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Kaufberatung - GPS Handgerät

Welches Gerät soll ich mir kaufen?

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Gordana
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Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von Gordana » Di 23. Okt 2012, 08:18

Hallo zusammen!

Ich habe mich heute hier angemeldet, da ich schon seit einigen Tagen ein GPS-Handgerät suche, aber ganz und gar nicht durchblicke, wo die Unterschiede sind.
Von Anfang an: Ich war im August für 3 Wochen in Island. Dort haben wir Touren mit dem Jeep und auch zu Fuß unternommen. Wir haben jemanden kennengelernt, der ein GPS-Gerät hatte, das mich einfach vom Hocker gehauen hat. Die Darstellung der Umgebung sah aus wie bei Google Earth, nur konnte man noch viel mehr Details erkennen (oder näher ranzoomen, weiss nicht wie ich es ausdrücken soll). Man konnte Informationen abrufen z. B. wie weit es noch bis zum nächsten Ort ist, selbst die Schutzhütten waren darauf zu finden. Es hatte einen Kompass, einen Höhenmesser, die Länge der zurückgelegten Strecke konnte man sehen und auch ab sich das Wetter ändert (also so eine Art Unwetterwarner). Das Gerät war relativ groß (etwa so groß wie ein gameboy, falls den noch jemand kennt) und hatte eine Stummelantenne.
Leider habe ich mich nicht getraut zu fragen, um was für ein Gerät es sich handelt. Ich weiss auch noch, dass man sich verschiedene Karten auf das Gerät "laden" (?) kann.

Jetzt war ich gestern in einem Outdoor-Geschäft wo man mir mehrer GPS-Garäte gezeigt hat. Irgendwie waren sie alle sehr klein und die Darstellung der Umgebung war für mich entäuschend. Sah aus wie bei einem alten Navi, also nix mit Häuser, Bergen, usw. Dem Verkäufer habe ich mein Erlebnis erzählt und er meinte, dass der Typ wahrscheinlich ein militärisches GPS-Gerät gehabt hätte, bzw gebe es welche für knapp 5000 Euro, die wären wahrscheinlich auch so gut. Er könnte mir ein GPS-Gerät für 800 Euro bestellen, dass wäre aber nicht mit dem aus meinem Urlaub vergleichbar. Die Geräte für unter 500 Euro wären sowieso nur Spielerei...
Weder bin ich Soldatin noch möchte ich 5000 Euro ausgeben und irgendwie hatte ich so den Eindruck, dass mir der Typ das Geld aus der Tasche leiern wollte.

So, und nun bin ich hier gelandet und hoffe, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt. Ich bin bereit, 300-350 Euro auszugeben (wobei das nicht sein muss) für ein solches Gerät.

In großer Hoffnung Hilfe zu bekommen und permanent F5drückend,
Gordana

DANKE!

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kiozen
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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von kiozen » Di 23. Okt 2012, 09:06

Du solltest Dir über ein paar Dinge klar werden. Dann fällt die Entscheidung einfacher.

Navis für die Straße haben keine besonderen Anspruch an einen Akku und an die Laufzeit, weil sie vom Bordnetz des Autos gespeist werden. -> großer Bildschirm. Geräte, die man tragen kann, sollen möglichst lange mit einem Akkusatz auskommen -> kleiner Bildschirm.

Ein Navi für die Straße soll wenig ablenken -> nur die nötigste Information über die Straße. Ohne feste Straßen oder gar Wege will man topographische Karten mit so viel Information wie möglich. Salopp gesagt gibt es Vektorkarten für die Straße und Rasterkarten für die Pampas. Vektorkarten speichern einzelne Linien ab, die man auch für das Autorouting hernehmen kann. Rasterkarten sind wie Fotos einer Papierkarte, oder eben orthographische Bilder wie bei Google Earth. Es versteht sich von selbst , dass man auf solch einer Karte keine Route berechnen lassen kann. Im Outdoorbereich werden die beiden Kartentypen aber auch gerne zusammen benutzt, als sogenannte Hybridkarte. Dann kann man von beiden Vorteilen profitieren. Viele Outdoorgeräte können das. Die klassischen Navis nicht.

Um eine halbwegs zuverlässige Information über das Wetter zu erhalten benötigt man immer eine Datenverbindung. Reine Outdoorgeräte können das nicht, weil sie auf lange Laufzeit aus sind.

Soweit mal im Schnelldurchgang zum Stand der Technik. Was Du im Laden gesehen hast waren Outdoorgeräte zum Radfahren und Wandern. Dort kommt es aufs Gewicht, die Laufzeit und die Lesbarkeit des Display ohne Hintergrundbeleuchtung an.

