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Rechtliche Hinweise für Basteleien

Hilfe zu LPD- und PMR-Funkgeräten (kein CB-Funk!).

Moderator: morsix

bitboy0
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Beitrag von bitboy0 » Mo 9. Mai 2005, 00:10

Wie ich schon sagte.... wer sich nicht grob danebenbenimt hat vermutlich kein Problem zu befürchten.

Selbst 2W sind ja verhältnismäßig gering im Vergleich zu den früher im CB-Funk durchaus verbreiteten Brennern. Die normale CB-Handgurke hatte ja durchaus 4W. Diese Brenner mit manchmal mehr als 100W hatten auch schon das Potential echte Störungen zu verursachen und waren über mehr als 100km gut zu hören (11m ist für größere Reichweiten besser als 70cm )

Und wenn ihr nun im Wald rumlauft und dabei mal auf 2W aufdrehen müßt dann wird das kaum so weit gehen das es für Aufsehen sorgt. Natürlich kann man trotzdem mal Pech haben. Im LPD-Band mit 2W zu funken könnte schon eher auffallen weil da ja normal nur 10mW erlaubt sind.... mit 2W ist man da ja dann schon 200x drüber und kommt bis zu 40km weit!!! (wenn 10mW für bis zu 3km reichen dann sind das bei 200x mehr Leistung 3km*wurzel(200)= 42km!) ... PMR hat theoretisch 8k Reichweite und bei 2W (4x500mW) sind das dann 8km*wurzel(4)=16km ... also nicht soooo dramatisch

und wech

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mo 9. Mai 2005, 00:43

Das Problem könnte ganz einfach gelöst werden:

PMR Kanäle 1-8 wie bisher mit 0,5 W und fest angebrachter Antenne, damit man im Nahbereich immer unbenutzte Kanäle findet.

PMR-Kanäle 9-20 mit z. B. 4 W (wie CB-Funk) und fest angebrachter oder externer Antenne für größere Reichweiten

PMR-Kanäle 21-80 (oder mehr) mit 20 W und externer Antenne für einen CB-Ähnlichen Betrieb.

Um Störungen durch die Hochleistungs-Kanäle zu verhindern, sollten diese ein paar Mhz entfernt liegen, z. B. im LPD-Band.

Die Umschaltung der Leistung und die Freigabe der Antennenbuchse könnte automatisch und abhängig vom Kanal erfolgen. Damit hat jeder, was er braucht: echten Nahbereichsfunk mit wenigen Kanälen, erweiterten Nahbereichsfunk z. B. für größere Veranstaltungen und einen modernen CB-Funk.

Und durch den Verkauf neuer Geräte freut sich auch der Arbeitsmarkt.
Umbauten würden uninteressant.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Schnüffelstück
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Beitrag von Schnüffelstück » Mo 9. Mai 2005, 06:11

radioscout hat geschrieben:Und durch den Verkauf neuer Geräte freut sich auch der Arbeitsmarkt.

Ja, der Arbeitsmarkt in China.

radioscout hat geschrieben:Umbauten würden uninteressant.

Gib einem Funker 0,5W und er will (mich eingeschlossen) 2W. Gib einem Funker 2W und er will (mich eingeschlossen) 10W. Gib einem Funker 10W...
Schnüffelstück

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Der_Isenberger
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Beitrag von Der_Isenberger » Mi 23. Nov 2005, 23:39

Hmmm, weiß nicht, ob das jeder Funker will. Wir haben "früher" [tm] auf 2 m ausprobiert, mit wie wenig Leistung man noch komfortabel eine nächtliche Ortsrunde fahren kann, damit nicht halb Unterfranken mithörte. Ich habe damals den Einstellbereich der Ausgangsleistung meines Icom IC-211E nach unten erweitert und konnte dann von 10 mW bis 10 W stufenlos einstellen.

