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Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Jecke Verstecke in und um Bonn, Köln, Düsseldorf und weiter Rheinabwärts.

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Zippo 1973
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Re: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von Zippo 1973 » Mi 18. Jul 2012, 21:08

Jetzt fangen die Bauern an...............

Lustig find ich das Logo ;)

http://www.kle-point.de/aktuell/neuigke ... g_id=53590

Ich verfüge über alle 5 Sinne:

Unsinn, Irrsinn, Blödsinn, Schwachsinn & Wahnsinn!

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Kaeptn Nuss
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Re: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von Kaeptn Nuss » Do 19. Jul 2012, 06:40

Das Logo ist wirklich bedenklich.
Wer aber ist der im Text angegebene Ansprechpartner?
Die Firma Mediamotion jedenfalls hat auf den ersten flüchtigen Blick nicht viel mit Geocaching zu tun.
Seltsame Strukturen offenbaren sich hier.
Wenigstens hat man nun einen Ansprechpartner für die schnelle Archivierung zwischendurch "vor Ort" :kopfwand:

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Cachebär
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Re: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von Cachebär » Do 19. Jul 2012, 10:40

Finde ich - wie so manches hier - recht "lustig"...

Wurde der (offenbar gewerblich tätige) "Geocachesprecher" von irgendjemandem gewählt und/oder authorisiert ??
(Klingt sarkastisch, ist aber ernst gemeint - das schreibe ich nur dazu, weil so manche hier das nicht verstehen)

Das Logo finde ich gut, denn es zeigt deutlich die negative Geisteshaltung und die mangelne Kompetenz der Geocachegegner. Danke für eine solche Vorlage !
(Klingt sarka... na ihr wisst schon)

Böse Ahnung (ohne Beweis) : diese "Firma" kann natürlich im Auftrag (€) eines Grundstückseigentümers feststellen, wer Owner eines Caches ist, und einen Anwalt (€€) beauftragen, eine Abmahnung (€€€) und Unterlassungserklärung (€€€€) gegen den Owner zu formulieren. Theoretisch machbar, soetwas gibt es hierzulande sogar gegen Falschparker, die auf privaten Parkplätzen stehen, und das sogar in Form diverser Internetanbieter !
Genau wie in der Medienbranche finde ich solche Unterlassungserklärungen höchstgradig verwerflich und asozial (Beweislastumkehr, meist massive Drohungen und Zeitdruck usw, hohe Kosten auch für Unschuldige usw, siehe Beispiellink)

Urteile aus dem Land der Bekloppten : http://www.taz.de/!84352/
LG, Thorsten

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ka_be
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Re: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von ka_be » Do 19. Jul 2012, 11:59

Kaeptn Nuss hat geschrieben: Die Firma Mediamotion jedenfalls hat auf den ersten flüchtigen Blick nicht viel mit Geocaching zu tun.
Seltsame Strukturen offenbaren sich hier.
Wenigstens hat man nun einen Ansprechpartner für die schnelle Archivierung zwischendurch "vor Ort" :kopfwand:
Habe auf http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 86542.html folgendes gefunden:

Die GPS-gestützte Form der Schnitzeljagd, Geocaching genannt, verärgert schon seit längerem Grundbesitzer und Jäger. Bei dieser Freizeitbeschäftigung suchen die Teilnehmer per GPS nach so genannten Caches, also in der Natur abgelegten Hinweisen. Häufig verlassen die „Schatzsucher“ dazu die Wege und gehen tief in Wald-Dickungen, über Grundstücke und landwirtschaftliche Flächen, ohne Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt sowie auf Eigentumsrechte.

Dem Rheinischen Landwirtschaftsverband sind hierbei vor allem Schäden an den Kulturen und die Störung des Wildes ein Dorn im Auge. Er verweist auf die Regeln der Geocaching-Vereine, wonach u.a. das Betreten der Naturschutzgebiete außerhalb der Wege und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verboten ist.
In einem Gespräch mit dem weltweit bekanntesten Anbieter des Geocaching-Systems, Groundspeak, hat der RLV nun erreichen können, dass sich Landwirte bei unglücklich positionierten Caches – wenn Eigentumsrechte oder Landschafts- und Naturschutzgebiete verletzt werden - mit ihrer Beschwerde direkt an folgende Adresse wenden können: Martin Broscheid, Telefon: 02 21/9 98 84-1 25, E-Mail: m.broscheid@nrw-geocaching.de.
Finden Sie häufiger ungünstig abgelegte Caches auf Ihrem Besitz oder in Ihrem Revier, lohnt häufig auch das Gespräch mit den Auslegern. Oft sind ihnen die Folgen des Geocaching gar nicht bewusst, so dass nach einem offenen Gespräch meist eine gütliche Lösung gefunden werden kann. (ad)

Fettung von mir.

Domain: nrw-geocaching.de
Changed: 2012-04-02T12:14:30+02:00

Type: PERSON
Name: martin Broscheid
Organisation: c/o Mediamotion AG
City: Köln
CountryCode: DE

Ist Herr Broscheid jetzt nur für NRW zuständig oder Bundesweit?
Und nur GC oder auch OC, OX?

Vielleicht mal eine Anfrage starten?
BildBild

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me_mjt
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Re: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von me_mjt » Do 19. Jul 2012, 14:40

Dieser Link http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 86542.html wurde auch gerade von eigengott getwittert, als offizielles Beschwerdetelefon...

