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etrex 30 vs TwoNav Sportiva

Welches Gerät soll ich mir kaufen?

Moderator: Schnueffler

staller
Geocacher
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etrex 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von staller » Sa 10. Mär 2012, 22:57

Hallo zusammen,

will mir nächste Woche ein neues GPS zum Geocachen und ab und zu Fahrradfahren kaufen.
Bisher bin ich mit einem kleinen etrax vista auf Tour gegangen um einfach mal zu sehen um ich das cachen mag.Und ja ich mag es!

Jetzt will ich allerdings doch mit ein wenig mehr komfort unterwegs sein und suche Ersatz.Bei meiner Suche bin ich jetzt beim etrax 30 und bei sportiva hängengeblieben.

Da ich mich nicht entscheiden kann, will ich nun euch fragen was ihr mir raten würdet was ich kaufen soll. Ich werde ungefähr 80%cachen und 20% biken mit dem Teil.

Danke für eure Mühen und Antworten.

Gruß

PS:Habe leider kein Geschäft in der Nähe in dem ich Tsten könnte und zu Bestellen mit der Absicht wieder zurück zu schicken kommt für mich nicht in Frage da dies sehr unfair gegenüber dem Handel ist.

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Benutzer 17862 gelöscht

Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von Benutzer 17862 gelöscht » So 11. Mär 2012, 00:56

Der Sportiva ist seit kurzem im Preis gesenkt (299,-) und damit tatsächlich als Alternative denkbar.
Da er auch besonders kompakt und leicht ist, eignet er sich auch besonders für den Einsatz am Fahrradlenker.
Wer es auf dem Rad etwas sportlicher angehen will, kann auch den Sportiva+ (339,- ohne Zubehör) nehmen, der Brustgurte zur Erfassung der Herzfrequenz und Kadenzsensoren für die Trittfrequenzmessung unterstützt.

Aber deswegen wählt man kein TwoNav-Modell aus, da bietet ein Garmin Edge 800 noch wesentlich mehr Finessen.
Jedoch nur am Rad.
Wenn Du, wie Du schreibst, nur nebenbei noch die Nutzung am Rad wünschst, klingt das nicht nach sportlichem Ehrgeiz, sondern mehr nach dem typischen Tourenradfahrer der das Rad als Fortbewegungsmittel sieht.

Also brauchst Du auf den Sensorenkrempel nicht so große Rücksicht nehmen und wir klammern das hier gleich wieder aus.

Ich finde, das Geocachen läuft im direkten Vergleich mit dem Garmin angenehmer, der TwoNav Sportiva ist aber nicht auf eine maximale Anzahl Geocaches im Speicher beschränkt und kann daher weit mehr als die bei Garmin oft üblichen 5000 Caches speichern.
Wer sich unterwegs alle Möglichkeiten offen halten will, stösst in Deutschland mittlerweile leicht an die maximale Grenze.

Garmin = komfortabler (Unterstützung für Multis und Bilder) ; TwoNav = soviele GPX-Dateien und Geocaches wie man will

Wichtigster Unterschied sind aber die nutzbaren Karten.
Bei Garmin gibt es ein großes Angebot sowohl kommerzieller als auch freier und kostenlos beziehbarerer Karten für viele Länder der Erde. Qualitativ gehen die kostenlosen Karten aber teilweise weit auseinander, gerade wenn man das Ausland mit einbezieht.
In Deutschland sind kostenlose Karten basierend auf OSM schon eine brauchbare Alternative zu kostenpflichtigen Karten.
Und die sind bei Garmin dann sogar autoroutingfähig. Das Gerät kann mit dem Kartenmaterial also Routenberechnungen entlang der eingezeichneten Wege erstellen.
Möglich, aber etwas begrenzt ist die Möglichkeit auch Rasterkarten zu verwenden.
Rasterkarten sind einfach nur Abbildungen einer oft handgezeichneten Landkarte, können aber auch aus Luftbildern oder Satellitenfotos bestehen.
Solche Karten existieren für fast jeden Fleck auf dem Erdball. Garmin lässt aber für den Endkunden nur ein kleines selbsterstelltes Stück Karte im Gerät zu (Custom Maps).
Als kleinen Ausgleich verkauft Garmin aber auch Rasterkarten für ausgewählte Gebiete. Etwa für den Alpenraum, wo die viele digitale Karten etwa im normalen Garmin-Format (Vektorkarten) viel Lücken oder sogar Fehler aufweisen.

