Prepperin braucht LOW-COST GPS

Welches Gerät soll ich mir kaufen?

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RainerSurfer
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von RainerSurfer » Sa 24. Jun 2017, 21:50

Am Vista kann die Speicherkarte nur für Karten genutzt werden. Es können noch aktive Tracks auf die SD Karte archiviert werden, das geht aber nur am Vista, auslesen widerum nur am PC.
Wegpunkte können entweder am Vista abgelegt werden, aktuelle Position oder beliebig andere. Vom PC braucht man dazu einProgramm, das die alte Garmin Schnittstelle für Zugriff auf den internen Speicher unterstützt, sowohl zum auslesen, als auch zum Speichern.
Diese Einschränkungen gilt für alle eTrex Vista, Venture oder einfach nur eTrex, auch H, HC, HCx alz Zusatz
Neuere eTrex können, wie alle neueren Garmins, direkt mit GPX umgehen. Direkter Nachfolger vom Vista HCX ist das eTrex 30
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MadCatERZ
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von MadCatERZ » Sa 24. Jun 2017, 22:07

Irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, dass vielen Preppern nicht das Meistern einer existenzbedrohenden Situation Kopfzerbrechen bereitet, sondern die Tatsache, dass auch Nicht-Prepper überleben könnten. Es wird scheinbar sehr viel Energie darauf verwendet, die so genannten Zombies (alle Nicht-Prepper) von den eigenen Vorräten fernzuhalten und sich auszumalen, was diese so alles an bösen Dingen im Schilde führen können...
Hat sowas von "die" und "wir", finde ich ein wenig bedenklich.
Zumal es ja durchaus sein kann, dass jemand, der ohne weitere Vorbereitungen überlebt hat, etwas haben könnte, was der Prepper vergessen haben könnte - ein Taschenmesser mit Dosenöffner zum Beispiel und/oder die Fähigkeit, ihn zu nutzen. Vielleicht ein blödes Beispiel, aber es wurden schon Schlachten verloren, weil einer den Schraubenzieher verbummelt hatte.
Im Übrigen wird der letzte Mensch auf der Welt nicht der mit den Vorräten sein, sondern der mit der Waffe.
Und, um mal kurz aufs Thema zurückzukommen:
Wer nach 6 Jahren eine bestimmte Stelle im Gelände nicht mehr wiederfindet, bzw. nicht in der Lage ist, seine Vorräte so zu verbuddeln, dass er oder sie sie auch nach ein paar Jahren ohne Navigation wiederfindet, sollte sich vielleicht erst einmal intensiver mit der Thematik "Dinge wieder auffindbar verstecken" auseinandersetzen, bevor er oder sie ein paar tausend Euro auf Nimmerwiedersehen vergräbt.

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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von hustelinchen » Sa 24. Jun 2017, 22:19

RainerSurfer hat geschrieben:
Sa 24. Jun 2017, 21:50
Am Vista kann die Speicherkarte nur für Karten genutzt werden.
Ah, ok, hatte das nicht mehr im Gedächtnis, danke für die Info. Aber im internen Speicher kann man gpx-Dateien speichern, oder auch nicht?
Herzliche Grüße
Michaela

Sillytoppi
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von Sillytoppi » Sa 24. Jun 2017, 22:21

MadCatERZ hat geschrieben:
Sa 24. Jun 2017, 22:07
Hat sowas von "die" und "wir", finde ich ein wenig bedenklich.
Die Unterscheidung zwischen "die" und "wir" wird doch von verschiedensten Gruppierungen benutzt...

RainerSurfer
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von RainerSurfer » Sa 24. Jun 2017, 22:28

MadCatERZ hat geschrieben:
Sa 24. Jun 2017, 22:07
Irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, dass vielen Preppern nicht das Meistern einer existenzbedrohenden Situation Kopfzerbrechen bereitet, sondern die Tatsache, dass auch Nicht-Prepper überleben könnten.
Ich beschränke mich da lieber auf die technischen Details, ob das Prepper Sinnvoll oder erfolgsversprechend ist, steht auf einem anderen Blatt.
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von janedoe » Sa 24. Jun 2017, 22:36

rainersurfer:

danke ist schade aber auch nicht weiter wild

madcaterz:

das halte ich jetzt aber für seeeehr überheblich von dir zu behaupten das es eine nichtigkeit ist min. 24 spots die so gewählt werden das nicht jeder direkt darüber stolpert ohne jede navigation nach ungefähr 6 jahren auf anhieb wiederzufinden...
ich würde behaupten ohne diese ständig aufzusuchen was man vermeiden möchte um trampelpfade zu hinterlassen oder aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dass nicht mal die hälfte davon ohne jeder art von navigation wiedergefunden werden würde, aber ausnahmen bestätigen auch hier sicherlich die regel.

und zur zweiten sache wegen der "die gegen wir" geschichte, da projezierst du jetzt gängige vorurteile die so nicht zwangsläufig zutreffen müssen auf uns (ich und mein mann, nicht "uns die prepper")
aber ja das mag jetzt egoistisch klingen aber im zweifelsfall ist jeder sich selbst der nächste in einer solchen situation und wer was anderes behauptet ist sehr idealistisch aber meiner meinung nach auch realitätsfremd, man lasse eine größere gruppe über eine längere zeit hungern und person x eine dose bohnen finden und es wird mord und totschlag herrschen den wie bertolt brecht schon richtig sagte, kommt erst das fressen und dann die moral besonder je größer die vorherrschende not ist.

heißt das das prepping ein garant dafür ist in einem shtf case zu überleben?
nein wenns blöd läuft tritt man falsch auf und stirbt daran und das ganze essen verrotet unterirdisch aber das ist auch gar nicht der gedanke der die prepper und prepperinnen bewegt die sich in einer ernsthaften weise mit dem thema beschäftigen, sondern der die überlebenschancen zu erhöhen.