Ich räume aber ein, dass das im Moment der Diskussion nicht weiterhilft. Vielleicht aber ein anderer Aspekt: Die 6 dB Leistungssteigerung, die man mit einer dramatischen Reduzierung der Batteriereichweite bezahlen muss, weil der Sender nun den vierfachen Strom zieht, bringen viel weniger, als wenn man seine Anstrengungen auf die Antenne richten würde. Jedes dB Gewinnsteigerung der Antenne kommt nicht nur dem Sendesignal zuguste, ohne die Batterie zu belasten, sondern gleichzeitig auch dem Empfänger, der plötzlich weiter entfernte Signale hören kann. Was nützt es mir schließlich, wenn ich zwar doppelt so weit senden kann, empfangsseitig aber genauso taub bin wie zuvor? Die Sendeleistungssteigerung ist also unter verschiedenen Gesichtspunkten die unintelligentere Lösung.

Ich selbst habe noch nie so ein PMR-Gerät in der Hand gehabt, habe mich auch noch nie näher dafür interessiert. Deshalb weiß ich auch nicht, ob zumindest die etwas wertigeren Geräte eine Antennenbuchse besitzen oder ob man die in jedem Fall nachrüsten müsste. Die defaultmäßig installierten Antennen sehen jedenfalls so mickrig aus, dass sich durch immer noch leicht transportable Aufrüstung - z.B. auf einen Collinear-Rundstrahler mit einer Länge von Lambda mal Verkürzungsfaktor, also vermutlich irgendwas um die 60 cm - durch Gewinn- und Wirkungsgradsteigerung sicher einige dB gewinnen ließen, die dann unterm Strich sehr viel mehr brächten als eine Erhöhung der Sendeleistung: Ein weiter sauberes Signal, das nicht durch laienhaften Pfusch versaut worden ist, und ein deutlich größeres "Ohr" für den Empfänger.
Viele Grüße,
Fritz

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pom
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Beitrag von pom » Do 12. Jan 2006, 12:05

Der_Isenberger hat geschrieben: Hmmm, weiß nicht, ob das jeder Funker will.

Selbstverfreilich. Das ist wie mit dem Drehmoment: Nichts ist besser als viel Leistung. Außer noch mehr Leistung. :D
Der_Isenberger hat geschrieben:Was nützt es mir schließlich, wenn ich zwar doppelt so weit senden kann, empfangsseitig aber genauso taub bin wie zuvor?

Viel. Funkerohren haben serienmäßig einen wesentlich besseren Signal-Rausch-Abstand als Normalo-Ohren. Beim Funken mit einem Normalo auf PMR bringt mir das im Zweifelsfall also eine funktionierende Zweiweg-Verbindung.


Der_Isenberger hat geschrieben:durch Gewinn- und Wirkungsgradsteigerung sicher einige dB gewinnen ließen, die dann unterm Strich sehr viel mehr brächten als eine Erhöhung der Sendeleistung: Ein weiter sauberes Signal, das nicht durch laienhaften Pfusch versaut worden ist, und ein deutlich größeres "Ohr" für den Empfänger.

Vollkommen richtig. Wie schon beim Drehmoment gilt auch hier: Nichts ist besser als eine wirklich gute Antenne.
Außer noch mehr Leistung mit einer wirklich guten Antenne. :D
Ob das von mir aus einer Handquetsche in die einsamen Weiten der norddeutschen Tiefebene gestellte Signal sauber ist, ist mir vollkommen mumpe. Hauptsache, es fließt Strom. Beim Cachen störe ich schließlich niemanden (wichtiges).

Ahoi & 73,
Pom
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

Dirk
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Beitrag von Dirk » Fr 4. Aug 2006, 00:14

Also, liebe Bastler, was bleibt zum Schluß noch zu sagen? Genau, alle Modifikationen an PMR-Geräten (z.B. Erhöhung von Hub oder Ausgangsleistung) sind verboten! Funkamateure dürfen modifizieren, aber die Modifikation, wie Tiger schon sagte, nicht auf dem PMR-Band benutzen.


