
...
Caches near, on or under public structures deemed potential or possible targets for terrorist attacks. These may include but are not limited to highway bridges, dams, government buildings, elementary and secondary schools, and airports."
Guidelines

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Beitrag von feinsinnige » Do 10. Jan 2008, 13:54

gartentaucher hat geschrieben:Ansonsten frage ich mich, warum man ausgerechnet zum Cachen nicht mit dem Auto fahren darf. Es gibt sogar Wanderparkplätze. Da fahren Wanderer nicht mit dem Bus hin. Sondern sie verlassen dort ihr Auto, um dann mehr oder weniger lang durch die Gegend zu latschen.
Klar, können sie auch gern, mache ich auch. Aber der Umkehrschluß, die Caches seien nur mit dem Auto erreichbar, ist schlichtweg falsch. Caches tief in der Eifel erreiche ich auch mit Bahn&Bike.
Wir sind hier wirklich OT. Moenk, schieb diesen Teil doch bitte nach Geotalk.
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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von feinsinnige » Do 10. Jan 2008, 13:59

eigengott hat geschrieben:
feinsinnige hat geschrieben:Wäre es nicht die einzig logische Konsequenz, ab sofort auch keine Caches mehr zu reviewen, die näher als 45m an in Betrieb befindlichen Straßen (insbesondere Straßenbauwerke wie Brücken) oder an Hochhäusern von Behörden und Konzernen liegen?
"Caches may be quickly archived if we see the following (which is not inclusive):
...
Caches near, on or under public structures deemed potential or possible targets for terrorist attacks. These may include but are not limited to highway bridges, dams, government buildings, elementary and secondary schools, and airports."
Guidelines
Okay, da steht "may include but are not limited to". Wie behandeln die Reviewer in D dies, wie legen sie "may" aus und wie "not limited to"?
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-tiger-
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Re: in der nähe der bahn

Beitrag von -tiger- » Do 10. Jan 2008, 15:05

eigengott hat geschrieben:potential or possible targets for terrorist attacks
Die Formulierung ist unfug. Entweder wissen die Reviewer, wo die nächsten Teroranschläge geplant sind oder es müssen alle Caches in der Nähe irgendwelcher Zivilisation archiviert werden. Warum sollte ein Terrorist nicht eine Gruppe Nordic Walker mitten im Wald sprengen? Oder einen Chemieangriff auf das Einzugsgebiet einer Trinkwasseranlage verüben? Ein "possible target" ist nahezu jede Cache-Location. Also bitte sofort mit Archivieren aller .de Caches anfangen, bevor was schlimmes passiert, das wollen wir doch nicht :roll:
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