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Geocachingverbot in Köln

Jecke Verstecke in und um Bonn, Köln, Düsseldorf und weiter Rheinabwärts.

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KreuterFee
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von KreuterFee » Mo 2. Jun 2014, 19:38

@Zappo.

Grundsätzlich soll meiner Meinung nach immer noch jeder so cachen wie er möchte, aber bleibt das auch so, wenn auf einmal eine Interessengruppe ein Gebiet für sich reklamiert und der Meinung ist Ihre Art von Geocaching im Rahmen eines Vereines durchzusetzen?

Ich glaube nicht.

Letztendlich ist die Reaktion der Stadz ein Resultat de Öffentlichkeitsarbeit, sowohl von GC, wie auch von "engagierten" Cachern, welche ein gewisses Selbstdarstellungsbedürfnis haben.

Und da der Owner verantwortlich ist für seine Dosen, wäre die Alternative einfach hinzunehmen, das die Muggel einfach die Nase voll haben.

Und ich kann Sie immer mehr verstehen, weil genau die Dosen der Masse Spaß machen, welche in der Regel leider nicht mit den Guidelines vereinbar sind.

Sorry, das ist meine subjektive Wahrnehmung, ich hoffe drauf, das jetzt eine Sättigung eintritt und durch die Verbote (ich denke das Köln einen Präzedenzfall schafft) das Hobby wieder in der Versenkung verschwindet.
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Zappo » Mo 2. Jun 2014, 20:04

KreuterFee hat geschrieben:.....Grundsätzlich soll meiner Meinung nach immer noch jeder so cachen wie er möchte, aber bleibt das auch so, wenn auf einmal eine Interessengruppe ein Gebiet für sich reklamiert und der Meinung ist Ihre Art von Geocaching im Rahmen eines Vereines durchzusetzen?....Ich glaube nicht.........
Ich seh das eher nicht so, daß da jemand irgendwelche Gebiete "für sich" und "seine Art zu Cachen" reklamiert. Den "Interessenverband Boulespiel Südwest * " interessiert es auch nicht, ob wir ne neue Damenmannschaft aufmachen, unser Spielfeld 2 Meter zu kurz ist oder samstags erst um 16.00 anfangen. Er kann allerdings Bauer Müller erklären, daß das nix Böses ist, was wir da auf dem Feld neben seinem Kartoffelacker treiben - und die Gemeinde anschreiben und uns unterstützen, wenn es drum geht, daß Strickverein "Heiße Nadel" ein Vereinsheim für 500 Leute finanziert kriegt, die Bouler aber Probleme haben, auf dem gemeindeeigenen Parkplatz zu trainieren.

Ich seh da jetzt eher eine etwas übertriebene Angst, hier 2 % unserer "Freiheit" zu verlieren, wo wir doch schon längst durch Fehlverhalten, maßloses Tun und egoistischem Spielermaterial :D so ziemlich 50 % selbst verschleudern - da braucht man nur Deine Baumbilder anzugucken und die Übersichtskarte.

Erinnert mich ein wenig an die Zeit vor ca. 5-6 Jahren, wo jeglicher Diskurs über gewisse Regelungen, Beschränkungen und einem kleinen hüstelnden Hinweis, "man sollte doch vielleicht...."und "wäre es nicht besser, man würde....." sofort mit der Phrase "Freiheit oder Tod" :D :D :D geantwortet wurde.

Jetzt haben wir den Salat. Das hat man kommen sehen.

Gruß Zappo

*fiktives Beispiel - ich hab keine Ahnung vom Boulen und dessen Organisationsstruktur. Eher noch vom Stricken :D
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von radioscout » Mo 2. Jun 2014, 20:57

illo hat geschrieben: Die darüber hinaus angedeuteten Klettercaches mit ihren potentiellen Störungen der Tierwelt bedürfen in NRW seit 2012 einer ausdrücklichen Erlaubnis des Grundstücksbesitzers.
Dieses "Problem" wurde doch schon längst "gelöst". Die Dose im Baum wird nicht mehr als T=5 gelistet sondern als T=3,5-4,5. Im Listing steht dann oft noch, daß man sie auch ohne Kletterausrüstung erreichen kann, es aber nicht schaden kann, wenn man sich sichert. Und schon wird keine Genehmigung mehr verlangt.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von JR849 » Mo 2. Jun 2014, 21:26

radioscout hat geschrieben:Dieses "Problem" wurde doch schon längst "gelöst". Die Dose im Baum wird nicht mehr als T=5 gelistet sondern als T=3,5-4,5. Im Listing steht dann oft noch, daß man sie auch ohne Kletterausrüstung erreichen kann, es aber nicht schaden kann, wenn man sich sichert. Und schon wird keine Genehmigung mehr verlangt.
... und nur in den seltensten Fällen äußert jemand Bedenken und wenn dann bekommt er böse Mails und wird als Spielverderber, Nestbeschmutzer und Blockwart beschimpft...

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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von KreuterFee » Mo 2. Jun 2014, 21:49

Einfach laufen lassen ;).
Das reguliert sich alles von selber.
@Zappo
Und auch das so verhasste T5 Geocaching ist Teil des Spiels :).
Und ja, auch das wird sich selber regulieren, dann wird die Masse der T5 Leitplanken zwangsarchiviert und ein halbes Jahr später stört sich kein Mensch an dem Kletterer der im Baum hängt :).

Und solange die Frequenz am Baum niedrig ist und das Wort Geocaching nicht fällt, habe ich bisher noch niemanden getroffen, den das stört, liegt vielleicht auch daran, das ich seltens im Rudel meine Campingstühle inkl. Grill unterm Baum aufbaue ;).

Das ist aber eine andere Geschichte.
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Zappo » Di 3. Jun 2014, 08:56

KreuterFee hat geschrieben:....Das ist aber eine andere Geschichte.
Ja. Zumindest seh ich den Zusammenhang mit der Diskussion nicht :D

Gruß Zappo
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von KreuterFee » Di 3. Jun 2014, 10:17

@Zappo, du sprachst meine Baumbilder an ;).
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
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Re: Geocachingverbot in Köln

Beitrag von Zappo » Di 3. Jun 2014, 10:32

KreuterFee hat geschrieben:@Zappo, du sprachst meine Baumbilder an ;).
Ich meinte die HIER im Thread mit den eingedrehten Schrauben - nix mit T5 - Diskussion. Aber jetzt versteh ich zumindest ansatzweise Deinen Post. War aber ein Missverständnis Deinerseits - und ein wenig unpräzise ausgedrückt meinerseits.

Gruß Z.
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