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Schrumpft sich GC gesund?

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Moderator: nightjar

8812
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von 8812 » So 26. Feb 2017, 22:43

friederix hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 22:17
[...]
Und das Recht dazu, Fehler zu machen, nehme ich mir sogar; - Und lache dann selbst drüber.
Ist das ok? :D
Ja klar.

Frohes Jagen
Hans

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friederix
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von friederix » So 26. Feb 2017, 22:49

MadCatERZ hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 22:21
Letztenendes ist es aber unser Hobby.
Stimmt, aber im Zeitalter der globalen Vernetzung braucht es GS dazu immer weniger.
Man könnte auch damit anfangen, Koords über Twitter oder (weniger zu empfehlen) FB zu verbreiten.
Dann gibt es zwar keine "gesammelten" Punkte mehr, aber der Reiz und zu betreibender Aufwand wäre wieder viel höher.
Nur so ein Gedanke ...

Gruß Fried
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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JackSkysegel
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von JackSkysegel » So 26. Feb 2017, 23:54

Ich denke es ist ein Problem der Inflation die G$ aktiv unterstützt hat. Erst waren es Tradiserien. Dann kamen die Mysterieserien dazu. Dann wurden D/5 und T/5 ausgeschlachtet. Dann kamen die Trackeables dazu. Danach wurden Programme geschrieben die den Logvorgang erleichterten. Bis hin zu logvorlagen die es ermöglichten ganze Listen von Caches oder Trackables zu loggen ohne Aufwand zu betreiben. Das Alles wurde zur Normalität und die die sich dagegen stellten wurden zu Sonderlingen.
Das ein Geocache ein Erlebnis sein sollte wurde total vergessen. :irre:
Unechter Cacher (Tm)

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Zappo
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von Zappo » Mo 27. Feb 2017, 09:39

Ob man sich da nicht ein wenig aus Wunschdenken in die eigene Tasche lügt? Meines Erachtens macht GS -aus ihrer ganz eigenen Perspektive- alles richtig. Das Produkt " Cache" steht eben heutzutage nicht mehr im Vordergrund, sondern das Produkt ist mittlerweile eher "Cacher sein/Gedöns mitmachen". Also mit Caches spielen.

Da gibts zigtausende, die genau DIESEM Produkt etwas abgewinnen können. Weil natürlich dazu auch die Latte extrem weit unten liegt - da kommen viele rüber. Durch (von der Aktivenwelt teilweise akzeptierten bzw. verteidigten) Wegfall von Ansprüchen im Anforderungskatalog an Caches (Abstand, PT, Dosengröße, Location, Liegedaueru sw ) und erheblichen technischen Erleichterungen im Handling von Cachemengen (PQs usw )

Wenn man berücksichtigt, daß viele Länder den Deutschen Weg :) ( Powertrails, Mikroschwemme, Megas, ....) incl. des damit verbundenen -quantitativen und "qualitativen" - Klientelzuwachses noch vor sich haben, muß man vielleicht doch eher konstatieren: Nöh, das Ding brummt.

Ist halt -vielleicht- nicht mehr "unser" Ding. Aber das ist wohl nicht das einzige Beispiel in Geschichte und Wirtschaft, wie etwas verfälscht und bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde, nachdem die Leute mit den Dollarzeichen im Auge das Ruder übernommen haben.

gruß Zappo
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von hcy » Mo 27. Feb 2017, 09:55

MadCatERZ hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 21:44
Die T5-Fraktion im Hamburger Nordosten haut im Wochentakt 1-2 T5er raus, die aber auch kaum jemand hinterm Ofen hervorlocken.
Vielleicht liegt das auch an der T-Wertung? Wenn die mal Caches legen würden, die vom Normalcacher ohne maximalen Materialeinsatz gefunden werden können, würden die vielleicht auch mehr gesucht werden. Aber das ist ja evtl. auch gar nicht das Ziel, dann muss man ja so viel Wartung machen.
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CachingFoX
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von CachingFoX » Mo 27. Feb 2017, 12:09

