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BahnCaches ich glaub es nicht

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Moderator: nightjar

Hor_andy
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Beitrag von Hor_andy » Sa 2. Feb 2008, 15:35

Ich sehe keine Grund, wesswegen dieser Cache auch heute nicht reviewt werden sollte - ausser man pocht natürlich auf die (teils vernünftige, teils unvernünftige) 45m Regel.

Es kommt grundsätzlich auf die Location an ob eine Nähe zur Bahn akzeptabel ist oder nicht.
Genau da liegt der Punkt, wenn der Cache nur in der Nähe eines Gleises liegt spricht ja wohl nichts dagegen, allerdings kenne ich einen der auf einem Bahnhof an einem Bahnsteig (vielleicht 5m breit) zwischen zwei Gleisen und in Anbetracht der Tatsache, das mnchmal auch Kinder mitsuchen finde ich diesen nicht so toll. Es könnte ja tatsächlich mal jemand im Eifer der Suche einen nahenden Zug zu spät bemerken. Allerdings wird es manchmal auch übertrieben.

Es gab/gibt einen Cache an dem die Dose an einer Bahnschranke angebracht war und nur gehoben werden konnte, wenn diese unten ist, ich wollte diese Idee in einen Multi einbinden als Startpos. (wegen der zeitlichen Abhängigkeit) dieses wurde mir aber verweigert und ich habe es dann doch eingesehen und geändert, ist sicher besser so.
Suchste noch, oder hassten schon???

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ime
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Beitrag von ime » Sa 2. Feb 2008, 15:41

Hor_andy hat geschrieben:Genau da liegt der Punkt, wenn der Cache nur in der Nähe eines Gleises liegt spricht ja wohl nichts dagegen, allerdings kenne ich einen der auf einem Bahnhof an einem Bahnsteig (vielleicht 5m breit) zwischen zwei Gleisen und in Anbetracht der Tatsache, das mnchmal auch Kinder mitsuchen finde ich diesen nicht so toll. Es könnte ja tatsächlich mal jemand im Eifer der Suche einen nahenden Zug zu spät bemerken.
Für wen das ernsthaft eine Gefahr darstellt, der sollte sich (samt allfälligem Nachwuchs) zu Hause einsperren und auf's Cachen oder Verlassen des Hauses gänzlich verzichten.

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mattes + paulharris
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Beitrag von mattes + paulharris » Sa 2. Feb 2008, 22:33

Auch wenn es nicht in das terror- oder sonstwie bedrohte Weltbild paßt: Bahnsteige sind dafür gemacht, daß sich Menschen dort aufhalten. Bei der Ruhrpott Bahnhofsreihe hat sich auch die Bundespolizei nicht ernsthaft veranlaßt gesehen, eine der dort plazierten Filmdosen zu sprengen. Auch die Suchenden haben sich bisher von dem Warnhinweis "nicht auf den Gleisen" erfolgreich davon abhalten lassen, todesmutig auf einem ICE-Gleis herumzukramen. Aber ich bin natürlich überaus dankbar, daß mir das selbständige denken auch bei dieser kritischen Frage nunmehr abgenommen wird.

Danke dafür!
PaulHarris
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Beitrag von yrcko » Mo 11. Feb 2008, 06:41

Das die Bahn es etwas entspannter sieht, als manche hier im Forum, zeigt auch dieses Log vom Frankfurter Bahnhof (GCRPEV) vom 7.2.2008. Kurzfassung: Die Bahnpolizei hat den cacher entdeckt, sich aber geweigert, das cacheversteck zu verraten.

Link: http://www.geocaching.com/seek/log.aspx ... 81e6e5f071
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Beitrag von wutzebear » Mo 11. Feb 2008, 08:18

yrcko hat geschrieben:Das die Bahn es etwas entspannter sieht, als manche hier im Forum, zeigt auch dieses Log vom Frankfurter Bahnhof (GCRPEV) vom 7.2.2008.
Der Cache auf der anderen Seite des Bahnhofs ist auch der Bundespolizei bekannt, die nichts dagegen hat und den ersten Cache nur aus Unkenntnis mitnahm. Quelle
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
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Beitrag von widdi » Mo 11. Feb 2008, 09:11

wutzebear hat geschrieben:
yrcko hat geschrieben:Das die Bahn es etwas entspannter sieht, als manche hier im Forum, zeigt auch dieses Log vom Frankfurter Bahnhof (GCRPEV) vom 7.2.2008.
da waren wir ja erst vor 2 Wochen.. wohl war mir nicht. Da gabs n weisses rundes Schild mit rotem Rand und schwarzem Text. Zudem konterkarriert dieser Cache definitiv die Regeln - Bestandsschutz oder nicht. Der hat mich geschockt.
wutzebaer hat geschrieben: Der Cache auf der anderen Seite des Bahnhofs ist auch der Bundespolizei bekannt, die nichts dagegen hat und den ersten Cache nur aus Unkenntnis mitnahm. Quelle
Hoeh? Der nette Portier passt doch auf. Zumindest weiss ich jetzt, was er damit meinte, dass andere Caches dort sein sollten.. der eine war also weg. War wohl ne groessere Dose als jetzt? Wobei der auch recht einfach war.
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Beitrag von mic@ » Mi 13. Feb 2008, 15:01

