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Fahrradcache-Rundweg, aber wie?

Mit GPS zwischen Friedensstadt und Stoppelmarkt.

Moderator: Wutschkow

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repridi
Geocacher
Beiträge: 12
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Fahrradcache-Rundweg, aber wie?

Beitrag von repridi »

Hallo,

ich möchte in der Region einen Fahrradcache als Rundweg auslegen und schwanke zwischen diversen Möglichkeiten. Grundlegend gilt:

Der Rundweg besteht aus ca. 20 bis 30 Mikrocaches im Abstand von einem bis drei Kilometern. Es gibt einen festen Startpunkt sowie ein Final welches über Bonuskoordinaten in den einzelnen Caches gefunden werden kann.

Nun frage ich mich, wie die einzelnen "Stationen" realisiert werden sollen.

Variante A:
Jede Station als Traditional, die Koordinaten werden direkt angezeigt.
Vorteil: Caches werden in Karten direkt dargestellt, andere Cacher wissen, wo es aufgrund der Abstandsregel nicht mehr möglich sein wird, einen Cache zu verstecken.
Nachteil:
Man kann sich einzelne Caches aussuchen, der Rundwegeffekt ginge somit flöten, einige versuchen die Caches evtl. mit PKW zu erreichen (das würde ich gerne vermeiden).

Variante B:
Jede Station als Mystery. Dabei würde ich jeden einzelnen Cache als Mystery veröffentlichen und als Koordinaten die des Startcaches angeben. Die echten Koordinaten würde man dann in den einzelnen Dosen finden. (Immer zwei bis drei Koodinaten je Dose, damit man die Serie auch im Fall einer fehlenden Dose fortsetzten kann).
Vorteil: Cache kann nur als Rundweg absolviert werden
Nachteil: Man kennt den ungefähren Rundwegverlauf nicht. Andere Cacher wissen nicht, welche Gebiete durch die Caches "gesperrt" werden.

Variante C:
Wie Variante B, allerdings würden die Koordinaten der Mysteries nicht alle auf dem Startcache liegen, sondern in ca. 100m Entfernung von den tatsächlichen Stationen.
Vorteil: Route und mögliche, durch die Abstandsregel "gesperrte" Gebiete, werden erkenntlich.
Nachteil: Da ich plane die Caches an möglichst interessanten Orten entlang der Route zu verstecken, könnte es sein, dass (vor allem ortskundige) Leute anhand der ungefähren Koordinaten versuchen, diese Orte ausfindig zu machen und auf gut Glück dort suchen. Oder meint ihr, diese Befürchtung ist übertrieben? Ich möchte den Rundweg aber so auslegen, dass er bequem an einem Tag zu schaffen ist, insofern werden die einzelnen Verstecke nicht sehr schwer ausfallen.

Wir ihr den Ausführungen evtl. entnehmen könnt, bevorzuge ich derzeit Vriante C, würde mich aber über ein paar Meinungen von euch freuen.

Gruß
repridi
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moenk
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Beitrag von moenk »

Mein Vorschlag: Multi mit Stationen, die vorher bekannt sind, also mit Koordinaten, aber man muss sie besuchen um dort etwas abzulesen oder -zählen! Diese Stationen blockieren das Gebiet nicht, aber man kann schön erkennen wie der Rundweg geht.
Suchst Du noch oder loggst Du schon?
repridi
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Beitrag von repridi »

Das wäre dann Variante D. Allerdings wollte ich schon die Möglichkeit bieten, jede Station seperat zu loggen, also dort auch wirklich einen Cache zu verstecken, womit wir wieder bei der "Sperre" wären.
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moenk
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Beitrag von moenk »

Das mit der Sperre ist nicht Dein Problem ;-)
Dann mach eine Serie, so nach und nach, irgendwann den Final als Mystery-Bnous. Auf einmal kriegst Du sowas schlecht durch, wird als Powertrail gern abgelehnt.
An jeder Station sollte es auch irgendwas zu sehen geben, also man sollte sich nicht fragen was das nun wieder soll, noch eine Filmdose schon wieder hinter der nächsten Leitplanke.
Suchst Du noch oder loggst Du schon?
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andy111
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Registriert: Mo 3. Okt 2005, 13:18

Re: Fahrradcache-Rundweg, aber wie?

Beitrag von andy111 »

repridi hat geschrieben:Hallo,

ich möchte in der Region einen Fahrradcache als Rundweg auslegen und schwanke zwischen diversen Möglichkeiten. Grundlegend gilt:

Der Rundweg besteht aus ca. 20 bis 30 Mikrocaches im Abstand von einem bis drei Kilometern. Es gibt einen festen Startpunkt sowie ein Final welches über Bonuskoordinaten in den einzelnen Caches gefunden werden kann.

Nun frage ich mich, wie die einzelnen "Stationen" realisiert werden sollen.

