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Zwangsarchivierung und der Geomüll

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Moderator: nightjar

gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » Di 15. Jan 2008, 10:14

Christian und die Wutze hat geschrieben:Kannst du dir nicht vorstellen, dass für den Cacher eventuell so viel zu organisieren ist, dass ihm die Dose in dem Moment egal ist?
Natürlich kann ich mir das vorstellen.
Ich kenne auch einen Cache, wo die Cacheleger vorzeitig ein Kind bekommen haben, das in der Beschreibung veröffentlicht haben und trotzdem ständig angepampt werden, dass der Cache gewartet werden muss. Die Ignoranz der Cacher ist da immer wieder sonderbar.
Christian und die Wutze hat geschrieben:Wenn mein Chef mir sagen würde "Christian, du bist ab 1. Februar für 6 Monate in Japan." wäre die Betreuung meiner Caches das letzte, was ich organisieren würde.
Noch nicht mal 2 Zeilen in die Cachebeschreibung schreiben? In den 6 Monaten dort hättest du dafür auch keine Zeit und es wäre dir egal?
Aber es wäre dir nicht egal, wenn in der Zwischenzeit dein Cache verschwindet? Dann ist das eben dumm gelaufen.

D-Buddi hat geschrieben:vielleicht schaffst du es ja und irgendwann hört die Welt nur noch auf deine moralischen Werte und Ideen,
Ich hoffe. Aber bis dahin können wir uns beklagen, schwarz-weiß-denken und rumheulen. Das hilft bestimmt auch. :?
D-Buddi hat geschrieben:solange mußt du wohl damit leben das Andere anders denken und das Übernehmen von etwas ohne Statement des Besitzers wohl Diebstahl bleiben wird, egal was da noch "Konstruiert" wird.
Ich werde das Finanzamt darauf hinweisen, wenn die sich mal wieder gegen meinen Willen meine Steuern abholen.
LG Friederike - gartentaucher

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Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Di 15. Jan 2008, 10:33

gartentaucher hat geschrieben:
Christian und die Wutze hat geschrieben:Wenn mein Chef mir sagen würde "Christian, du bist ab 1. Februar für 6 Monate in Japan." wäre die Betreuung meiner Caches das letzte, was ich organisieren würde.
Noch nicht mal 2 Zeilen in die Cachebeschreibung schreiben? In den 6 Monaten dort hättest du dafür auch keine Zeit und es wäre dir egal?
Aber es wäre dir nicht egal, wenn in der Zwischenzeit dein Cache verschwindet? Dann ist das eben dumm gelaufen.
Ja, das wäre dann dumm gelaufen. Ich habe allerdings nicht geschrieben, dass ich in den 6 Monaten keine Bemerkung in die Cachebeschreibung einfügen würde. Ich bezog mich nur auf:
gartentaucher hat geschrieben:Auslandsaufenthalte ereilen einen nicht so plötzlich, dass man vorher nicht in die Beschreibung schreiben könnte
Weil du es dir bei deinem Job nicht vorstellen kannst gibt es so etwas nicht? Ich kenne genügend Jobs, wo es dir passieren kann nächste Woche für mehrere Wochen bis Monate auf Dienstreise zu gehen. Ich kann z.B. auch noch nicht sicher sagen, ob ich nicht im Januar doch noch mal raus darf. Zum Glück sind das bei mir in der Regel nur 1 bis 3 Wochen... Ein Freund von mir ist regelmäßig an Orten eingesetzt, da ist er froh, überhaupt ein Telefon vorzufinden...
gartentaucher hat geschrieben:Ich werde das Finanzamt darauf hinweisen, wenn die sich mal wieder gegen meinen Willen meine Steuern abholen.
Sorry, aber das ist ein schwacher Vergleich. :roll:
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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Di 15. Jan 2008, 10:41

gartentaucher hat geschrieben:
D-Buddi hat geschrieben:solange mußt du wohl damit leben das Andere anders denken und das Übernehmen von etwas ohne Statement des Besitzers wohl Diebstahl bleiben wird, egal was da noch "Konstruiert" wird.
Ich werde das Finanzamt darauf hinweisen, wenn die sich mal wieder gegen meinen Willen meine Steuern abholen.
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich...

