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Qualitätssicherung durch Reviewer

Rund um die beliebteste Geocaching-Website

Moderator: nightjar

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hcy
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Beitrag von hcy » Di 20. Jun 2006, 10:36

Christian und die Wutze hat geschrieben:Wenn ich auf Dienstreise bin und nur wenig Freizeit habe, freue ich mich schon über eine sinnvolle Alternative zum Fernsehprogramm im Hotel. Auch wenn die Location des Caches selbst nicht unbedingt auf Jahre in der Erinnerung bleibt hat man ein Ziel für einen Spaziergang und kann die Umgebung kennen lernen. Ich habe auch durch "langweilige" Micros schon nette Spaziergänge in fremden Städten unternommen und möchte die nicht missen.
Yep - ganz genau so sehe ich das auch!
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HoPri
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Beitrag von HoPri » Di 20. Jun 2006, 12:38

Ich mache auch auf Dienstreisen in Pausen mal einen Cache. Meist fallen die eindeutig nicht in die Kategorie "hingerotzter" Micro. Oft sind im Innenstadt-Bereich "für Touris" versteckte Micros mit Kreativität plaziert, so dass das Suchen Spaß macht. Ich habe da jedenfalls sehr viele positive Erlebnisse gemacht. Aber das spricht normalerweise deutlich aus den Logs.

Es wäre eben wünschenswert, wenn Cache-Leger sich selbst vor dem Verstecken die folgenden Fragen beantworten:

- Wieso sollte ein fremder Cacher sich genau diesen Ort (die Location des Caches selbst und/oder das Hauptziel, weswegen der Cache gelegt werden soll) ansehen wollen? Gibt es da was besonderes zu sehen oder erfahren? Ist der Weg das eigentliche Ziel, dann sollte eben die Antwort dafür gegeben werden können.

- Wie kann ich hier eine Dose so verstecken, dass sie muggle-sicher ist, dass sie vor Fäkalien und sonstigem Unrat sicher ist und dass sie mit sinnvollem Aufwand gefunden werden kann?

Ein Cache mit einer überzeugenden Antwort auf die erste Frage, darf eventuell bei der zweiten etwas schwächeln und umgekehrt. Es gibt z.B. in Neuss eine Cache, bei dem die erste Frage mit Kopfschütteln zu beantworten ist (in einem x-beliebigen Wohngebiet), weil aber eine sehr überzeugende, witzige und kreative Antwort auf die zweite Frage gefunden wurde, ist es trotzdem ein überwiegend sehr positiv bewerteter Cache. Umgekehrt gibt es sicher auch den ein oder anderen lohnenden Gotteshäuser-Micro, der zu einem speziellen Ort führt, die Dose aber konventionell am Baum dahinter versteckt sein mag. IMHO sollte sowas aber eher die Ausnahme sein und ein Cache immer beide Fragen sinnvoll beantworten können.

Oder andersherum gesagt:
Wenn ein potentieller Cache auf keine der beiden Fragen eine irgendwie befriedigende Antwort hat, dann kann sollte man ihn einfach nicht legen.

Gruß,
HoPri

Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Di 20. Jun 2006, 12:50

HoPri hat geschrieben:Es gibt z.B. in Neuss eine Cache, bei dem die erste Frage mit Kopfschütteln zu beantworten ist (in einem x-beliebigen Wohngebiet), ...
Ich habe in Japan und den USA auch in x-beliebigen Wohngebieten Caches gesucht. Die Gegenden sind für die Japaner und Amis bestimmt uninteressant, für mich als Europäer war es aber interessant, mal die Atmosphäre in diesen Wohngebieten zu erleben und zu schauen, wie die Menschen dort so leben. Das kann anders herum für Nicht-Europäer in Neuss auch zutreffen.

Ob ich an einem Cache nur etwas zu meckern finde, oder (eventuell auch nicht vom Owner beabsichtigte) interessante oder positive Erlebnisse und Eindrücke mitnehme hängt (zum großen Teil) eben auch von meiner Grundeinstellung ab!

Ich finde auch nicht alle Caches toll. Eventuell ist mir aber auch nur entgangen, was der Owner zeigen wollte oder an dem Tag stimmten die Voraussetzungen nicht, um den beabsichtigten Effekt zu haben (bewölkt statt sonnig...). Ich würde deshalb aber nie sagen: Ab ins Archiv. Wenn auch nur einer Person dieser Cache zusagt, dann hat er seine Existenzberechtigung! Wer bin ich denn, dass ich anderen vorschreiben kann, wann, wo, wie und welche Caches sie verstecken?


Christian

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Beitrag von HoPri » Di 20. Jun 2006, 13:40

Christian und die Wutze hat geschrieben:Wer bin ich denn, dass ich anderen vorschreiben kann, wann, wo, wie und welche Caches sie verstecken?
Du hast vollkommen recht. Wir sollten uns nicht gegenseitig noch mehr Vorschriften machen. Jeder muss (innerhalb der Spielregeln) selbst für sich entscheiden. Daher sollte sich jeder Cache-Leger die von mir skizzierten Fragen auch selbst beantworten - und auch mal den Mut haben, einen Cache eben nicht zu legen. Ich plädiere dafür, quasi einen Anspruch an die Qualität der eigenen Caches zu entwickeln und nicht einen Cache einfach nur deswegen zu legen, weil da noch keiner liegt.

Gruß,
Holger

Christian und die Wutze
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Beitrag von Christian und die Wutze » Di 20. Jun 2006, 14:03

Ich wollte damit ja in erster Linie auch nur darauf hinweisen, dass die Motivation des Owners für genau diesen Cache an genau der Stelle nicht unbedingt von jedem verstanden wird. Da nehme ich mich nicht aus und das liegt einfach an den unterschiedlichen Vorlieben.
Ansonsten aber Zustimmung. Ich bin nur das ewige Herumhacken auf Tradi-Micros leid. Manchmal mache ich die (aus genannten und ungenannten Gründen) ganz gerne.

Alle wieder Freunde?


Grüße
Christian

Edit: Typo

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Beitrag von HoPri » Di 20. Jun 2006, 14:34

Christian und die Wutze hat geschrieben: Alle wieder Freunde?
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Baumsucher
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Qualitätssicherung durch Reviewer der Gotteshäuser Serie

Beitrag von Baumsucher » Di 19. Sep 2006, 06:58

Spuren von Geocacher
Wir finden es Schade das man da bei dieser Serie schon die Spuren von ausgekratzte Mauern und niedergetretene Hecken von Geocacher sehen kann, es wäre doch viel besser das bei der Gotteshäuser Serie deutliche Hints und Spoilerfotos vorhanden sind, sollten sich die Reviewer doch auch schon drum kümmern, damit Geocaching nicht in schlechten Ruf kommt.
G & G
Wie hier z.B. GCV0WP Gotteshäuser: Fritzlar Lohne
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