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Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

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ReSaHam
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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von ReSaHam » Di 24. Nov 2015, 07:42

Meiner Meinung nach hat das nur was mit gesunden Menschenverstand und soziales Verhalten zu tun. Wer egoistisch in diesem Spiel handelt, ist ganz einfach asozial und solche Menschen wirst Du auch nie zu so einem Seminar bekommen. Und meist sind die auch unbelehrbar, weil sie ihre Art zu spielen für die Richtige halten und ihnen auch die Mitmachen am Arsch vorbei gehen.

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Fadenkreuz
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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von Fadenkreuz » Di 24. Nov 2015, 07:57

team torosaurus hat geschrieben:Solltest du dagegen der Meinung sein, sich in die Dinge selbst `reinzuwurschteln` wäre der bessere Weg, dann würde ich dagegen dies als Fehlentwicklung bezeichnen, die Gründe dafür erschließen sich leicht.
Man muss das nicht negativ als "reinwurschteln" ausdrücken. Geocaching ist ein Internet-basiertes Hobby, man findet dort also auch alles an Informationen, was man so benötigt. In der Anfangszeit kann man viel lesen, lernen, beobachten und sich ggf. etwas in Zurückhaltung üben, wenn man sich nicht sicher ist. Ich benötigte auch in meiner Anfangszeit keinen Lehrgang, aber ich hatte auch nachträglich nie das Gefühl, dass ich deswegen irgendwas falsch gemacht hätte. Und generell bin ich gegen jede Art der Kommerzialisierung des Hobbys (falls dein Lehrgang etwas gekostet hat, was ich vermute).

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JackSkysegel
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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von JackSkysegel » Di 24. Nov 2015, 08:28

Fadenkreuz hat geschrieben: Und generell bin ich gegen jede Art der Kommerzialisierung des Hobbys (falls dein Lehrgang etwas gekostet hat, was ich vermute).
Das sehe ich genau so. Geocaching ist ja schliesslich kein Hexenwerk. Dafür braucht man nicht studieren und auch keinen Kurs belegen.
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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von team torosaurus » Di 24. Nov 2015, 09:14

JackSkysegel hat geschrieben:
Fadenkreuz hat geschrieben: Und generell bin ich gegen jede Art der Kommerzialisierung des Hobbys (falls dein Lehrgang etwas gekostet hat, was ich vermute).
Das sehe ich genau so. Geocaching ist ja schliesslich kein Hexenwerk. Dafür braucht man nicht studieren und auch keinen Kurs belegen.
Da hast du recht, das, was man halt so als Hexenwerk bezeichnet, ist es mit Sicherheit nicht. Aber wie man eben leider allzuoft lesen kann, scheinbar für Manche eben doch- oder sie verhalten sich so, als ob. Läuft irgendwie auf`s Gleiche hinaus.
Diese Tage erst las ich in einem Beitrag, dass der entsprechende Schreiberling anfangs Trackables irrtümlich, nicht vorsätzlich!-für etwas hielt, was man mitnehmen kann (legte ihn aber später wieder zurück) Andere behalten sie gleich ganz....
Dann las ich vor ein paar Tagen (der entsprechende `Cache` wurde verlinkt) von einem Neuling, der nach vier Funden eine eigene Dose legte- mit einem hint, der keiner ist, einem Spoiler der nichts taugt- und loggte sie obendrein noch selbst- als Fund....

Wir hatten damals ein schönes Wochenende in einer JH, (Lehrgang hört sich in dem Zusammenhang zu `amtlich` an, ist also nicht so ganz der richtige Ausdruck) gelegen in der Eifel an der Grenze zu Luxemburg- also in wunderschöner Gegend. Entsprechend waren dann auch die ersten Caches die uns dort gezeigt wurden: schöne/interessante Plätze , auch die Wegführung war in herrlicher Gegend- so soll`s ja nun auch eigentlich sein.
Wir liefen so also kaum Gefahr, uns die genannten Negativbeispiele selbst auf die Fahne schreiben zu müssen- aus welchen Motiven heraus auch immer.
Im Nachhinein betrachtet war`s für uns eine gute Heranführung, da wir aus der Kombination Heranführung/Beobachten und, im Fall des Falles selbst nochmal nachlesen den ein oder anderen Fehler vermieden haben
Gruß
Markus

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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von Zappo » Di 24. Nov 2015, 10:00

JackSkysegel hat geschrieben:Das sehe ich genau so. Geocaching ist ja schliesslich kein Hexenwerk. Dafür braucht man nicht studieren und auch keinen Kurs belegen.
Ob jetzt jemand nen Kurs belegt, sich im stillen Kämmerlein informiert oder mit anderen loszieht, ist egal - wenn das Grundlegende vermittelt wird.

Ich bin ja geneigt, Geocaching auf den EINEN Punkt zu reduzieren: Hab ich das Schachtelsuchergen-Gen - dh.empfinde und verstehe ich sofort das Spiel als die großartige Chance, anderen Leuten etwas zu zeigen, sie wohinzuführen, sie unterwegs zu unterhalten und erfreuen.

Wer step one, briansnat und Morsix oder ähnliches teilt und verstanden hat, wird keinen schlechten Cache legen - und da ist auch das Gurkenglas und Fehler beim Listen usw. völlig egal - solche Dinge kann man nachbessern, aus den Fehlern lernen, beim zweiten Mal vermeiden.

