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Welches PMR für Geocaching?

Hilfe zu LPD- und PMR-Funkgeräten (kein CB-Funk!).

Moderator: morsix

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raziel28
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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von raziel28 » Di 30. Okt 2012, 23:59

adorfer hat geschrieben: Es reicht eben gerade NICHT.
Denn dann dann fehlt eben genau dieses erste Wort, weil die Raussperre der Empfänger -je nach Gerätemodell- durchaus mal 0,5 bis 1s braucht bis sie öffnet.
(wenn sie schneller öffnen würde würden ja mehr nervige Störungen durchkommen...)
Übertreib mal ned, sooo lange dauerts nun auch wieder nicht. Zudem, die Rauschsperre öffnet bei Überschreiten eines eingestellten S-Wertes, nicht nach einer bestimmten Dauer.
Minimal länger dauerts nur bei eingeschalteter CTCSS oder DTS, bis diese den Pilotton erkennt, ist beim Geocaching aber eh Latte.
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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von adorfer » Mi 31. Okt 2012, 00:10

raziel28 hat geschrieben: Übertreib mal ned, sooo lange dauerts nun auch wieder nicht. Zudem, die Rauschsperre öffnet bei Überschreiten eines eingestellten S-Wertes, nicht nach einer bestimmten Dauer.
Selbst ohne Kanalkodierung: Bei vielen Geräten ist wirklich ein Zeitglied mit drin welches unabhängig vom S-Wert die Freigabe der Rauschsperre verzögert.
Bei meinen inzwsichen fast augemusterten DNT WT100 konnte man zwar den Squelch runterdrehen, aber die Verzögerung blieb.

Wie gesagt: Es wird niemand gezwungen, aber wenn ich meinen Namen nicht höre, dann antworte ich auch nicht. Notfalls muss halt jemand die Paula machen, der das mit dem rechtzeitigen Drücken besser hinbekommt.
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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von radioscout » Mi 31. Okt 2012, 00:43

Wenn man den Stromsparmodus einschaltet, wird der Empfänger abgeschaltet und alle paar Sekunden kurz eingeschaltet. Wenn er dann ein Signal empfängt, bleibt er eingeschaltet. Wenn das Signal weg ist, wird er nach kurzer Zeit wieder ausgeschaltet. Nach dem Loslassen der Sprechtaste wird er auch sofort eingeschaltet.

Bei einigen PMR-Geräten kann man das auch im Display sehen.

In der Empfänger-aus-Stromsparphase empfängt das Gerät nichts.

Unabhängig davon hat die Rauschsperre eine kleine Zeitverzögerung, damit sie bei schlechtem Empfang nicht zwischendurch schließt.
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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von Marschkompasszahl » Mi 31. Okt 2012, 00:58

Man kann es natürlich auch bei der Funkdisziplin übertreiben, bzw. es allzu starr und militärisch korrekt auslegen
("Bravo3 - hier Bravo(1), kommen!" - "Hier Bravo3, kommen." - "Bravo3, hier 1, folgende Coords:..."),
aber allzu lax geht es eben in die Hose, weil jeder meint, jederzeit losblubbern zu können.

Darum meine Erfahrung bei der Team-Arbeit, insbesondere wenn es auf Schnelligkeit ankommt (z.B. im Wettkampf): für jede Aufgabe im Team EINE Person festlegen. Einer liest, einer schreibt, einer wühlt, einer gibt die Koordinaten ein, einer funkt, usw. Sonst fangen drei Leute an zu suchen, ohne zu wissen wo; zwei Leute führen ihren Privatchat; fünf Leute tickern die Zahlen ins Gerät, usw.

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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von adorfer » Mi 31. Okt 2012, 04:49

Marschkompasszahl hat geschrieben: Einer liest, einer schreibt, einer wühlt, einer gibt die Koordinaten ein, einer funkt, usw.
Ja, manche Leute haben diese Lektion bei Tramdrivers "24" gelernt....
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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von raziel28 » Mi 31. Okt 2012, 07:07

adorfer hat geschrieben: Selbst ohne Kanalkodierung: Bei vielen Geräten ist wirklich ein Zeitglied mit drin welches unabhängig vom S-Wert die Freigabe der Rauschsperre verzögert.
Sic est, so soll verhintert werden, daß Störrauschspitzen durchschlagen. Bei einigen Geräten, aber wohl weniger in der PMR-Technik zu finden, kann diese Latenz eingestellt werden, bewegt sich aber im Millisekundenbereich. Gesehen habe ich sowas schon bei meiner Yaesu 2m/70cm Kiste.
radioscout hat geschrieben: Unabhängig davon hat die Rauschsperre eine kleine Zeitverzögerung, damit sie bei schlechtem Empfang nicht zwischendurch schließt.
Das ist aber in der Abwärtsbewegung, solch ein Latenz hatten selbst die ersten halbdigitalen Geräte.

Doch zurück zur Funk'disziplin', einig sind wir uns schon, das Sprechen via Funk muss man schon etwas üben, bzw in dem Bewusstsein machen, daß man erst fragen muss ob der andere hört und bei der Durchgabe von Daten sich am Ende nochmal rückversichert. Einen festgelegten Modus wie bei BOS oder Afu brauchts dafür sicher nicht, wer es aber kann, macht nichts verkehrt, die Jungs (und Mädels) wissen ja auch, warum sie das so tun und nicht anders.
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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von raziel28 » Mi 31. Okt 2012, 07:11

adorfer hat geschrieben: Ja, manche Leute haben diese Lektion bei Tramdrivers "24" gelernt....
Ich gehe davon aus, daß man aus Zeitgeiz diesen Weg hier dringend gehen sollte, ja.
Wir bereiten diesen Cache derzeit und mit solchen Gedankengängen vor.
(Hat aber weniger nun mit Funk & PMR zu tun, selbst Afu kommt hier nicht in Frage)
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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von huckeputz » Mi 31. Okt 2012, 16:41

Mal zurück zur Sache. ;-)

Finde das Angebot ganz interessant:

http://www.getgoods.de/haushalt-und-bau ... ete-b-ware

Nuuur: Ich hätte lieber AAA- oder AA- Stromversorgung. Oder taugen die Akkus was, auch wenn die Funke mal ein Jahr unbenutzt in der Ecke liegt? Ich meine nicht, dass ich sie dann wieder laden müsste, vielmehr: Sind die dann kaputt weil Tiefentladen?

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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von adorfer » Mi 31. Okt 2012, 18:46

huckeputz hat geschrieben: Oder taugen die Akkus was, auch wenn die Funke mal ein Jahr unbenutzt in der Ecke liegt?
Habe ich doch oben schon geschrieben, oder? Sowohl zum Thema "Akkustandzeit" wie auch zum Thema "Selbstentladung".
Klar, die Anbeter des heiligen St.Eneloop wollen das nicht lesen....
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Re: Welches PMR für Geocaching?

Beitrag von adorfer » Mi 31. Okt 2012, 18:58

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