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Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

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Moderator: radioscout

InvisibleElmi
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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von InvisibleElmi » Mo 15. Nov 2010, 19:46

Du setzt voraus das es sich um einen Vewaltungsakt handelt. Vielleicht war es aber auch nur eine kleine Mail an Groundspeak. Ich glaube kaum das dort jemand den rechtlichen Charater von solchen Mails prüft. Die Instanz bei der der Owner Widerspruch einlegen kann heißt in diesem Fall "Eigengott", und der hält sich an die Richtlinien, bzw. legt sie aus.
Auch eine kleine Mail an Groundspeak ist m. E. ein Verwaltungsakt. Lange ist´s her... :roll: Maßnahme einer Behörde auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts zur Regelung eines Einzelfalls mit Außenwirkung. Hab das mal in Gedanken durchgespielt und sage: Yep... Verwaltungsakt. Und gegen einen Verwaltungsakt kann auch ein betroffener Dritter (also hier der Owner) Einspruch einlegen.

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InvisibleElmi
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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von InvisibleElmi » Mo 15. Nov 2010, 20:04

Was soll das bringen? Daß Geocaching im Kreis Vinteln weiter reglementiert oder ganz verboten wird? .
?!? Da kann ich jetzt nicht ganz folgen. Ich denke kaum, dass aufgrund von Widersprüchen Geocaching weiter reglementiert oder gar verboten wird. Ein Widerspruch ist ein ganz normales Rechtsmittel, dass vom Gesetzgeber bewusst erschaffen wurde.
Glaubt jemand, daß die Verwaltung sich von so was beeindrucken lässt?
Ja, ich! Denn ich glaube, die Verwaltung unterschätzt die vorhandene Anzahl von Geocachern, die weiterhin gerne diesem Hobby nachgehen möchten. Und da m.E. vom Kreis eine Vielzahl von Caches gemeldet wurden, die sowohl Geocaching-Regel-konform als auch Gesetzeskonform sind, denke ich schon, dass man in Zukunft etwas genauer hinschauen wird. So ein Widerspruchsverfahren ist -wie gesagt- mit großem Aufwand verbunden.[/quote]
Ich war letzte Woche bei einem Kunden, der mir eine "nette" Story erzählte: Da haben ein paar Bürger die Stadtverwaltung mit einem bestimmten IMHO kleinlichen Anliegen so lange genervt, bis sie reagiert hat. Allerdings in einer Art, die sicherlich keiner erwartet hat und die keinem gefällt.
Kann man das jetzt wirklich vergleichen? Ist das ein Argument um in Zukunft jede Entscheidung einer Behörde hinzunehmen? Das wäre dann das Ende unserer Demokratie!
Es gibt eine ganz einfache Lösung für das Problem: Caches so verstecken, daß sie allen Gesetzen und Regeln entsprechen und keiner dadurch gestört wird
Genau DAS ist es ja! :kopfwand: Viele Caches, die gemeldet wurden, entprechen (bzw. entsprachen) :| doch sämtlichen Regeln und Gesetzen!

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henny-r
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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von henny-r » Mo 15. Nov 2010, 21:09

InvisibleElmi hat geschrieben: Auch eine kleine Mail an Groundspeak ist m. E. ein Verwaltungsakt. Lange ist´s her... :roll: Maßnahme einer Behörde auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts zur Regelung eines Einzelfalls mit Außenwirkung. Hab das mal in Gedanken durchgespielt und sage: Yep... Verwaltungsakt. Und gegen einen Verwaltungsakt kann auch ein betroffener Dritter (also hier der Owner) Einspruch einlegen.
Und dann? Selbst wenn es sich um einen Verwaltungsakt handeln sollte, was ich hier nicht glaube, so kann sich die Verwaltung darauf berufen, das auch 40 cm neben dem Weg, 40 cm neben dem Weg sind.
Das Problem ist eher Groundspeak. Weil die scheuen den Konflikt. Aber die müssen halt auch abwägen. Mache ich mit einem archivierten Cache eine Verwaltung glücklich, oder provoziere ich einen Konflikt herauf. Auch so eine Verwaltung hat die Möglichkeit böse zu werden UND im Recht zu sein.
Womit ich Dich nicht davon abhalten möchte Caches an Wegen ins NSGs zu legen, und das Ganze mal auszufechten.
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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von iceman_gk » Mo 15. Nov 2010, 21:41