Wenn Du dich nicht zuweit vom Auto entfernst, kommen noch andere Möglichkeiten in Betracht. Zum Beispiel ein Tablett PC, den Du aber besser immer im Auto lässt. Oder wasserdichte Smartphones, wie das Defy von Motorola. Für diese Geräte gibt es einen ganzen Zoo von Applikationen. z.B. Locus, Orux, TwoNav. Der Wetterbericht ist auch kein Problem, ein Telefonnetz vorausgesetzt.

Es gibt auch etwas größere Outdoorgeräte. z.B. Das Montana von Garmin, oder das Aventura von CompeGPS. Die laufen nicht ganz so lange mit einem Satz Akkus, haben dafür aber etwas mehr Bildschirm. Den Wetterbericht kannst Du aber knicken.

http://sites.garmin.com/montana/?lang=de&country=DE
http://www.compegps.de/produkte/gps/twonav-aventura/

Alle Geräte der Firmen CompeGPS und Garmin können die schon angesprochenen Hybridkarten. Die Firma CompeGPS ist im Rasterkartenbereich stärker. Garmin im Vektorkartenbereich. Stellt sich natürlich noch die Frage woher man die Karten nimmt. Und das ist ehrlich gesagt das größere Problem. Um gute Rasterkarten legal zu bekommen muss man einiges an Geld investieren. Und auch dann sind die Karten nicht unbedingt im richtigen Format und müssen mit allerlei Tricks umgewandelt werden. Wer es einfach haben will, für den kommen nur die vom Hersteller angebotenen Karten infrage. Ob das geliebte Urlaubsgebiet dabei ist muss man sich selber schlau machen.

Ich hoffe das hat geholfen.

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KunstDieb
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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von KunstDieb » Di 23. Okt 2012, 09:12

Hört sich für mich auf den ersten Blick nach einen Garmin GPSMAP 60 CSx an.
Auf jede kluge Frage gibt es auch eine blöde Antwort :D

Gordana
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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von Gordana » Di 23. Okt 2012, 09:32

Danke, das hat mit schon weitergeholfen.
Ich brauche das Gerät nicht zum Autofahren sondern zum Wandern. Bisher haben wir das alles mit Wanderkarten gemacht, was auch super funktioniert hat. Nur war halt dieses Teil welches der Typ hatte, echt beeindruckend und irgendwie hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Ich weiss, man sollte mit einem günstigen Einsteigergerät anfangen, allerdings glaube ich, dass es sich lohnt, gleich ein "gescheites" GPS zu holen, damit kann man auch lernen.
Was ich meine sind dann wohl diese Rasterkarten. Man konnte dort allerdings wirklich ablesen, dass es noch z. B. 587m bis zur nächsten Schutzhütte sind. Vielleicht waren das auch Luftlinien-Werte?
Um es mal einfach auszudrücken: Ich komme auf einem Parkplatz an, gebe mein Ziel ein, dass ich erwandern will, und lasse mich von dem Gerät "führen". Das sollte im Wald gehen, im Tal, auf dem Berg, ich hätte gerne einen Kompass, vielleicht einen Höhenmesser, eine Funktion, die mir sagt, wie weit es noch ist. Vielleicht noch wasserdicht und schmutzunempfindlich. Karten brauche ich von D, F, LUX, CH, AUT.
Ach so, und falls das noch wichtig ist: Wir gehören nicht zu denen, die nach 3 Stunden wieder zurück gehen, bei uns kommt es öfters vor, dass wir mehrere Tage unterwegs sind.

@ KunstDieb: Das ist es leider nicht, aber ich werds mir trotzdem mal genauer anschauen. Danke!

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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von kiozen » Di 23. Okt 2012, 10:31

Ok, das sind doch schon mal Aussagen.

Im Gelände vom Gerät führen zu lassen ist so eine Sache. Auf der Straße gibt es den schnellsten oder den kürzesten Weg. In den Bergen...???? Garmin versucht es mit seinen Topokarten hinzubekommen, indem die üblichen Trassen besonders gekennzeichnet sind, so dass der Algorithmus den Wanderweg findet. Blöd wenn man was anderes vor hat, oder der Weg nicht in der Datenbank ist.

Deswegen lassen sich viele anhand eines Tracks führen. Das ist entweder eine reale Aufzeichnung von jemandem oder man hat sich einen künstlichen Track selber am Pc erstellt. In den Bergen verzichte ich meistens komplett darauf und schau lieber auf die Gegebenheiten vor Ort. Im Bayerischen Wald mit seinem dichten Wege und Straßennetz ist ein Track aber manchmal recht hilfreich.

Ich habe mir die Arbeit gemacht, die Papierkarten, die ich immer mitnehme, scannen zu lassen und zu referenzieren. Damit kann ich sie auch auf dem Gerät benützen. Das ist im Gelände sehr hilfreich.