Es gibt aber Gebiete für die Garmin keine Karten anbietet und wo auch OSM keine brauchbare Alternative darstellt.
Darunter quasi alles was man unter dem Begriff "Dritte Welt" zusammenfasst, aber auch dünnbesiedelte Gebiete Russlands, den Mittleren Osten, Asien, die Polregionen und weite Teile Asiens, etwa auch den Himalaya.

Und sobald man mit dem GPS die heile Garmin-Welt verlässt und Karten für diese Gebiete sucht, ist man mit TwoNav klar im Vorteil, denn man kann sich im Zweifel einfach Papierkarten auf den heimischen Scanner legen und ganz offiziell funktionierende Karten fürs GPS erstellen. Allzu kompliziert ist das eigentlich auch nicht.
Darüber hinaus kann das bei schon vorhandenem Kartenmaterial sogar kostensparender sein, als sich solche Karten ein zweites Mal für sein gerade bevorzugtes Navi kaufen zu müssen.

Also, lange Rede kurzer Sinn:
Gehts oft ins Ausland, weit weg oder zumindest in die Berge, nimmt man besser den Sportiva.
Wer allgemein Rasterkarten bevorzugt, etwa weil er deren optische Aufmachung gewöhnt ist, da die Darstellung mit der auf gedruckten Karten identisch ist, ist mit einem dafür tauglichen Gerät ebenfalls besser beraten.

Zum Geocachen in Deutschland und hin und wieder (oder öfter) Fahrradfahren ist der Garmin eTrex 30 eine gute Wahl.

Händler sehen es nicht gerne, wenn man vom Rückgaberecht gebrauch macht, aber als Kunde hat man die Möglichkeit natürlich immer. Man sollte sich trotzdem die Mühe machen und ein zurückgesendetes Gerät möglichst originalgetreu wieder einzupacken und auch alle selbst gespeichterten Daten und Einstellungen auf dem Gerät zurückzusetzen.
Dann kann das getestete Gerät wenigstens problemlos erneut verkauft werden.

Solltest Du also einen TwoNav Sportiva testen wollen, will ich Dich nicht davon abhalten.
Ein klein wenig Technikaffine sollte man aber sein, damit man sich in das Thema der Erstellung eigener Karten (gutes Tool ist Mobile Atlas Creator, kurz MOBAC) einarbeiten kann. (die im Netz schwer zu findende Version 1.9 RC7 von MOBAC, die Rasterkarten für TwoNav erstellen kann, habe ich archiviert und kann sie gerne zum Download anbieten)

Dagegen ist ein Garmin vor allem was für reine Anwender. Aber das muss ja nichts Schlechtes bedeuten.

staller
Geocacher
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Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von staller » So 11. Mär 2012, 12:45

Hallo cterres,

erstmal vielen dank für Deine ausführliche Antwort!!

Die Vor und Nachteile die Du schilderst sind genau die die mich so unschlüssig machen :(
Du schreibst beim cachen wäre das garmin komfortabler-warum?Dachte das TwoNav beherrscht auch paperless caching und was meinst du bei multis?

Das wäre für mich natürlich ein Totschlagargument fürs sportiva.

Hätte mich eh schon lange für das etrex entschieden wenn ich nicht überall davon lesen würde wie langsam der Prozessor ist und wie nervig langsam der Kartenaufbau-das wäre für mich wieder ein Argument fürs sportiva.

Gibts es eigentlich fürs sportiva eine routingfunktion? Ich meine kann ich mir da z.B. Wander oder Fahrradrouten von GPS Tours laden und verwenden?

Vielen Dank

Michael

Benutzer 17862 gelöscht

Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von Benutzer 17862 gelöscht » So 11. Mär 2012, 16:09

Wenn man beide Marken direkt miteinander vergleicht, gibt es immer irgendwelche Funktionen die ein Hersteller besser löst als der Andere.
Bei einem Multicache sucht man zunächst die Startkoordinate auf und muss dann aber irgendwann die Koordinaten der nächsten Station eingeben. Bei den meisten Marken muss man dazu einen neuen Wegpunkt anlegen und diesen dann ansteuern.
Soweit ist das auch kein Problem.
Nur will man zwischendrin die Beschreibung oder andere Details des Geocaches auf dem Bildschirm lesen, muss man dann wieder in das Geocaching-Menü, den entsprechenden Cache öffnen, die Beschreibung lesen und falls man die Koordinaten der aktuellen Station noch nicht gefunden hat, wieder zurück ins Wegpunktmenü und den zuletzt eingegebenen Wegpunkt (mit der Zwischenstation des Multis) starten um wieder sehen zu können wohin und wie weit es weiter geht.