friederix hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 19:20
Natürlich.
Aber die Maßstäbe waren völlig anders:
Der übliche Cache war ein Regular in versifften Plastiktüten; dafür aber mit Tauschgegenständen drin und mitten im Wald.
Ein Micro innerorts war die Ausnahme, und die erste magnetisch befestigte Filmdose überraschte einen positiv.
Den ersten Micro habe ich gar nicht gefunden, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte, das man einen Cache in eine Filmdose packen kann. Aber vielleicht lag es auch daran, dass ich das Listing nicht gelesen habe und überhaupt keine Ahnung hatte was eigentlich ein Micro ist.
friederix hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 19:20
In jedem Log stand, was man getauscht hatte, und ein TB oder gar eine Coin glich einem Hauptgewinn, und man freute sich wie ein Schneekönig falls man mal das Glück hatte, so ein Teil zu ergattern.
Heute interessieren die Dinger niemanden mehr, da sie a) inflationär verfügbar sind und es b) kaum noch Dosen gibt, in denen man sie wieder loswerden kann.
Also ich habe auch schon in der Vergangenheit sehr selten getauscht. Das war mir bisher nicht so wichtig. Aber ich freue mich heute noch, wenn ich in einer Dose einen TB oder eine Coin finde. Klar sind TBs eher uninteressant gegenüber von Coins. Dass es "kaum noch Dosen gibt, in denen man TB/Coins" ablegen kann, kann ich jetzt nicht so nachvollziehen.
friederix hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 19:20
Dieser ganze - ich nenne es mal "Spirit" - ist nicht mehr vorhanden, und damit ist auch das Abenteuergefühl, das es damals gab zweifellos gab nicht mehr existent.
Jedenfalls bei mir nicht mehr ...

Man geht halt ab und zu mal ein paar Dosen suchen, aber das ist nur noch Beschäftigungstherapie.
Ist aber auch kein Wunder, denn es gibt fast nichts mehr, was man noch nie gesehen hat.

Das soll aber kein Vorwurf sein, das Rad kann man auch nur einmal erfinden.
Ich habe auch keine neuen Ideen mehr.
Das stimmt schon, das Abenteuergefühl ist schon etwas verloren gegangen und es nervt, wenn man gleich von Passanten aufs "Geocatsching" angesprochen wird. Aber da kann man einfach auch mal nein sagen oder dumm fragen, was den dieses "Geokotsching" ist.

Vielleicht ist es einfach auch die falsche Erwartungshaltung, dass jede Dose eine neue Idee braucht. Die klassischen frühen Dosen lagen auch nur im Wald an einen Baum oder Felsen unter Steinen und Stöckchen. Es kann halt keine 3 Mio verschiedene Ideen geben. Ist doch klar, dass nach einer bestimmten starken Entwicklungszeit die Anzahl der Neuerungen/neuen Ideen zurückgeht.

Mir kommt es eigentlich gar nicht so sehr auf die Dose an; diese ist dann das i-Tüpfelchen; viel wichtiger ist doch das Erlebnis. Und so machen ich gerne einfach mal einen schönen Cache, der mich an einen tollen Ort bringt. Da braucht es auch nicht die Superbasteldose-mit-64bit-Animation-Microcontroller-LED-Blinklicktanlage-inkl-3D-Soundmodel. Eine vernünftige Dose mit einen Papierlogbuch tut es einfach auch und wenn ich mir so meine Wunschliste ansehen, gibt es noch vieler solcher Dosen - leider alle nicht mehr wirklich in der Nähe.
friederix hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 19:20
Aber das ist der Grund, warum Geocaching seinen Zenith weit hinter sich hat.

Gruß Fried
Bei dir klingt das alles sehr pessimistisch. Schade.
Aber vielleicht kommt auch bei dir die Freude zurück - den es gibt sie noch: die Cache-Perlen.

Gruß
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von CachingFoX » Mo 27. Feb 2017, 12:13

Zappo hat geschrieben:
Mo 27. Feb 2017, 09:39
Ob man sich da nicht ein wenig aus Wunschdenken in die eigene Tasche lügt? Meines Erachtens macht GS -aus ihrer ganz eigenen Perspektive- alles richtig. Das Produkt " Cache" steht eben heutzutage nicht mehr im Vordergrund, sondern das Produkt ist mittlerweile eher "Cacher sein/Gedöns mitmachen". Also mit Caches spielen.
Das Produkt "Cache" sollte doch eigentlich gar nicht im Vordergrund stehen; sondern z.B. der besondere Ort....
Ob diese Herangehensweise dann ein nachhaltige Kundschaft generiert? Oder ob diese dann einfach zum nächsten Trendhobby weiterziehen? Aber das sollte nicht unser Problem sein.