InvisibleElmi hat geschrieben:Kann man das jetzt wirklich vergleichen? Ist das ein Argument um in Zukunft jede Entscheidung einer Behörde hinzunehmen? Das wäre dann das Ende unserer Demokratie!
Da das wäre unsere aktuellen Regierung Recht! Hört man ja immer wieder. Demonstrieren ist zur Zeit nicht gern gesehn!

radioscout hat geschrieben:Es gibt eine ganz einfache Lösung für das Problem: Caches so verstecken, daß sie allen Gesetzen und Regeln entsprechen und keiner dadurch gestört wird.
Genau, siehe den Link den ich geposted hab! Es hilft nicht als Heiliger immer den selben Satz zu predigen. Wenn dann trotzdem die unschuldigen auf mit auf den Scheiterhaufen kommen!

Wie gesagt ich bin dafür Geocaches in NSG zu beschränken, aber bitte mit Umsicht und Augenmaß! Es gibt auch gute Caches dort die Spass machen und keiem Tier weh tun.

Aber dann gibt es ja noch die andern Beispiele im Kreis HS.
Z. B. die Teverener Heide, da ist NSG und man hat Wegegebot, aber ein Schäfer darf da seine riesen Schafsherde durchtreiben, damit die die Heideflächen von den Zurwuchern schützen. Kann mir keiner sagen, dass Geocache mit den Caches dort mehr schaden anrichten wie ne Horde hunriger Schafe.

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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von iceman_gk » Mo 15. Nov 2010, 22:09

henny-r hat geschrieben:Und dann? Selbst wenn es sich um einen Verwaltungsakt handeln sollte, was ich hier nicht glaube, so kann sich die Verwaltung darauf berufen, das auch 40 cm neben dem Weg, 40 cm neben dem Weg sind.
Das Problem ist eher Groundspeak. Weil die scheuen den Konflikt. Aber die müssen halt auch abwägen. Mache ich mit einem archivierten Cache eine Verwaltung glücklich, oder provoziere ich einen Konflikt herauf. Auch so eine Verwaltung hat die Möglichkeit böse zu werden UND im Recht zu sein.
Womit ich Dich nicht davon abhalten möchte Caches an Wegen ins NSGs zu legen, und das Ganze mal auszufechten.
Ich finde auch, wenn man sich keines Vergehens schuldig gemacht hat, dann braucht man sich nicht anklagen zu lassen.

Es ist ganz klar wenn sich eine Behörde an Groundspeak wenden, dass ein Reviewer seinen Job macht und das geforderte durchsetzt, allerdings würde ich als Owner mich auch an den Kreis wenden. Was bringt es mich an Groundspeak, Reviewer oder sonst wen zu wenden. Geklärt werden kann das nur mit dem zuständigem Sachbearbeiter. Alles andere wäre verschwendete Mühe.

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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von radioscout » Mo 15. Nov 2010, 22:25

InvisibleElmi hat geschrieben: Kann man das jetzt wirklich vergleichen? Ist das ein Argument um in Zukunft jede Entscheidung einer Behörde hinzunehmen? Das wäre dann das Ende unserer Demokratie!
Natürlich nicht. Aber: eine Behörde hat verschiedene Möglichkeiten, z.B. einem Missstand abzustellen. In dem Fall, den ich bei dem Kundenbesuch kennen gelernt habe, gab es mindestens zwei völlig korrekte Möglichkeiten, von denen die Stadtverwaltung die gewählt hat, die besser zur nicht so guten Haushaltslage passt aber bestimmt nicht den Vorstellungen der sich beschwerenden Bürger entsprach.

Man sollte sich immer genau überlegen, welche Folgen eine Beschwerde haben kann.

InvisibleElmi hat geschrieben: Genau DAS ist es ja! :kopfwand: Viele Caches, die gemeldet wurden, entprechen (bzw. entsprachen) :| doch sämtlichen Regeln und Gesetzen!
Wer hat die denn gemeldet und warum? Wenn jemand aus Unkenntnis Caches gemeldet hat, die kein Problem darstellen, sollte das mit dem Reviewer zu klären sein. Und der (und nur der) sollte das auch der Behörde erklären.
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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von iceman_gk » Mo 15. Nov 2010, 22:44

radioscout hat geschrieben:Wer hat die denn gemeldet und warum? Wenn jemand aus Unkenntnis Caches gemeldet hat, die kein Problem darstellen, sollte das mit dem Reviewer zu klären sein. Und der (und nur der) sollte das auch der Behörde erklären.
Hallo radioscout, ich finde der Reviewer hat doch mit den Caches an sich nichts zu tun. Der Owner ist der einzige der in der Verantwortung steht und auch der sollte dann konstruktiv den Kontakt suchen. Denn ich bezweife, dass der Reviewer die Lage vorort besser kennt als der Mitarbeiter der Kreisverwaltung, jedenfalls in den meisten Fällen.