Garmin hat in seinen Geräten dazu eine Funktion eingerichtet, bei der man innerhalb der Navigation eines Geocaches neue Koordinaten eingeben kann. Das nennt sich "Nächste Station".
Und immer wenn man wieder in die Beschreibung schauen will, sind es nur ein bis zwei Tasten die man drücken muss.

Bei Tradis macht das keinen großen Unterschied, bei Multis lernt man den Vorteil aber schnell zu schätzen.
Es sei denn natürlich, man brauch nicht ständig in der Beschreibung lesen oder druckt sich die sogar auf Papier aus.
Dann brauch man das GPS aber nur noch als Richtungsanzeiger.

So langsam ist der eTrex 20/30 nicht, aber im Vergleich mit anderen aktuellen Modellen von Garmin bemerkt man schon etliche Arbeitspausen bei der Bedienung.
Wer vorher kein anderes Garmin neuerer Bauart hatte, dem wird das Tempo des eTrex 30 gar nicht negativ auffallen und auch die Geschichte mit der Stationseingabe ist erst seit zwei Jahren möglich.
Dein alter eTrex Vista ist auch nicht schneller und kann keine Beschreibung anzeigen. Da ist alles Neue beim Komfort eine Verbesserung.
Aber auch mit dem Sportiva.
Eigentlich solltest Du den nehmen, denn ich vermute Du hast dich da schon umgehört und bist ja nicht ohne Grund auf den Sportiva als Alternative gekommen.

Seit neuestem kann man Fotos aus der Cachebeschreibung beim Garmin anzeigen, so das man leicht die Bilder die zu einem bestimmten Cache gehören ansehen kann.
Allerdings hat das auch eine Vorgeschichte.
Bislang liessen sich Bilder im Garmin GPS nicht sortiert anzeigen und es war recht kompliziert genau die Fotos zu einem bestimmen Cache im Gerät zu finden.
Einen Bildbetrachter hat der eTrex zum Beispiel auch, aber wenn man zu sagen wir 2000 Geocaches alle Fotos mit abspeichert, hat man im Schnitt 4000 Fotos im Speicher und die sind alle durcheinander.
Bislang hat man jedes Bild mit den Koordinaten des Geocaches verknüpft, so das man an den Koordinaten des Caches dann auch die nach Entfernung sortierten Bilder auflisten konnte und die Bilder ganz oben in der Liste gehörten zum aktuellen Cache.
Aber das war recht komplex, das bei Garmin für tausende Caches zu Hause vorzubereiten.
Jetzt geht das besser.

Bei TwoNav gibt es das Problem so nicht.
Da kann man Unterordner auf der Speicherkarte einrichten und Bilder drin ablegen. man kann sich alle Bilder so organisieren und mit Namen versehen, das man sie unterwegs leicht unterscheiden und finden kann.
Wer ganz viele Bilder speichern will, ist damit eigentlich besser beraten.
Aber man kann die Bilder nicht aus der Geocachebeschreibung heraus ansehen. Dazu muss man extra in den Bildbetrachter wechseln und die Cachesuche quasi kurz unterbrechen.

Vereinfacht sag ich es mal so.
Das Sportiva kann viel mehr als das eTrex 30 oder Dakota 20 von Garmin, aber dafür klappt es beim Garmin einfacher.

Routen aus dem Internet laden, speichern und abfahren kannst Du aber mit praktisch jedem Navi fürs Rad, also auch mit Sportiva und eTrex. Da gibt es kaum Unterschiede.
Weil das eine Standardfunktion ist, erwähne ich das gar nicht erst extra.

Natürlich kann der Sportiva paperless Geocaching (Beschreibung, Logs und Hint anzeigen). Man muss bei Multis nur mehr Knöpfe drücken als bei Garmin. Dafür kann er aber mehr. (vor allem was Karten angeht)
Übrigens ist der Sportiva eines der kleinsten und leichtesten Geräte auf dem Markt. Selbst der eTrex 30 ist noch 50% größer und das obwohl der Sportiva einen 3" Bildschirm hat (genau wie der Oregon von Garmin).
Den kann man immer in die Tasche stecken.

staller
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Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von staller » So 11. Mär 2012, 16:36

So erstmal wieder danke fürs zügige Antworten,

Wenn ich weiter soviel Zeit ins durchstöbern des Netzes lege wie heute auf der Suche nach "meine" Navi dann kann ich mir von dem Geld bald ein Montana kaufen oder dieses neue Handy/Navy/Walki Talki alleskönner. :D

In nem anderen Forum hat jemand als gutes Zwischending noch das 62s ins Rennen geworfen, hatte ich auch schon überlegt...Allerdings ist es mit dem 62s wie mit dem sportiva der Preis bei dem ich mir die Frage stelle ob es sich für mich lohnt (ok ok das kann ich nur selber wissen)

Wenn man mal davon ausgeht das das mit dem Kartenverschieben nicht sooo schlim ist beim etrex dann sollte eigentlich alles (bis auf das mit die Rasterkarten) fürs etrex sprechen. Denn ich muss schon sagen das ich sehr gerne einfache Dinge habe, Benutze ja auch nen Mac anstatt nen PC nicht weils cooler ist (mach das schon seit 8 Jahren da wars noch nicht in) sondern weil die Bedienung um ein vielfaches logischer und einfacher ist (dafür hab ich halt weniger Freiheit).

