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Wandercaches in Deutschland

Lasst uns wandern und die schöne weite Welt besehn.

Moderator: weihnachtshasen

OnBike²
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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von OnBike² » Mi 4. Mai 2011, 21:27

Für >5km gibt es hier im Norden ansonsten jede Menge Powertrails die entweder dieser Länge entsprechen (bis ca. 30 Dosen) oder ab 10-15km sind (bis ca. 70 Dosen).

Aber so waschechte Wandercaches sind schon 20km+ oder? Siehe meine verlinkten :p

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izaseba
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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von izaseba » Mi 4. Mai 2011, 21:37

Kommt drauf an.
Für mich fängt ein Wandercache bei 20 km an.
Für andere bei 5 ;)
Und Powertrail mit 70 Büchsen ist kein Wandercache.
Ein Wandercache ist Wanderung und Ruhe genießen, bei einem Powertrail wird man immer wieder durch eine logbare Filmdose gestört.

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hustelinchen
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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von hustelinchen » Mi 4. Mai 2011, 23:33

izaseba hat geschrieben:Kommt drauf an.
Für mich fängt ein Wandercache bei 20 km an.
Für andere bei 5 ;)
So ist es, ich bin die andere. :roll:
Herzliche Grüße
Michaela

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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von OnBike² » Do 5. Mai 2011, 02:31

izaseba hat geschrieben:Kommt drauf an.
Für mich fängt ein Wandercache bei 20 km an.
Für andere bei 5 ;)
Und Powertrail mit 70 Büchsen ist kein Wandercache.
Ein Wandercache ist Wanderung und Ruhe genießen, bei einem Powertrail wird man immer wieder durch eine logbare Filmdose gestört.
Für die einen ist es ein Powertrail - für die anderen der längste Tradi der Welt :lachtot:

Für mich sind definitiv 20km Dosen Wandercaches - wobei ich bisher am Stück nur so 10km gelatscht bin. Werde mich aber in Kürze an der 20km Version versuchen, und hoffentlich nicht scheitern ;) Melde mich dann in 1 Jahr oder so, wenn ich angekommen bin :schildkroete:

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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von argus1972 » Do 5. Mai 2011, 07:02

Moorhuhn & friends hat geschrieben:
Aber so waschechte Wandercaches sind schon 20km+ oder?
Jawoll! :gott:
Mal davon abgesehen - ein halbwegs fitter Spaziergänger legt im Schnitt sogar in meiner steigungsreichen mittelgebirgigen Gegend locker 4 Kilometer/h zurück. Demnach ist eine Strecke von 10km in knapp über 2,5 Stunden normalerweise genussvoll über die Bühne und das, ohne sich einen Wolf zu rennen.

Als Wandercaches würde ich Dosen bezeichnen, wo man von der Streckenlänge her deutlich über 3 Stunden unterwegs ist. Die Stationen bei langen Caches sind nach meiner Erfahrung in der Regel bewusst so einfach gehalten, dass sie kaum Zeit kosten, weil es ja vorrangig um die Strecke geht.
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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von hustelinchen » Do 5. Mai 2011, 23:50

argus1972 hat geschrieben:ein halbwegs fitter Spaziergänger legt im Schnitt sogar in meiner steigungsreichen mittelgebirgigen Gegend locker 4 Kilometer/h zurück. Demnach ist eine Strecke von 10km in knapp über 2,5 Stunden normalerweise genussvoll über die Bühne und das, ohne sich einen Wolf zu rennen.
Das habe ich noch nie geschafft. Jedenfalls nicht beim cachen. Es ist doch so, dass man idR einen Multi abläuft, wo man durch die Stationen geführt wird, oder eine Traditour, wo die einzelnen Dosen den Weg weisen. Beides finde ich prima, aber komme bei Multis fast nie über 2km/h und bei Tradis kaum über 3 km/h. Eben weil man immer zwischendurch was suchen, ablesen und aufschreiben etc. muss. Von daher bin ich bei zB 15 km auch mind. 5 Stunden unterwegs.
Herzliche Grüße
Michaela