Das Finanzamt hat leider eine Rechtsgrundlage, sich einen Teil unseres Geldes zu krallen. Beim Cache ist es genau umgekehrt, es gibt eben keine Rechtsgrundlage, einen Cache zu enteignen, weil Wasser oder Ameisen drin sind. Groundspeak ist keine staatliche Institution, die irgendwelche Vollzugsgewalt hat und es besteht kein Vertrag zwischen den Cachern und Groundspeak, durch den die Rechte am physikalischen Cache abgegeben werden. Egal ob eine Zwangsadoptionsfreigabe in Einzelfällen vielleicht sinnvoll wäre oder nicht, es geht einfach nicht. Wenn ich meinen Garten vergammeln lasse, kann ihn auch niemand zur Adoption freigeben, egal ob ich ihn auf einer Garten-Webseite gelistet habe oder nicht. Daher ist die Diskussion, ob eine solche Regelung schön wäre oder nicht hinfällig, sie würde die Rechte des Cacheowners verletzen und Groundspeak ist immer sehr bemüht, daß selbst nicht existierende Gesetze wie die Bahn-Abstandsregel unbedingt eingehalten werden.
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DunkleAura
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Beitrag von DunkleAura » Di 15. Jan 2008, 11:50

-tiger- hat geschrieben:Das Finanzamt hat leider eine Rechtsgrundlage, sich einen Teil unseres Geldes zu krallen. Beim Cache ist es genau umgekehrt, es gibt eben keine Rechtsgrundlage, einen Cache zu enteignen, weil Wasser oder Ameisen drin sind. Groundspeak ist keine staatliche Institution, die irgendwelche Vollzugsgewalt hat und es besteht kein Vertrag zwischen den Cachern und Groundspeak, durch den die Rechte am physikalischen Cache abgegeben werden. Egal ob eine Zwangsadoptionsfreigabe in Einzelfällen vielleicht sinnvoll wäre oder nicht, es geht einfach nicht. Wenn ich meinen Garten vergammeln lasse, kann ihn auch niemand zur Adoption freigeben, egal ob ich ihn auf einer Garten-Webseite gelistet habe oder nicht. Daher ist die Diskussion, ob eine solche Regelung schön wäre oder nicht hinfällig, sie würde die Rechte des Cacheowners verletzen und Groundspeak ist immer sehr bemüht, daß selbst nicht existierende Gesetze wie die Bahn-Abstandsregel unbedingt eingehalten werden.
Dann wandert er halt ins Archiv und hinterlässt Geomüll, und vermüllt Deutschland halt noch mehr, bis Deutschland einmal so aussieht: *klick*
weil jeder auf sein Eigentumsrecht pocht und zu faul ist sich selbst darum zu kümmern.

Lösung: Dose "Muggeln" und dann SBA loggen, ende. :(

Gruss DunkleAura
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D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Di 15. Jan 2008, 11:54

DunkleAura hat geschrieben:Lösung: Dose "Muggeln" und dann SBA loggen, ende. :(

Gruss DunkleAura
genau, und die Dosen von dir mag ich auch nicht so besonders also muggel ich die noch mit und rote Dosen mag ich auch nicht die muggel ich dann auch noch weg und Jäger mag ich auch nicht... :roll: Der Vorschlag Dosen zu muggeln ist für mich dann wirklich das allerletzte... :cry:

Jörg

Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Di 15. Jan 2008, 12:01

Nur zum Verständnis:
Wir reden doch noch über Caches, die dringend (lange überfällig) eine Wartung benötigen, oder? Damit meine ich jetzt nicht "Tüte dreckig", "Bleistift stumpf" oder "Logbuch voll (auch Rückseite fast)", sondern z.B. speziell "Dose nur noch Splitter" oder "Stationen 1 bis N weg (Final aber noch da)".
Die Frage lautet also:
Soll der Kram da liegen bleiben, weil es Eigentum des Owners ist?
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Beitrag von DunkleAura » Di 15. Jan 2008, 12:04

D-Buddi hat geschrieben:
DunkleAura hat geschrieben:Lösung: Dose "Muggeln" und dann SBA loggen, ende. :(
genau, und die Dosen von dir mag ich auch nicht so besonders also muggel ich die noch mit und rote Dosen mag ich auch nicht die muggel ich dann auch noch weg und Jäger mag ich auch nicht... :roll: Der Vorschlag Dosen zu muggeln ist für mich dann wirklich das allerletzte... :cry:
Ich habe nicht gesagt dass die Lösung gut ist, nur dass es eine ist.