Wie gesagt wir sprechen bei mir von evtl. max 5caches die Woche und alles 2-4 Wochen eine Radltour. Will halt nur mei Geld net für nen Schmarrn ausgeben weil der Unterschied von 235€ etrex zu 325€ sportiva|62s is jetzt auch schon fast wurscht-aber halt nur fast.

Danke für Eure/Deine Antwort Mühen

staller
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Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von staller » So 11. Mär 2012, 16:37

Was verwendest Du eigentlich und warum/für was?

Benutzer 17862 gelöscht

Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von Benutzer 17862 gelöscht » So 11. Mär 2012, 19:28

Ich bin kein Maßstab, denn ich habe fast alle auf dem Markt kaufbaren Geräte schon mal für jeweils ein paar Monate ausprobiert.
Das ist ja auch der Hintergrund, warum ich hier mit vielen Buchstaben die Dinger vergleichen kann.

Ich kann aber auch mit gutem Gewissen sagen, das man mit den meisten Geräten gut zurecht kommen kann.
Wenn eines mal nicht so gut gefällt, dann lag das meist an unfertigen Entwicklungen bei der Software der Geräte.
Aus dieser Erfahrung heraus würde ich zu keinem einzigen GPS-Handgerät eine Empfehlung aussprechen, das nicht mindestens seit 6 Monaten im Handel ist.

Ich selbst nutze zur Zeit einen Magellan eXplorist 610.
Gefällt mir gut, ist aber gerade im Vergleich mit ähnlich ausgestatteten Modellen anderer Marken ist bei Magellan der Ladenpreis viel zu hoch. Wer das Modell gebraucht kauft, kann aber ein Schnäppchen machen.
Den eXplorist 610 und die Schwestermodelle mit Touchscreen hat Magellan seit Herbst 2010 im Angebot. Mit der aktuellen Software 6.3 laufen die Geräte richtig toll, stabil und ein Problem mit dem Kompass wurde endlich behoben. Die Software 6.3 erschien allerdings erst im Januar 2012. Also musste man darauf fast anderthalb Jahre warten.
Garmins neue Modelle sollte man in den ersten Monaten auch besser meiden, da läuft auch nicht alles rund und den Vogel hat bislang Lowrance mit dem Endura abgeschossen. Seit Software 1.5 sind die empfehlenswert und die Version erschien erst glatt 2 Jahre nach dem Erstverkauf der Endura-Modelle in den USA. (Erschienen Sommer 2009 in USA - "gute" Software 1.5 erschien Sommer 2011)

Würde ich heute ein Gerät wählen wollen, würde ich zum Cachen ein Garmin Dakota 20 nehmen.
Es ist ausgereift, preiswert, leicht bedienbar und klein genug um es immer dabei haben zu können.
Eigentlich ist der für Fahrrad prima und gut in der Sonne ablesbar, aber wenn man zwischen Gebäuden oder an langen Baumreihen entlang radelt, wechseln sich Sonne und Schatten in schneller Folge ab.
In so einer Situation brauch man die Hintergrundbeleuchtung auch am hellichten Tag und genau dann versagt sie, denn die Beleuchtung beim Dakota ist vergleichsweise schwach. Für Abends und Nachts genügt sie, aber bei Lichtwechsel reicht sie nicht aus. Der Grund warum ich den Dakota nur kurz am Rad nutzte. Ein sonniger Tag im Wald und man sieht zu wenig.

Am Rad würde ich eher den GPSmap 62s oder den eTrex 30 bevorzugen, weil deren Display noch knackiger ablesbar sind, als das des Dakota. Deren Licht ist auch viel stärker, wenn man es denn brauch.
Der GPSmap 62s wäre mir aber auf Dauer zu klobig, um ihn immer mit dabei zu haben, wenn ich nicht mit dem Rad unterwegs wäre.
Ich hatte ein Jahr lang den GPSmap 78s, den Bruder des 62s und der war mir dann auch zu gross geworden.
Den eTrex 30 hatte ich auch schon. Der hat mir am Rad gut gefallen, bei Cachen war er mir zu langsam (weil ich es schneller kenne) und ich wollte auch wieder ein System für eigene Rasterkarten (Spieltrieb).

