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OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Welches Gerät soll ich mir kaufen?

Moderatoren: cterres, Schnueffler

carpinho
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OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von carpinho » Mo 2. Jan 2012, 00:35

Hallo Ihr,

als Anfänger benötige ich Eure Erfahrungen:
Ich lege mir ein Oregon von Garmin zu! Jetzt stellt sich für mich die Frage nach den Karten. Ich benötige das GPS hauptsächlich zum Fahrradfahren, eventuall auch mal einen Alpencross, ansonsten in den Bergen zum Wandern und allgemein zum geocachen. (Routingfähigkeit wäre fein)
Jetzt gibt es ja auf jedem Garmin Gerät eine Basiskarte. Diese, so habe ich gelesen, ist nur bedingt "altagstauglich".
Dann gibt es verschiedene Karten, bei denen ich mir über die Unterschiede nicht im klaren bin, welche ist gut für meine Zwecke und welche ist eigentlich nur eine Spielerei? (Höhenlinien wären fast ein Muss)

Topo Deutschland 2010 V3. (angeboten als Bundle mit Oregon 450)
Topo Alpin
Open Street Map

Wie ist eure Meinung? Welche Karte ist ausreichend und welche lohnt sich?
Lieber ein "Einzelgerät (450 / 450t)" kaufen und die OSM Karten nutzen oder lieber die Topo Deutschland/Topo Alpin als Bundle mit dem 450er kaufen?

Vielen Dank für eute Hilfe, denn so langsam verzweifel ich.... ;-)

Viele Grüße

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cmowse
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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von cmowse » Mo 2. Jan 2012, 02:12

Nimm einen 450er ohne t und eine OSM Karte deiner Wahl z.B Kleineisel.

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robbi_kl
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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von robbi_kl » Mo 2. Jan 2012, 02:17

Mir persönlich wären die Lücken noch zu groß, um nur mit einer OSM-Karte loszuziehen. Bei häufiger Verwendung des Gerätes im Ausland empfehle ich ein 450t mit Topo 2010, bei überwiegender Verwendung in Deutschland ein 450 mit Topo 2010. Eine OSM-Karte nach Wahl kann man dann immer noch zusätzlich installieren.

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cterres
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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von cterres » Mo 2. Jan 2012, 03:53

Jungs, ihr habt die Einleitung nicht vollständig gelesen. Der Mann will in die Alpen.
Und dort wo Studenten ihr Hollandrad nur noch schiebend fortbewegen können, kann man OpenStreetMap leider nicht als vollwertigen Ersatz für eine kommerzielle Wanderkarte betrachten.

Völlig darin überein stimme ich aber mal, das sich der Aufpreis zum Oregon 450T immer dann lohnt, wenn man öfter über Landesgrenzen hinweg reist.
Also durchaus auch nach Österreich und die Schweiz aber natürlich auch der Rest Europas.
Diese im Gerät enthaltene Karte dient aber nur der einfachsten Orientierung, routingfähig ist sie nicht.
Das bedeutet, ein Oregon 450T kann ohne zusätzliches Kartenmaterial nicht selbstständig eine Route entlang eingezeichneter Wege auf der Freizeitkarte berechnen.
Trotzdem ist eine umfangreiche Karte ganz Europas sicher besser als keine Karte (die Basiskarte zählt kaum, die kennt nur Autobahnen, Bundesstrassen und grosse Ortschaften und sonst nichts).
Als Bundle mit Karten gibt es allerdings nur den Oregon 450, nicht jedoch den 450T.

Die Topo Transalpin ist zwar nicht ganz so detailliert wie die Karten der jeweiligen Länder die sie abdeckt, aber sie kennt insbesondere wichtige Rad- und Wanderrouten in den Alpen und dürfte damit schon sehr hilfreich werden.
Die Topo Transalpin ist etwas preiswerter als die Topo Deutschland, weshalb es sich eher lohnt, das Gerät zusammen mit der Topo Deutschland zu kaufen und die Topo Transalpin separat.