Ich persönlich wäre für eine Zwangsadoption und falls der Owner sich dann meldet, kann man die Dose ja zurück Adoptieren. Wo ist das Problem?
Ausser beim Typisch Deutschen: "Das ist meins! Gehört nur mir! Ich darf, und Ihr dürft nichts, ätschipätsch! Ihr könnt froh sein, dass Ihr überhaupt das Log signieren dürft." :roll:

Kinderpappe hier, wie schon öfters hier im Forum erwähnt würde (nicht von mir) es ist ein Gegenstand minderen Wertes. Vergesst das nur mal nicht.

@Christian und die Wutze: Ich finde einsammeln und Archivieren oder Adoptieren. Falls Zweites nicht geht, die Location aber toll ist, halt Teil 1 und dann neu auslegen.

Gruss DunkleAura
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gartentaucher
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Beitrag von gartentaucher » Di 15. Jan 2008, 12:20

Mensch Leute, ich sag doch gar nicht, dass jeder nichts anderes zu tun haben könnte, als sich Tag und Nacht nur um seine Caches zu kümmern.

Aber meiner Meinung nach ist es die Aufgabe eines Cachelegers, sich zu kümmern und nicht nur die Erstausstattung im Wald zu verstecken. Wer ständig auf Abruf sonstwo ist, sollte nur suchen und nichts selbst legen.

Hier ging es ursprünglich mal um Geomüll, der nicht mehr suchbar ist und nicht um topgepflegte Supercaches, die zwangsenteignet und entsorgt werden.
Wenn man sich Gedanken um sein Eigentum macht, dann kümmert man sich doch darum. Es erscheint mir einfach sehr seltsam, dass man irgendwas irgendwo vergammeln lässt, aber dann auf Eigentumsrechte pocht, wenn jemand anderes es aufheben und in die Mülltonne tun möchte.


Edit: Obwohl, wenn ich so drüber nachdenke ... Von Grundschülern kenne ich das. Kram fliegt so lange im Klassenzimmer rum, bis es wer wegwirft. Und schon ist das Geschrei groß: "Das war aber mein allertollster Lieblingsradiergummi!!!" *plärr*

Aber sind Cache leger nicht ein paar Tage älter und verständiger? :shock:


Und das mit dem Finanzamt war ein Witz. Nachgereicht:
:D 8) :twisted: :wink:
Zuletzt geändert von gartentaucher am Di 15. Jan 2008, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Christian und die Wutze » Di 15. Jan 2008, 12:20

Ich hatte das mehr als rhetorische Anmerkung verstanden, um die Diskussion hier etwas zu moderieren.
(obwohl ich keiner der Mods bin. Ich fahre Chopper) Bild
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blackbeard69
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Beitrag von blackbeard69 » Di 15. Jan 2008, 13:27

Christian und die Wutze hat geschrieben:
blackbeard69 hat geschrieben:Wie sieht das in einem solchen Fall eigentlich mit einem Found-Log aus? Zulässig oder nicht?
Das Log bei Master of Trigonometry ist wohl Ok. Ich werde den auch bei GC (und NC) loggen, wenn ich endlich mal Zeit hatte, da hin zu fahren.
Danke :) Den hatte ich zwar im Hinterkopf, aber es hat mich auch allgemein interessiert, was in einem solchen Fall gewichtiger ist:
  • Wer im Logbuch steht, hat gefunden, und darf daher den Find loggen.
  • Archived ist Archived und alle tun so, als gäbe es da überhaupt nichts mehr.
Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

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