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Typisches Cacher Besteck?

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Moderator: hcy

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schatzi-s
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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von schatzi-s » Mi 27. Apr 2016, 18:52

hustelinchen hat geschrieben:
schatzi-s hat geschrieben:...eine moeglichst lange Stipprute
Brauch ich das auch?
Was macht man denn damit für Caches?
Hier im Raum Bremen spriessen gerade Angelcaches wie doof aus dem Boden. Es fing an in Bremerhaven und schwappte dann nach Sueden und von hier breitet es sich kreisfoermig aus...

Es sind Dosen, die meist in ca. 8-12 m Hoehe in Baeumen und an Strassenlaternen haengen. Im Namen tragen sie haeufig den Begriff "Biltema".

Da die Owner die Angel als Spezialwerkzeug bezeichnen (zur Info: Die Teile kosten ab ca. 20 Euro, also weniger als die meisten Cacher fuer ihre UV Lampe bezahlen), ist immer eine 5 in der Wertung :-(
Anfaenglich war es T5, aber im Moment geht der Trend -angeblich aus "Ruecksicht den Klettern gegenueber" zu D5...

Spoetter sagen dazu schon: "D5 steht fuer: Den mache ich in 5 Minuten..." oder "D5 war nur, die Ehefrau davon zu ueberzeugen, dass man jetzt auch noch eine Angel braucht ;-)) " und es geht soweit, dass es eine "Brainiac" Challenge gibt: 10 oder 11 D5er an einem Tag zu loggen und der Owner das auch nur mittels Angel geschafft hat. Ganz schoen clever ;-)))

Ob Du das brauchst, kann ich nicht beurteilen. Ich habe eine und habe damit auch schon diverse Dosen geholt. Anfaenglich fand ich lustig, dann langweilig, nun ok, aber die viel zu hohe Wertung aergert mich nach wie vor...

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radioscout
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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von radioscout » Mi 27. Apr 2016, 22:12

schatzi-s hat geschrieben: Da die Owner die Angel als Spezialwerkzeug bezeichnen (zur Info: Die Teile kosten ab ca. 20 Euro, also weniger als die meisten Cacher fuer ihre UV Lampe bezahlen), ist immer eine 5 in der Wertung :-(
Na und? Der T-Wert hat nichts mit dem Preis zu tun. Ein T=5-Klettercache bleibt auch ein T=5-Klettercache, wenn man eine Kletterausrüstung verwendet, die man gebraucht für 20 Euro gekauft hat.
schatzi-s hat geschrieben: Anfaenglich war es T5, aber im Moment geht der Trend -angeblich aus "Ruecksicht den Klettern gegenueber" zu D5...
Was für ein Schwachsinn!
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Herados84
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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von Herados84 » Mi 27. Apr 2016, 22:56

Und ich hab mich schon immer gefragt warum die Dinger D5 sind. *g* Finde ich auch arg merkwürdig. Kannst du evtl. eine Rute empfehlen? Da muss doch auch ein Haken oder so am Ende sein oder wie will man die sonst angeln?

Gruß Herados84

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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von hustelinchen » Mi 27. Apr 2016, 23:12

Danke für deine Erklärung. 8-12 m Höhe ist ganz schön viel für eine Rute, die ist dann bestimmt auch ganz schön schwer.
Herzliche Grüße
Michaela

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schatzi-s
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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von schatzi-s » Do 28. Apr 2016, 00:25

Ich habe eine 9m Angel von Askari Angelsport. Das obere Segement ist so duenn, dass man es nicht gebrauchen kann und als erstes entfernt. Da die Segmente konisch sind, ist das untere Ende 6mm stark und das obere etwa ein mm.
Somit passt dort auch ein 6mm Rohr aus dem Drachenbau, aber das habe ich (bisher?) noch nicht. D. h. meine Angel ist 8m lang. Dazu kommt dann noch die Koerpergroesse. Und wenn das nicht reicht, muss man sich halt irgendwo draufstellen...

Mein hoechster Einsatz war das Retten meines Wurfbeutels aus dem Baum. Dazu stand ich in einer knapp 20m hohen Gabel und brauchte trotzdem die volle Laenge der Angel. Hat aber trotz Wind geklappt :-)))

Meine Angel ist schon kaputt (gesplittert), aber mit etwas Packband war das Problem geloest ;-)

Die Angel selber ist relativ leicht, das Halten wird eher dadurch erschwert, dass sie -obwohl so duenn- trotzdem eine gewisse Windlast hat.