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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von argus1972 » Fr 6. Mai 2011, 05:43

hustelinchen hat geschrieben: Das habe ich noch nie geschafft. Jedenfalls nicht beim cachen. Es ist doch so, dass man idR einen Multi abläuft, wo man durch die Stationen geführt wird, oder eine Traditour, wo die einzelnen Dosen den Weg weisen. Beides finde ich prima, aber komme bei Multis fast nie über 2km/h und bei Tradis kaum über 3 km/h. Eben weil man immer zwischendurch was suchen, ablesen und aufschreiben etc. muss. Von daher bin ich bei zB 15 km auch mind. 5 Stunden unterwegs.
Bei "normalen" Multis oder Tradirunden sind die 3km/h in Bezug auf den gesamten Zeitaufwand vollkommen realistisch, das kann ich bestätigen. Ich bezog mich auf die reine Gehzeit für die Strecke. Das "Drumherum" in Form von Rätseln, Rechnerei, Telejokern, Suchorgien nach dem Petling im Wald etc. kann sich natürlich auf den gesamten Zeitaufwand für einen Cache dramatisch auswirken, das ist auch richtig.
Genau aus dem Grunde werden bei "richtigen" und reinen Wandercaches >15km, wo es um die Strecke und nicht um den Cache geht, die Stages auch i.d.R. so simpel gestaltet, dass sie sich quasi im Vorbeigehen erledigen und praktisch keinerlei zusätzlichen Zeitaufwand erfordern. Nach meiner Erfahrung werden "Ultraweit-Wandermultis" so angelegt, dass nicht alle 328m eine Station kommt, an der man sich 1. einen Wolf sucht, 2. erst mal kapieren muss, worum es bei der Aufgabe eigentlich geht und 3. viel Zeit für kryptische Rätsel aufwendet. Hält man auf einer solchen Runde "persönliches Drumherum", wie Pausen, Fotos, Beeren pflücken, Pferde knuddeln usowe in Grenzen, ist bei weiten Strecken ein Gesamtschnitt von >4 km/h aber nach meiner Erfahrung problemlos machbar. Ob man aber in Eile verfällt und auf persönliches "Beiwerk" verzichten sollte und möchte, sei dahingestellt. Ich möchte es jedenfalls nicht missen! Bei weiten Runden sind zumindest für mich der genussvolle Kaffee und die Erbswurst im Gasthof-Primus-Am-Baumstumpf am feinen Aussichtspunkt obligatorisch und das lasse ich mir auch nicht nehmen. :^^:
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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von chrysophylax » Sa 7. Mai 2011, 13:23

Ich häng mich mal mit Eigenwerbung dran: Der Hugenottenwanderweg als Tageswanderung bei mir in der Gegend (Mittelhessen) wurde gerade von mir bedost. 20km Strecke, superschön, perfekt beschildert (trotzdem von mir eine Feenspur verfügbar) und Aufgaben, die man "im Vorbeigehen" lösen kann, ohne Buchstaben zu zählen oder pädagogisch wertvolle Schilder durchackern zu müssen, wo und warum denn der selten gestreifte Sumpfdotterlemming balzt.

Das Wegpunkteschema ist nicht von mir (dennoch artig gefragt vor Wiederverwurstung), aber mit das Beste, was mir bei Wandermultis bisher untergekommen ist. Ich wünschte, das würde sich mehr durchsetzen.... Ich finde Buchstabenabzählen nämlich auch nervig ;)

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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von Zappo » Sa 7. Mai 2011, 13:48

izaseba hat geschrieben:....Und Powertrail mit 70 Büchsen ist kein Wandercache.
Ein Wandercache ist Wanderung und Ruhe genießen, bei einem Powertrail wird man immer wieder durch eine logbare Filmdose gestört.
Genau so isses. Wenn man einen Weg "vorschreiben" will, kann man auch waypoints anlegen, oder bei GPies einen abspeicherbaren Track anbieten. Dann muß man nicht alle 300 m Natur und Cacher mit einem Mickro belästigen.
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Re: Wandercaches in Deutschland

Beitrag von hustelinchen » So 8. Mai 2011, 04:38

chrysophylax hat geschrieben:Das Wegpunkteschema ist nicht von mir (dennoch artig gefragt vor Wiederverwurstung), aber mit das Beste, was mir bei Wandermultis bisher untergekommen ist.
Für mich ist das mit den zu suchenden Fotos eher abschreckend. Da ich idR alleine unterwegs bin, ist die Gefahr groß, dass ich was übersehe und dann ist sofort alles falsch. Was ich bei deinem Multi gut finde ist, dass jeder Wegpunkt vorgegeben ist und ich so nicht aus Versehen eine zu suchende Stelle überrennen kann. Ideal finde ich bei solch längeren Strecken dann eine Finalformel, bei der man auch mit einer oder zwei fehlenden Variablen zur Dose gelangt, also zB wenn es für N und E Quersummen gibt, die man abgleichen kann.
Herzliche Grüße
Michaela

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