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Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Welches Gerät soll ich mir kaufen?

Moderator: Schnueffler

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TrailSeeker
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Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von TrailSeeker » Do 19. Jan 2012, 11:50

Hallo zusammen,

vermutlich ist das in den Untiefen des Clubs schon mal angesprochen worden, aber es sind neue Geräte und neue Möglichkeiten am Markt.... :p

Ich suche ein Navi ausschließlich zum Mountainbike fahren. Also OpenStreetMap drauf, gpx. Track aus dem Internet geladen und dann Strecke einfach abfahren. Ggf. bei schlechtem Wetter schnellste Rückführung zum Ausgangspunkt (Auto), das glaube ich TrackBack heißt.

Im Moment hab ich ein Vista HCX mit dem ich empfangstechnisch und vom Diplay her ganz zufrieden bin. Das Menü ist mir nicht so wichtig, da ich eh außer Tracks abfahren damit nichts mache und somit auch nichts besonders benutzerfreundliches brauche. Habe meist nur den aktuellen Track drauf, den ich gerade fahren will. Touch-Screen brauche ich auch nicht.
Das Einzige das mich am Vista HCX stört ist, dass es so eeeelend langsam beim Scrollen oder Kartenaufbau ist.

Also was nun als Alternative? Das sagenumwobene gpsmap 60 wird nicht schneller sein. Die üblichen Verdächtigen Dakota, Oregon usw. sollen alle schlechtere Diplays haben. Was ist nun mit dem gpsmap 62 oder dem neuen etrex 20 oder 30. Oder doch ein Magellan oder Sportiva oder......

Hat evtl. jemand den direkten Geschwindigkeits-Vergleich zwischen Vista HCX und etrex 20/30

Wie gesagt alles NUR zum Biken.

Dankeeeeeeee, Andreas

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Moeff
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Re: Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von Moeff » Do 19. Jan 2012, 13:16

... da würde ich den neuen Lux von Falk nehmen. Mit der routingfähigen Outdoormap prädestiniert für's Mountain-Biken.
Tracks können bei Bedarf in eine Route mit allen Navigationsanzeigen und -ansagen konvertiert werden.

TrailSeeker
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Re: Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von TrailSeeker » Do 19. Jan 2012, 13:36

Das Falk werde ich mir mal anschauen.

Aber nur um Mißverständnissen vorzubeugen, ich brauche KEINE Auto-Naviagtion.
Die Rückführung zum Ausgangspunkt (Auto) sollte nur heißen, dass der Ausgangspunkt mein Auto ist von dem aus ich gestartet bin.... :D

cahhi
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Re: Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von cahhi » Do 19. Jan 2012, 13:52

Bei Garmin schreit das in der Tat nach dem GPSMap 62, das hat einen schön flotten Bildaufbau und ein gutes Bild. Etrex 20/30 ist deutlich langsamer, ich habe zwar nicht den direkten Vergleich zum HCX, allzu groß dürfte der Unterschied aber nicht sein...
Dosiert cachen

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TweetyHH
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Re: Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von TweetyHH » Do 19. Jan 2012, 14:04

Hmm, also bei den neuen Etrexen (20/30) soll der Prozessor und damit der Kartenaufbau auch nicht besonders sein ... wirklich toll ist der Oregon auch nicht am Rad ...

Ein etwas anderer Vorschlag wäre evtl. ein billiges Android Handy (z.B. von Huawei) oder durchaus schon ein etwas stabiles outdoorfähiges (sowas wie das Motorola Defy - da kommen gerade bzw. in nächste auch ein Paar raus, aber für deine Aufgabe brauchst du ja nicht unbedingt das neueste und beste für deinen Einsatzzweck) und dazu ne vernünftige Fahrradrhaltungung + wasserfestes Case + evtl. Ersatzakku (Strom sparen auf Tour trotzdem nicht vergessen ... du brauchst ja eigentlich nur GPS und Display - Handy netz/WLAN und sowas alles aus. Liegst du wahrscheinlich sogar günstiger als für das 62er, was ich mir ansonsten an deiner Stelle am ehesten angesehen hätte. So hast du notfalls noch ein Handy dabei falls du stürzt und Hilfe brauchst (sofern du nicht sowieso eins am Mann hast). Bei allen Geräten am Rad meiner Meinung nach darauf achten das das Display hell ist (daran spart Garmin ja gerne - würde ja auf die Akkulaufzeit gehen ...) und bei Handys darauf das man den Akku leicht wechseln kann bzw. der Mechanismus so ist, dass man endweder billig einen Ersatzdeckel bekommt oder der Deckel stabil ist.

