Prepperin braucht LOW-COST GPS

Welches Gerät soll ich mir kaufen?

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janedoe
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von janedoe » So 25. Jun 2017, 11:20

madcaterz:

ich hab nie von zombies gesprochen :-P
und aluboxen werden nicht verwendet weil sie teurer als kunststoff sind, und sowieso sinnlos sind weil die mre in alukunststofffolie verpackt sind und so sowieso von sondengängern gefunden werden können und im garten geht auch nicht weil dies nicht unbemerkt geht und wir nicht möchten das uns jemand über die schulter guckt wenn wir 24 große boxen vergraben.

unser plan sieht in einer notsituation vor so weit von größeren menschenmengen wegzukommen wie dies in deutschland möglich ist, weil unserer meinung nach mit aufkommender not die größte gefahr von der zerfallenden zivilisation ausgeht wenn äußere einflüße wie radioaktivität z.b. ausgeschlossen sind.
und das ist zum glück in der umgebung möglich weil die größte gefahr in solch einem fall hier neben den menschen von zecken ausgehen wird.

ich finde der gastkommentar den wilma.cray verlinkt hat bringt es ziemlich gut auf den punkt wie schnell die zivilisierte hülle zerfallen kann, wenn auch die anderen sachen auf dem blog sehr verschwörungstheoretisch sind.

https://viefag.wordpress.com/2015/11/27 ... -ausreden/

p.s. die wbk für uns beide ist in arbeit, es ist nicht so das wir uns ausschließlich auf die kisten verlassen aber sonst keine mühen unternehmen würden um diese im zweifelsfall auch verteidigen zu können


@zappo:

naja er sagte "ohne navigation" und für mich bedeutet ohne navigation auch ohne kompass karte und kreuzpeilung jeder art, das bezugspunkte vorhanden sein müssen ist ja logisch zumindest wüsste ich auf anhieb keine art einen spot ohne mehrere sich nicht verändernde merkmale wiederzufinden, es hörte sich für mich so an als würde er losgehen und nach unten guckend auf anhieb alle spots finden und das fand ich etwas überheblich, es mag aber auch sein das ich da durch ein missverständnis etwas überreagiert habe, deswegen entschuldigung falls ich da ein wenig unhöflich war

zurück zum gps:

welche osm karten abbilder deutschlands haben auch straßennummern?
zumindest die deutschlandkarte von http://garmin.openstreetmap.nl/ scheint nur straßennamen aber keine straßennummern anzuzeigen ist das etwas was das etrex nicht kann oder liegts an den maps?
da ein fahrradhalter beim etrex dabei war überlege ich es auch für radtouren zu nutzen

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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von Zappo » So 25. Jun 2017, 11:27

MadCatERZ hat geschrieben:
So 25. Jun 2017, 00:22
....Dann lies mal, was Du so alles geschrieben hast: Im Garten vergraben geht nicht, weil böse Menschen kommen könnten, Aluverpackung geht nicht, weil Sondengänger(vor der Katastrophe) kommen könnten(und das natürlich alles zerstören), Versteck regelmäßig aufsuchen geht nicht, weil das Aufmerksamkeit erregen könnte etc. Und wenn von allen anderen als "Zombies" gesprochen wird, blitzt da schon eine gewisse Geisteshaltung durch....
Du verkennst da was. Beim Preppern (wie auch beim Bushcraften) gehts auch ein wenig bis viel um ROMANTIK.

Da ist es eben ein schönes Gefühl, wenn man ein paar Basics beherrscht - Feuermachen mit dem Feuerstahl (für dessen Preis man zig Gasfeuerzeuge kaufen könnte) und der im Zweifelsfall in der anderen Jacke ist :)* , Zweigunterstände zu bauen, wo man mit ner kleinen Plane 10 Jahre trocken hausen könnte. Oder eben beim Preppern Vorratsdepots mit 3 Tage Essen anzulegen, die man im Zweifelsfall nicht erreichen kann, oder man halt 5 Tage hin braucht oder die in der falschen Richtung liegen.Und beim Preppern gehts auch ein wenig um die Lust am Equipement: Langhaltbare Lebensmittel, wie lade ich meine Akkus, mit was kriege ich Wasser trinkbar, welches GPS nehme ich, um meine Verstecke wiederzufinden - aber auch darum, was mache ich, wenn gewisse zivilisatorische Einrichtungen wegfallen. Ob Heizung, Wasserversorgung, Geld, Nahrung - oder Bier.

Was ja nicht falsch ist - nicht falsch verstehen. Nicht zuletzt deshalb, daß man sich bewusst wird, wie abhängig man von manchem ist - und auch stolz drauf ist, wenn man erkennt, daß man nicht abhängig ist oder sein muß.