Zum Thema Greifen gibt es die unterschiedlichsten Loesungen. Der "Profi" klebt eine Gewindestange ins obere Ende, so dass man je nach Anwendungsfall verschiedene Aufsaetze (Haken, Oesen, "U")montieren kann. Es geht ja nicht nur darum, die Dose "runterzuschlagen", sondern sie nachher auch wieder aufzuhaengen. Neulich war ich sehr begeistert, als jemand ein aufgeschlitztes kurzes Rohr hatte, in das ein Petling oder eine Filmdose passte. Damit konnte die magnetische Dose sehr gut gegriffen und nachher wieder nach oben befoerdert werden.

Da ich an meiner Angel nur einen festen Haken habe und das nicht immer reicht, hat sich bei mir Gaffer-Tape bei magnetischen Dosen bewaehrt: die Dose damit etwas an der Angel befestigen, aber halt nur so, dass sie oben gut wieder abgeht, wenn der Magnet von der Laterne angezogen wird.

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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von HeikoS » Do 28. Apr 2016, 07:01

Mama Muh hat geschrieben:@Orneironaut: Prima Idee mit dem Zollstock. Hast Du mal ein Foto, wie der Haken dran ist? Mir passiert es häufig, dass die Naturangeln bereits abgenutzt und ausgebraucht sind, die in der Nöhe von solchen Dosen liegen und frische Zweige pflücke ich dafür selbstredend natürlich nicht ab.
Ich war zwar nicht direkt angesprochen, aber ich habe mir auch so einen Zollstock gebastelt.
Einfach an einem Ende zwei dünne Löcher reinbohren, eine große Büroklammer (ca. 5-6 cm Länge im normal gebogenen Zustand) nehmen, aufbiegen und durch die zwei Löcher biegen. Das freie Ende kann dann beliebig gebogen werden und ist noch steif genug, um nicht an der Dose zu verbiegen.
Einizges Problem ist die leichte Instabilität des Zollstocks bei voller Länge von 2m.
Foto habe ich jetzt nicht, da mein Cacherrucksack zu Hause ist, daher nur eine kleine Skizze.
IMAG3027 (Small).jpg
IMAG3027 (Small).jpg (22.16 KiB) 4644 mal betrachtet
Auf jeden Fall kann man den Zollstock platzsparend wieder verstauen, die Klammer kann dran bleiben, einfach flach zusammenbiegen. Bis auf die Löcher wäre der Zollstock nach Entfernen der Klammer (aber auch mit) normal einsetzbar.

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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von Mama Muh » Do 28. Apr 2016, 07:46

Herzlichen Dank!
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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von jennergruhle » Do 28. Apr 2016, 12:05

Ja, gute Idee, ist handlicher als ein Teleskopstab. Letzterer wäre ja entweder zu lang und dick (mit Rohren selbst gebaut) oder zu filigran und durchbiegend (Teleskopantenne).
Feierabend- und Urlaubscacher und bekennender DNF-Logger

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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von HeikoS » Do 28. Apr 2016, 12:42

Die Idee mit den zwei Löchern kam mir bei Ansicht des Cachetool II vom Markus Gründel. ;-)
Trotzdem denke ich über die Anschaffung einer Telekopstange (bleibt normalerweise dann aber im Auto) nach, wegen der Stabilität. Der Zollstock (immer im Rucksack) kann aber unterwegs schnell helfen.

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Re: Typisches Cacher Besteck?

Beitrag von Oneironaut » Do 28. Apr 2016, 20:59

Mama Muh hat geschrieben:@Orneironaut: Prima Idee mit dem Zollstock. Hast Du mal ein Foto, wie der Haken dran ist? Mir passiert es häufig, dass die Naturangeln bereits abgenutzt und ausgebraucht sind, die in der Nöhe von solchen Dosen liegen und frische Zweige pflücke ich dafür selbstredend natürlich nicht ab.
Ich habe damals improvisiert, da ich schnell einen Cache bergen wollte, der etwa 1,5 Meter tief in ein Rohr abgesenkt war. Zu diesen Zweck habe ich einen robusten Haken zum Aufhängen von schweren Bildern mit Kabelbinder am Zollstockende befestigt und dann mit etwas Kupferdraht verstärkt. Eigentlich wollte ich danach was Ordentliches bauen, aber da das Provisorium nun schon seit 8 Jahren hält und seinen Dienst verrichtet, ist es dabei geblieben...

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