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Hunderte von Mysteries? (Die Serie "Wer weiß denn sowas?")

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schliessdruide
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Re: RE: Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie "Wer weiß denn sowas?")

Beitrag von schliessdruide » Mo 16. Jan 2017, 17:20

MadCatERZ hat geschrieben:
Wie Zappo schon schrieb, gibt es einen Unterschied zwischen Hilfe und PAL, und das Austauschen des Logbuches ist für den Owner kein PAL, sondern eine seiner ureigensten Aufgaben.
Es ist natürlich freundlich, den Mitcachern zu helfen und bei einem vollen Logbuch noch ein Zettelchen zu spendieren, aber dann ist es auch Zeit für einen Wartungsbesuch des Owners.
Es soll auch noch so etwas wie ein freundschaftliches Miteinander unter Cachern geben - da ruft man die / den Owner(in) einfach mal kurzerhand an wenn man einen "Mangel" an einem Cache entdeckt und nach der Rücksprache behebt man einfach das Problem, egal welches es ist.

Für mich ist Geocaching (wie früher) ein Spiel, dazu gehören (in welcher Form auch immer) Spielpartner. Leider ist mit den immer mehr werdenden Statistiken für viele ein Kampf daraus geworden bei dem in alle Richtungen getreten wird...

Mir muß nicht alles gefallen - aber "Leben und leben lassen" und ich Cache lieber mit anderen als gegen andere!

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Re: RE: Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie

Beitrag von Zappo » Mo 16. Jan 2017, 19:12

schliessdruide hat geschrieben:....Es soll auch noch so etwas wie ein freundschaftliches Miteinander unter Cachern geben - da ruft man die / den Owner(in) einfach mal kurzerhand an wenn man einen "Mangel" an einem Cache entdeckt und nach der Rücksprache behebt man einfach das Problem, egal welches es ist.....
Nun, ich denke, das "freundliche Miteinander" hat schon der aufgekündigt, der zu Lasten der Natur, der Gemeinschaft und allem anderen Dosen en masse raushaut - und spätestens dann, wenn er VERLANGT, daß die Kollegen nach diesen Dosen schauen sollen.

Mal ganz abgesehen davon, daß ich nicht wüsste, wen ich anrufen sollte, deshalb bei nem wirklichen Mangel eben nochmal hinfahre und im Zweifelsfall in Absprache mit dem Owner ne neue L+L incl. Logbuch und Grundausstattung spendiere - in der gängigen Praxis reden wir hier doch eher von dem Ersetzen eines Logstreifens für ein paar Cent - oder dem Ersetzen eines Petlings - oft ohne Absprache mit dem Owner und gepaart mit dem erfreulichen Nebeneffekt, daß man sich den Punkt gutschreiben kann. UND dem leider unerfreulichen Effekt, daß oft so ein Cache weiterlebt, den es von vornehereien besser nicht gegeben hätte. Incl. Owner.

Ums mal böse auszudrücken.

DAS in die Ebene des sportlichen Mit- und Füreinander zu heben (dessen ich auch anhänge) halte ich für mindestens 3 Nummern zu groß. Da fängt mein Heiligenschein nichtmal an, müde zu glimmen. :) :) :)

Gruß Zappo
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Re: RE: Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie

Beitrag von MadCatERZ » Mo 16. Jan 2017, 22:54

schliessdruide hat geschrieben: Es soll auch noch so etwas wie ein freundschaftliches Miteinander unter Cachern geben - da ruft man die / den Owner(in) einfach mal kurzerhand an wenn man einen "Mangel" an einem Cache entdeckt und nach der Rücksprache behebt man einfach das Problem, egal welches es ist.
Lass mal bitte die Kirche im Dorf ;) Es hat nichts mit "in alle Richtungen treten" und "gegen andere zu cachen" zu tun, wenn ich der Aufforderung(!) eines Owners, doch bitte seinen Cache zu warten, nicht nachkomme.
Das hat nichts mit "freundschaftlichem Miteinander" zu tun, wenn der Owner keine Lust hat, sich um seine Caches zu kümmern und diese Aufgabe an die Community delegiert - und wenn diese nicht spurt, wird der Cache irgendwann archviert. Das hat auch mit Deinen Beispiel nichts zu tun: Wenn ich vor Ort ein Problem feststelle und es beheben kann, also Dose auswischen, Tarnung wieder herstellen oder dergleichen, dann tue ich das - aber wenn im Listing steht, dass irgendwer bitte mal das Logbuch tauschen möge - dann tue ich das garantiert NICHT. Zumal ich diesen Cache dann vermutlich sowieso links liegen lasse.
Genaugenommen ist es extrem unfreundlich den Cachern gegenüber, seine eigenen Caches nicht zu warten und die Sucher dann in den Siff greifen zu lassen oder NMs zu provozieren.