Zitat:
eigengott hat geschrieben: Beschwerdetelefon für problematische Caches bei http://t.co/JiIq0C13 eingerichtet: http://t.co/pqYHdjAC
Markus
An meinem Fahrrad fährt ein Travelbug von Cache zu Cache und auch sonst überall hin,
wer ihn sieht darf ihn loggen, das Fahrrad aber bitte stehen lassen ;-)

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izaseba
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AW: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von izaseba » Sa 21. Jul 2012, 13:47

Cachebär hat geschrieben:
Böse Ahnung (ohne Beweis) : diese "Firma" kann natürlich im Auftrag (€) eines Grundstückseigentümers feststellen, wer Owner eines Caches ist, und einen Anwalt (€€) beauftragen, eine Abmahnung (€€€) und Unterlassungserklärung (€€€€) gegen den Owner zu formulieren. Theoretisch machbar, soetwas gibt es hierzulande sogar gegen Falschparker, die auf privaten Parkplätzen stehen, und das sogar in Form diverser Internetanbieter !
Genau wie in der Medienbranche finde ich solche Unterlassungserklärungen höchstgradig verwerflich und asozial (Beweislastumkehr, meist massive Drohungen und Zeitdruck usw, hohe Kosten auch für Unschuldige usw, siehe Beispiellink)

Urteile aus dem Land der Bekloppten : http://www.taz.de/!84352/

Wie wahrscheinlich ist so ein Scenario?
Irgendwie wird es immer bekloppter :cry:
Das kommt davon, dass immer mehr Menschen das Hobby an die Öffentlichkeit tragen müssen...
Ich glaube, ich archiviere lieber die Paar Dosen, die ich habe, bevor ein Bekloppter auf die Idee kommt mich noch anzuzeigen/abzumahnen.
Owner zu sein wird eh immer schwieriger, ständig hat jemand was zu mosern und zu bemängeln, ade schönes Hobby.
Gruß Sebastian

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Re: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von Dingo01 » Sa 21. Jul 2012, 21:36

Cachebär hat geschrieben:Finde ich - wie so manches hier - recht "lustig"... Böse Ahnung (ohne Beweis) : diese "Firma" kann natürlich im Auftrag (€) eines Grundstückseigentümers feststellen, wer Owner eines Caches ist, und einen Anwalt (€€) beauftragen, eine Abmahnung (€€€) und Unterlassungserklärung (€€€€) gegen den Owner zu formulieren. ...

Na Klasse,
jetzt werden hier schon wilde Verfolgungs- oder Verschwörungs"theorien" gehandelt.... (Theorie ist was anderes als der in diesem Zitat und den meisten Postings der letzten Tage breitgetretene Quark.)
Schlimmer noch: in diesem Zusammenhang wird in mehreren Postings auch noch ein Klarname "M.B." .. natürlich sogar unter Berufung auf den allwissenden Ööööhmmm... "gott" gehandelt. Anmerkung: sogar dieser Reviewer kann mal irren oder einer Ente aufsitzen....

Frage: Hat irgendeiner von Euch Spekulanten sich mal die Mühe gemacht, den hier von Euch geouteten Herren M.B. persönlich zu kontaktieren - bevor hier weiter Schwachsinn (Entschuldigung, aber mir läuft die Galle über) über einen möglicherweise drohenden "Abmahnwahn" (wie in der Medienbranche) produziert wird?

Obwohl.... mir kommt da gerade so eine Geschäftsidee... :D :D :D
Ich bin nicht massenkompatibel!.....

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Re: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von Dingo01 » Sa 21. Jul 2012, 21:40

Sebastian...
fall doch auch nicht Du auf diesen Unfug rein...

Gruß,
Chris


BTW: als Sozialwissenschaftler beobachte ich gerade mit großem Interesse ein praktisches Beispiel dafür, wie Verschwörungslegenden entstehen... :lachtot:
Ich bin nicht massenkompatibel!.....

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Re: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von friederix » Sa 21. Jul 2012, 22:11

Dingo01 hat geschrieben:Sebastian...
fall doch auch nicht Du auf diesen Unfug rein...
Inzwischen muss man in D auf jeden Unfug gefasst sein.
Unser Rechtssystem hat inzwischen mit allem (vor allem Geld) zu tun, nur nicht mit dem, was der Bürger als Recht empfindet.

Unglaubliche Fälle:
http://www.taz.de/!84352/
http://www.sueddeutsche.de/geld/keine-s ... -1.1418302

Dann noch diese Idiotie mit der Reformierung des Waldgesetztes in Hessen, und unsere Republik ist als Bananenrepuplik perfekt.

Im letzteren Fall konnte man nicht mal irgendeine EU-Richtlinie als Alibi vorweisen, was ansonsten immer genommen wird.
Selbst das Meldegesetz musst den hohen Herren mit den Füßen ausgetreten werden.

Gruß friederix
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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izaseba
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AW: Geocaching im Reichswald: SO SOLLTE ES SEIN

Beitrag von izaseba » Sa 21. Jul 2012, 22:33

Dingo01 hat geschrieben:Sebastian...
fall doch auch nicht Du auf diesen Unfug rein...
Na ja,
So schnell falle ich nicht auf irgendwas rein, aber, wie der Fried schon schrieb, man muß auf alles gefasst sein.

Gruß Sebastian

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