Das Bundle mit Topo-Karte bei Garmin hat aber einen Nachteil.
Statt wie bei der Kaufversion eine DVD zur Installation auf PC und GPS sowie zusätzlich eine gefüllte Speicherkarte für ein zweites Gerät bekommt man zusammen mit dem gekauften Gerät nur die einzelne Speicherkarte.
Diese Karte lässt sich nicht dauerhaft auf dem PC installieren, sondern kann immer nur dann genutzt werden, wenn die Speicherkarte mit der Topo in einem Speicherkartenleser oder dem angeschlossenen GPS eingelegt ist.

Für gelegentliche Verwendung ist das aber ein guter Kompromiss.

Die Kaufversion der Topo Deutschland oder Topo Transalpin werden mit zwei Medien geliefert und können auch mit zwei Garmin-Geräten genutzt werden. Die Lizenz der DVD ist nach Registrierung mit dem eigenen GPS nicht auf ein späteres Modell das man sich anschafft, übertragbar. Wohingegen die Speicherkarte einfach in einen beliebigen Garmin-Empfänger eingelegt werden brauch, um zu funktionieren.

Als Pfennigfuchser würde ich Dir daher empfehlen, die Topo Transalpin zwar zu kaufen. Dann jedoch nur die darin enthaltene Speicherkarte zu verwenden und die DVD unregistriert über ebay zu verkaufen.
So kommt der halbe Preis leicht wieder rein und Du besitzt die Karte nicht doppelt.
Zwar müsste man dann die beiden Speicherkarten im Gerät öfter mal wechseln, aber sie sind auch Jahre später noch in neueren Modellen von Garmin nutzbar.

Wenn Du ganz sparsam bleiben willst, kannst Du eher die Topo Deutschland 2010 (v3 hiess der Vorgänger, die 2010 wird eher mal v4 genannt) durch eine kostenlose OSM-Karte ersetzen.
Die Topo Transalpin würde ich hingegen noch für mindestens 2 Jahre den Alpen-OSM-Karten vorziehen.

Kleiner Tipp noch:
Warte mit dem Kauf der Topo Transalpin noch bis zum Frühjahr. Eventuell bietet sich auch die Topo Österreich als Alternative an, die dann möglicherweise aktualisiert wird.
Viele Grüße
Christoph

Dank GPS weisst Du immer genau wo Du bist ... und wo Du eigentlich hin wolltest.

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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von TourToujours » Mo 2. Jan 2012, 07:05

Aus meiner Erfahrung mit dem Oregon 400t: Der Aufpreis für die vorinstallierte Garmin-Topo lohnt sich nicht, die Karte ist nicht routingfähig und wenn, wie in meiner Gegend, Flüsse wie Sieg und Wupper nicht drauf sind, mag ich mich in fremden Gebieten erst recht nicht auf die Karte verlassen.

Gruß,
Frank

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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von TweetyHH » Mo 2. Jan 2012, 08:09

ich widerspreche cterres mal einfach - und das obwohl ich kein Hollandrad besitze und selbst mit nur selten absteigen und schieben würde (wo ich mit meinem ehemaligen Tourenrad mit Gepäck hoch geqüalt hab haben mich die Wanderer auch mehr lachend begrüßt).

Für Deutschland halte ich die OSM Karte inzwischen fast immer (Ausnahmen sind so Gegenden mit dünner und überalteter Bevölkerung - also Teile des Ostens) für ausreichend, schau dir deine Gegend mal im Browser auf http://www.openstreetmap.de an. Gerade die Wanderer sind auch fleißige Mapper und daher die Wege fast immer vorhanden. Ein Weg mehr auf der kommerziellen Topo heißt nicht, dass es ihn auch gibt (auch schon erlebt ... war schon seit mind. 5 Jahren zugewachsen - danach wussten wir warum es ihn auf der OSM nicht gibt).

