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Geocachingverbot in Köln

Jecke Verstecke in und um Bonn, Köln, Düsseldorf und weiter Rheinabwärts.

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Zappo
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Zappo » Mi 16. Apr 2014, 11:53

rheinflut1995 hat geschrieben:....neu ist auf jeden Fall, die Möglichkeit "jeglicher organisierter Tätigkeit" zu untersagen. Ich bin kein Jurist.....Im Internet veröffentlichte "Suchaufforderungen" meiner Ansicht nach auch. Obs stimmt, weiß ich nicht.....
Ich meine zu wissen, daß das Thema hier irgendwann mal Thema war - und es rechtliche Einschätzungen gab, daß eine pure Veröffentlichung im Internet einer Suche o.ä. NICHT zur Einordnung als organisierte Veranstaltung taugt. Sonst wäre ja auch jeder Wanderführer organisiert. Organisation wird. m.E. gekennzeichnet durch gemeinsames eingeladenes Tun an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Zumindest letzteres trifft beim normalen Cache nicht zu.

Aber ob das damals von einem Juristen untersucht wurde oder von jemand, der auch nicht weiß, obs stimmt :D :D :D - keine Ahnung.

Gruß Zappo
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von KMundS » Mi 16. Apr 2014, 12:14

Streng genommen ist ein Cachelisting auch keine Aufforderung. Erstmal ist es nur eine Information. So lange da nicht steht "Kommt und sucht mich!"

M
Mit Jägern gibt es kein Miteinander.

Irrtümer über die Jagd: http://forum.geoclub.de/viewtopic.php?p ... 0#p1174810

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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von eifriger Leser » Mi 16. Apr 2014, 13:27

Vielleicht könnte in Köln anstatt einer "Maker Madness, Geocaching in Space, wasweisich-Dingens" mal eine Infoveranstaltung zu diesem Thema stattfinden. Anhand der bestehenden Übersichtskarten könnten z.B. schon mal die potentiell betroffenen Caches, insbesondere Tradies ermittelt werden. Geocaching-Platformbetreiber könnten doch anfragen ob man von der Verwaltung "digitale Overlays" bekommen könnte und so schon mal vorab ermitteln welche Caches betroffen wären und die entsprechenden Owner informieren...
Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Zappo » Mi 16. Apr 2014, 14:04

eifriger Leser hat geschrieben:.... Geocaching-Platformbetreiber könnten doch anfragen ob man von der Verwaltung "digitale Overlays" bekommen könnte und so schon mal vorab ermitteln welche Caches betroffen wären und die entsprechenden Owner informieren...
Vielleicht sollte man einfach die Dinge ruhen lassen? Ich könnte mir vorstellen, daß das nur kontrolliert/beanstandet wird, wenns irgendwo wirkliche Problem gibt - wie so vieles. Da jetzt überzuregulieren (was vielleicht garnicht gewünscht ist) halte ich nicht für den richtigen Weg. In Gesetzen steht so einiges - strenggenommen darf man auch nicht mit dem Auto mit einem Rad auf dem Gehweg parken. Das wird aber auch nicht geahndet - erst wenn der Mindestabstand unterschritten ist und der Kinderwagen nicht mehr durchkommt.

Die Problematik, wie die Reviewer bzw. GC drauf reagieren, mal außen vor gelassen.

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Re: AW: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von eifriger Leser » Mi 16. Apr 2014, 14:25

@zappo Vielleicht würden dadurch schneller Dinge auf den Diskussionstisch kommen da man agiert statt reagiert. Man kann natürlich auch abwarten und Tee trinken bis es in Köln freigeräumte Bereiche für Touristengeodingeling gibt...
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Fadenkreuz » Mi 16. Apr 2014, 15:34

rheinflut1995 hat geschrieben:Ja, aber steht drin, bitte das Original lesen.
Hast du mal einen Link? Ich finde immer nur den Tagesordnungspunkt, aber nicht den Beschluss.