Irrtum!! Ein Funkamateur darf ein Konformitätsbewertetes PMR- Gerät modifizieren und im PMR- Bereich verwenden. Das sogar bis 750 Watt pep, da der PMR- Bereich im 70cm Amateurfunkband liegt!! Natürlich darf nur Funkverkehr mit anderen Funkamateuren durchgeführt werden.

schleup
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Beitrag von schleup » Fr 4. Aug 2006, 18:38

Dirk hat geschrieben:(...)Ein Funkamateur darf ein Konformitätsbewertetes PMR- Gerät modifizieren und im PMR- Bereich verwenden.(...)


Hmmm, es sind doch die LPD-Geräte, die im 70cm-AFU-Band arbeiten? PMR ist weit davon weg und auch vom Kanalraster nicht unbedingt für AFU geeignet.

nix für ungut,

Schleup
<img>

Dirk
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Beitrag von Dirk » Fr 4. Aug 2006, 19:26

Hallo Schleup,

stimmt!
Habe ich eben wohl mit LPD verwechselt...
Der PMR- Bereich liegt ausserhalb des Amateurfunkbandes.
PMR446 arbeitet auf acht Simplexfrequenzen im Bereich von 446,00625 MHz bis446, 09375 MHz.

mfg Dirk

bruzzelfunker
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Ja, ja immer die anderen ..

Beitrag von bruzzelfunker » Sa 28. Jul 2007, 22:33

Die Herren Funkamateure sollen sich mal an die eiugene Nase fassen und die BNA ist gut beraten diese geprüften Schwarzfunker mal unter die Lupe zu nehmen anstatt PMR-Funker zu verfolgen ...
73
der Bruzzelfunker
so werde ich genannt weil ich mit erlaubter Leistung funke ....

Charie
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Warum

Beitrag von Charie » Mo 12. Nov 2007, 21:00

Hallo Zusammen,
bei soviel "Fachwissen" hier, verstehe ich nicht, warum hier Experimente am Rande der Legalität und Bastelein mit strafrechtliche Konsequenzen in Kauf genommen werden. Macht doch die Amateurfunkprüfung. So schwer ist sie doch gar nicht. Mit dem Amateurfunkzeugnis steht Euch doch alles offen. Der Amateurfunk ist heute so vielseitig und läßt sich doch sehr gut mit Geocaching verbinden. Völlig legal!!!! Mit einem Handfunkgerät mit weit höherer Leistung im 2m, 70cm, 23cm oder sogar im 10m Bereich z.B. findet Ihr immer einen Ansprechpartner am anderen Ende. Ob Ihr mit PMR, LPD immer jemand findet, ist fraglich, es sei denn Ihr macht Rudelcache und jeder ist mit so einem Gerät ausgestattet, das mit wenigen Kanälen ausgestattet ist und gerade mal eben um die Hausecke reicht. Aber was macht Ihr sonst noch mit diesen Geräten??????
Bringt das wirklich Spaß? Habt Ihr da Freude an? Lohnt sich das, hier Experimente am Rande der Legalität zu machen und ein Vergehen in Kauf zu nehmen? Einer Strafverfolgung auszusetzen?

Macht doch die Amateurfunkprüfung und alles steht Euch offen. Wenn es ein 14jähriger Schüler und eine 72jährige Rentnerin es schafft, dann könnt Ihr es doch auch oder nennt mir einen plausiblen Grund, warum Ihr zu illegalen Mitteln greifen müßt. Der Preisunterschied der "Handfunkgeräte" kann es nicht sein--da gibt es ja kaum große Unterschiede.

Im Amateurfunk gibt es heute unendliche Möglichkeiten, es läßt sich sehr gut mit Geocaching verbinden.
Amateurfunk verbindet: unser Nachbar ist die Welt, Geocaching ist grenzenlos: bleiben wir in Kontakt.

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