Aktuell habe ich immer 2 Geräte dabei. Dabei geht es darum, die Geräte zu vergleichen. Die Geräte sind:

Garmin GPSMap62s
CompeGPS Sportiva.

Zum 62er.

Pro:
* gute robuste Hardware mit einem sehr guten Empfänger, der die Position und die Höhe auch in schwierigen Empfangslagen noch recht gut anzeigt.
* Die Laufzeit kommt mit 2 2500mAh Eneloop Akkus und ohne Displaybeleuchtung auf ~12-15h.
* Das Display ist auch ohne zusätzliches Licht abzulesen.
* Als Tastengerät gut mit Handschuhen oder schmutzigen Händen zu bedienen.
* Gute Halterung für den Rucksack.
* viel detailreiche Vektorkarten
* Extrafunktionen fürs Geocaching.

Contra:
* Schlampige Firmware mit vielen kleinen nervigen Fehlern.
* Nur rudimentäres Navigieren nach Track
* Umständlicher Tripcomputer
* Sehr limitierte Verwendung von eigenen Rasterkarte. Für größere eigene Karten muss die Firmware gepatched werden.


Sportiva:
Pro:
* Sehr gutes Navigieren nach Track.
* Sehr guter, durchdachter Tripcomputer
* Breites Angebot an Rasterkarten und gute Unterstützung eigener Rasterkarten.
* Laufzeit bei Display aus (!) ähnlich wie beim 62er.

Contra:
* Eine etwas windige Hardware.
* Der Empfänger kommt bei schlechtem Empfang schnell ins Schwimmen.
* Hackeliger Touchscreen, nix für Handschuhe, Plastikstift ist mit dabei.
* Touchscreen ist ohne Hintergrundbeleuchtung nicht zu lesen.
* Keine Halterung für den Rucksack vom Hersteller (Kompromiss ist Garmins eTrex Halterung)
* Das Laden eines Pocketqueries dauert 1-2 Minuten. Der Rest vom Geocaching ist noch rudimentärer als bei Garmin verglichen zu einem Smartphone.
* Firmware stürzt beim Starten gerne ab, danach aber stabil.

Beide Geräte haben einen magnetischen Kompass und einen barometrischen Sensor. Der Kompass ist ein Schätzeisen und mit keinem richtigen Kompass zu vergleichen. Der Barometer ermöglicht erste eine präzise Bestimmung der Höhe und der davon abgeleiteten Werte wie die zurück gelegte Aufstiegshöhe.

Die Länge der Pro- und Contralisten gibt nicht wirklich die Brauchbarkeit der Geräte wieder. Tatsächlich sind beide Geräte sehr brauchbar. Ich persönlich lege einen sehr hohen Wert auf eine präzise Trackaufzeichnung und bevorzuge Tasten. Die lumpige Firmware beim 62er kann einen aber, wenn man den Vergleich hat, schon nerven. Um den Verlauf der Tour, also die Distanz / Höhendifferenz zum nächsten Zwischenziel und zum Ende zu erfahren, schaue ich auf das Sportiva. Das ist echt klasse gemacht. Schaue ich mir am Abend die Tracks von beiden Geräten an, dann wandert das Sportiva durchaus schon mal auf die andere Seite der Schlucht. Das 62er bleibt auf der richtigen Seite.

Es ist folglich etwas Geschmacksache und auf was man Wert legt. Das Sportiva wirkt mit seinem Gehäuse wie Spielzeug gegenüber dem 62er. Dafür passt das Spotiva auch mal fix in die Hemdtasche. Das 62er ist ein Klotz den man nur mit einem Karabiner am Gürtel oder am Rucksack trägt. Am Besten schaust Du dir beide Geräte mal im Geschäft an.

Gordana
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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von Gordana » Di 23. Okt 2012, 11:03

Super, vielen Dank! Das sind ja schon mal sehr nützliche Infos. Ich werde mir die Geräte auf jeden Fall mal genauer anschauen.
Das es einige Strecken gibt, die nicht auf der Datenbank sind, ist nicht so tragisch. Das kommt bei den Papierkarten ja auch vor. Oder der Weg endet nach einer halben Stunde vor einem Holzstapel (und dann könnte man mit Hilfe des GPS querfeldein wieder auf seinen ursprünglichen Weg kommen...). Nur sollte die Karte aktuallisierbar sein, sodass man einmal im Jahr ein Update machen kann. So ein Gesamtpaket wäre da gut, also GPS-Gerät mit einigen Karten. Akkus und Ladegaräte habe ich in Unmengen hier.