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Re: AW: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Zappo » Mi 16. Apr 2014, 16:07

eifriger Leser hat geschrieben:@zappo Vielleicht würden dadurch schneller Dinge auf den Diskussionstisch kommen da man agiert statt reagiert. Man kann natürlich auch abwarten und Tee trinken bis es in Köln freigeräumte Bereiche für Touristengeodingeling gibt...
ich bin da hin- und hergerissen....
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Maddin » Mi 14. Mai 2014, 11:04

In Kleve (Niederrhein) wird es in Bälde auch einen großen Bereich geben, in dem generell keine neuen Caches mehr gelegt werden dürfen. Im Rahmen eines größeren Multicache-Projektes wurde die vom Reviewer gefordete Erlaubnis bei der Stadtverwaltung beantragt.

Der Antrag wurde negativ beschieden, mit der Begründung, dass ein ganzes großflächiges Areal zukünftig ein geschlossenes Denkmal werden wird (bislang gibt es in dem Gebiet mehrere kleinflächige Baudenkmäler). In diesem Rahmen wird in der Stadtverordnung auch festgelegt werden, dass dort keine neuen Geocaches mehr platziert werden dürfen.

Das Areal schließt einen ganzen Wald, Baudenkmäler, Stadtparks und mehrere Alleen mit ein. Ich habe sogar eine Karte zugeschickt bekommen, aus der das Sperrgebiet hervorgeht, kann sie aber leider grad nicht hochladen. Kann ich bei Interesse aber später nochmal versuchen.

An die dort bereits bestehenden Dosen will die Stadt zunächst wohl (noch) nicht ran, wir haben die Frage danach aber auch lieber gar nicht erst gestellt...

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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von hoshie79 » Mi 14. Mai 2014, 11:29

Schließt das Verbot (potentielle) Earthcaches mit ein, also "Dosen" ohne physischen Behälter? Falls nicht, wäre das adäquat zu den amerikanischen Nationalparks. Da liegen ebenfalls nur ECs sowie (alte) virtuelle Caches.

QTA-Stationen dürften allerdings auch weiterhin möglich sein, oder?
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Maddin » Mi 14. Mai 2014, 15:53

hoshie79 hat geschrieben:Schließt das Verbot (potentielle) Earthcaches mit ein, also "Dosen" ohne physischen Behälter? Falls nicht, wäre das adäquat zu den amerikanischen Nationalparks. Da liegen ebenfalls nur ECs sowie (alte) virtuelle Caches.

QTA-Stationen dürften allerdings auch weiterhin möglich sein, oder?
Gefragt hatten wir nur wegen des Multis mit aufwändigen Stationen. Es wurde in der Antwort der Stadt nicht zwischen speziellen Arten des Cachens unterschieden, es war nur die Rede von einem allgemeinen Verbot neuer Caches.

Allerdings stellt sich da auch die Frage, ob die Entscheidungsträger sich mit diesen Unterschieden überhaupt auskennen. Wir haben bislang nicht weiter nachgehakt, aber irgendwie möchte ich das auch gar nicht mehr. Wenn die Stadt das nicht will, bitteschön.

Wir haben dann in der nächsten Nachbargemeinde nachgefragt, hier wurde unsere Anfrage sogar dankend positiv aufgenommen, da diese Gemeinde ganz unabhängig von uns derzeit zusammen mit einem anderen Cacher eine offizielle Runde vorbereitet und das Cachen nutzen will, um den Tourismus etwas zu fördern. Man hat dort scheinbar erkannt, welches Potential im Cachen schlummert, wenn man gute bzw. viele Caches in der Nähe als Tourismusargument vermarktet (nicht, dass ich das besonders gutfinde, aber zur Zeit gibt es dort auch nur eine Handvoll Dosen, die meisten davon qualitativ überdurchschnittlich gut).

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