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Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie "Wer weiß denn sowas?")

Beitrag von CachingFoX » Di 17. Jan 2017, 12:42

Isebar hat geschrieben:Zuerst - nach den erste 10 - fand ich das ganz lustig und eine gute Möglichkeit die Anzahl der Founds für Mysteries zu pimpen, aber nachdem inzwischen im Listing steht:

"Bis zum Jahresende folgen jede Woche mindestens 10 neue Mysteries die dem Weg vom Kaiserlei in Offenbach nach Oberursel auf der A 661 folgen."

und ganz besonders

"Aufgrund der großen Serie würden wir uns sehr freuen, wenn uns der ein oder andere Cacher helfen könnte. Wenn ihr an der Dose seit und seht, das ein Logbuch voll ist, legt bitte ein neues rein. Das alte Logbuch dürft ihr gerne entsorgen. Danke für die Unterstützung."

finde ich, das hat nicht mehr viel mit Geocaching zu tun. Die Owner wollen offensichtlich nur einen Rekord aufstellen, um des Rekords willen. (sind nicht genau deswegen die Guidelines für Challenges geändert worden?)
Ganz abgesehen davon, dass im bereits dicht bedosten Rhein-Main-Gebiet Fläche zugemüllt wird, entspricht die verklausulierte Ankündigung der Owner keine Wartung durchzuführen und sich nicht um seine Caches kümmern zu wollen, auch nicht meinem Verständnis der Verantwortlichkeiten eines Cache-Owners.

Oder bin ich nur ein altmodischer Spielverderber, wenn mich sowas aufregt?

Was meint ihr?
Ein Fall für die Ignore-Liste? Mit GSAK kann man wunderbar hunderte oder sogar tausende von Dosen ohne große Mühen auf die Ignore-Liste setzen. Ein Traum :^^:

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Re: RE: Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie

Beitrag von jennergruhle » Di 17. Jan 2017, 12:45

MadCatERZ hat geschrieben:Wenn ich vor Ort ein Problem feststelle und es beheben kann, also Dose auswischen, Tarnung wieder herstellen oder dergleichen, dann tue ich das - aber wenn im Listing steht, dass irgendwer bitte mal das Logbuch tauschen möge - dann tue ich das garantiert NICHT. Zumal ich diesen Cache dann vermutlich sowieso links liegen lasse.
Genaugenommen ist es extrem unfreundlich den Cachern gegenüber, seine eigenen Caches nicht zu warten und die Sucher dann in den Siff greifen zu lassen oder NMs zu provozieren.
Jo. Volle Zustimmung. Ich tausche auch mal kaputte oder undichte Mikrodosen gegen Labor-Schraubdosen gleicher Größe aus, von denen habe ich immer 1...2 dabei. Aber das ist eine freiwillige Leistung, wenn jemand eine Wartung von anderen *verlangt*, weil er selbst zu faul zur Wartung ist, komme ich dieser Aufforderung nicht nach. Ich bin da schließlich beim Hobby und nicht bei Y-Tours.
Außerdem ist da mit dem "Log TAUSCHEN" ja auch so ein Problem - wo tue ich das volle Log hin? Ergänzen ok, das kommt auch häufig mal vor. Aber wenn's ein Mikro ist und das neue Log nicht neben das alte passt? Wegwerfen ist auch keine Lösung. Dem faulen Owner bis vor die Tür karren? Niemals.
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Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie "Wer weiß denn sowas?")

Beitrag von CachingFoX » Di 17. Jan 2017, 13:14

SammysHP hat geschrieben:Abgesehen von Sinn oder Unsinn so einer Aktion war es früher™ völlig normal, fremde Caches spontan zu warten (Logbuch trocknen oder neues Logbuch, Dose reparieren oder ersetzen).
Stimmt. Aber man hat es eigentlich auch nur dort gemacht, wo man einen Sinn darin gesehen hat. Jedenfalls habe ich es so gehandhabt. Aber eine Vorankündigung im Listing finde ich schon etwas merkwürdig. Da wäre meine Bereitschaft spontan eine Wartung durchzuführen eher gering.

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Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie "Wer weiß denn sowas?")

Beitrag von CachingFoX » Di 17. Jan 2017, 13:21

Zappo hat geschrieben: Man unterscheide bitte zwischen "retten" (Trockenlegen, Dose reparieren, Teile einsammeln, Tarnung wiederherstellen, Zustand melden) und "warten" ( Dose/Inhalt/Versteck kontrollieren/Logbuch austauschen).