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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von kiozen » Di 23. Okt 2012, 11:35

Ein zyklisches Update kannst Du im Outdoorbereich knicken. Die Basis für topographische Karten sind in der Regel immer die offiziellen staatlichen Karten. Und kein Staat hat das Geld Änderungen fernab der Straßen aktuell zu halten. So gibt es hier in Bayern unzählige Forstwege, die nur noch als Brombeer- und Brennesselhain existieren.

Bedingt aktueller sind die OSM Karten. Die geben zwar nicht alle Wege wieder, man kann aber davon ausgehen, dass die existierenden Wege mal befahren oder begangen wurden. OSM Karten gibt es für Garmin und CompeGPS. Wobei das Autorouting bei CompeGPS in den Kinderschuhen steckt.

Auch die Wanderwegdatenbanken haben nur das, was offiziell bekannt ist. Auf diesen Wegen reicht es der Masse hinterher zu trotten. Da wo es interessant wird und ein GPS hilfreich, bist Du mehr oder weniger mit einer Rasterkarte allein.


Es gibt immer mal wieder Angebote, bei denen die eine oder andere Karte mit beim Gerät beiliegt. Für den Anfang reichen bestimmt auch die OSM Karten. Sollte man nach einiger Zeit etwas vermissen, dann kann man immer noch Karten kaufen, oder seine eigenen Karten erstellen. Letzteres ist sehr lern- und zeitintensiv. Papierkarten scannen sich auch nicht umsonst. Für viele Gebiete ist Eigeninitiative aber oft der einzige Weg zu einer gescheiten Karte. Und da muss man nicht mal weit weg. Da reichen zum Beispiel schon die Dolomiten .

Apropos Akku. Im Garmin werden zwei AA Akkus verwendet. Im Sportiva befindet sich ein 0815 Handyakku. Für die AA Akkus braucht man ein externes Ladegerät. Den Akku vom Sportiva lädt man im Gerät. Er ist aber auch leicht zu wechseln. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Wenn man extreme Touren vor hat, sind die normalen AA Batterien ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor, weil man die zur Not auch aus der Taschenlampe bekommt. Im normalen Gebrauch spielt das keine Rolle.

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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von Gordana » Di 23. Okt 2012, 12:14

Ich muss wohl noch viel lernen....
Mein ursprünglicher Favorit war ja dieses hier:
http://www.amazon.de/Garmin-Handger%C3% ... 05&sr=8-16
Aber was ist denn eine Freizeitkarte und was eine Basiskarte? Ist die Freizeitkarte die digitalisierte Wanderkarte, also eine Rasterkarte? Und wie sieht dann die Basiskarte aus? Maßstab 1:100.000... also 1:40.000 würde ich mir ja noch gefallen lassen, besser 1:25.000. Oder verstehe ich da was falsch? Die Kamera ist auch ein Feature das ich nicht brauche...

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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von kiozen » Di 23. Okt 2012, 12:30

Es gibt das Gerät auch als 62s für ~300.-€

Die Basiskarte beihaltet nur die Hauptverkehrswege, damit man irgendetwas sieht, wenn man keine Karte hat.

Die Freizeitkarte ist eine abgespeckte Vektorkarte von Europa, die sich nur lohnt wenn man viel in Europa unterwegs ist und nie länger in einem Land.

Bei Vektorkarten gibt es keinen wirklichen Maßstab. Das Kartenbild wird in jeder Zoomstufe erneut berechnet. Da Rasterkarten ein statisches Bild darstellen, das nur sehr bedingt skaliert werden kann, wird hier oft der Maßstab der abgebildeten Karte mit angegeben. Um einen ausreichenden Zoombereich abzudecken, werden bei Rasterkarten Karten mit verschiedenen Auflösungen als Stapel verwendet.

Bitte bei Rasterkarten und Garmin bedenken, dass das BirdsEye (Select) Angebot sehr teuer ist. Garmin bietet Rasterkarten auch als SD Karte an. Dort sind die Preise mehr oder weniger Marktüblich. Bei eigenen Ratserkarten besteht offiziel ein Limit von 100 Kacheln a 1024x1024 Pixel. Das deckt ein Wandergebiet von ca 25x25 km ab. Mehr geht nur wenn man der Firmware zu Leibe rückt. Dann hat man aber die selben Möglichkeiten wie bei den offiziellen Rasterkarten von Garmin.

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Re: Kaufberatung - GPS Handgerät

Beitrag von Gordana » Di 23. Okt 2012, 13:17

Oh weh oh weh...
Da muss ich ja noch Stuuuunden vor dem Rechner sitzen bis ich das alles so habe, wie ich es will. Ansonsten lass ich mir was andrehen, was ich gar nicht brauche. Und ich dachte das ist so einfach...
Aber vielen Dank schon mal für die vielen hilfreichen Tipps!

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