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Goodbye opencaching.com

Garmin mischt nun auch selbst mit.

Moderator: struwwelchen

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Svensson
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Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von Svensson » Mo 24. Aug 2015, 14:37

radioscout hat geschrieben:[...] Wenn man in einem Dreiländereck unmittelbar an der Grenze wohnt, ist es sehr wichtig, alle Caches auf einer Website zu finden.
Warum? Beschränke deine Cachesuche einfach auf Deutschland und gut ist es. Niemand zwingt dich, im Ausland zu suchen.
Magst du Annanass oder Trocken?

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UF aus LD
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Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von UF aus LD » Mo 24. Aug 2015, 14:40

Die Menge der zu suchenden Dosen ist für mich eher zweitrangig (sonst hätte ich nicht weit über 1000 (eintausend) Dosen auf der Ignoreliste bei "GC"). Klar macht es Mühe aus der Masse der Dosen bei GC die Dosen, die sich für mich lohnenden, raus zu suchen aber ich habe die Auswahl etwas raus zu suchen .....

Wenn ich aber allein mit "OC-Only-Dosen" unterwegs sein wollte, dann wird die Auswahl in einem Radius von 40 km recht dünn.

Bild

Die Entfernung ist Luftlinie, die Anfahrt ist meist deutlich weiter!

Wenn das jetzt alles überdurchschnittliche Dosen wären ...
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

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RSKBerlin
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Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von RSKBerlin » Mo 24. Aug 2015, 16:00

UF aus LD hat geschrieben:Wenn das jetzt alles überdurchschnittliche Dosen wären ...
Sind es aber aber nicht. Ich denke, dass die Opencaching.*-Plattformen - anders als die angeblichen Eliteplattformen mit extra viel Wachschutz - schlicht und ergreifend daran kranken, dass sie auf die Frage "und was mache ich jetzt mit den €30 Premium-Mitgliedsbeitrag, die ich im Jahr spare?" keine sinnvolle Antwort geben können.

Kein normaler Mensch nutzt freie (as in FOSS) Software, weil sie frei ist. Das tun Menschen erst dann, wenn die Software eklatante Vorteile bringt. Vgl. Mozilla/Firefox vs. Internet Explorer. Erst als ein IE-Exploit den nächsten jagte, konnte FF Tritt fassen. So ähnlich ist das auch mit freien vs. kommerziellen Plattformen.

Denn Menschen sind tendentiell faul. GC liefert schnell und unkompliziert eine reiche Auswahl an Caches. Als neuer Nutzer geht man da hin, die geben einem ein Stück Software, das irgendwie nützlich und offiziell aussieht, dann rennt man los und findet Dosen. Das reicht für ein Hobby. Wirklich.

Mag sein, dass ein paar Cacher der ersten (oder zweiten oder dritten) Stunde die Zeiten vermissen, in denen noch jeder jeden kannte. Ich wohne im Osten. Ich kenne Argumentation. Man hatte ja sonst nichts, aber man hatte immerhin Zusammenhalt und Gemeinschaft und so.

Aber Geocaching ist halt ein Hobby wie viele andere auch. Es ist Moden und Strömungen unterworfen. Vor allem aber verliert es schnell seinen Sinn, wenn man es mangels Gelegenheit nicht ausüben kann. Und da zählen Zusammenhalt und Gemeinschaft weniger als das bloße Vorhandensein von Caches. Uwes Beispiel möchte ich deshalb mal kurz um die Realität in Berlin erweitern. Wohlgemerkt: viele der unten gezeigten Dosen sind nur deshalb OCO, weil sie jetzt nicht mehr auf GC gelistet sind. Ich bitte, das nicht als Kritik an OC als Idee zu verstehen. Die Idee ist gut. Aber die Realität ist recht trostlos - auch, weil die Mengendiskussion für normale Cacher eine letztlich doch eine entscheidende Rolle spielt - wir sehen im untenstehenden Bild ein Areal von mehreren Quadratkilometern.

Bild

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Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von BlueGerbil » Di 25. Aug 2015, 22:10

Schrottie hat geschrieben:
Und mit der elenden Mengendiskussion darfst Du gern zu Hause bleiben. Die interessiert mich gelinde gesagt einen Scheißdreck.
Eine stets auf´s Neue begeisternde rhetorische Eloquenz. Da macht das Lesen richtig Freude, solche Protagonisten braucht JEDES Projekt.

:lachtot:

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Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von BlueGerbil » Di 25. Aug 2015, 22:15

Schrottie hat geschrieben: wird das tote Pferd weiter geritten, weil sich Millionen von Fliegen darauf tummeln und es so lebend wirken lassen.
Naja, die Motive der anderen Cacher mag ich nicht überblicken, aber ich für meinen Teil finde auf gc.com ausreichend Caches, um in meiner Freizeit welche zu suchen. Die Website ist vernünftig bedienbar, da ich überwiegend Tradis suche, ist der mobile Client absolut ausreichend, die 30 EUR p.a. für ein paar Komfort-Features zahle ich gerne - für mich paßt das, Tod oder Pferd oder Fliegen hin oder her...