zumal ganz abgesehen von davon wie sinnvoll das ganze ist, es weniger sinnvolle arten gibt sein geld zu verprassen, sei es auch nur durchs rauchen ;)

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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von janedoe » Sa 24. Jun 2017, 22:47

sillytoppi:
wir die geocacher und die die muggels z.B :D

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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von MadCatERZ » So 25. Jun 2017, 00:22

Eine Nichtigkeit ist das nicht, 24 Plätze so auszuwählen, dass man sie nach 6 Jahren auf Anhieb wiederfindet, das habe ich auch nicht behauptet. Es ist aber möglich und zuverlässiger als allein auf Karten(die verloren gehen können) oder GPS-Koordinaten(die auch verloren gehen oder mangels GPS nicht verwertet werden können) zu bauen.
Wenn Du Deine EPAs an beliebigen Stellen einzeln im Wald vergräbst, kannst Du die Position noch so genau und gut aufnehmen, Du wirst sie niemals wiederfinden, wenn es nicht irgendwelche eindeutigen Geländemerkmale gibt(wozu Baumstümpfe nicht gehören). In der Tat ist dann regelmäßiges Aufsuchen des Ortes die einzige Möglichkeit, sich selbigen einzuprägen. Und wenn Du 1x im Jahr irgendwo langgehst, gibt es auch keinen Trampelpfad.

janedoe hat geschrieben:
Sa 24. Jun 2017, 22:36
und zur zweiten sache wegen der "die gegen wir" geschichte, da projezierst du jetzt gängige vorurteile die so nicht zwangsläufig zutreffen müssen auf uns (ich und mein mann, nicht "uns die prepper")
Dann lies mal, was Du so alles geschrieben hast: Im Garten vergraben geht nicht, weil böse Menschen kommen könnten, Aluverpackung geht nicht, weil Sondengänger(vor der Katastrophe) kommen könnten(und das natürlich alles zerstören), Versteck regelmäßig aufsuchen geht nicht, weil das Aufmerksamkeit erregen könnte etc.
Und wenn von allen anderen als "Zombies" gesprochen wird, blitzt da schon eine gewisse Geisteshaltung durch.

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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von SDBH-R » So 25. Jun 2017, 10:37

Gibt's für die Post-Apokalypse denn keine Vollkasko-Versicherung, die sich um die ganzen Details wie das Suchen und Wiederfinden von geeigneten Orten, Einlagern von allen mehr oder weniger notwendigen Dingen, das Bauen von Bunkern, das Aufrechterhalten des Erdmagnetfeldes, die Fortführung des Satellitenbetriebs etc. kümmert? Dann müsste man sich schon mal ein paar überflüssige Sorgen weniger machen. Obwohl, wahrscheinlich müsste man sich mit denen dann auch noch streiten, ob jetzt der Versicherungsfall eingetreten ist oder nicht.

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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von Zappo » So 25. Jun 2017, 10:51

janedoe hat geschrieben:
Sa 24. Jun 2017, 22:36
.....das halte ich jetzt aber für seeeehr überheblich von dir zu behaupten das es eine nichtigkeit ist min. 24 spots die so gewählt werden das nicht jeder direkt darüber stolpert ohne jede navigation nach ungefähr 6 jahren auf anhieb wiederzufinden...
ich würde behaupten ohne diese ständig aufzusuchen was man vermeiden möchte um trampelpfade zu hinterlassen oder aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dass nicht mal die hälfte davon ohne jeder art von navigation wiedergefunden werden würde, aber ausnahmen bestätigen auch hier sicherlich die regel......
Nun, so ganz genau hat er es ja nicht geschrieben - und auch nicht gemeint.

Ich halte das alles für eine Frage des Geländes bzw. Dessen Vorgaben.

In den von mir bevorzugten "Roaming gounds" Pfälzer Wald und Nordvogesen gibts pro 20 km2 gefühlte 30 kleine Berggipfel und -rücken, auf denen sich unzählige Felsentrümmerformationen befinden. Die sehen nach 20 Jahren noch so aus wie heute. Und was Du da in Spalten oder am Fuße oder auch 30 Meter weg in Richtung 142° versteckst, wirst Du da wiederfinden. Auch nach Jahren. Und wenn Du da im Jahr einmal hingehst, wirst Du -zumindest werktags- niemanden begegnen und keine dauerhaften Spuren hinterlassen.

Wenn Geocacher mit einem 10 Jahre alten Spoilerbild oder ner Beschreibung ne -ihnen unbekannte (!) - Stelle finden können (und im 5 Meter Bereich nützt Dir ein GPS halt eher nix) dann kann man das auch selbst. Kommt halt drauf an, was man sich als Bezugsobjekt raussucht. Wenn man eine Weile (sinnvolles) Geocaching betrieben hat, ist man aber sowieso erstaunt, was in Gegend, Wald, Feld und Flur so an dauerhaften Objekten rumsteht/liegt. Von der Wüstung/alter Mühle/Forsthaus mit Grundmauerresten über Burgen, Bunker, Stauwehr bis hin zum ausgedienten Eisenbahntunnel oder Straßenbahnbrücke ohne Straßenbahn. Oder eben Fels, Wegspinne mit Sühnekreuzen usw. Eigentlich steht da alle 500 Meter irgendetwas Dauerhafteres als Baumstumpf oder Bismarkeiche. *

Gruß Zappo


*weswegen ich ja nicht kapier, warum man Caches an "Nichtlocations" legen muß. Eigentlich ist es schwerer, KEINE Location zu treffen :)
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