Variante A:
Jede Station als Traditional, die Koordinaten werden direkt angezeigt.
Vorteil: Caches werden in Karten direkt dargestellt, andere Cacher wissen, wo es aufgrund der Abstandsregel nicht mehr möglich sein wird, einen Cache zu verstecken.
Nachteil:
Man kann sich einzelne Caches aussuchen, der Rundwegeffekt ginge somit flöten, einige versuchen die Caches evtl. mit PKW zu erreichen (das würde ich gerne vermeiden).
Als bekennender Tradi Fan würde ich Variante A bevorzugen. Du wirst kaum vermeiden können, das einige/viele die Runde mit dem PKW abfahren, egal wie die Tour aufgebaut ist (Lies mal die Logs zum Emsauenweg!) Viele können und wollen sowas nicht mit dem Rad machen. Einzige möglichkeit das etwas einzudämmen ist, möglichst viele Dosen an gesperrten Wegen zu legen. Und so wie ich das Osnabrücker land kennen, gibt es davon recht wenig.


Weiterer Vorteil dieser Variante:
- viele Besucher!
- vermutlich weniger Aufwand beim verstecken und veröffentlichen.
repridi hat geschrieben: Variante B:
Jede Station als Mystery. Dabei würde ich jeden einzelnen Cache als Mystery veröffentlichen und als Koordinaten die des Startcaches angeben. Die echten Koordinaten würde man dann in den einzelnen Dosen finden. (Immer zwei bis drei Koodinaten je Dose, damit man die Serie auch im Fall einer fehlenden Dose fortsetzten kann).
Vorteil: Cache kann nur als Rundweg absolviert werden
Nachteil: Man kennt den ungefähren Rundwegverlauf nicht. Andere Cacher wissen nicht, welche Gebiete durch die Caches "gesperrt" werden.
Nachteil:
- Großer Frust wenn Dosen mit Koordianten weg sind.
- Für mich ist eine ungewisse Wegführung eher ein Grund auf das Rad zu verzichten und andere Verkehrsmittel zu nutzen.



repridi hat geschrieben: Variante C:
Wie Variante B, allerdings würden die Koordinaten der Mysteries nicht alle auf dem Startcache liegen, sondern in ca. 100m Entfernung von den tatsächlichen Stationen.
Und dann? Projektion? Auf jeden Fall baust du dadurch weitere mögliche Fehlerquellen ein, die den ein oder anderen abhalten, die Runde zu machen, weil sie nicht gut planbar ist.

repridi hat geschrieben: Vorteil: Route und mögliche, durch die Abstandsregel "gesperrte" Gebiete, werden erkenntlich.
Nachteil: Da ich plane die Caches an möglichst interessanten Orten entlang der Route zu verstecken, könnte es sein, dass (vor allem ortskundige) Leute anhand der ungefähren Koordinaten versuchen, diese Orte ausfindig zu machen und auf gut Glück dort suchen. Oder meint ihr, diese Befürchtung ist übertrieben?
Das ist sicher übertrieben. Ich glaube nicht das es zweckmäßig und aufwandangemessen ist, viele Dosen auf gut Glück zu suchen. Oder willst du nur large verstecken? Dann wäre das zu überlegen.
repridi hat geschrieben:
Ich möchte den Rundweg aber so auslegen, dass er bequem an einem Tag zu schaffen ist, insofern werden die einzelnen Verstecke nicht sehr schwer ausfallen.
Wenn dir das wichtig ist, dann Tradis. Das ist für den Sucher gut planbar. Er kann Pausen einplanen und überlegen wie weit die Kinder und Hunde durchhalten. Wer die Tour nicht mit dem Rad machen will, wird so oder so das Auto oder gar Moped (stimmts moenk?) verwenden.
Grüße aus dem Osnabrücker Nordland
andy111


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Es ist mir egal, aber so will ich es doch nicht haben....
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Lujason
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Beitrag von Lujason »

Hallo,

ich schließe mich der Argumentation von Andy111 an, mach eine Tradiserie mit Bonus daraus.

Viele Grüße und gutes Gelingen
Lujason
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gartentaucher
Geowizard
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Beitrag von gartentaucher »

Du hast keine Chance, den Cache so zu legen, dass man auf keinem Fall mit dem Auto in die gröbere Nähe kommt. Irgendeinen Feldweg gibt es immer und dann wird mit dem Auto hingefahren. :evil:

Wenn ich eine größere Radtour fahre, dann will ich auf jeden Fall vorher die Streckenführung kennen. Viel Bergauf, viel Bergab, evtl. andere interessante Sehenswürdigkeiten in der Nähe, andere Caches in der Nähe, Rastmöglichkeiten, nur reine Radwege oder auch Straßen, wie viel Zeit brauche ich, was muss ich mitnehmen ...
Einen Radcache, bei dem ich nur weiß "10 Caches auf 25 km" würde ich so nicht machen.
LG Friederike - gartentaucher

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