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Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von jennergruhle » Mi 26. Aug 2015, 00:27

Das töteste Pferd im Geocaching ist doch ohnehin Navicache.
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Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von hcy » Mi 26. Aug 2015, 09:25

Oh, die Diskussion ist inzwischen von OX wie im Threadtitel zu OC(.de) gedriftet? Sollte ein Moderator mal abtrennen. Aber egal.

Früher war ich ja mal ein großer Fan von OC aber inzwischen nutze ich es selber praktisch nicht mehr. Während ich das am Anfang u.A. auch als Backup für GC gesehen habe (bei den Problemen die GC damals hatte inkl. fehlender vernünftiger Karten, keine Kooperation, kein API usw. sicher sinnvoll) sehe ich inzwischen nur noch eine Chance für OC, wenn es sich deutlich von GC abhebt und zwar in der Art der Caches die dort gelistet werden.
Also keine Doppellistungen mehr sondern nur noch Caches die bei GC nicht möglich sind. Und da man mangels Reviewer bei OC mehr Spielraum für kreative Experimente hat könnten da auch interessante Caches entstehen, manche stehen ja auf sowas (Virtuals, Locationless, Geolua, Moving Cache etc). Also eher Special Interest als Masse. (Ich würde mich auch freuen wenn sämtliche Ratehaken nur noch bei OC zu finden wären und man sich bei GC auf richtige Caches beschränken würde aber das ist wieder eine andere Diskussion.)

Außerdem sollte (nur) OC m.E. genutzt werden für die ganzen Tourismusverband/Jugendprojekt/TV-Sendung/usw.-Caches, bei denen (die ja z.T. mit öffentlichen Mitteln gelegt werden) gibt es m.E. keinen Grund eine US-Firma zu unterstützen.
"Good spelling, punctuation, and formatting are essentially the on-line equivalent of bathing." -- Elf Sternberg
"...- the old fashioned way (trads only, exceptions may appear)" -- HHL

Schrottie

Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von Schrottie » Mi 26. Aug 2015, 11:05

BlueGerbil hat geschrieben:
Schrottie hat geschrieben: wird das tote Pferd weiter geritten, weil sich Millionen von Fliegen darauf tummeln und es so lebend wirken lassen.
Naja, die Motive der anderen Cacher mag ich nicht überblicken, aber ich für meinen Teil finde auf gc.com ausreichend Caches, um in meiner Freizeit welche zu suchen. Die Website ist vernünftig bedienbar, da ich überwiegend Tradis suche, ist der mobile Client absolut ausreichend, die 30 EUR p.a. für ein paar Komfort-Features zahle ich gerne - für mich paßt das, Tod oder Pferd oder Fliegen hin oder her...
Joar, nutz halt was Du willst. (Allerdings musst Du nicht mehr betonen, das Du bei geocaching.com ganz feucht wirst, das hast Du ja nun schon oft genug getan und es nervt inzwischen wohl jeden, selbst eingefleischte GC-Jünger.) Wobei sich das tote Pferd, auch wenn mir ja auch hier wieder ganz reflexartig OC-Werbung unterstellt wurde, auf das Geocaching im Allgemeinen bezog. Geocaching ist tot. Egal ob mit dem Koordinatendealer aus Seattle oder dem freien Projekt aus Deutschland.
BlueGerbil hat geschrieben:Eine stets auf´s Neue begeisternde rhetorische Eloquenz. Da macht das Lesen richtig Freude, solche Protagonisten braucht JEDES Projekt.
Dann sollte ich mich also mal in Seattle bewerben? Ich wäre da nämlich gerade verfügbar. :p

Schrottie

Re: Goodbye opencaching.com

Beitrag von Schrottie » Mi 26. Aug 2015, 11:12

RSKBerlin hat geschrieben: Aber die Realität ist recht trostlos - auch, weil die Mengendiskussion für normale Cacher eine letztlich doch eine entscheidende Rolle spielt - wir sehen im untenstehenden Bild ein Areal von mehreren Quadratkilometern.
Und da sehen wir mehr Caches, als vermutlich 85% aller Geocacher jemals in ihrem Leben suchen und finden werden. nicht einmal ich, und ich bin ja nun kein Wenigcacher, habe dieses Gebiet, inmitten dem sich ja mein Wohnsitz befindet, komplett leergecacht. Da fehlt einfach die Zeit. Und für noch mehr Dosen fehlt sie dann erst recht. Also, locker durch die Hose atmen und einsehen, das nicht jeder tausende Dosen direkt ums Eck braucht. Und wer dennoch tausende Dosen in 2 Kilometern Umkreis braucht, der geht eben zu GC. Ist ja nicht verboten.

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