-tiger- hat geschrieben:Daß du auf die dünne Terror-Propaganda Geschichte reinfällst, wundert mich nicht wirklich. Unter diesem Deckmantel werden nicht nur Caches verboten, Schritt für Schritt werden immer mehr Grundrechte beschnitten und wer einfach bei ausgeschaltetem Hirn alles glaubt, was erzählt wird, wird das auch "plausibel" finden.
Dazu passt doch dieser Fernsehtip: Samstag, 16. Februar 2008, 10.25 - 11.10 Uhr (Wdh.)

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Beitrag von goldensurfer » Mi 13. Feb 2008, 15:35

...nachdem Mic@ meinen Fernsehtipp an ihn gleich hier ins Forum getragen hat und auch wenn's mal nix mit cachen zu tun hat :wink:

Ja, sollte man sich wirklich anschauen - der Samstagstermin ist übrigens bereits die Wiederholung; Q&C kommt normalerweise Dienstags 21:00 auf WDR und ist generell eine der wenigen empfehlenswerten Sendungen im öffentlich-gebrechlichen Fernsehen.
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Beitrag von Moeff » Do 14. Feb 2008, 00:15

...welche besonderen Grundrechte sollte ein Geocacher haben?

Ein Grundstücksbetretungsrechat wie ein Angler hat er nicht.

Der Geocacher hat sicherlich die Spielregeln einzuhalten, die Fussballer haben einen Schiedsrichter, wer ihn anpöbelt, fliegt vom Platz.

Warum meint Ihr, einen Reviewer schräg anmachen zu dürfen?

Es geht doch nur um ein Spiel!

Bei mir in der Gegend liegt ein Cache, der von 3 Seiten zugänglich ist, der 4. Zugang ist eine Anliegerstraße. Aufgrund der Tatsache, dass 2 Urlaubscacherinnen darüber beschwert haben, wurde der Cache deaktiviert. Die Cacherinnen haben sogar noch geschrieben, dass sie keine Lust hatten, eine andere Zuwegung zu suchen. Mir hat 'mal ein Fluss den Weg zum Cache versperrt. Hätte der Cache auch deaktiviert werden müssen?
Es wird alles viel zu ernst genommen.
Gruß
Günther

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Beitrag von mic@ » Di 4. Mär 2008, 14:33

Ist zwar nur eine Brücke und kein Bahndamm, aber beides dürften
wohl "Orte sein, die für die Infrastruktur von Bedeutung sind":
Geocaching, also das Verstecken von wasserdichten Behältnissen und die Suche nach diesen "Caches" mit Hilfe von GPS, hat mittlerweile viele Freunde weltweit gefunden. Doch in einer von Terrorängsten geplagten Welt hat das Spiel so seine Tücken, wie ein Spieler aus Idaho feststellen musste. Er hatte einen Eimer als Cache benutzt und diesen auf dem Betonpfeiler einer Brücke aufgestellt. Doch als er mit seinem Mottorrad zur Brücke fuhr, um den Eimer mit neuen Tauschgegenstände aufzufüllen, wurde er von einer Polizeisperre angehalten, während ein Bomben-Team schon mit der Entschärfung des Eimers beschäftigt war. Die Polizisten waren sichtlich in "Terrorstimmung", denn schon beim Ausschalten seines MP3-Players musste der Spieler feststellen, dass die Hände der Beamten auf den Waffen lagen. Sie hielten es für denkbar, dass der MP3-Player der Auslöser für eine Bombe war. Das Verstecken von Caches an Orten, die beispielsweise für die Infrastruktur von Bedeutung sind, ist in der heutigen Zeit also nur bedingt ratsam. Der Spieler aus Idaho musste zwar nur 300 Dollar zahlen, weil er "Müll" auf öffentlichem Eigentum hinterlassen hatte. Doch in anderen Fällen wurden bereits Roboter eingesetzt, um die gefundenen Caches zu "neutralisieren". In solchen Fällen wäre es nicht undenkbar, die Kosten eines solchen Einsatzes auf den Verursacher abzuwälzen.

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