P.S. Mir ist schon klar, dass die Handy GPS Empfänger meist etwas schlechter als die Garmins sind aber zum Radeln reicht das dicke.

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Re: Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von Rupa » Do 19. Jan 2012, 14:34

Ich bin sowohl mit dem 60er wie auch mit dem Oregon exzessiv Rad gefahren (nicht MTB, aber das spielt wohl eher keine Rolle). Ich bin mit dem Oregon 100% zufrieden. Das Display ist besser, weil größer, und die Bedienung ist dank Touchscreen viel komfortabler als beim 60er. Außerdem gefällt mir die mitgelieferte Fahrradhalterung und sie hält das Gerät auch für's Gelände immer fest genug. Ich brauche entgegen anderslautender Aussagen hier niemals die Displaybeleuchtung, solange es noch hell ist. Aber wie wir schon mehrmal festgestellt haben, sind die Anzeigen der verschiedenen Oregons offensichtlich ziemlich unterschiedlich (je nach Wochentag der Produktion).

Allerdings ist das Oregon ausschließlich für's Radfahren vllt. ein bißchen teuer und überdimensioniert. Eine gute Karte brauchst Du auch auf jeden Fall noch, denn gerade mit dem MTB wird es Dir sonst nicht gelingen, Tracks erfolgreich nachzufahren.

Die meisten hier werden, wie auch ich, nur Geräte kennen, die sie sich zum Cachen angeschafft haben und damit auch Radfahren. Vielleicht solltest Du Dich mal bei einem guten, großen Fahrradhändler beraten lassen. Dort kannst Du sicher auch verschiedene Geräte ausprobieren.

TrailSeeker
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Re: Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von TrailSeeker » Do 19. Jan 2012, 15:02

Hmmm,

das mit dem Handy-Navi ist eine gute Idee, benutze ich schließlich auch mein iphone als Auto-Navi.

Aber in Punkto Mountainbike würde ich wohl doch lieber auf ein speziell dafür gemachtes Gerät zurückgreifen wollen. Insbesondere, weil es vermutlich besser gegen Stöße und sonstige Umwelteinflüsse gemacht ist.

Zum Thema Oregon kann ich jetzt nicht finden, dass das so besonders teuer ist.
Meine Referenzwerte aus ebay sagen für jeweils NEUE Geräte:

Oregon 450 -> Euro 285,-
GPSMap 62 -> Euro 259,-
GPSMap 62s -> Euro 324,-
etrex 30 -> Euro 238,-

Im übrigen benutze ich für mein Vista HCX die Rucksackhalterung, die ich mit Kabelbindern am Vorbau befestigt habe. Darin ist das Gerät flexibel untergebracht, kann auch bei heftigerem Gelände nicht rausfallen und ich kann es durch die beiden Gummibänder leicht rausnhemen, falls ich das Bike irgendwo abstelle - Perfekt!

Moeff
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Re: Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von Moeff » Do 19. Jan 2012, 15:20

... als ich auf der Suche nach einem Fahrradnavi war, hat mich diese Geschichte fasziniert:

http://www.bike-gps.com/index.php/gps-b ... /rtfupdate

An dem VDO G7 war ich auch schon stark interessiert. Aber mangels Teilnahme am Alpen-X habe ich dann davon Abstand genommen. ;)

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Re: Kaufberatung Navi fürs Mountainbike

Beitrag von TweetyHH » Do 19. Jan 2012, 15:31

Also wenn du kein Handy willst bliebe ich bei meiner Empfehlung für's 62er ... Ich bin als Cacher mit meinem Oregon zufrieden - fahr aber auch viel Rad (sowohl Stadt als auch Gelände ... ein Mittelgebirge fehlt mir vor der Tür aber ich nehm' an Unwegsam was ich kriegen kann - Gerade da ist es selbst mit voller Beleuchtung bescheiden abzulesen) und hätte da doch gerne ein besseres Display. Wenn es da natürlich eine riesige Streuung bei den Displays gibt ... (und ehrlich - ein geschwindikgeitsrekord stellt auch dieser Prozessor nicht auf ... mag auch daran liegen das in Hamburg die OSM Karten sehr vollgepackt sind (vor allem Gebäude).

Es gab im Forum bereits Gerüchte, dass es wohl dieses Jahr noch einen Oregon Nachfolger gibt - erscheint mir angesichts mehr und mehr echter Outdoor Handy-Navi-Hybride (z.B. Hakwak HW700) auch realsitisch - sollte diese Geräteklasse auch nur ähnlich Stabil, Wasserfest und ordentlichen Empfang haben wird es für die klassischen Wandernavis bald sehr dünn. Wenn dein Druck nicht zu hoch ist evtl. einfach ein wenig warten.

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