Ich finde hier hat die Kreisverwaltung (bestimmt nicht böswillig) sich an die falsche Instanz gewendet. Es wäre mit Sicherheit der höflichere Weg dewesen, dem Owner eine Note zu schreiben. Ich denke die meinsten hätten es direkt eingesehn und die zu Unrecht angeprangerten hätten einen Ansprechpartner. Ein Dialog sollte in einer Demokratie immer der angestrebte Weg sein und nicht das Diktat von Oben.

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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von bene66 » Mo 15. Nov 2010, 22:51

iceman_gk hat geschrieben:Ich finde hier hat die Kreisverwaltung (bestimmt nicht böswillig) sich an die falsche Instanz gewendet. Es wäre mit Sicherheit der höflichere Weg dewesen, dem Owner eine Note zu schreiben. Ich denke die meinsten hätten es direkt eingesehn und die zu Unrecht angeprangerten hätten einen Ansprechpartner. Ein Dialog sollte in einer Demokratie immer der angestrebte Weg sein und nicht das Diktat von Oben.
Full Ack
Aber bitte auch bedenken,daß eine Behörde (meistens) nicht Member bei Groundspeak ist und somit keine Note schreiben kann. Un mindestens einem der Cacheowner lag die Mail vor - ob nun weitergeleitet oder direkt erhalten weiß ich nicht.

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Ich führe Statistiken um schöne Cache-Erlebnisse zu haben, aber ich cache nicht um eine schöne Statistik zu haben

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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von InvisibleElmi » Mo 15. Nov 2010, 23:04

bene66 hat geschrieben:Full Ack
Aber bitte auch bedenken,daß eine Behörde (meistens) nicht Member bei Groundspeak ist und somit keine Note schreiben kann. Un mindestens einem der Cacheowner lag die Mail vor - ob nun weitergeleitet oder direkt erhalten weiß ich nicht.
Also was ich in diesem Zusammenhang weiß: Der Kreis hat diverse Caches moniert, die bei opencaching.de veröffentlicht sind. Und da gab es ein !!!förmliches Schreiben!!! an die Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Wanderjungend...

Und ich glaube kaum, dass der Kreis sich nicht als Mitglied bei Groundspeak bzw. auch Opencaching registriert hat. Denn ansonsten wären der Verwaltung die Caches in Naturschutzgebieten nicht bekannt. Allerdings hat man dann bei der Recherche wohl jegliche Sorgfaltspflicht vergessen... alles, was scheinbar "mitten" in einem Naturschutzgebiet liegt, scheint gemeldet worden zu sein.

Ich selbst habe nie eine Mail vom Kreis erhalten, sondern ledigl. vom zuständigen Reviewer, dass der Kreis meinen Cache als gesetzeswidrig eingestuft hat...

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Re: Jetzt hat der Kreis Heinsberg Geocaching entdeckt...

Beitrag von InvisibleElmi » Mo 15. Nov 2010, 23:09

henny-r hat geschrieben:Und dann? Selbst wenn es sich um einen Verwaltungsakt handeln sollte, was ich hier nicht glaube,.
warum nicht?
Das Problem ist eher Groundspeak. Weil die scheuen den Konflikt. Aber die müssen halt auch abwägen. Mache ich mit einem archivierten Cache eine Verwaltung glücklich, oder provoziere ich einen Konflikt herauf.


Wenn ich Reviewer wäre, würde ich da auch nicht anders handeln. Vermitteln kann er da ggf. aber letztendlich ist es (wie Iceman richtig sagt) eine Sache zwischen Owner und Kreisverwaltung.
Auch so eine Verwaltung hat die Möglichkeit böse zu werden UND im Recht zu sein.
Womit ich Dich nicht davon abhalten möchte Caches an Wegen ins NSGs zu legen, und das Ganze mal auszufechten.
Ich sag´s ja immer... die Deutschen sind Lämmer. Die lassen sich gaaanz unproblematisch zur Schlachtbank führen... :down:
Zuletzt geändert von InvisibleElmi am Mo 15. Nov 2010, 23:18, insgesamt 1-mal geändert.

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