Die oftmalige Konzentration der "Ausbildung" - egal wo und wie- auf rein verwaltungstechnische Dinge wie Guidelines, HTML in Listings und PQs o.ä führt leider dazu, daß die Leute meinen, wenn sie DAS beherrschen, dann haben sie das mit dem Geocaching drauf. Dabei ist das ist so wichtig wie beim Schreiben des Jahrhundertromans die Frage, wie man bei Word die Rechtschreibung aktiviert. Nämlich garnicht. Den Quatsch hat man sich in ner Stunde angelesen und perfektioniert den durchs Ausprobieren, Machen und selbst suchen.

Und eigentlich sollte auf die Frage "wie geht das mit dem Cachen" egal ob in nem Lehrgang :???: oder in der Gruppe oder aufm Event erstmal ein Briefing von ner Stunde kommen, bei der weder die Worte Reviewer, GS, GPS-Technik oder ähnliche fallen*. In Wirklichkeit gehen die Leute meist mit der Info heim, wo man am billigsten 200 Petlinge incl. Logstreifen herbekommt und wie "das mit dem Bonus" geht.

Das ist ein wenig wie mit der Dualen Ausbildung - wer in der Schule lernt, wie man grundsätzlich den Hammer einsetzt, wird ihn so in die Hand nehmen, wie es dem Zweck entspricht - und nicht nur in die linke, weil im Betrieb das alle so machen. Es gibt nämlich ne gewisse Chance, daß im Betrieb das ALLE falsch machen**.

Gruß Zappo

*und eigentlich könnte man dann auch Schluß machen und heimgehen
**Parallelen zum Geocaching sind rein zufällig :) :) :)
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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von MadCatERZ » Di 24. Nov 2015, 15:32

ReneFFM hat geschrieben:
MadCatERZ hat geschrieben:Ich fülle selbst auch nicht mehr nach, nachdem mir vor ein paar Monaten das Logbuch(!) aus dem Cache entwendet wurde.
Also das hatte ich zum Glück noch bei keiner meiner Dosen, wer bitte klaut denn ein Logbuch ? Und für den eigenen Cache verwenden kann es der "Dieb" ja nicht wenn schon Einträge darin sind...
Vermutlich hatte er sich nur online eingetragen und wollte seine Spuren verwischen :lachtot:

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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von Zweiauge » Di 24. Nov 2015, 15:37

ich gestehe, ich hab schon mal geklaut! Da war in einer tollen Dose etwas, was ich wirklich gerne hätte, ich hatte aber meine Tauschgegenstände vergessen. Ich hab aber dann in eine andere Dose des selben Owners was besseres gelegt. Das Problem ist, dass es so selten was "tauschwertes" gibt, dass ich meine Tauschgegenstände oft vergesse oder schlicht absichtlich nicht mitnehme, weil so viel zu tragen ist.
Ein Teufelskreis.

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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von Zappo » Di 24. Nov 2015, 15:58

Zweiauge hat geschrieben:….Das Problem ist, dass es so selten was "tauschwertes" gibt, dass ich meine Tauschgegenstände oft vergesse oder schlicht absichtlich nicht mitnehme, weil so viel zu tragen ist. ....
Der Trick ist, irgendwas in der erweiterten Cacheausstattung 20 mal zu besitzen. Dann hat man das immer dabei, kann das in Zweifelsfall irgendwo eintauschen und füllt zuhause eben Item Nr2 des Restvorrats auf. Oder man hat am Rucksack einen Karabinerhaken hängen. Oder so :)

früher bin ich auch mit 5 Sachen losgezogen und hatte dann abends nur noch 2 . Das geht eben "dank" der Mikros nicht mehr.

Gruß Zappo
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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von Nerre » Mi 25. Nov 2015, 01:59

Es gibt zu selten gute Tauschgegenstände, als daß es sich lohnt groß etwas mitzunehmen. Das einzige was ich noch zum tauschen dabei habe ist eine Filmdose mit Reflektorfolienstücken. Da freuen sich viele Anfänger, denn oft wissen die nicht wo es sowas gibt und kaufen winzige Stücke für 3 Euro bei Ebay oder so. Außerdem sind die Folien wasserfest. :D
Wenn man dann mal was findet, nimmt man es eben mit. Und falls man mal wirklich gar nix mit hat, dann ist es eben so. Man gibt dafür dann später einem anderen Cache etwas, ohne daß man sich was nimmt. Dann stimmt auch die Karma-Balance. ;)
Die letzten zwei Kleinigkeiten, die für mich nützlich waren, rettete ich aus einem schön gemachten aber leider überfluteten Cache, nach dem Motto "lieber bei mir als demnächst im Müll". Zu viele Leute denken immer noch, daß eine angebohrte Dose noch dicht ist. Selbst Silikon und Epoxidharzt löst sich auf Dauer. Selbst Schrauben mit Dichtring halten nicht ewig, entweder rosten sie oder das Gummi zerfällt.
Viele schöne Mitbringsel werden auf Dauer zu Müll, gerade Plüschtiere und generell alles saugfähige, auch lackiertes Holz.
Sei kreativ!

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Re: Gegenstände werden aus Dosen "geklaut"

Beitrag von hcy » Mi 25. Nov 2015, 08:47

Bin grad mal wieder hierüber gestolpert: http://www.zwanziger.de/gc_geschichte.html
Schon interessant was in den ersten Caches so an Tauschgegenständen drin waren bzw. über was Dave Ulmer mal so nachgedacht hatte ("Bargeld, ... eine alte Digitalkamera und ein bißchen antikes Silberbesteck"). Und auch die Aussage "Je wertvoller das Zeug ist, desto mehr Verstecke werden angelegt werden." ist aus heutiger Perspektive bemerkenswert, so wirklich hat sich das ja nicht bewahrheitet.
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