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Schrumpft sich GC gesund?

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Moderator: nightjar

tom-kuehn
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von tom-kuehn » Do 2. Mär 2017, 09:31

Teleskopix hat geschrieben:
Mi 1. Mär 2017, 23:11
Ja Friederix, du hast Recht, nur hier im Forum kann ich nicht "I like it" klicken.
Stimmt, und "+1" postet hier auch niemand ;)

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MasterFred
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von MasterFred » So 5. Mär 2017, 06:51

yrcko hat geschrieben:
Fr 24. Feb 2017, 12:10
Hallo zusammen,

ich habe mal in die aktuellen Daten von project-gc.com geschaut. Für die Daten "since 1st of January", die für mich den besten Vergleich zu 2016 bieten, gibt es folgende Entwicklung:
Gefundene caches: -14%
Versteckte caches: -41%
Aktive Cacher: -30%

In den USA sieht es ähnlich aus (-15/-41/-30). Etwas besser ist es in UK (-3/ -30/-16) und Schweden (+1/-25/-23).

Ich sehe hier den Anfang eines langfristigen Trends. Bedauerlich finde ich insbesondere, dass die Bereitschaft, einen cache zu legen, stark gesunken ist. Ich fürchte, wenn GC die Einnahmen wegbrechen, werden die Leistungen für BM weiter reduziert werden. Insofern bin ich froh, mit OC eine funktionsfähige Alternative zu haben.

happy hunting
Yrcko
Was mich überrascht hat: Im blauen Forum habe ich 2014 eine ähnliche Frage gesehen, dort wurde auf eine Statistik von Project GC verwiesen, nach der 2013 in Deutschland 316005 aktive Cacher in Deutschland unterwegs waren. Laut Project GC waren es nach aktuellen Daten 2016 dann noch 312568 (also verglichen mit 2013 etwas über 1% weniger). Hat mich auch erstmal überrascht. Ich hoffe, dass sich die Zahl der aktiven Cacher irgendwann auf einem bestimmten Level einpendelt und es genug "Neueinsteiger" gibt, die unser Hobby am Leben erhalten, etwa in dem Maße, wie andere die Lust verlieren.
Dass etwas weniger neue Caches gelegt werden, würde ich auch eher als eine Art Sättigung ansehen, das sähe ich eher als Problem, wenn die Zahl der eingestampften Caches die der neu ausgelegten weit überschreitet (bei der Vielzahl an weniger qualitativen Caches bis zu einem gewissen Grad aber auch ok).. Zumindest die Zahl der aktiven Caches in Deutschland hat aber noch nicht angefangen, abzunehmen.

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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von yrcko » So 5. Mär 2017, 16:41

Da muß man aufpassen, welche Zahlen von gc-project man verwendet. Der Vergleich 2015 gegen 2016 zeigt:

From Germany 309.555 .....274.567 ...-11%
in Germany .... 314.080 .....312.302 ... -8%
In and from .....302.502 ... 265.930 ... -12%

Ich benutze bei meinen Vergleichen "from Germany". Das sind nach meinem Verständnis die deutschen cacher einschließlich derer, die nur nur im Ausland etwas gefunden haben, aber ohne die ausändischen Touristen, die einen Fund in Deutschland haben. Aber egal, welche Zahl man nimmt, es sind etwa 10 % Schwund.
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von Zappo » So 5. Mär 2017, 17:56

Die Frage sei gestattet, was "gesund" heißen soll.

Wenn ich mal alle Caches zusammennehme, die das programmgemäße "Zeigen interessanter Orte" berücksichtigen, bin ich (in D) bei gefühlten ca. 20 %. Den Bestandteil der fehlgeleitete Klientel, die genau das NICHT im Sinn hat, sondern eher nur Punkte, Homezonefreiräumen, Challenges und Megagedöns, wage ich garnicht zu einzuschätzen.

Cachen ist schon seit Jahren das Hobby, was mehrheitlich von Leuten ausgeübt wird, die mit Cachen nix am Hut haben :)

Gruß Zappo
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von dbox » Mo 6. Mär 2017, 11:17

Glaubt denn wirklich jemand, dass bei weniger Caches die "guten" Caches übrigbleiben und die "schlechten" verschwinden? Ein "Gesund"-Schrumpfen wird das sicher nicht.
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von hcy » Mo 6. Mär 2017, 11:39

dbox hat geschrieben:
Mo 6. Mär 2017, 11:17
Glaubt denn wirklich jemand, dass bei weniger Caches die "guten" Caches übrigbleiben und die "schlechten" verschwinden? Ein
Mal abgesehen davon, dass man wohl kaum allgemeinverbindlich sagen kann was "gute" und was "schlechte" Caches sind denke ich das persönlich schon.
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von Zappo » Mo 6. Mär 2017, 11:47

hcy hat geschrieben:
Mo 6. Mär 2017, 11:39
Mal abgesehen davon, dass man wohl kaum allgemeinverbindlich sagen kann was "gute" und was "schlechte" Caches sind denke ich das persönlich schon.
Nun, man zumindest unterscheiden, ob sich jemand Mühe gegeben hat oder nur etwas hinwirft.

