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Was wären Eure Wünsche an GC.com?

Rund um die beliebteste Geocaching-Website

Moderator: nightjar

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hustelinchen
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Re: Was wären Eure Wünsche an GC.com?

Beitrag von hustelinchen »

radioscout hat geschrieben: - Ein Cache hat mindestens 1 km Abstand zu Gebäuden
ja und die Abstandsregel auf 500 m setzen und schon haben sich damit viele Probleme erledigt
Herzliche Grüße
Michaela
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Marschkompasszahl
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Re: Was wären Eure Wünsche an GC.com?

Beitrag von Marschkompasszahl »

@Argus1972: Die Ansprüche die Du an GC.com stellst würden einen totalen Umbruch und Neuanfang bedeuten. Das wird vermutlich nicht gehen.
Dabei hätte man soviele Möglichkeiten gehabt und verworfen. Alleine Virtuals/ Waymarking für innerstädtische Sehenswürdigkeiten. Demgegenüber Dosen (oberhalb des Nanos) auf dem Lande.
Da auch nur für sehenswerte Plätze/ nette Locations, usw. Verzicht/ Verbot von Powertrails, usw.
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argus1972
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Re: Was wären Eure Wünsche an GC.com?

Beitrag von argus1972 »

Ich gestehe, nur die Gebetsmühle ausgepackt zu haben, weil es sich so gut anbot. :D :p

Den Trend des Qualitätsverfalls haben schließlich nicht G$ gemacht, sondern ein Heer unfähiger Dosensucher, die das Spiel nicht kapiert hatten und alles bedosten und suchten, was nicht niet- und nagelfest war!

G$ fördert das zwar inzwischen, das ist Tatsache, aber man kann nicht behaupten, dass sie diese Spielart in Seattle auch erfunden und bewusst darauf hin gearbeitet hätten.
Vielmehr ist man jahrelang dem Spiel der Spieler hinterher gerannt und hat Marketing, Infrastruktur und auch teilweise die Regeln eher der gelebten Praxis angepasst, anstatt sie nach Grundidee, Vernunft und im Sinne der Hobbyqualität selbst als "verantwortlicher Anbieter" und "Schiedsrichter" zu definieren.
Wahrscheinlich finden die meisten Cacher die aktuelle Spielart sogar sehr attraktiv, denn es meckern eigentlich nur die, die es vor Jahren auch noch anders erlebt haben. Da die Meckerer aber eine unbedeutende Splittergruppe darstellen, macht man in Seattle offenbar genau das, was die Masse will und gerne annimmt. In letzter Konsequenz müsste man sich dann sogar als inzwischen mit Geocaching unzufriedener Meckerer fragen, wer denn jetzt auf dem Holzweg ist. :/
Ohne Zweifel rennt der Anbieter aber bestehenden Trends innerhalb der Hobbyausübung hinterher und passt sich ihnen an, nicht umgekehrt, das ist mal Fakt!

Geocaching ist UNSER Spiel, DIE bieten nur eine für meine Begriffe insgesamt ziemlich gut funktionierende Möglichkeit zur Listingveröffentlichung und Funddokumentation und versuchen, das Spiel durch immer neue Features für das Heer der Verblendeten noch attraktiver und komfortabler zu gestalten. G$ macht so gesehen echt eine Menge für die Geocacher, nur nach meiner garantiert nicht allgemeingültigen Denkweise nicht unbedingt das Richtige. :D
Auf Geocaching an sich muss sich das aber auch nicht unbedingt (negativ) auswirken, so lange es noch (leider immer weniger) Leute im Wald und auf der Weide gibt, die wissen, wie das geht und danach legen und suchen.

Es wurden die Virtuals und Waymarks erwähnt: Da sehe ich persönlich auch gigantisches Potenzial für sinnvolles und unterhaltsames Sightseeing an unbedosbaren Orten, um diese zu erschließen, aber das Prinzip der Virtuals wurde durch unfähige Owner versaut, die es nicht schafften, Aufgaben zu stellen, die nur vor Ort gelöst werden konnten und sich mit tonnenweise Couchlogs zugeschüttet fanden.
Waymarking funktioniert, wird aber von Geocachern kaum ausgeübt. Ich habe selbst Waymarks, die seit längerer Zeit im Netz sind und noch nie geloggt wurden, obwohl ganze Herden, angelockt durch Caches, diese Orte unterwegs fast zwingend aufsuchen.
Waymarking kennt einfach keiner!