WELTANSCHAULICH mach ich da einen - evtl nicht korrekten Unterschied- zwische Katastrophenvorsorge und Preppern. Katastrophenvorsorge heißt, ein paar Nahrungsmittel im Keller zu haben, nicht zu verhungern, weil man 10 Tage vom Edeka abgeschnitten ist, nicht zu verdursten, weil gerade nix aus den Hahn kommt und nicht zu erfrieren, weil die Heizung kein Öl hat. Und im Zweifelsfall - auch gegen die Bestimmungen der Obrigkeit - den Standort wechseln kann.

Da kann man in der Regel einrichen oder zumindest andenken. Dabei hilft natürlich auch die Pflege der Nachbarschaft, um sich gemeinsam helfen zu können. EIN Aspekt, der bein klassischen "i will survive" Preppern m.E. zu kurz kommt.

Gruß Zappo


*Neben dem Kuli fürs Cachen
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von janedoe » So 25. Jun 2017, 11:36

@zappo:

deswegen finde ich den begriff der prepper besser als den der survivalisten, weil letzterer suggeriert das man sich trotz aller eventualitäten die geschehen können zum hit von gloria gaynor auf den ohren überleben wird und genau das ist ja nicht der fall und wird von vielen preppern außer acht gelassen weswegen prepper auch so einen schlechten ruf genießen, nicht zuletzt weil sie ein sammelsorium für reichsbürger, rechtsradikale, waffennaaren und andere negativ konnotierte personengruppen sind.

für uns ist wie du richtig angedeutet hast das ganze ein hobby wie es geocaching für andere ist, wenn was possitives dabei herauskommt gut, wenn nicht ist es auch nicht weiter schlimm.

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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von JackSkysegel » So 25. Jun 2017, 11:42

Zappo hat geschrieben:
So 25. Jun 2017, 11:27
- oder Bier.
Gott bewahre uns davor! :gott: :hilfe: Der Zusammenbruch jeglicher Zivilisation wäre vorprogrammiert!

Ansonsten sehe ich das auch so wie Zappo.Kooperation und Zusammenhalt sind in so einem Fall die wichtigsten Dinge um so eine Krise zu überstehen. Jeder hat nützliche Fähigkeiten und in einer Gruppe sind die Chancen dann erheblich größer. Da ist dann tatsächlich eine gute Nachbarschaftspflege die beste Vorsorge die man treffen kann.
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von Zappo » So 25. Jun 2017, 11:58

janedoe hat geschrieben:
So 25. Jun 2017, 11:20
....ich finde der gastkommentar den wilma.cray verlinkt hat bringt es ziemlich gut auf den punkt wie schnell die zivilisierte hülle zerfallen kann....
Achtung: DA wirds bei mir dann richtig ernst.

Die "zivilisatorischen Hülle" ZERFALLEN nicht.

Die werden aktiv, in voller Absicht, freudig und wissenderweise, daß man sich dann auf der A+schlochseite befindet, über Bord geworfen. Von ein paar Vollpfosten - und von der jeweiligen Gegenseite. Konsequenterweise ist Überfallen, Ausplündern und sich Dinge zueignen ja auch Preppern. Überleben. Stärke zeigen. Nur ein bisschen früher als eventuell nötig.

Und wenn beim Preppern -hüstl- der geistige Überbau fehlt, ist man dan genau DA - den auf die Spitze getriebenen Egoismus. Den geistige Überbau würde ich da einfordern, wo es irgendwann ein Erstreben oder Herbeifantasieren der Situation gibt. Ich warte dann ja drauf, daß Banden von Preppern mir die Knarre unter die Nase halten, weil sie -freudig- in den Notfallmodus schalten, weil der Geldautomat streikt.

Schwieriges Thema - und ich würde nicht darauf abzielen, würde nicht obiger Link, -den ich nicht wiederholen will- immer wieder für fürchterliche Begründungen von fürchterlichem Verhalten sich durchs Netz ziehen und herhalten müssen. Ob in Sachen legitimation der Unterdrückung anderer, illegaler Selbstbewaffnung und - leider - Prepper, die wohl zuviel "Unternehmen Stunde Null" gelesen haben.

In Wirklichkeit ist das ein Kriegsbericht aus Landstrichen, die geistig und moralisch unhaltbar in der Steinzeit dümpeln. Man muß da gegen die geistige Haltung ankämpfen, nicht gegen "die anderen". Weil die auch gegen "die anderen" agieren. Und wer auf dem Weg zum Nahrungsmitteldepot nicht den Hungernden am Wegesrand mitnimmt und durchfüttert, hat da was nicht verstanden. Und wenn der überlebt, würde ich das nicht als "Überleben der Menschheit" bezeichnen :)

Mir wärs zugegebenerweise lieber, wenn wir nicht die "schwere Seite" der Medaille betrachten würden.