Für den Alpencross würde ich sagen: kommt darauf an. Willst du einer festen Route folgen würde ich mir bei Gpsies oder dem entsprechenden Verbänden eh den Track runterladen und nachfahren. Wenn du improvisieren willst würde ich auf Papierkarten zurückgreifen - der Überblick fehlt einfach auf den kleinen Displays. Und das GPS hier nur unterstützend nutzen. Für beides reicht meiner Meinung nach OSM als Unterstützung aus. Auch hier gilt: Schau dir die entsprechenden Gegenden mal im Internet an, z.B. http://www.reitwanderkarte.de
Gerade beim Alpencross geh ich davon aus, dass es noch min. ein halbes Jahr Zeit hat - d.h. die Karte wird sich noch entwickeln.

Das wichtigste in den Alpen ist meiner Meinung nach eh: Mit ausreichend Tageslicht im Rücken auch mal Umkehren können!

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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von MakG700C » Mo 2. Jan 2012, 13:06

Auch ich bin Fan der OSM-Karten und hatte damit bisher immer mehr Wege und Informationen an der Hand gehabt, als mit der Topo-Karte, da die OSM einfach aktueller ist. Nun habe ich am Wochenende das erste Mal mit der Karte dumm ausgesehen. In Leverkusen (also nicht im dünn besiedelten Osten!) fehlt glatt eine Straße, in der ein Cache liegt in der OSM, die Top hat die Straße. Aber ansonsten ist die OSM eine gute Alternative, die nichts kostet, daher auch sorglos getestet werden kann. Mein Favorit: OSM all-in-one DE+

Gruß MaKG700c

PS: wer kennt sich mit dem Editieren der OSM aus?

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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von robbi_kl » Mo 2. Jan 2012, 16:44

cterres hat geschrieben:Jungs, ihr habt die Einleitung nicht vollständig gelesen. Der Mann will in die Alpen.
Ich habe das schon gelesen, vor allem auch, dass er "eventuell auch mal" in die Alpen will. Das scheint also nicht so häufig zu sein und müsste mit den beiden von mir empfohlenen Karten (OSM und vorinstallierte Karte des 450t) machbar sein, während die Topo Alpin für diesen Zweck möglicherweise zu teuer wäre. Kleineisel bietet beispielsweise eine OSM-Alpenkarte an (http://www.kleineisel.de/blogs/index.ph ... ember-2011).

Die fehlende Routingfähigkeit der vorinstallierten Karte des 450t sehe ich ich übrigens nicht als echten Nachteil an. Das hängt aber vermutlich vom persönlichen Nutzungsverhalten ab. Ich selbst lasse mich, wenn ich zu Fuß unterwegs bin, nie routen.

Was das Kartenmaterial innerhalb Deutschlands betrifft, so kann ich nicht nachvollziehen, warum manche sagen, dass OSM-Karten besser, genauer, detailreicher wären als die Topo 2010. Ich bin öfter in ländlichen Gebieten Süddeutschlands unterwegs, da weist die OSM praktisch immer Lücken auf, während die Topo 2010 jeden Trampelpfad kennt. Richtig ist allerdings, dass die Topo 2010 hin und wieder auch Wege eingezeichnet hat, die in der Realität nicht mehr existieren. Manchmal kann man die Wegführung noch in Fragmenten erkennen, manchmal ist der angebliche Weg aber nicht mal mehr ansatzweise zu erahnen.

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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von TweetyHH » Mo 2. Jan 2012, 18:06

MakG700C hat geschrieben:PS: wer kennt sich mit dem Editieren der OSM aus?
Ein wenig, wo drückt der Schuh?

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Re: OREGON 450/450t welche Karte lohnt sich??

Beitrag von MakG700C » Mo 2. Jan 2012, 19:51

TweetyHH hat geschrieben:
MakG700C hat geschrieben:PS: wer kennt sich mit dem Editieren der OSM aus?
Ein wenig, wo drückt der Schuh?
Naja, ich würde gerne die fehlende Straße in Leverkusen nachtragen.

Gruß MaKG700c

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