Aber ich denke auch, daß die "Hyperaktiven" noch mehr die Oberhand gewinnen werden - 20er Serien und "Runden" , Weihnachts/Geburtstags/Hochzeits/Ostercaches, die irgendwo rumliegen und wenig Dauerhaftigkeit -und Bearbeitungstiefe- aufweisen. Da hat m.M. nach dbox schon recht.

Ist doch immer so - je tiefer die Latte, desto mehr Aktivität. Nicht nur beim Cachen.

Gruß Zappo
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von hcy » Mo 6. Mär 2017, 12:56

Zappo hat geschrieben:
Mo 6. Mär 2017, 11:47
Aber ich denke auch, daß die "Hyperaktiven" noch mehr die Oberhand gewinnen werden
Das denke ich - langfristig - nicht. Das sind ja die, die auf immer mehr/höher/weiter setzten und wenn die die Oberhand gewinnen gibt es ja keine Schrumpfung sondern Wachstum. Wenn die Zahlen sinken (an Caches, an Cachern) dann verlieren m.E. die Hyperaktiven das Interesse und die "anderen" bleiben übrig, die Geocaching wegen des Spaßes am Cachen machen und nicht wegen Matrix/Statistik/Souvenirs/Wettkampf ...
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von Zappo » Mo 6. Mär 2017, 15:31

hcy hat geschrieben:
Mo 6. Mär 2017, 12:56
Wenn die Zahlen sinken (an Caches, an Cachern) dann verlieren m.E. die Hyperaktiven das Interesse und die "anderen" bleiben übrig, die Geocaching wegen des Spaßes am Cachen machen und nicht wegen Matrix/Statistik/Souvenirs/Wettkampf ...
Hmmm, schwierig. Die Zahlen können wegen allem und jedem sinken - falls überhaupt. Ist ja auch unklar.

Und ich denke, man kann auch den Leuten, die die Sache wegen Matrix/Statistik/Souvenirs/Wettkampf .. machen, den Spaß nicht absprechen. Einen anderen halt....
Warum sollten die denn aufhören? Und wenn sie aufhören, dann sind bereits neue da, die das genauso machen. M.E. ist das eine sich selbst reproduzierende Klientel. Die "Alten" nicht.

Aber irgendwie alles Kristallkugelrätselei. Und eigentlich unerheblich.

Ein Schrumpfen, daß man es tatsächlich merkt, wird mehr Jahre in Anspruch nehmen als viele von uns noch zur Verfügung haben. Und auf der anderen Seite - wegen der Sorge über den "Untergang" des Hobbies : um soviele Dosen zu legen, die genügen, um -hüstl- vernünftige Leute mit eher normaler Freizeit und Freizeitverhalten ihr Leben lang zu beschäftigen, dazu brauchts nur ein paar Aktive im Landkreis.

Das Problem des "leergecachten Landstrichs" ist sowieso eher das Problem der Praxis der Sucher - nicht das der fehlenden Dosen. Sich drüber zu wundern, daß irgendwas zu Ende geht, wenn man alles dran setzt, zeitlich und umfassend alles zu optimieren, ist wohl ein klein wenig hanebüchen.

Gruß Zappo
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Re: Schrumpft sich GC gesund?

Beitrag von friederix » Mo 6. Mär 2017, 22:22

Zappo hat geschrieben:
So 5. Mär 2017, 17:56
Den Bestandteil der fehlgeleitete Klientel, die genau das NICHT im Sinn hat, sondern eher nur Punkte, Homezonefreiräumen, Challenges und Megagedöns, wage ich garnicht zu einzuschätzen.
Fehlgeleitet ist Deine Interpretation.

Fehlgeleitert suggeriert, dass die Leute entweder vorher andes oder garnicht geleitet wurden.
Ich vermute, Du meinst letzteres.

Aber ich glaube wirklich, dass Geocaching am Scheideweg steht.
Die Anzahl derer, die aufhören übertrifft inzwischen die der Neueinsteiger.

Das Problem: Die Neueinsteiger sind Kurzkonsumenten.
Die "Altvorderen", die mehr als 10 Jahre Erfahrung und aufgehört haben sind dadurch nicht ersetzbar.

Meine Einschätzung daher:
Geocaching steht unmittelbar vor dem Aussterben.

Ich hoffe, ich irre mich ...

Gruß Fried
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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