Gruß Zappo
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von Zappo » So 25. Jun 2017, 11:59

janedoe hat geschrieben:
So 25. Jun 2017, 11:36
@zappo:

deswegen finde ich den begriff der prepper besser als den der survivalisten, weil letzterer suggeriert das man sich trotz aller eventualitäten die geschehen können zum hit von gloria gaynor auf den ohren überleben wird und genau das ist ja nicht der fall und wird von vielen preppern außer acht gelassen weswegen prepper auch so einen schlechten ruf genießen, nicht zuletzt weil sie ein sammelsorium für reichsbürger, rechtsradikale, waffennaaren und andere negativ konnotierte personengruppen sind.

für uns ist wie du richtig angedeutet hast das ganze ein hobby wie es geocaching für andere ist, wenn was possitives dabei herauskommt gut, wenn nicht ist es auch nicht weiter schlimm.
Da geb ich Dir unumwunden recht. Bei allem.

Hab jetzt zulange an meiner anderen Predigt geschrieben :) :) :)

Gruß Zappo
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von spaziergaenger » Mo 26. Jun 2017, 10:04

Zu bedenken wäre vielleicht auch die Tatsache, dass nach einem "Supergau" nichts als verbrannte Erde zu finden sein wird, Vegetation wird sich weitestgehend in ein Nichts aufgelöst haben. Felsen könnten noch da sein, aber ob die in einer völlig veränderten Umgebung noch als die zu erkennen wären, wo gerade die Überlebensration versteckt ist, wage ich auch zu bezweifeln. Somit wären auch UTM-Karten nur noch von begrenztem Nutzen. Vielleicht sollte man auch die Navigation nach den Sternen in Betracht ziehen, auch wenn ich nicht weiß, welche Genauigkeit man damit erreicht.
Zum Thema GPS: Gerade bei älteren Geräten hört man ab und zu (wurde schon öfter in Foren diskutiert), dass sich die interne Speicherbatterie unbemerkt verabschiedet und plötzlich keine Satelliten mehr zu finden sind bzw. die Firmware nicht mehr vorhanden ist.
Gruß, Spaziergänger

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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von Zappo » Mo 26. Jun 2017, 10:36

spaziergaenger hat geschrieben:
Mo 26. Jun 2017, 10:04
Zu bedenken wäre vielleicht auch die Tatsache, dass nach einem "Supergau" nichts als verbrannte Erde zu finden sein wird....
Nun ja, bei nem Supergau ist man ja auch selbst nicht mehr da. DIE Problematik hält sich da in engen Grenzen :)

Gruß zappo
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von hcy » Mo 26. Jun 2017, 10:37

janedoe hat geschrieben:
So 25. Jun 2017, 11:20
ich finde der gastkommentar den wilma.cray verlinkt hat bringt es ziemlich gut auf den punkt wie schnell die zivilisierte hülle zerfallen kann, wenn auch die anderen sachen auf dem blog sehr verschwörungstheoretisch sind.

https://viefag.wordpress.com/2015/11/27 ... -ausreden/
Krasser Beitrag. Wenn jeder Einzelne so viel Engagement aufbringen würde so eine Situation zu verhindern anstatt Lebensmittel für sein persönliches Überleben zu bunkern wäre damit m.E. allen mehr geholfen. Denn im Gegensatz zu einem Asteroideneinschlag (wo das vergrabene Essen sicher auch nicht viel weiter hilft) lässt sich ein Krieg (vor allem Bürgerkrieg) schon verhindern.
"Good spelling, punctuation, and formatting are essentially the on-line equivalent of bathing." -- Elf Sternberg
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Re: Prepperin braucht LOW-COST GPS

Beitrag von MadCatERZ » Mo 26. Jun 2017, 11:04

Zappo hat geschrieben:
So 25. Jun 2017, 11:27
WELTANSCHAULICH mach ich da einen - evtl nicht korrekten Unterschied- zwische Katastrophenvorsorge und Preppern. Katastrophenvorsorge heißt, ein paar Nahrungsmittel im Keller zu haben, nicht zu verhungern, weil man 10 Tage vom Edeka abgeschnitten ist, nicht zu verdursten, weil gerade nix aus den Hahn kommt und nicht zu erfrieren, weil die Heizung kein Öl hat. Und im Zweifelsfall - auch gegen die Bestimmungen der Obrigkeit - den Standort wechseln kann.
So ist es, da braucht es eigentlich nur genug Brennholz + Nahrungsvorräte. Und ein, zwei Feuerzeuge extra wären noch gut .

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