Wenn Du experimentierfreudig bist, würde ich den Falk Lux 30 ins Spiel bringen. (aber brandneu, siehe oben)
Der kostet zwar mit 379 Euro mehr als die ursprünglich gefragten Systeme, aber Fahrradhalterung (robust) und routingfähige Deutschlandkarte sind gleich mit dabei. Das ist dann doch recht günstig.

Der Sportiva wäre am Rad nicht meine erste Wahl und bei Cachen auch nicht, aber wenn es öfter auf Auslandsreise ginge, würde ich klar zu diesem Modell greifen. Dann ist ein Falk auch leider die schlechteste Wahl , weil Falk nur für wenige Länder Karten anbietet.
Ich habe mich jetzt für ein Magellan entschieden, weil man hierfür ebenfalls recht einfach eigene Rasterkarten anfertigen kann.
Nächstes Jahr plane ich eine Weltreise (Schiff) für die ich das gut brauchen kann.
Aber das Magellan ist teurer und ich hab es nur weil ich es günstiger bekam. Mein 610 hat mich rund 200 Euro gebraucht gekostet. Neu liegt er bei satten 420 Euro mit einer nur mittelmäßigen Karte Europas.

-------------
Naja, kurz und knapp:

Einfaches Gerät für Alles = ein Garmin
Preiswertes Garmin das sich am Rad gut macht = eTrex 30
Bessere Wahl aber nicht so Hosentaschenfreundlich = GPSmap 62s
Mal kein Garmin = Falk Lux 30

Was spricht gegen die Anderen, in Kürze:
Dakota 20 = schwache Hintergrundbeleuchtung, Geocaching gut, Fahrrad mittelmäßig
Magellan eXplorist 610 = Neupreis viel zu hoch, allerdings auch satte Funktionsvielfalt
TwoNav Sportiva = Funktionstausendsassa für Leute mit viel Zeit für den Einstieg ins Thema

---------------------
Das "perfekte" Gerät gibt es nicht.
Das ist bei der Beratung einerseits schwierig (deshalb wirds bei mir immer ziemlich lang), denn es gibt bei Allen ein Pro und ein Contra. Anderseits gibt es aber auch kaum echte Fehlkäufe.
Alles taugt fürs Rad und zum Geocachen.

Was man allerdings sicher sagen kann, ist der Marktanteil.
80% kaufen ein Garmin.
Hauptsächlich weil sie nichts anders kennen oder weil ihr örtlicher Händler nichts Anderes anbietet, aber oft auch, weil der Freund, Arbeitskollege oder Nachbar auch ein Garmin hat.
Und diese 80% der Leute die für irgendeine Freizeitaktivität ein Modell von Garmin nutzen, sind genau so zufrieden wie die Meisten derjenigen die eine andere Marke gewählt haben.

Was Du dir kaufst, kann also auch eine Aussage über deine eigene Individualität sein.
Eins das Alle haben, oder was Anderes. Ein Falsch gibt es dabei nicht (mehr).

staller
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Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von staller » Mo 12. Mär 2012, 00:23

Also Christoph erstmal vielen vielen Dank für Deine Mühen (hoffe Du kannst im Gegensatz zu mir mit 10 Fingern schreiben)

Habe jetzt bei mir in der Nähe einen GPS Händler aufgetan, der alle Marken im Programm führt und auch schon mit Ihm gesprochen. Er rät als Profi zum Sportiva da er ein großer Rasterkartenfan ist.

Werde mir einfach nächsten freitag das etrax ,das 62 iger und das sportiva schnappen und mal zwei drei mal um den Block ziehen und sehen was mir taugt.Laß es euch dann an dieser Stelle wissen.

Sollte es das sportiva werden werd ich dazu auch gleich mal so meine Erfahrungen posten da es darüber leider zu wenig gibt.

In diesem Sinne vielen Dank nochmal und ne schöne Woche. Lesen uns Freitag!

Gruß

Michael

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Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von Teleskopix » Mo 12. Mär 2012, 08:40


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Re: etrax 30 vs TwoNav Sportiva

Beitrag von staller » Mo 12. Mär 2012, 14:29

Hallo Teleskopix,

wusste nicht das Du auch hier bist.Dich meinte ich nämlich als ich sagte das ich am Freitag vorbei komme und mit einem der drei Geräte Deinen Laden verlasse.

Danke für die links.

Sehen und Freitag.

Gruß

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