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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von CachingFoX » Mo 27. Feb 2017, 12:41

MadCatERZ hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 21:44
Es ist nicht die Bereitschaft zum Auslegen, die gesunken ist. Es ist die Bereitschaft, einen Cache zu suchen, gesunken. Allerdings schlägt sich das natürlich irgendwann auf die Bereitschaft aus, Caches auszulegen.
...
Tradis, neben denen man nicht parken kann, ereilt dasselbe Schicksal.
Auf jeden Fall eine interessante Entwicklung, auf die die Owner über kurz oder lang reagieren müssen.
Ich zitiere doch einmal ein paar Aussage eines Cachesowners:
  • Meine Caches sind ausnahmslos NICHT auf irgendwelche Rankings aus, schließlich sind sie eher auf Randgruppen und nicht das Massenpublikum ausgerichtet.
  • Ich lege auch keine Caches, um mich (in welcher Community auch immer) beliebt zu machen.
  • Ja, jeder Owner entscheidet, welche Caches er legt. Die meisten Sucher entscheiden auch, welche Caches sie suchen. Es herrscht Wahlfreiheit.
Und irgendwie kann ich diese Aussagen sehr gut unterschreiben. Natürlich möchte man als Owner, dass der Cache gefunden wird und das der Cache den Leuten gefällt. Aber vielleicht sollte man sich einfach damit zu frieden geben, dass es wenige Cacher gibt, die den eigenen Cache suchen wollen und denen es dafür dann auch gut gefällt. Und genau für diese macht man doch einen Cache, oder?

Warum sollte man als Owner darauf reagieren und vorallem wie?

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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von hcy » Mo 27. Feb 2017, 13:01

CachingFoX hat geschrieben:
Mo 27. Feb 2017, 12:09
friederix hat geschrieben:
So 26. Feb 2017, 19:20
Aber das ist der Grund, warum Geocaching seinen Zenith weit hinter sich hat.
Bei dir klingt das alles sehr pessimistisch. Schade.
Warum pessimistisch - für mich klingt das wie eine Verheißung :D
Im Thread-Titel steht doch auch gesund schrumpfen. Dieses mehr-höher-extremer ist doch eher störend.
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von Zappo » Mo 27. Feb 2017, 13:04

CachingFoX hat geschrieben:
Mo 27. Feb 2017, 12:13
....Das Produkt "Cache" sollte doch eigentlich gar nicht im Vordergrund stehen; sondern z.B. der besondere Ort....
Nun, das wollte ich auch so verstanden wissen - das "Produkt Cache" besteht für mich in ner sinnvollen Dose, die die Möglichkeiten des Tauschens/TBs usw. beinhaltet, einen zeigenswerten Ort bzw. einem Erlebnis und einem Listing, das den Namen verdient und einiges mehr bzw. wahlweise die Erfüllung eines bis mehreren dieser Kriterien.

Wenn alle diese Punkte wegfallen bzw. auf das Geringste reduziert werden, ist der Cache (im Gegenteil zum Obigen) nur Platzhalter im Spiel - auch in realo. Hauptsache er hat D/T 1/5, der Cachetitel fängt mit Y an, er ist der, der mir mit geringstem Aufwand für heute den Tagespunkt sichert, im benachbarten Bundesland liegt oder anderes mehr, was den Probanden so an Dingen im "Spiel MIT den Caches" (bzw. dem, was ich mal mit Sekundärspielen bezeichnen will) noch so fehlt.

Und das "Problem" dabei ist, daß diese Anforderungen an die Cache dem weitaus größten Teil der Aktiven völlig genügt - bzw daß die genau DESHALB hier mit am Start sind. So gesehen sind die systemerhaltend - und auch die Zielgruppe von GS. Wobei das kein Problem für die Klientel ist - aber natürlich nicht unbedingt den Trend zu "Caches mit Anspruch" (oder wie man das immer formulieren will) * unterstützen.

Gruß Zappo

*ich sag da einfach "Cache" dazu :)
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