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Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

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Nachtfalke
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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Nachtfalke » Mi 4. Aug 2010, 15:13

Da ich so überhaupt gar keine Ahnung vom Seilklettern habe, habe ich mal noch eine (vielleicht auch dumme) Frage: Ich bin relativ schwer (Kampfgewicht noch knapp im zweistelligen Bereich). Könnte das zum Problem werden? Kraft in den Armen habe ich zumindest genug, damit Klimmzüge und Liegestützen kein Problem darstellen.

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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von coronar » Mi 4. Aug 2010, 15:57

Alles eine Frage der Technik. Du steigst ja mit Fußschlinge, also ist es im Grund genommen nicht mehr als einbeiniges Treppensteigen (man kann auch mit beiden Füßen steigen, das ist aber Stufe 2). Da das Seil ja nun senkrecht hängt hast Du ein bisschen (bis ganz viel bei der falschen Technik) Haltekraft in der Hand. Der Rest ist Training, nach dem 50. Baum merkst nix mehr.
Aber ein grundsätzliches Problem gibt es mit dem Gewicht nicht. an die Ausrüstung kannst Du nen Mittelklassewagen hängen (solltest Du aber nicht tun, wenn Du die danach noch benutzen willst :D )

Grüße
coro
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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von coronar » Mi 4. Aug 2010, 15:58

Ach ja und gesunder Menschenverstand (z.B. bei der Auswahl der tragenden Äste, dem Finden von potentiellen Scheuerstellen, usw.) hilft auch ganz viel.
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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Nachtfalke » Mi 4. Aug 2010, 17:49

Na dann bin ich ja beruhigt :-). Btw: Stimmt es, daß derjenige, der sichert generell schwerer sein muß als derjenige, der klettert?

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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Schnueffler » Mi 4. Aug 2010, 18:02

Wenn Du auf nen Baum klettern willst, dann machst Du das eh am statisch belasteten Seil. Dazu brauchst Du niemanden, der dich sichert.
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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von coronar » Mi 4. Aug 2010, 19:03

Ansonsten klares Jein. Durch die Seilreibung kommt nicht die volle Wucht unten an, aber allzuviel leichter sollte der Sichernde nicht sein. Wenn man als Vorstieg-Sichernder sieht, dass der andere fällt, kann man sogar den Sturz mildern, indem man dem anderen entgegenspringt.
Wenn man sehr viel leichter ist kann man das Sicherungsgerät aber auch an nem Fixpunkt anschlagen (z.B. Baum mit Bandschlinge), dann ist es kein Problem. Aber das gilt alles eh nur im Vorstieg, also keine Panik, das kommt ja erst in Kurs 2.
Ansonsten hört sich der Kursinhalt sehr gut und empfehlenswert an. Kurs2 würde ich auch gerne mal mitmachen, wenn ich nicht 6 Stunden Anreise hätte.
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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von de_Bade » Do 5. Aug 2010, 07:31

Raphanus hat geschrieben:Hat jemand schonmal einen Kurs dort besucht und kann was dazu sagen ?
ja, ich hab beide kurse dort gemacht. (und kenne dort ein paar leute und die geschichte der 4ma und wie sie zum geocaching gekommen sind)
sie sind sehr flexibel. die ersten kurse waren noch sehr industrie orientiert. aber inzwischen haben sie sich sehr gut auf die bedürfnisse der cacher eingestellt und schulen sehr praxisnah.

generell haben diese schulen (egal ob KSE oder andere) einfach zeitliche probleme. man kann jemandem der noch nie geklettert ist, in einem tag einfach nicht genug beibringen.
und speziell im ersten kurs war es so, dass der wissensunterschied unter den schülern sehr groß war. einige sind schon seit 2 jahren geklettert. andere hatten noch nie ein seil in der hand. das macht es für einen trainer unmöglich allen gerecht zu werden.
deshalb halte ich solche kurse zwar für gut und wichtig. aber das allein reicht nicht aus.
wer schon einiges an erfahrung mitbringt, bekommt in dem kurs nur ein paar tips&tricks dazu.
wer noch nie geklettert ist, ist am ende des tages überfordert.

man darf nicht glauben, dass man wenn man noch nie geklettert ist nach einem eintageskurs hinterher alleine und selbständig klettern kann.
Die Holtzwuermer hat geschrieben:Werden währendessen auch richtige T5er erklettert
beim 2. kurs stand zur diskussion, ob wir einen T5er (seilbahn) dort in der nähe machen wollen. quasi als praktische übung. der trainer hatte nix dagegen. aber wir (die schüler) haben uns dagegen entschieden, weil erstens geht viel zeit verloren und zweitens ist die deren schulungshalle einfach besser ausgestattet um mit vielen leuten zeitgleich klettern zu können.

also ich kann den (oder die) kurs (oder kurse) nur empfehlen. bringen ne menge.
aber nur als ergänzung zum vorhandenen wissen. oder als grundlage um darauf aufzubauen.
Orthographie und Interpunktion dieses Postings sind willkürlich und frei erfunden. Jegliche Übereinstimmungen mit geltenden Regeln sind zufällig und in keinster Weise beabsichtigt.

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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Nachtfalke » Do 5. Aug 2010, 08:06

de_Bade hat geschrieben:man darf nicht glauben, dass man wenn man noch nie geklettert ist nach einem eintageskurs hinterher alleine und selbständig klettern kann.
Naja, es besteht ja immerhin die Möglichkeit, daß man nach dem Kurs auch noch ab und zu zusammen Cachen und Klettern geht.

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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Nachtfalke » Do 5. Aug 2010, 17:43

Bevor das hier jetzt einschläft mal die konkrete Frage: Wer hat denn ernsthaft Interesse daran, den Geocaching Eins Kurs zu machen?

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Re: Baumkletterkurse im Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Schnueffler » Do 5. Aug 2010, 17:53

Ich denke, ich werde mir den Kurs Stufe 1 antun. Vorwissen ist ausreichend vorhanden.
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