Retten ist selbstverständliche Kollegenhilfe, aber Wartung war und ist schon immer Ownersache. Und wer sich ohne Not in die Situation begibt, mehr Dosen zu legen, als er verantwortungsvoll betreuen kann, ist kein Owner, sondern ein Versager.
Full ack.

Wobei ich auch kein Problem habe einer Bitte um Logbuchtausch bei einer Dose nachzukommen, an die man nur schwer rankommt. Allerdings behalte ich mir auch vor ein solches Hilfsgesuch abzulehnen, wenn ich den Eindruck habe, dass ich die lästigen Arbeiten übernehmen soll. Allerdings merkt man recht schnell, ob jemand wirklich Hilfe braucht oder einfach nur Faul ist. Der Ton macht die Musik und "... das (alte) Logbuch könnt ihr wegschmeißen" ist für mich jedenfalls der falsche Ton.
Zappo hat geschrieben: Der automatische Austausch von vollen Logbüchern oder das Ersetzen von ganzen "Caches" bei Runden von Ownern, die sich dazu bekennen, schlicht zu faiul zu sein, nach ihren "Kindern" zu schauen, ist ein NoGo.
Dito!
Zappo hat geschrieben: Wie sollen die Fehlgeleiteten denn sonst kapieren, daß das keinen Sinn macht? Wie sollen sonst Stellen frei werden für (im Idealfall) bessere Caches und engagiertere Owner? Die Pflicht "sich kümmern müssen" ist -neben der noch (mittlerweile völlig im Unterirdischen verschwundenen Anspruch auf liebevolle Ausarbeitung, Listing, Location, Dose) noch die letzte Oberkante gegen hyperaktive Cacher und deren Treiben.

Gruß Zappo
"Warum schöne (fehlerfreie) Listings erstellen liest doch sowieso Keiner" ist ja das Standardargument - dabei handelt es sich aber dann um selbst erfüllende Prophezeiungen; solche Listings mag dann wirklich keiner mehr lesen.

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Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie "Wer weiß denn sowas?")

Beitrag von CachingFoX » Di 17. Jan 2017, 13:25

Steinpilzle hat geschrieben:Naja, dann kommt das hier ja genau richtig:

Wer zu viele Caches auslegt muss künftig eine Runde aussetzen!
Glaube ich erst, wenn es soweit ist.

Ich denke auch, da geht es eher darum, dass die Reviewer nicht geflutet werden und einen Grund haben eine Dosenflut abzulehnen etc.

Alles sehr schwammig und wieder einmal Auslegungssache mit viel Konfliktpotenzial. Weil eine Mehr-/Minderheit/Teilmenge mögen doch solche Powertrails - das ist fakt; sonst wurden sie nicht so gut ankommen. Also warum sollte GS nicht den Kundenwünschen entsprechen und wenn schon jemand den Pay-Content für GS und seine zahlende Kunden generiert.

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Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie "Wer weiß denn sowas?")

Beitrag von ReneFFM » Di 17. Jan 2017, 14:04

Beruhigt euch mal wieder. Auf der einen Seite muss ich zugeben, das das in den Listings wohl etwas schlecht formuliert ist, aber ich kenne mindestens einen der Owner persönlich und weiß das diese Leute auch selber ihre Caches warten, habe sogar selbst erlebt das der Owner mich während ich gerade vor Ort beim Cachen war angerufen hat um sich über den Zustand diverser Dosen zu erkundigen.

Die Aussagen hier das solche Owner "Versager" sind, die sich nicht um ihre Dosen kümmern können finde etwas übertrieben, wenn man bedenkt das wohl die wenigsten von Euch die Owner überhaupt kennen. Es ist mitnichten so, das diese Owner selber keine Wartung durchführen.

Wer keinen Bock drauf hat soll die Caches einfach ignorieren, ich z.B. werde die meisten davon auch nicht suchen, weil ich einfach generell nicht so auf Mysteries fixiert bin und eher andere Cachearten angehe, aber hier rumzumeckern bringt doch mal rein gar nichts. Geht lieber raus Cachen, habt euren Spaß und lasst jeden so spielen wie er will.

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JackSkysegel
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Re: Hunderte von Mysteries? (Die Serie "Wer weiß denn sowas?")

Beitrag von JackSkysegel » Di 17. Jan 2017, 14:15

Dann sollten diese Superowner nicht im Listing darum bitten das die Sucher die Wartung übernehmen.
Groundspeak setzt voraus das man seine Caches selber wartet und sogar die Loggs kontrolliert.
Wie soll das gehen wenn man den Suchern den Logbuch Austausch überlässt und sogar sagt sie können die alten Logbücher mitnehmen?
Vielleicht sollten diese Superowner einfach nicht so inflationär Caches in die Landschaft schmeißen das sie mit der Wartung überfordert sind.
Unechter Cacher (Tm)

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