Würden wieder Virtuals eingeführt, fände die Szene unverzüglich eine Möglichkeit, dieses vielversprechende Prinzip konsequent zu verbasteln, zu versauen und damit ad absurdum zu führen.
Selbst die Challengecaches, die auch gewisse kreative Möglichkeiten für echte Attraktion boten, wurden sofort reines Statistikspielzeug für die Leute, die lieber am Schreibtisch mathematische Übungen machen, als Erlebniswert durch Geocaches zu suchen.
Sicher, die suchen Geocaches :roll: , aber die brauchen eben ein "A" in einem bestimmten Landkreis mit D1,5/T3,5 und damit ist der besuchte Kandidat dieser Anforderung kein Geocache, sondern ein "A". :kopfwand:
Liegt aber nicht am Prinzip der Challenges an sich, sondern an den Idioten Mitspielern, die damit spielen und nicht erkennen, was man alles damit machen könnte, wenn man wollte.
Naja, das Thema ist zum Glück durch.

Dass es mit den Virtuals bei OC.de bestens klappt, betrachte ich persönlich als Geheimtipp, den ich oft und gerne wahrnehme und bin froh, dass auf dem Portal insgesamt so wenig los ist, dass sich der Deppenfaktor mangels Kopfstärke in überschaubaren Grenzen hält und somit wenig Schaden durch krause Ideen fehlgeleiteter Spieler angerichtet wird.

Ich selbst bin ja dazu übergegangen, bevorzugt und gezielt die ganz alten Schätzchen anzugehen, die teilweise "nur" auf OC oder Navicache überlebt haben, nachdem angep***te Owner der allerersten Stunde die Caches bei G$ in den Orcus schickten und fahre recht gut damit. Da kann man Caches von 2002 an den "echten" Hammerlocations suchen, die seit 2 Jahren nicht mehr geloggt wurden und findet sie samt Originallogbuch intakt, wenn auch vielleicht etwas ramponiert.
Ansonsten gehe ich gerne uralte Offsetcaches an, bei denen nur der Final abgeräumt wurde. Auch das bietet Erlebniswert! Sozusagen "private Virtuals". :D

Ach ja, übrigens hat es in den allermeisten von mir erlebten Fällen nach der Archivierung der alten Caches keiner der Spieler unter G$ geschafft, diese Orte, die absolut kein Geheimnis sind, zu bedosen und zwar nicht, weil das aus Regelgründen nicht mehr ginge!
Ich finde, genau diese Tatsache sagt ALLES über "Geocaching-Heute" aus und da kann auch G$ nichts zu, die sind zur Bedosung zu weit weg. :/
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

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eifriger Leser
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Re: Was wären Eure Wünsche an GC.com?

Beitrag von eifriger Leser »

@argus1972
Aus meiner Sicht hat es heutzutage einfach zu viele Caches, bzw. in bestimmten Regionen eine zu hohe Cachedichte. Der berufstätige Mensch hat schlicht und ergreifend nicht die Zeit um täglich x Dosen suchen zu gehen - und auch in der Freizeit/Urlaub hat das Hobby nur einen gewissen Zeitschlitz da man auch anderweitige Verpflichtungen hat. Früher wie heute werden interessante Orte bedost, aber es wird schwieriger die Spreu vom Weizen zu trennen - insbesondere für die Fraktion der Gelegenheitscacher ohne Premiummitgliedschaft. Bei dem Überangebot von Caches sinkt - aus meiner Sicht - auch leider der Antrieb bzw. die Zeit nach den OConly-Caches Ausschau zu halten. Stichwort Virtuals. Was bringt es heute Virtuals in einem Gebiet zu legen die eh schon eine sehr hohe Cachedichte aufweist? Virtuals wurden von GS m.M.n. eingeführt bzw. akzeptiert um möglichst rasch die Anzahl an verfügbaren "Dosen" zu erhöhen. Als eine kritische Masse an Dosen und Cachesuchern erreicht war hatte der Mohr Virtual ausgedient und "durfte" gehen.
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
© Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler
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